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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.05.2018

Ein Killer ganz nach meinem Geschmack

Ich bin die Nacht
1

Francis Ackermann Jr. verbreitet Angst und Schrecken. Er tötet auf besonders grausame Art und Weise und wählt seine Opfer zufällig und "spielt" dann mit diesen. Er unterscheidet auch nicht zwischen Männer ...

Francis Ackermann Jr. verbreitet Angst und Schrecken. Er tötet auf besonders grausame Art und Weise und wählt seine Opfer zufällig und "spielt" dann mit diesen. Er unterscheidet auch nicht zwischen Männer und Frauen und macht auch keinen Halt vor Kindern. Gleich zu Beginn betreten wir einen grausamen Schauplatz seines Verbrechens. Sogar Francis höchstpersönlich wartet dort auf die Beamten, die er dann an der Nase rumführt und mit ihnen ebenfalls "spielt". Man lernt hier aber nicht nur Francis kennen sondern auch Marcus, ein ehemaliger Cop. Wie das Katz- und -Maus- Spiel zwischen den beiden weitergeht müsst ihr selbst herausfinden.

Meine Gedanken:
Der Schreibstil ist einfach unbeschreiblich gut. Man ließt und ließt und plötzlich ist man bei Seite 150 und will noch immer nicht aufhören. Die Charaktere sind super ausgearbeitet. Man fühlt mit ihnen, lernt sie kennen oder kann sie auch nicht leiden.
Die Geschichte war unvorhersehbar und entwickelte sich in eine Richtung mit der ich nicht gerechnet hätte.

Fazit:
Wer (Psycho)killer liebt sollte auf jeden Fall diese Reihe beginnen. Die Geschichte bleibt immer spannend und zieht sich nicht. Ein typischer Gedanke beim lesen ist "Ein Kapitel noch, dann hör ich auf" und schnell ist man 5 Kapitel weiter. Ich empfehle euch am besten gleich Teil 1 und 2 zu kaufen, damit ihr gleich weiterlesen könnt und nicht warten müsst.

Veröffentlicht am 23.05.2018

Sehr spannender Kriminalroman

Sechs mal zwei
1

Den Einstieg in das Buch fand ich super. Man ließt den Brief einer Frau die von einem "Hausbock" heimgesucht wird. Dieser Brief beinhaltet die Vermutung, dass sie verfolgt und beobachtet wird. Adressatin ...

Den Einstieg in das Buch fand ich super. Man ließt den Brief einer Frau die von einem "Hausbock" heimgesucht wird. Dieser Brief beinhaltet die Vermutung, dass sie verfolgt und beobachtet wird. Adressatin des Briefes ist Deer, die der Frau helfen soll, welche von der Polizei nicht ernst genommen wird. Bei der Lösung dieses Falls, stehen ihr Sam Berger und Molly Blom zur Seite. Trotz der schwierigen Umstände, Berger und Blom verstecken sich im Norden Schwedens und sind auf der Flucht, leisten die beiden pirma Ermittlungsarbeit, lösen diesen Fall und kommen der Lösung des Komplotts, welches in Teil 1 beginnt, etwas näher.

Meine Gedanken:
Der Einstieg in Teil 2 war schon deutlich leichter als bei Teil 1. Der Schreibstil von Arne Dahl ist sehr besonders. Die Worte sind gut überlegt und super eingesetzt. Dennoch erscheint der Stil anfangs etwas komplizierter. Aber die Eingewöhnungsphase dauert nicht lange. Immer wieder toll zu lesen sind die Einblicke in die Psyche der Charaktere. Die Charaktere sind authentisch und die Handlungen nachvollziehbar. Die Story ist spannend und auch nicht vorhersehbar oder zu kompliziert. Der Fall war außergewöhnlich und die letzten 200 Seiten habe ich in einem Rutsch gelesen.

Fazit:
Ich habe beide Teile innerhalb kurzer Zeit gelesen und freue mich schon sehr auf den Dritten Teil der Berger & Blom Reihe. Ich kann das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen. Der Schreibstil ist zwar anfangs schwieriger aber sobald man in der Geschichte ankommt, will man nicht mehr aufhören. Also Achtung den diese Bücher haben für mich Suchpotential .

Veröffentlicht am 18.10.2020

Endlich wieder ein richtiger Psychothriller

Die Therapie
0

Inhalt:
Die 12 Jährige Josy verschwindet ohne jede Spur. Ihr Vater Viktor leidet bis heute unter dem Verlust und dem ungeklörtem Schicksal seiner Josy.
Vier Jahre später, zieht er sich in ein Ferienhaus ...

Inhalt:
Die 12 Jährige Josy verschwindet ohne jede Spur. Ihr Vater Viktor leidet bis heute unter dem Verlust und dem ungeklörtem Schicksal seiner Josy.
Vier Jahre später, zieht er sich in ein Ferienhaus zurück. Viktor war mal Psychotherapeut, hat jedoch seine Karriere auf Eis gelegt. Als ihn aber eine unbekannte Frau in der Hütte aufspürt und ihm von ihren Wahnvorstellungen zu erzählt, will er der Frau helfen. Jedoch wird er das bitter bereuen.

Rezension/Meinung:
Der Einstieg in die Geschichte ist sehr einfach und man findet quasi sofort in die Geschichte rein. Der Schreibstil ist, wie bisher, gut und schnell.
Auch diese Story zieht einen sofort in ihren Bann und man kann das Buch nicht mehr aus der Hand lesen. Kein einziges Kapitel zieht sich in dieser Geschichte und der Leser erfährt immer mehr Details und wird immer wieder zum Mitdenken angeregt.
Die kurzen Kapitel tun dem Tempo und der Spannung keinen Abbruch. Diese Kapitel sind für mich das, was einen Fitzek ausmacht. Sie halten immer die Spannung und hören so auf, dass man weiterlesen muss.
Mit Viktor und Anna (Die Frau die ihn aufsucht) wurden zwei sehr spannende Charaktere geschaffen.
Alles in allem lernt man beide gut kennen und besonders Viktors Gedanken und seine Wandlung sind sehr spannend. Wollte er ihr zuerst nur helfen, endet das Ganze in einer Befragung und mit Tatsachen, die man vielleicht vermutet hatte aber sie im Laufe der Geschichte immer wieder verwarf.
Das Ende war tatsächlich ein Abschluss. Alles fügte sich passend zusammen und lies (für mich) keine Fragen offen.

Fazit:
Tatsächlich lese ich nun schon seit Jahren die Bücher von Sebastian Fitzek aber die Therapie blieb einige Zeit ungelesen im Regal. Ich hatte hohe Erwartungen an das Buch, dass online so oft gelobt wurde und ich wurde nicht enttäuscht. Die Grundidee ist jetzt vielleicht nicht mehr die Neueste aber 2006 war sie das ganz bestimmt. Obwohl ich eine Vermutung hatte und das Ende ein bisschen kommen sah, hat mich das Buch dennoch gefesselt und ich habe es in einem Rutsch beendet. Ich ging damit baden, sag Netflix, habe gekocht und gegessen und somit nur selten aus der Hand gelegt. Somit eine klare Leseempfehlung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.10.2020

Packender Thriller mit Interpretationsspielraum

Liebes Kind
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Inhalt:
Lenas Leben verläuft anders als sie es sich jemals vorgestellt hat. Sie hat einen strengen Tagesablauf und zwei Kinder. Sie hat auch einen Mann. Sie leben im Wald in einer Hütte. Lena darf niemals ...

Inhalt:
Lenas Leben verläuft anders als sie es sich jemals vorgestellt hat. Sie hat einen strengen Tagesablauf und zwei Kinder. Sie hat auch einen Mann. Sie leben im Wald in einer Hütte. Lena darf niemals raus und auch die Kinder nicht. Den Mann hat sich Lena nicht selbst ausgesucht und so flüchtet sie vor ihm. Draußen lebt sie nun in ständiger Angst, da es den Anschein macht als würde sich ihr Mann zurückholen was ihm gehört.

Meinung/Rezension:
Dieser Thriller beginnt wohl da, wo andere aufhören, denn die Zeit in der Hütte erleben wir nicht in der Gegenwart sondern nur durch Erzählungen.
Der Einstieg ist sehr einfach und man findet sehr schnell in die Geschichte. Der Schreibstil ist zwar einfach aber sehr packend.
Der Aufbau der Geschichte ist sehr passend und auch fesselnd. Es gibt keine Längen in dem Buch nur hin und wieder Lücken bzw Dinge die jeder Leser anders auffasst. Dadurch werden durchaus ein paar Fragen aufgeworfen, die ich noch nicht zu 100% klären konnte.
Daher bleibt dieses Buch noch mehr im Gedächtnis, weil man darüber noch nachdenkt.
Die Charaktere waren sehr interessant. Vor allem Lena als Protagonistin lernt man so gut es geht kennen. Das die Zeit in der Hütte Spuren hinterlassen hat, kann man sich denken. Das Ausmaß wird aber Stück für Stück aufgedeckt, sowie die Geschichte.
Am Ende spitzt sich alles zu und das Ende wurde von der Autorin gut gewählt.

Fazit:
Alles in allem ist Liebes Kind ein wirklich sehr gutes Buch. Ob der Interpretationsspielraum von der Autorin gewollt war oder nicht, weiß ich nicht aber genau das macht die Geschichte so besonders.
Der Aufbau, der Schreibstil und die Geschichte sind sehr gelungen und bieten definitiv ein wenig Abwechslung zu anderen Thrillern.
Ich habe das Buch innerhalb von 24h verschlungen, daher gibt es von mir eine klare Leseempfehlung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.09.2020

Gekonnte Fortsetzung

Racheherbst
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Inhalt:
Alles beginnt mit einer Leiche unter einer Brücke in Leipzig. Da der Fall aber von der Polizei nicht sehr ernst genommen wurde, ermittelt Pulaski wiedere mal selbst. An seiner Seite ist diesmal ...

Inhalt:
Alles beginnt mit einer Leiche unter einer Brücke in Leipzig. Da der Fall aber von der Polizei nicht sehr ernst genommen wurde, ermittelt Pulaski wiedere mal selbst. An seiner Seite ist diesmal die Mutter der Toten, die auch immer wieder für Trubel sorgt. Keiner der beiden ahnte wohin dieser Fall führt. Nicht nur über Leichen sondern auch in andere Länder.
Der Fall führt sie auch nach Wien, wo Evelyn einen neuen Fall übernimmt. Auch sie ist an einem Mord dran. Trotz ihrer guter Menschenkenntnis, führen einige Fehleinschätzungen dazu, dass sie selbst fast zum Opfer wird.

Rezension/Meinung:
Wie auch schon in Band 1, begleiten wir wieder abwechselnd Pulaski und Evelyn. Beide Fälle sind wieder super aufgebaut und halten den Leser ständig auf Trab. Sowohl die Verfolgungsjagd von Pulaski als auch die Recherchen von Evelyn sind spannend und führen einen immer wieder in verschiedene Richtungen. Besonders über den Mandanten von Evelyn musste ich beim Lesen nachdenken. Kaum hatte ich mir eine Meinung gebildet, wurde ich wieder in eine andere Richtung gelenkt. Somit sah ich das Ende nicht kommen, auch wenn ich es mal in die Richtung vermutete.
Andreas Gruber hat es auch hier geschafft die beiden Fälle logisch und geschickt zu verbinden.
Durch die Geschichte bekommen die beiden Hauptcharaktere hier ein bisschen mehr Tiefe, auch wenn da noch ein bisschen Luft nach oben ist.
Nicht nur die Geschichte sondern auch der Schreibstil sind wieder packend und nehmen den Leser mit auf eine emotionale Achterbahnfahrt.

Fazit:
Insgesamt hat mir das Buch wieder sehr gut gefallen. Die Story und die Morde fand ich hier sogar eine Spur besser als Band 1. Das Einzige was dadurch ein bisschen auf der Strecke blieb war die Charakterentwicklung aber das kann ja in Band 3 wieder gut gemacht werden.
Ich bin also sehr gespannt auf Band 3.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere