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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.08.2020

Wieder ein packender Fitzek

Das Geschenk
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Inhalt:
Als Milan bei einer Ampel steht, hält neben im ein Wagen. Auf dem Rücksitz ein verweintes Mädchen mit einem Zettel in der Hand , den sie gegen die Fensterscheibe drückt.
Doch Milan kann es nicht ...

Inhalt:
Als Milan bei einer Ampel steht, hält neben im ein Wagen. Auf dem Rücksitz ein verweintes Mädchen mit einem Zettel in der Hand , den sie gegen die Fensterscheibe drückt.
Doch Milan kann es nicht lesen, weil er Analphabet ist. Alles was er spürt ist, dass das Mädchen Hilfe benötigt, also versucht Milan alles erdenklich mögliche. um ihr zu helfen.

Rezension:
Zuerst möchte ich diese unglaublich geniale und tolle Verpackung erwähnen. Nicht nur die Verpackung sondern auch das Buch ist toll gestaltet mit einem Foto von Sebastian Fitzek.

Der Einstieg in das Buch war sehr einfach und wie gewohnt schnell.
Der Stil war wie immer einfach toll. Die Kapitel kurz und prägnant. Das Ende der Kapitel machen immer neugierig, wie es weitergeht.
Anfangs tat ich mir ein bisschen schwer die Personen auseinander zu halten, weil es doch schon einige waren.
Die Kapitel sind wieder in verschiedenen Perspektiven geschrieben.
Die Story war sehr spannend und packend. Die Geschehnisse haben mich so oft überrascht und oft habe ich zwar manche Verbindungen erkannt, war aber dann doch wieder erstaunt, was Fitzek daraus gemacht hat.
Die Charaktere waren toll. Milan lernt man besten kennen und er ist durchwegs sympathisch.
Die Charaktere haben gut zur Geschichte gepasst und sich gut eingefügt.
Das Buch ist teilweise sehr grausam und blutig.
Die Spannung blieb während des ganzes Buches über aufrecht und es war sehr interessant mit Milan mehr über seine Vergangenheit herauszufinden und zu überlegen warum passiert was eben passiert und warum es ihm passiert.
Gegen Ende wird es nochmal richtig spannend und die Ereignisse überschlagen sich. So vieles kam dann noch unerwartet aber das Ende passte sehr gut.

Meinung:
Fans von Sebastian Fitzek werden auch hier nicht enttäuscht. Ich liebe ja unvorhersehbare Bücher. Wenn es euch genau so geht, ist das wohl ein gutes Buch für euch. Die Story ist spannend, verworren und sehr gut durchdacht.
Und obwohl ich nicht wirklich was auszusetzen habe hat mir das gewisse Etwas zu fünf Sternen gefehlt. Mitunter ist der Stern Abzug dafür, dass ich zwischendurch bei den ganzen Personen etwas verwirrt war.

Veröffentlicht am 31.08.2020

Ein Thriller mal ganz anders

The Ending - Du wirst dich fürchten. Und du wirst nicht wissen, warum
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Inhalt:
Alles beginnt mit einer harmlosen Autofahrt aber endet im Chaos.
Obwohl die Freu mit ihrem Freund Jake glücklich ist, denkt sie darüber nach die Sache zu beenden. Je mehr Zeit vergeht, desto düsterer ...

Inhalt:
Alles beginnt mit einer harmlosen Autofahrt aber endet im Chaos.
Obwohl die Freu mit ihrem Freund Jake glücklich ist, denkt sie darüber nach die Sache zu beenden. Je mehr Zeit vergeht, desto düsterer werden ihre Gedanken und die Gespräche. Von Seite zu Seite wächst das Unbehagen beim Leser. Man weiß nicht was passieren wird aber man ahnt nichts gutes.

Meinung/Rezension:
Das Buch ist zwar nicht dick aber mehr verlangt diese Geschichte auch nicht. Man steigt gleich bei der Autofahrt ein und wird direkt in die Gedankenwelt der Protagonistin geworfen. Der Schreibstil ist ziemlich frei, flüssig aber auch spannend. Die Geschichte gleicht keinem gewöhnlichen Thriller wie man sie kennt. Diese Geschichte braucht keine Morde um ein unheimliches Gefühl im Leser zu verursachen. Dieses Buch lebt von den dunklen und wirren Gedanken der Protagonistin, weshalb man auch die Charaktere nicht wirklich kennen lernt - selbst nicht die Protagonistin. Man erfährt weder ihren Namen, noch warum sie Geheimnisse vor ihrem Freund hat oder warum sie Schluss machen will. Und dennoch versteht man es alles irgendwie und es tut der Story keinen Abbruch, denn wie gesagt, diese Geschichte lebt von ihren Gedanken. Wir lernen auch den Freund Jake und dessen Eltern kennen und spätestens bei den Besuch bei den Eltern wird die Atmosphäre richtig eigenartig.
Aber eigenartig im guten Sinn. Die Atmosphäre ist wie auf dem Cover beschrieben - man fürchtet sich bzw fühlt sich sehr bedrückt aber man weiß nicht wieso. Man hinterfragt so vieles beim Lesen und vieles ist wirklich eigenartig bzw echt unheimlich.
Am unheimlichsten ist wohl der Mittel- und Schlussteil des Buches. Die Gedanken werden immer wirrer und immer schneller. Plötzlich geht es Schlaf auf Schlag und so manches wird zusammengefügt und plötzlich ist da das Ende.

Fazit:
Ein Buch mit einem ganz besonderen Erzählstil, der wohl nicht jedem gefällt aber mir schon. Die Geschichte an sich fand ich interessant und die Stimmung war mein Highlight. Wie ich das Ende finde, weiß ich nach einer Bedenkzeit noch immer nicht, deshalb gibt es Abzüge. Alles in allem kann ich es aber empfehlen obwohl die Idee noch mehr potential hätte als ausgeschöpft wurde.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.07.2020

Stille ist nicht immer angenehm.

Die Stille meiner Worte
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Inhalt:
Hannah ist still. Hannah redet nicht. Nicht mehr, seit sie ihre Schwester Izzy verloren hat.
Hannah kann Izzy nicht loslasse, genau wie ihre Stille. Jeden Tag schreibst sie Briefe an Izzy, die ...

Inhalt:
Hannah ist still. Hannah redet nicht. Nicht mehr, seit sie ihre Schwester Izzy verloren hat.
Hannah kann Izzy nicht loslasse, genau wie ihre Stille. Jeden Tag schreibst sie Briefe an Izzy, die sie verbrennt. Sie schickt ihrere Izzy Botschaften, teilt ihre Gedanken mit ihr.
Egal was ihre Eltern versuchen, Hannah redet nicht, schweigt. Niemand kann Hannah helfen, bis sie Levi trifft. Er versucht herauszufinden wer sie ist und was passierte.

Rezension/Meinung:
Das Buch beschäftigt sich mit einem Thema, dass vielen zwar bewusst ist aber doch so fern erscheint. Trauer kann sich in vielen Arten äußern. In diesem Fall hat Hannah ihre Worte verloren.
Die Autorin arbeitet diese Thema gut auf und man verfolgt die Gedanken von Hannah aber auch von Levi. Hannah hat somit eine Stimme obwohl sie nicht redet.
Man lernt Hannah gut kennen, versteht ihre Denkweise und fühlt ihren Schmerz und Verlust. Die Briefe waren oft wirklich ergreifend.
Der Schreibstil ist sehr einfach, somit kommt man beim Lesen sehr schnell voran. Obwohl das Buch nicht allzu dick ist, ist die Länge der Geschichte passend. Es zieht sich nicht in die Länge und wird somit auch nicht langweilig. Andererseits ist die Geschichte auch nicht zu kurz, dass man das Gefühl hätte man verpasst etwas.
Die Geschichte hat mir wirklich gut gefallen. Manchmal musste ich schmunzeln, manchmal lachen und manchmal war ich bedrückt.
Ich habe das Buch in 2 Tagen verschlungen und ich konnte oft nicht aufhören zu lesen, weil ich wissen wollte wie es weitergeht.
Die Charaktere fand ich wirklich toll und ich habe alle ins Herz geschlossen, nicht nur die Menschen sondern auch Kater Mo.


Fazit:
Ich fand das Buch wirklich gut. Das einzige was mich ein wenig gestört hat, war der so simple Stil. Das liegt aber vermutlich daran, dass es sich bei dem Buch nicht um einen Thriller oder Krimi handelt sondern um ein Jugendbuch, deshalb ziehe ich hier nicht viel ab. Dennoch war der Stil sehr einfühlend und emotional. Hier also ein Lob an Ava Reed.
Für 5 Sterne hat mir einfach das gewisse Etwas gefehlt. Dennoch ist es ein sehr gutes und Gelungenes Buch, das ich gerne gelesen habe. Es passt perfekt für zwischendurch und ich würde es auch weiterempfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.07.2020

Snow landet immer oben

Die Tribute von Panem X
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Warum ist Präsident Snow wie er eben ist? War er schon immer so? Wurde er dazu gemacht? Spielt er eine Rolle?
In Tribute von Panem X beschäftigt man sich seht gut mit Coriolanus Snow und kann somit all ...

Warum ist Präsident Snow wie er eben ist? War er schon immer so? Wurde er dazu gemacht? Spielt er eine Rolle?
In Tribute von Panem X beschäftigt man sich seht gut mit Coriolanus Snow und kann somit all diesen Fragen auf den Grund gehen.

Das Buch hat knapp über 600 Seiten und ich finde die Länge gut gewählt. Der Schreibstil ist sehr angenehm und auch einfach. Nicht nur der Schreibstil sondern auch der Inhalt ermöglichen ein schnelles Vorankommen beim Lesen. Die Handlung bleibt stets spannend und man will immer wissen, wie es weitergeht.

Nun zu den Charakteren und der Handlung.
Ich liebe die Geschichte. Man fühlt sich immer wie in der Trilogie nur, mit etwas älteren Setting. Für mich war es sehr interessant zu sehen, wie sich die Hungerspiele entwickelt haben und warum schlussendlich alles so kam. Es passieren so viele unglaubliche Dinge, die man auch mal kurz verdauen muss, weil man in dieser Hinsicht nicht damit rechnet. Aber auch hier sieht man parallelen zu den zukünftigen Hungerspielen sehr gut.
Es wird versucht die Hungerspiele wieder populärer zu machen um mehr Geld für das Kapitol zu generieren, den auch viele Leute aus dem Kapitol sind nach dem Krieg eher arm als reich. Somit werden das erste mal die Schüler als Mentoren eingeführt und natürlich ist auch Snow einer dieser Mentoren. Zuerst unzufrieden über sein Tribut, entwickelt sich bald alles ganz anders.

Die Entwicklung von Coriolanus hat mir mitunter am Besten gefallen und hat mich auch überzeugt. So oft ist Corionalus im Zwiespalt und man hofft immer, dass er die richtige Entscheidung trifft. Der Kampf mit sich selbst ist im ganzen Buch präsent. Coriolanus wird immer wieder geprüft und muss sich immer wieder entscheiden wie er handeln soll. Oft merkt man, dass er versuchen will auf andere Rücksicht zu nehmen aber de facto handelt er immer fahrlässig und ist nur sich selbst am wichtigsten.
Am Ende kann man ein wenig verstehen warum er als Präsident so agiert und kann nur erahnen was die Jahre aus ihm gemacht haben.

Das Ende hat mir gut obwohl es auch in gewisser Hinsicht offen ist. Für mich war das Buch eine tolle Ergänzung der Trilogie und ich habe das Lesen sehr genossen. Für 5 Sterne hat mir das besondere Etwas gefehlt aber ich würde es auf jeden Fall weiterempfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.07.2020

Ein toller Auftakt

Rachesommer
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Inhalt:
Vier Todesfälle, ein Mädchen, verschiedene Städte.

In Wien ermittelt die Anwältin Meyers. Sie will und kann nicht glauben, dass vier wohlhabende Männer unter ähnlichen Umständen gestorben sind ...

Inhalt:
Vier Todesfälle, ein Mädchen, verschiedene Städte.

In Wien ermittelt die Anwältin Meyers. Sie will und kann nicht glauben, dass vier wohlhabende Männer unter ähnlichen Umständen gestorben sind und beginnt somit ihre Ermittlungen.

In Leipzig ist Pulaski mit mehreren Selbstmorden in psychiatrischen Kliniken konfrontiert. Auch Pulaski glaubt nicht an Zufälle und will der Sache auf den Grund gehen.
Die Ermittlungen der beiden Überkreuzen sich und zusammen sind sie einem schrecklichen Geheimnis auf der Spur.


Rezension:
Der Start in die Geschichte ist rasant und spannend. Der Schreibstil ist von Anfang an sehr angenehm und schnell zu lesen. Die länge und die Aufteilung der Kapitel passen super zu der Geschichte.
In dem Buch begleitet man abwechselnd Meyers und Pulaski, was sehr zu Spannung der Geschichte beiträgt.
Durch die verschiedenen Perspektiven lernt man die Hauptcharaktere sehr gut kennen und ist auch immer gespannt was als nächstes passiert.
Man muss automatisch miträtseln und überlegen wie denn die Fälle zusammenhängen und wie alles ausgehen wird. Mit dem Ende habe ich in dieser Form nicht gerechnet. Zwar hat man zum Ende hin einige Vermutungen aber dennoch konnte ich es nicht zu 100% vorhersehen.
Die Charaktere werden in diesem Buch gut skizziert, man halt also das Gefühl die beiden in einer gewissen Art zu kennen. Man kennt nicht nur die guten Eigenschaften sondern auch die weniger guten wie z.B. das Pulsaki zu viel raucht trotz Asthma.

Meinung:
Ein toller Auftakt einer Reihe. Das Buch hat mich sehr gut unterhalten und ich hab sehr gerne darin gelesen. Die Spannung kam nie zu kurz und ich war sehr gespannt wie alles zusammenhängt und alles aufgelöst wird. Ich freue mich bereits auf die anderen Teile.
Für 5 Sterne hat mir allerdings das gewisse Extra gefehlt. Ich würde es aber dennoch weiterempfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere