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Veröffentlicht am 07.10.2021

Ich weiß nicht so recht..

Meeresglühen (Bd. 1)
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Ich weiß nicht woran es liegt, aber dieses Buch hat mich so unfassbar gereizt dass ich es so schnell wie möglich haben und lesen musste.

Das Cover sieht wirklich wundervoll aus! Die Perlmuttoptik, die ...

Ich weiß nicht woran es liegt, aber dieses Buch hat mich so unfassbar gereizt dass ich es so schnell wie möglich haben und lesen musste.

Das Cover sieht wirklich wundervoll aus! Die Perlmuttoptik, die goldenen Verzierungen. Generell das Unter Wasser Design auf dem es wirklich viel zu entdecken gibt sieht einfach Hammer aus!

Der Schreibstil von Anna Fleck war schon sehr ausführlich. Ich mochte ihn grundsätzlich wirklich sehr gerne, jedoch war es mir teilweise etwas zu viel Beschreibung. Das hat für mich das Buch stellenweise auch etwas zäh und langatmig gemacht.

Die Protagonistin Ella war zwar süß und nett, aber irgendwie konnte ich mich nicht so recht mit ihr anfreunden. Ich kann auch gar nicht wirklich sagen warum. Es passte einfach die Chemie zwischen ihr und mir nicht so richtig. Es war jetzt nicht so als wäre sie übermäßig naiv oder so, aber irgendwie war sie mir dennoch zu…farblos. Sie kam mir einfach nicht greifbar genug vor.

Ähnlich ging es mir mit Aris. Auch zu ihm konnte ich nicht so recht Zugang finden. Für mich war er sehr distanziert und geheimiskrämerisch was grundsätzlich ja passt und auch eigentlich den Reiz darstellt – aber bei ihm war mir das einfach zu lange der Fall. Es wurde halt generell alles so in die Länge gezogen dass ich langsam leider einfach die Lust daran verloren hab, herauszufinden was nun wirklich los ist.

Ich konnte mich also nur sehr schlecht in die Charaktere reinfühlen und demnach kamen auch die Gefühle nicht so richtig an bei mir. Ich weiß, hier handelt es sich um ein Jugendbuch und der Liebesanteil war für ein Jugendbuch auch wirklich sehr passend – aber dennoch konnte ich keine Schmetterlinge fühlen.

Die Handlung ansich fand ich eigentlich auch sehr spannend und auch wirklich gut durchdacht – aber es hat mir auch hier alles zu lange gedauert, es wurde zu viel beschrieben und zu sehr in die Länge gezogen. Ich bin dadurch leider nur sehr schleppend vorangekommen.

Ich weiß nicht ob ich Band 2 lesen werde – ich denke ehrlich gesagt dass diese Geschichte einfach nicht so recht für mich passt.
Was ich aber dennoch loben möchte, ist die Kreativität mit der die Autorin diese Unterwasserwelt gestaltet und beschrieben hat. Ich konnte mir vieles wirklich toll bildlich vorstellen, nur wurde ich halt leider teilweise etwas von der Menge an Beschreibungen erschlagen.

Letztendlich tue ich mir unglaublich schwer das Buch zu bewerten, es war nicht schlecht, aber auch nicht das was ich erwartet hatte.

Veröffentlicht am 25.08.2021

Eher so semi gut

Runaway
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Den ersten Band fand ich ja so la la, den Zweiten hingegen habe ich total geliebt und gefeiert – dahre war ich sehr neugierig was ich von Band 3 halten werde. Vorallem weil ich die Thematik sehr spannend ...

Den ersten Band fand ich ja so la la, den Zweiten hingegen habe ich total geliebt und gefeiert – dahre war ich sehr neugierig was ich von Band 3 halten werde. Vorallem weil ich die Thematik sehr spannend fand.

Das Cover passt farblich sehr gut zu den anderen beiden Büchern. Zusammen machen die richtig was her im Bücherregal. Auch hier ist die Schrift wieder lackiert und etwas hervorgehoben was dem Cover den letzten Schliff verpasst.
Richtig, richtig toll gelungen.

Kommen wir nun zum Schreibstil von Anabelle Stehl. Dieser war wieder sehr locker und flüssig, sodass ich wirklich gut durch die Geschichte gekommen bin. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht der Protagonisten Miriam und Elias erzählt.

Miriam und Elias waren ansich tolle Protagonisten. Aber dennoch muss ich sagen dass sie mich irgendwie nicht richtig packen konnten. Ich konnte keine Verbindung zu den Beiden aufbauen.
Ich tue mir auch wirklich schwer dabei, großartig viel über die Beiden zu erzählen weil sie zwar Ecken und Kanten hatten, aber mich dennoch das Gesamtpaket bei keinem der Beiden so 100% überzeugen konnte. Sie wirkten dennoch beide ein bisschen farblos auf mich.
Entwickelt haben sich beide aber dennoch und das fand ich ansich gut – aber ich mache halt jetzt keine Luftsprünge oder so.

Zum Einen war die Geschichte sehr, sehr ruhig. Es gab viele Stellen die ich dann doch als sehr zäh empfunden habe. Ich hätte mir hier einfach ein wenig mehr Tempo gewünscht.
Zum Anderen war es dann letztendlich tatsächlich die Thematik von Miriam die mir Probleme bereitet hat. Ich konnte Miriams Ansichten zwar respektieren aber nicht verstehen. Ich weiß das ist ein unglaublich heikles Thema und jeder hat eine relativ fixe Meinung davon und dass es unmöglich ist, mit der Meinung der Protagonistin alle Leser begeistern zu können. Ich will da jetzt gar nicht näher darauf eingehen aber ich sage nur dass ich persönlich nicht so ganz Miriams Meinung bin.
Das ist ein ethnisches bzw. moralisches Problem und da denken halt viele unterschiedlich.

Die Thematik die bei Elias aufkam fand ich hingegen viel unkomplizierter und konnte diese auch besser nachvollziehen. Dennoch ging mir alles viel zu langsam. Zwischendrin gab es dann immer wieder interessantere Momente und auch die Interaktion zwischen den Protagonisten war gut und konnte mich begeistern. Aber halt einfach das Tempo nicht. Ich mag es grundsätzlich sehr gerne wenn eine Geschichte ruhiger verläuft, die Liebesgeschichte sich langsam und authentisch entwickelt – aber ein bisschen mehr Tempo hätte hier einfach nicht geschadet finde ich.

Ich muss auch sagen dass es ein paar Momente gab, in denen mir Kyra unglaublich unsympathisch gewesen ist – obwohl ich sie in ihrem eigenen Band wirklich sehr, sehr mochte. Sie hatte da einfach ein paar Dinge gesagt die ich unglaublich gemein fand. Aber gut, letztendlich ging es ja nicht um sie.

Zum Ende hin wurde dann alles relativ schnell wieder aufgelöst was mir im Vergleich zum Rest des Buches dann wieder zu schnell war. Erst sehr langsam, dann sehr schnell und alle Probleme sind gelöst.

Ich fand den dritten Band also leider eher so semi gut und finde letztendlich den zweiten Band der Reihe am Besten – da war nicht alles so in die Länge gezogen.

Letztendlich bin ich also eher ein bisschen im Zwiespalt was die komplette Reihe betrifft. Der Schreibstil ist toll, aber es war sehr viel unnötig in die Länge gezogen. Ein Tick schneller und ich hätte wohl Band 1 und 3 deutlich besser gefunden.

Veröffentlicht am 15.07.2021

Leider etwas enttäuschend

Bad At Love
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Ich war ja sehr gespannt auf dieses Buch, nachdem ich es eigentlich nicht lesen wollte, weil mich der Klappentext nicht gereizt hatte. Aber dann habe ich ständig dieses positive Feedback von Anderen mitbekommen ...

Ich war ja sehr gespannt auf dieses Buch, nachdem ich es eigentlich nicht lesen wollte, weil mich der Klappentext nicht gereizt hatte. Aber dann habe ich ständig dieses positive Feedback von Anderen mitbekommen und schon war die Entscheidung gefallen. Ich wollte es nun doch lesen.

Das Cover finde ich sehr schlicht, aber dennoch wirklich wunderschön!
Ich liebe die Farben die so schön miteinander harmonieren. Im Bücherregal macht es sich trotz der schlichten Aufmachung wirklich wahnsinnig gut.

Ich hatte ja bereits Never too close und Never too late von der Autorin gelesen. Bei beiden Büchern hat mir der Schreibstil sehr gut gefallen. Aber bei diesem Buch war der Schreibstil irgendwie anders. „Anspruchsvoller“ , vielleicht kam mir das aber auch nur so vor, weil dieses Buch eine viel ernstere Thematik umfasst als die andere Reihe.
Jedenfalls ließ es sich etwas langsamer, aber dennoch sehr gut lesen. Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Azalee und Eden.

Tja, letztendlich muss ich aber leider sagen, dass mich dieses Buch nicht wirklich begeistern konnte.
Ich habe echt lange überlegt woran es gelegen hat, dass es mir nicht gefallen hat. Ich wusste dass es mir nicht gefallen hat, aber das Warum war wirklich schwierig zu eruieren.
Das hatte wirklich rein gar nichts mit der Thematik ansich zu tun, sondern mit einigen anderen Dingen.
Ich fand einerseits weder zu Azalee, noch zu Eden einen Zugang. Ich wollte beide wirklich mögen, aber der Funke sprang einfach nicht über. Ich konnte die Emotionen beider einfach nicht greifen. Da kam nicht sehr viel bei mir an. Zudem muss ich auch sagen, dass ich auch mit Azalees sehr eigenwilligem Humor nicht wirklich gut zurecht gekommen bin.

Die Thematiken an sich sind wirklich heftig und wichtig und auch gut umgesetzt, aber ich konnte mich nicht 100% darauf einlassen weil einfach das Drumherum mit den Charakteren nicht wirklich für mich gepasst hat. Ich dachte mir zwar schon: Oh mein Gott, die Arme! Wie schrecklich etc. Aber es war nicht so, dass es mir im Herzen geschmerzt hat als ich gelesen habe was in diesem Buch alles passiert. Ich habe es gelesen und das war’s dann aber. Es hat nicht viel in mir hervorgerufen – wobei ich normalerweise sehr schnell bewegt bin und mich mitreißen lasse.
Das brachte mich zu dem Schluss, dass vielleicht die Art und Weise, wie die Autorin ernstere Themen in Büchern angeht nicht mit mir kompatibel ist.
Der zweite Band ihrer ersten Reihe konnte mich auch nicht so begeistern, da handelte es sich auch um ein ernsteres Thema. Band 1 hingegen war total locker und leicht und ohne schwere Themen und das fand ich brilliant.
Also: Womöglich ist es wirklich so, dass mir die Art wie die Autorin ernste Themen in Büchern rüberbringt, einfach nicht zusagt.

Für mich persönlich war es also leider eher nichts.

Veröffentlicht am 09.07.2021

Konnte mit Band 1 leider nicht mithalten

You're my Fate
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Nachdem ich den ersten Band der Reihe abgöttisch geliebt habe war ich natürlich, gerade auch nach diesem Cliffhanger, absolut neugierig und heiß auf den zweiten und finalen Band.

Das Cover ist wieder ...

Nachdem ich den ersten Band der Reihe abgöttisch geliebt habe war ich natürlich, gerade auch nach diesem Cliffhanger, absolut neugierig und heiß auf den zweiten und finalen Band.

Das Cover ist wieder der Wahnsinn und ähnelt sehr dem des ersten Bandes. Zusammen machen sie wirklich ein tolles Bild im Bücherregal.

Der Schreibstil von Nicole Fisher war wieder sehr locker und rasant. Man ist wieder durch die Seiten geflogen wie bei Band 1. Dadurch dass das Buch auch nur 285 Seiten hat, ist man auch wirklich schnell durch. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht der Protagonistin Violet.

Ich muss sagen dass es mir bei diesem Band wirklich schwer fällt, meine Meinung in Worte zu fassen.
Violet war in diesem Band so anders als im Ersten. Ich mochte sie zwar wieder sehr gerne, konnte aber ihre Gedanken und Gefühle einfach nicht nachvollziehen. Es war dahingehend alles sehr wirr. Eine Achterbahn bei der ich keinen Plan hatte ob sie grade nach oben oder nach unten geht. Sie hatte plötzlich Empfindungen die ich absolut nicht nachvollziehen konnte, dann war sie sehr sprunghaft und hatte dann wieder ganz andere Empfindungen.

Der Protagonist aus Band 1, Ian, war so gut wie nicht vorhanden in diesem Buch. Erst in den letzten 50 Seiten kam er im Buch vor und das hat mich wirklich sehr gestört. Es wäre etwas Anderes gewesen, wenn das Buch 400 Seiten gehabt hätte und er ab der Hälfte auftaucht, aber so konnte ich so gar keine Verbindung mehr zu ihm aufbauen weil er sich zu rar gemacht hat für meinen Geschmack. Ich kann daher auch nicht wirklich sagen ob er mir noch sympathisch war oder nicht, weil es einfach nur ganz wenige Szenen am Ende gab, wo er wirklich da war.

Dann gab es auch noch Caleb, der ein Nebencharakter in dieser Geschichte war. Bei hm war ich mir auch nie wirklich sicher wie er jetzt drauf ist, auf wessen Seite er steht und ob ich ihn nun mag oder nicht.

Ich muss sagen dass ich leider wirklich ein bisschen enttäuscht bin. Ich hatte einen ganz anderen Fortlauf der Geschichte erwartet nachdem Band 1 ja so gut war. Nicht falsch verstehen, es war absolut kein schlechtes Buch, aber es hat mir hier einfach was gefehlt. Es gab so viele Situationen in dem Buch die wirklich richtig Potential gehabt hätten, aber die wurden halt leider einfach nicht genutzt und ausgebaut. Das Ende hat mich nun auch nicht wirklich umgehauen. Es kam mir einfach sehr vieles sehr weit hergeholt und unrealistisch vor. Klar, das hier ist nur eine erfundene Geschichte, aber dennoch kam mir das eine oder andere dann wirklich sehr blauäugig vor.

Wie gesagt, es war absolut kein schlechtes Buch und es war dennoch eine tolle Lesezeit, da es immer wieder auch wirklich spannend war, aber nach Band 1 hatte ich einfach höhere Erwartungen an die Geschichte.


Veröffentlicht am 12.06.2021

Netter Lesesnack

Forever and ever
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Forever and ever war mein erstes Buchvon Samantha Young und mein drittes Buch von Kristen Callihan. Von Kristen Callihan bin ich tatsächlich nicht unbedingt der größte Fan. Daher war ich einfach auf Samantha ...

Forever and ever war mein erstes Buchvon Samantha Young und mein drittes Buch von Kristen Callihan. Von Kristen Callihan bin ich tatsächlich nicht unbedingt der größte Fan. Daher war ich einfach auf Samantha Young gespannt.

Das Cover ist einfach wunderschön. Dieses metallisch glänzende Cover mit dem goldenen Schriftzug ist einfach ein absoluter Hingucker! Und diese Farben! Ein riesengroßes Lob an Harper Collins für dieses optische Meisterwerk.

Der Schreibstil hat mir eigentlich sehr gut gefallen. Ich kam flott durch die Geschichte und es gab auch keinerlei Längen.
Was mir jedoch aufgefallen ist, dass öfter Mal während Dialogen jemand plötzlich etwas sagt was irgendwie grade so gar nicht ins Gespräch passt, sodass man sich erst mal auf das neue Thema einstellen muss. Das war wenn ich mich recht erinnere so 2 oder 3 mal.

Parker fand ich als Protagonistin eigentlich ganz interessant. Sie hatte schon sehr viele Macken, Ecken und Kanten. Aber das hat sie irgendwie authentisch gemacht. Sie hat eine große Leidenschaft die ich so in dieser Form bislang noch nicht in Büchern gelesen habe. Sie hat auch einen Tick den ich ziemlich witzig fand. Ihre Hintergrundgeschichte war ganz gut ausgearbeitet aber dennoch muss ich sagen dass sie mir stellenweise dann zu anstrengend geworden ist.

Rhys wurde ja irgendwo immer ein bisschen als der dumme Boxer dargestellt. Aber dem war nicht so, denn Rhys ist eigentlich viel klüger als man glaubt. Er ist ein guter Mensch mit einem großen Herzen und ganz vielen Problemen die er alle alleine versucht zu lösen. Er will die Menschen die ihm wichtig sind beschützen, für sie sorgen und ihnen jegliche Last von den Schultern nehmen.

Ansich fand ich die Geschichte wirklich sehr gut. Jedoch hat mir größtenteils der Tiefgang gefehlt. Gefühlstechnisch kam jetzt nicht so viel bei mir an. Klar, es hat Spaß gemacht und ich wollte auch immer wieder weiterlesen, aber es hat mir wirklich gefehlt die Gefühle selber beim Lesen zu spüren. Zum Zweiten muss ich auch einfach sagen dass mir hier in diesem Buch deutlich zu viel Sex war. Ich habe absolut kein Problem mit Sex in Büchern, auch nicht mit viel Sex, aber hier hat es mich stellenweise einfach genervt. Ich dachte dann immer: Schon wieder?
Ansonsten der Aufbau der Geschichte hat mir ebenfalls sehr gut gefallen.

Letztendlich war es eine nette Geschichte für Zwischendurch und eine schöne Lesezeit, aber es hat mich auch nicht unbedingt umgehauen.