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Veröffentlicht am 20.11.2020

wilde Wikinger und Fußballverrückte Gottheiten

Storm und die Fußballgötter
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Mir hat die Geschichte rund um den kleinen Storm, welcher das Fußballspiel erfunden hat, gut gefallen.

Storm ist ein kleiner Sklavenjunge und lebt bei den Wikingern in Reydarfjordurthoft-hier und manchmal ...

Mir hat die Geschichte rund um den kleinen Storm, welcher das Fußballspiel erfunden hat, gut gefallen.

Storm ist ein kleiner Sklavenjunge und lebt bei den Wikingern in Reydarfjordurthoft-hier und manchmal ist er auch in Reydarfjordurthoft-dort.

Sei größter Wunsch ist es selbst einmal Wikinger zu werden. Doch um dies zu können, und zur Wikingerschule gehen zu dürfen, muss er erstmal eine kniffelige Wikingerprüfung bestehen.

Im weiteren Verlauf der Geschichte kommt es dann zu einer Auseinandersetzung mit einem anderen Dorf. Die Lösung, na klar, ein Fußballspiel :D

Storm ist ein pfiffiger kleiner Junge und es hat Spaß gemacht, gemeinsam mit ihn diese Geschichte zu erleben. Durch den lockeren, kindgerechten Schreibstil von Jan Birck, in Kombination mit den tollen farbigen Illustrationen, welche sogar von Autoren selbst stammen, hat diese Geschichte einfach nur Lust auf mehr gemacht.

Zunächst konnte ich mir nicht genau vorstellen, wie man ein Fußballspiel gut zu Papier bringen kann, doch durch die leicht verständlichen tollen Umschreibungen kann man auch noch gut folgen, selbst wenn es auf dem Spielfeld ein wenig hektischer wird.

Für mich persönlich war dies die erste Geschichte von Storm, und auch wenn dies der zweite Band ist, kann man ihn auch ohne große Vorkenntnisse separat vom ersten Band lesen.

Besonders gut hat mir neben der allgemeinen Idee, Nordische Götter mit dem Thema Fußball zu kreuzen, Storms treuer Begleiter gefallen. Sei kleiner Hund Luzifer ist einfach niedlich und ein wahrer Freund ^^

Mein Fazit: Für jeden geeignet der Lust auf: wilde Wikinger, Fußballverrückte Gottheiten und eine lustige Geschichte hat, die nach mehr verlangt.

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Veröffentlicht am 19.11.2020

Ich schwärme für dieses Buch

One Last Song
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Mir gefällt >One last song< von Nicole Böhm unglaublich gut.

In der Geschichte geht es um Riley. Riley möchte in New York als Sängerin groß herauskommen. Mit ihrem Vater hat sie einen Deal abgeschlossen. ...

Mir gefällt >One last song< von Nicole Böhm unglaublich gut.

In der Geschichte geht es um Riley. Riley möchte in New York als Sängerin groß herauskommen. Mit ihrem Vater hat sie einen Deal abgeschlossen. Er unterstützt sie Finanziell ein wenig und dafür soll Riley ihm beweisen, dass sie ihren Traum innerhalb von einem Jahr verwirklichen kann. Das Jahr ist jedoch schon beinahe rum, und das Geld reicht für die teuren Gesang, sowie Schauspiel Stunden hinten und vorne nicht. Durch einen Zufall gelingt es Riley einen Job in einer renommierten Music Academy zu bekommen. Hier trifft sie dann auf Julian. Einen jungen gutaussehenden Mann einer erfolgreichen Band. Und die Geschichte nimmt ihren Lauf...

Die Geschichte hat mir so gut gefallen, was nicht letzten Endes an den tollen Charakteren liegt. Riley und Julian sind mir beide sehr sympathisch gewesen. Beide sind selbstständig, vertrauenswürdig und sehr bodenständig. Riley möchte zudem ihren Traum wirklich aus eigenen Kräften erreichen, was ich auch sehr gut gemacht finde und gleichzeitig vermittelt dies eine tolle, eigenständige Message.

Alle Charaktere in dem Buch sind zudem sehr realistisch gestaltet und haben (trotz New Adult) eine gewisse Tiefe. Jeder der Charaktere hat seinen eigenen kleinen Koffer zu tragen und jeder hat seine Ecken und Kanten.

Dies war das erste Buch, welches ich von Nicole Böhm gelesen habe, und ich bin begeistert von ihrem Schreibstil. Er ist sehr flüssig und bildlich gehalten und auch die sinnlicheren Stellen innerhalb der Geschichte finde ich gut beschrieben.

Was auch sehr cool an der Geschichte ist, dass man erstens selbst total Lust bekommt aufs singen und schauspielern, aber worauf ich eigentlich hinaus wollte ist, dass einige der Lieder, von Julians Band, tatsächlich aufgenommen worden sind. Die Lieder findet man im Hörbuch gleich im Anschluss an der Geschichte, und ansonsten kann man sie auf Spotify hören.

Mein Fazit: Wenn man Lust auf einen tollen New Adult Roman, mit interessanten Charakteren und mit Bühnenbezug hat, kann ich >One last song< nur empfehlen! :)

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Veröffentlicht am 14.11.2020

Niedliche Gestaltung - Hörfunktion ein wenig laut

ministeps: Hör rein, sing mit! Erste Kinderlieder zum Anhören.
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In diesem kleinen Pappbilderbuch aus der Reihe "ministeps" von Ravensburger, kann man sich von fünf verschiedenen Kinderliedern die jeweils erste Strophe anhören.

Die Liederstrophen, welche man in dieser ...

In diesem kleinen Pappbilderbuch aus der Reihe "ministeps" von Ravensburger, kann man sich von fünf verschiedenen Kinderliedern die jeweils erste Strophe anhören.

Die Liederstrophen, welche man in dieser Pappe findet sind:

1. Bruder Jakob

2. Alle meine Entchen

3. Backe, backe Kuchen

4. Summ, summ, summ

5. Schlaf, Kindlein, schlaf

Die Aufmachung dieses Pappbilderbuches finde ich sehr schön. Die Gestaltungen sind niedlich und man findet die Tiere vom Cover auch auf den Illustrationen wieder.

Die Liederstrophen sind, wie bei den meisten Liederbüchern, mit Noten und Silbentrennung versehen.

Die Hörfunktion an sich ist mit einem Aus- und An-Schalter auf der Rückseite des Buches versehen. Die Lieder schalten sich automatisch beim aufklappen der jeweiligen Seite ein.

Die Handhabung ist also super einfach und auch schon für die aller kleinsten geeignet. - Wobei der Verlag das Alter bei 12 bis 18 Monaten ansetzt.

Der Gesang + Musik an sich ist in Ordnung, für meinen Geschmack nur ein wenig sehr laut.

Wenn man sich die Lieder übern Tag zusammen mit dem Kind anhören möchte ist dies eine super Option - für ruhigere Momente oder gar die Schlafenszeit, ist dieses Buch, meiner Meinung nach, jedoch eher ungeeignet.

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Veröffentlicht am 14.11.2020

Für Unterhaltungszwecke - eher ungeeignet

Der letzte Satz
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>Der letzte Satz< von Robert Seethaler beschäftigt sich mit Gustav Mahlers letzter Reise - dies sei vorweg gesagt.

Ich habe diesen Roman ohne große Ahnung von der Person Gustav Mahler zu haben, aus Unterhaltungszwecken ...

>Der letzte Satz< von Robert Seethaler beschäftigt sich mit Gustav Mahlers letzter Reise - dies sei vorweg gesagt.

Ich habe diesen Roman ohne große Ahnung von der Person Gustav Mahler zu haben, aus Unterhaltungszwecken gelesen.

Da ich diesen Roman aus Unterhaltungszwecken gelesen habe und ziemlich blauäugig an das Buch gegangen bin, hat es mich leider nicht so gepackt, wie es wohl Gustav Mahler interessierte Leute packen wird.

Die Geschichte rund um seine Familie fand ich, leider, nicht sehr packend, und ich muss ehrlich gestehen, dass ich rein aus dem Roman her Herrn Mahler eher als unsympathisch empfunden habe. Am besten hat mir ehrlich gesagt, der Schiffsjunge gefallen, welcher immer mal wieder in der Geschichte auftaucht.

Der Schreibstil von Herrn Seethaler hat mir hingegen gut gefallen. Er ist schön flüssig und hat eine gute Balance - (hierbei habe ich die wirreren Stellen von den späteren Fieberwahn von Herrn Mahler im Kopf)

Mein Fazit: Für Mahler interessierte vermutlich eine schöne kleine Lektüre, rein zur Unterhaltung eher weniger geeignet.

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Veröffentlicht am 10.11.2020

abenteuerliche Geschichte mit starken Protagonistinnen

Aleja und die Piratinnen, Band 1: Das Schattenschiff. Ausgezeichnet mit der "Ulmer Unke 2021" als Bestes Kinderbuch ab 10 Jahren!
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Mir hat die Geschichte rund um Aleja sehr gut gefallen! :)
Aleja lebt zusammen mit ihrer Großmutter (abuela), ihrem Vater und ihren zwei Brüdern in Sevilla/ Spanien. Unsere kleine Heldin fühlt sich nicht ...

Mir hat die Geschichte rund um Aleja sehr gut gefallen! :)
Aleja lebt zusammen mit ihrer Großmutter (abuela), ihrem Vater und ihren zwei Brüdern in Sevilla/ Spanien. Unsere kleine Heldin fühlt sich nicht so richtig verstanden, denn bei sich zuhause kann keiner ihre Abenteuerlust nachvollziehen.

Eines Tages hört sie ein paar Männer von einem Schiff reden, welches komplett ramponiert im Hafen eingelaufen sei. Aleja horcht sofort auf, denn einige Beschreibungen passen zu einem Sagen umwogenden Schiff welches einem berühmten Abenteurer gehörte.

Ein Ereignis führt zum nächsten und Aleja befindet sich auf DEM magischen Geisterschiff - auf dem Schattenschiff von Thomas James. An ihrer Seite eine Crew aus Piratinnen, welche alle genauso abenteuerlustig und wild sind wie Aleja selbst.

Die Geschichte ist sehr spannend geschrieben und mir hat der Aufbau unglaublich gut gefallen. Es ist eine richtige Abenteuergeschichte und die Beschreibungen von Nordafrika, wo sie ein Geheimnis hinführt, hat richtiges Fernweh bei mir erzeugt.

Es gibt einige magische Elemente in der Geschichte. So ist z.B. das Schattenschiff selbst magisch, es kommen einige Geister in der Geschichte vor und die Geheimnisse welche Aleja und die Piratinnen lüften wollen sind von Magie durchspickt.

Aber nicht nur das diese Geschichte sehr abenteuerlich ist, sie ist auch voll von tollen Freundschaften, herzerwärmenden Hintergrundgeschichten und einer wichtigen Feministischen Message: Das Frauen, genauso wie Männer, alles sein und erreichen können :)

Was ich ebenfalls sehr interessant fand, sind die verschiedenen Fremdwörter, welche immer mal wieder in die Geschichte mit einfließen. So spricht Aleja z.B. von ihrer abuela was Spanisch für Großmutter ist, und auch im weiteren Verlauf der Geschichte tauchen (neben Spanisch) ein paar Französische und Arabische Fremdwörter auf. Diese werden von Aleja (meistens) sogleich übersetzt, denn (kleiner Spoiler) Aleja nimmt den Platz der "Sprachgelehrten" in der Crew ein ^^


Mein Fazit: Eine tolle Abenteuerliche Geschichte, für junge und alte Entdecker, mit starken Protagonistinnen und Fernweh Potenzial.

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