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karinsophie

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.11.2020

Niedliche Gestaltung - Hörfunktion ein wenig laut

ministeps: Hör rein, sing mit! Erste Kinderlieder zum Anhören.
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In diesem kleinen Pappbilderbuch aus der Reihe "ministeps" von Ravensburger, kann man sich von fünf verschiedenen Kinderliedern die jeweils erste Strophe anhören.

Die Liederstrophen, welche man in dieser ...

In diesem kleinen Pappbilderbuch aus der Reihe "ministeps" von Ravensburger, kann man sich von fünf verschiedenen Kinderliedern die jeweils erste Strophe anhören.

Die Liederstrophen, welche man in dieser Pappe findet sind:

1. Bruder Jakob

2. Alle meine Entchen

3. Backe, backe Kuchen

4. Summ, summ, summ

5. Schlaf, Kindlein, schlaf

Die Aufmachung dieses Pappbilderbuches finde ich sehr schön. Die Gestaltungen sind niedlich und man findet die Tiere vom Cover auch auf den Illustrationen wieder.

Die Liederstrophen sind, wie bei den meisten Liederbüchern, mit Noten und Silbentrennung versehen.

Die Hörfunktion an sich ist mit einem Aus- und An-Schalter auf der Rückseite des Buches versehen. Die Lieder schalten sich automatisch beim aufklappen der jeweiligen Seite ein.

Die Handhabung ist also super einfach und auch schon für die aller kleinsten geeignet. - Wobei der Verlag das Alter bei 12 bis 18 Monaten ansetzt.

Der Gesang + Musik an sich ist in Ordnung, für meinen Geschmack nur ein wenig sehr laut.

Wenn man sich die Lieder übern Tag zusammen mit dem Kind anhören möchte ist dies eine super Option - für ruhigere Momente oder gar die Schlafenszeit, ist dieses Buch, meiner Meinung nach, jedoch eher ungeeignet.

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Veröffentlicht am 24.08.2022

Für Fans von Göttergeschichten mit New Adult Elementen

Myth of Motu. Verfluchtes Herz
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In "Myth of Motu - Verfluchtes Herz" geht es um die Geschichte der jungen Charlie. Sie geht, um ihrem Elternhaus zu entfliehen, nach Neuseeland. Hier trifft sie auf den Bad Boy Daxton.
Die Geschichte ...

In "Myth of Motu - Verfluchtes Herz" geht es um die Geschichte der jungen Charlie. Sie geht, um ihrem Elternhaus zu entfliehen, nach Neuseeland. Hier trifft sie auf den Bad Boy Daxton.
Die Geschichte ist mit den Sagen und Gottheiten der Maori verwoben.
Im Verlauf der Geschichte geht es so z.B. sehr viel um die Göttin der Unterwelt - Hine, welche einen bösen Plan verfolgt.

Dieser Einzelband hat mir an sich gut gefallen. Geschichten mit Gottheiten mag ich allgemein sehr gerne lesen, und dies ist die erste Geschichte mit Mythen aus Neuseeland, welche ich persönlich gelesen habe - und welche mir Lust nach mehr gemacht hat.
Der Schreibstil der Autorin Ulrike Koch war flüssig und gut zu lesen. An einigen Stellen hätte ich mir jedoch etwas mehr Spannung gewünscht und an wieder anderen ein wenig mehr Umschreibungen der aktuellen Situationen.
Zu den Charakteren könnte ich persönlich leider keine Bindung aufbauen, weshalb mich das Buch letzten Endes wohl leider auch nicht so gepackt hat, wie es das Potenzial dazu gehabt hätte.

Für alle die gerne Geschichten mit Göttern lesen, verwoben mit New Adult Elementen, könnte diese Geschichte evtl. etwas für ein paar unterhaltsame Stunden sein!

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Veröffentlicht am 11.01.2021

Eine an sich interessante Geschichte

Ada
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Ada ist quasi der zweite Teil zu "der Apfelbaum" von Christian Berkel. Im Apfelbaum geht es um die Mutter von Ada, und in Ada geht es um Ada selbst. Also kann man diesen Roman auch lesen, wenn man den ...

Ada ist quasi der zweite Teil zu "der Apfelbaum" von Christian Berkel. Im Apfelbaum geht es um die Mutter von Ada, und in Ada geht es um Ada selbst. Also kann man diesen Roman auch lesen, wenn man den Apfelbaum nicht gelesen hat - sowie ich.

Ich mochte den Schreibstil von Herrn Berkel gerne verfolgen. Er ist ruhig und flüssig, bildlich und kann die Emotionen der Figuren glaubhaft wiedergeben.

Die Geschichte selbst hat ein interessantes Grundgerüst. Ada erzählt innerhalb einer Therapiesitzung ihrem Therapeuten über ihr Leben.

Ada verbringt ihre ersten Lebensjahre gemeinsam mit ihrer Mutter in Argentinien. Es passieren einschneidende Lebensereignisse und Adas Mutter entschließt sich gemeinsam mit ihrer Tochter zurück nach Deutschland zu ziehen. In Deutschland angekommen versucht Ada sich dann selbst zu finden. Sie rebelliert in ihrer Jugend ein wenig und beschäftigt sich viel mit der Frage wer ihr eigentlicher Vater ist.

Adas Mutter hat jüdische Wurzeln. Ich hätte mir gewünscht, dass dieses Thema noch ein wenig präsenter in der Geschichte besprochen wird.

Allgemein hat mich die Geschichte nicht vollends überzeugt. An sich ist die Grundgeschichte interessant, jedoch hatte die Mitte einige Längen und Adas rebellische Phase konnte mich in ihrer Umsetzung nicht richtig überzeugen.

Ob ich den Apfelbaum noch lesen werde weiß ich nicht, jedoch werde ich das nächste Buch von Christian Berkel mit Sicherheit lesen und bin gespannt in welche Geschichte er einen dann entführen wird.

Mein Fazit: Interessante Familiengeschichte, welche mir vielleicht einfach nicht gelegen hat.

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Veröffentlicht am 14.11.2020

Für Unterhaltungszwecke - eher ungeeignet

Der letzte Satz
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>Der letzte Satz< von Robert Seethaler beschäftigt sich mit Gustav Mahlers letzter Reise - dies sei vorweg gesagt.

Ich habe diesen Roman ohne große Ahnung von der Person Gustav Mahler zu haben, aus Unterhaltungszwecken ...

>Der letzte Satz< von Robert Seethaler beschäftigt sich mit Gustav Mahlers letzter Reise - dies sei vorweg gesagt.

Ich habe diesen Roman ohne große Ahnung von der Person Gustav Mahler zu haben, aus Unterhaltungszwecken gelesen.

Da ich diesen Roman aus Unterhaltungszwecken gelesen habe und ziemlich blauäugig an das Buch gegangen bin, hat es mich leider nicht so gepackt, wie es wohl Gustav Mahler interessierte Leute packen wird.

Die Geschichte rund um seine Familie fand ich, leider, nicht sehr packend, und ich muss ehrlich gestehen, dass ich rein aus dem Roman her Herrn Mahler eher als unsympathisch empfunden habe. Am besten hat mir ehrlich gesagt, der Schiffsjunge gefallen, welcher immer mal wieder in der Geschichte auftaucht.

Der Schreibstil von Herrn Seethaler hat mir hingegen gut gefallen. Er ist schön flüssig und hat eine gute Balance - (hierbei habe ich die wirreren Stellen von den späteren Fieberwahn von Herrn Mahler im Kopf)

Mein Fazit: Für Mahler interessierte vermutlich eine schöne kleine Lektüre, rein zur Unterhaltung eher weniger geeignet.

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Veröffentlicht am 03.01.2021

Es fehlt der rote Faden

Lea und das Labyrinth der Zeit
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Das Buch ist super schön aufgemacht. Das Cover, der Vorhang und das Innenleben sind sehr schön aufeinander abgestimmt und in Kombination mit dem Lesebändchen ein Hardcover wie ich es mir immer wünsche.

Die ...

Das Buch ist super schön aufgemacht. Das Cover, der Vorhang und das Innenleben sind sehr schön aufeinander abgestimmt und in Kombination mit dem Lesebändchen ein Hardcover wie ich es mir immer wünsche.

Die Geschichte konnte mich hingegen leider nicht so überzeugen.

Die Grundidee finde ich gut. Lea, ein junges Mädchen verbringt ihre Ferien bei ihrem Onkel und ihrer Tante auf dem Land. Plötzlich tauchen Wölfe in der Gegend auf und die Geschichte scheint sich mit einer alten Dorfsage zu umwickeln. Zusätzlich taucht dann noch ein mysteriöser Junge auf, der behauptet Zeitreisen zu können. Der Anfang der Geschichte hat mir abgesehen von ein paar Kleinigkeiten noch richtig gut gefallen, doch dann sind immer mehr Dinge geschehen, aufgetaucht und passiert die mich mehr verwirrt haben als alles andere. Es gab viele Ansätze, die sich zu einer interessanten Geschichte hätten entwickeln können, aber nie wurden diese Ansätze wirklich behandelt oder vertieft. Zudem, finde ich, ist nach dem Anfang eine gewisse Leere in der Geschichte entstanden, welche sich eine ganze Zeit lang gezogen hat. Diese Leere wurde dann von Versuchen die Zeitreisethematik zu erklären überflutet und darauf folge der, meiner Meinung nach, nicht gelungenen Höhepunkt der Geschichte - das Ende.
Neben der Story an sich, konnte ich zu den Charakteren einfach keine Bindung aufbauen. Abgesehen von dem einen Dorfjungen empfand ich die meisten Charaktere sogar eher unympathisch.
Den Schreibstil von Michael Engler fand ich flüssig und teilweise bildlich, jedoch durch die Story auch ein wenig spannungslos.
Was mich jedoch am meisten an der ganzen Geschichte gestört hat ist, dass ich eine richtige Zeitreise Geschichte erwartet habe und eben dieser Aspekt - die Zeitreise - ist, in meinen Augen, zum einen ein wenig untergegangen und zum anderen nicht wirklich gut aufgebaut. Es gab keine wirklichen Zeitsprünge und interessante Hintergrund Informationen, welche ich eben aus so vielen anderen Zeitreisegeschichten liebe.

Zwar bin ich mit meinen 22 Jahren ein wenig aus der Zielgruppe hinausgewachsen, und sehe vielleicht die ein oder anderen DInge anders wie noch vor ein paar Jahren, jedoch hätte ich mit 12 Jahren +, aufgrund der fehlenden Spannung, die Geschichte wohl nicht beendet.

Mein Fazit: Eine Geschichte mit vielen tollen und interessanten Ansätzen (vor allem die Wölfe :) ), jedoch werden zu viele Ansätze gemacht, ohne diese wirklich zu bearbeiten. Und mir hat einfach ein roter Faden gefehlt.

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