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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.05.2017

Eine bemerkenswert ehrliche Biographie

Dieses schöne Scheißleben
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Zu selten wird von dem Leben auf der Straße berichtet und was die Menschen dazu verleitet socl einen Lebensstil zu führen.

Die eineigigen Zwillinge Ben und Sebastian erzählen ohne jeglige Verschönerungen ...

Zu selten wird von dem Leben auf der Straße berichtet und was die Menschen dazu verleitet socl einen Lebensstil zu führen.

Die eineigigen Zwillinge Ben und Sebastian erzählen ohne jeglige Verschönerungen von ihrem Leben, das nun wirklich keine rosafarbene Kinderbuchgeschichte ist. Doch das Wichtigste ist ,und das wird dem Leser mit der Zeit bewusst, die Zwillinge lieben das Leben, das sie gewählt haben und bezeichnen sich selbst als " Glückskinder".

Sie leben in den Tag hinein ohne Pläne. Sie leben intensiv, genießen ihre Freiheit in vollen Zügen und tun alles wonach ihnen der Sinn steht. Sie machen aber auch viel durch und lassen sich nicht so leicht unterkriegen. Es ist alles dabei von Gefängnis bis hin zu Drogen.

Durch die Erzählungen von ihrer Kindheit kann man nachvollziehen woher der Drang zur Freiheit und ein gewisser Protest gegen die Gesellschaft bzw. gegen das geregelte und normale Leben.

Diese Biographie der Zwillinge ist geprägt von unfassbarer Ehrlichkeit. Es ist voller Emotionen und Gefühle, aber kein bisschen übertrieben. Dadurch wird die Philsophie, die sie leben, verdeutlicht und man lernt zu verstehen wie sie denken, warum sie so handeln und was so verlockend ist an dem Leben auf der Straße und nicht zu wissen was morgen passiert.

Dieses Buch gewährt dem Leser einen komplett neun Einblick in das Leben der Punks und ihrer Philosophie. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen!

Veröffentlicht am 13.05.2017

Ein schöner Frauenroman

Mittsommerleuchten
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Asa Hellberg ist es mit dem Roman " Mittsommernacht" gelungen ein reines Leseerlbenis zu schaffen.

Die zwei Schwestern Gloria und Agnes könnten nicht unterschiedlicher sein. Gloria, die Operndiva, ist ...

Asa Hellberg ist es mit dem Roman " Mittsommernacht" gelungen ein reines Leseerlbenis zu schaffen.

Die zwei Schwestern Gloria und Agnes könnten nicht unterschiedlicher sein. Gloria, die Operndiva, ist ständig im Gefühlschaos und Agnes führt eine sehr stabile Ehe mit zwei Kindern. Doch plötzlich scheint auch ihr etwas zu fehlen und so helfen sich die schwetern gegenseitig wieder ihr Glück zu finden und das Chaos zu beseitigen.

Gloria ist genau so wie man sich eine Operndiva vorstellt, dramaitsch, chaotisch ,wunderschön und doch sehr zerbrechlich. Sie soll die Hauptrolle in "Carmen", allerdings erfreut sie das weniger, denn in dieser Inszenierung wird sie mit ihrer großen Liebe konfrontiert, Dominic.

Der Schreibstil ist flüssig, authentisch, witzig und man will einfach weiter lesen. Es ist eine schöne Lektüre für zwischendurch. Die Charaktäre sind hervoragen ausgearbeitet und so wie es zu einer richtigen Oper gehört gibt es auch viel Drama und Leidenschaft.

Veröffentlicht am 09.05.2017

Beeindruckende Reise- beeindruckende Bilder

Der weiteste Weg
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Bruno Blum ist ein Abenteurer und ein Weltenbummler. Diesmal fährt er mit seiner Freundin, Claudia, mit dem Campingbus durch die Mongolei und Osteuropa, den Nahen Osten und Indien, über Japan bis hin nach ...

Bruno Blum ist ein Abenteurer und ein Weltenbummler. Diesmal fährt er mit seiner Freundin, Claudia, mit dem Campingbus durch die Mongolei und Osteuropa, den Nahen Osten und Indien, über Japan bis hin nach Australien. Gemeinsam erleben sie viele Abenteuer und lernen die ganz unterscheidlichen Kulturen, Bräuche und Landschaften kennen.Ihre Erlebnisse sind sehr vielseitig so wie die Länder, die sie durchqueren. Ohne die tollen, bunten, vielseitigen und beeindruckenden Bilder wäre das Buch nur halb so schön. Durch die Erzählungen kriegt man einen kurzen Einblick in das was sie in den ganz unterschiedlichen Ländern mit vielen Gegensätzen erlebt haben.

Das schöne an diesem Buch ist, dass man viel über die einzelnen Länder erfährt, aber nicht wie in einem normalem Reiseführer.Es ist eher wie ein persönliches Tagebuch mit vielen Informationen. Es wird auch beschrieben wie diese Reise das paar zusammenschweift und welche Kompromisse sie eingehen müssen.

Die Nähe zu den Einheimischen gefällt mir besonders gut, denn so lernt man das Land und die Kultur meiner Meinung nach am besten kennen.

Es ist eine sehr beeindruckende Reise, mit beeindruckenden Erfahrungen und beeindruckend schönen Bildern.

Veröffentlicht am 04.05.2017

Eine aufregende Reise in die Steinzeit mit Folgen

Jagen, sammeln und verlieben
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Manchmal ist eine Reise in die Steinzeit genau das was man braucht. Dieser Roman bringt vier total unterschiedliche Personen zusammen, die unter anderen Umständen wahrscheinlich sich nie kennen gelernt ...

Manchmal ist eine Reise in die Steinzeit genau das was man braucht. Dieser Roman bringt vier total unterschiedliche Personen zusammen, die unter anderen Umständen wahrscheinlich sich nie kennen gelernt hätten. Alle vier landen aus mysteriösen Gründen in der Steinzeit und lernen zu überleben. Während Gregor sich in seinem Element fühlt und gerne in Laubhütten schläft und jagen geht, ist die neurotische Maike am Anfang eher total überfordert, passt sich aber sehr schnell an. Ela versucht aus der Situation das Beste zu machen und traut sich als erste in das Dorf und macht sich dort schnell Freunde. Der Prof. Dr. Haberdank hat große Probleme mit der Situation umzugehen, obwohl vor allem er als Professor der Steinzeitgeschichte sich am besten auskennen müsste.
Die Geschichte ist sehr unterhaltsam, amüsant und spannend. Darüberhinaus lässt es sich sehr gut lesen, man kommt gut in die Geschichte rein und der Schreibstil macht das Ganze zu einem Leseerlebnis.
Manchmal sind die komischsten Ausflüge genau das, das einem zeigt was man im Leben verpasst und wo man hin will bzw was man vom Leben will. Manchmal ist weniger mehr. Ein wirklich schöner Roman mit vielen versteckten Lebensweisheiten.

Veröffentlicht am 04.05.2017

Realität oder Fiktion oder beides ?

Nach einer wahren Geschichte
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Der Roman " Nach einer wahren Geschichte" ist ein verwirrendes Spiel zweischen Realität und Fiktion.
Die Protagonistin Delphine verfällt nach ihrem erfolgreichem Buch in eine Schreibblockade und eine Art ...

Der Roman " Nach einer wahren Geschichte" ist ein verwirrendes Spiel zweischen Realität und Fiktion.
Die Protagonistin Delphine verfällt nach ihrem erfolgreichem Buch in eine Schreibblockade und eine Art Depression mit Angstzuständen. Sie lernt L. kennen ohne die sie am Ende kaum zu recht kommt. Bis L. sich sogar für Delphine ausgibt.
Beim Lesen hat man das Gefühl die AUtorin beschreibt die Phase wie dieses Buch entstanden ist und das Problem, das wahrscheinlich viele Autoren haben, die Schreibblockade. Die Schreibblockade ist wirkklich gut dargestellt, nicht übertrieben, genau richtig.
Die Autorin spielt ein Spiel mit dem Leser angefangen mit dem Titel fragt man sich wie viel davon wirklich wahr ist und ob diese L. existiert oder nur eine Art von Delphines innerem Kampf verkörpert.
Teilweise ist man sich sicher, dass L. existiert und dann ist man sich sicher L. ist nur efunden.
Der Schreibstil hat mir persönlich sehr gut gefallen und die ganze Geschichte hat etwas geheimnisvolles, doch man sollte keine wirklich spannende Geschichte erwarten.