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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.10.2019

FILM UND KOCHEN

Filmreif kochen
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Wie passen Film, Serien und Kochen zusammen ?
Ganz einfach, in dem Kochbuch von Eva Dotterweich, finden Film, Serien und kochen zusammen
Das wertig aufgemachte Buch, ist für Film-und Serienliebhaber die ...


Wie passen Film, Serien und Kochen zusammen ?
Ganz einfach, in dem Kochbuch von Eva Dotterweich, finden Film, Serien und kochen zusammen
Das wertig aufgemachte Buch, ist für Film-und Serienliebhaber die gerne kochen, bzw. es mal ausprobieren möchten, eine wahre Fundgrube interessanter Rezepte. Die Gerichte sind meist einfach nach zu kochen und gut beschrieben. Sehr gut gemachte Fotos der fertigen Gerichte, aber auch Step by Step Bilder der verschiedenen Zubereitungsschritte runden den positiven Eindruck ab. Das Ganze ist sehr liebevoll gestaltet, die Gerichte Passen zu den Filmen oder Serien an die sie erinnern sollen. Typische Gerichte die an den jeweiligen Drehort erinnern werden verwendet, wie zum Beispiel: Scones, Labskausmuffin oder klassischer Käseigel.
Einige der Rezepte habe ich selbst ausprobiert und mit Freunden die Ergebnisse genossen. Mit den Ergebnissen war ich durchweg zufrieden. Bei einigen Rezepten habe ich die ein oder andere Zutat ersetzt, z.Bsp. anstelle Schweinemett für die Sauriereier habe ich die Füllung von Merguez verwendet. Beim Kochen hatte ich sehr viel Spass, weitere Rezepte des Buches werde ich ausprobieren.
Fazit:
Ein toll gemachtes Kochbuch, mit Raum für eigene Ideen und Abwandlungen.

  • Cover
  • Rezeptideen
Veröffentlicht am 24.02.2020

*Magie des Kochens*

Kitchenkarma statt Küchendrama
2

Das Buch

Das Kochbuch hat eine sehr wertige Aufmachung. Das Cover fällt sofort ins Auge und macht neugierig.
Im Innenteil überzeugt es mit sehr gut gemachten Farbfotos zu fast jedem Rezept.
Das zurechtfinden ...

Das Buch

Das Kochbuch hat eine sehr wertige Aufmachung. Das Cover fällt sofort ins Auge und macht neugierig.
Im Innenteil überzeugt es mit sehr gut gemachten Farbfotos zu fast jedem Rezept.
Das zurechtfinden in den verschiedenen Abschnitten gestaltet sich anfangs etwas schwierig, aber es dauert nicht lange und man kommt damit klar.

Die Rezepte:

Bei den Rezepten kommen alle auf Ihre Kosten, für alle ist etwas dabei. Vegetarisch, vegan oder mit Fleisch, in diesem Buch wird jeder zufrieden gestellt.
Bei den Rezepturen finden sich viele Zutaten die in der deutschen Küche nicht so gebräuchlich sind, z.Bsp. Cous Cous, Kurkuma,Quinoa und viele andere interessante Zutaten und Gewürze. Ein sehr grosse Rolle bei den Rezepten spielen lebendige Farben. Das Auge isst mit! Neue Gechmackserlebnisse sind garantiert.
Der Aufbau der Rezepte ist gut gemacht. Anfangs steht die Zutatenliste mit Mengenangaben. Anschliessend wird Schritt für Schritt die Zubereitung erklärt. So fällt das Nachkochen nich schwer.
Einen breiten Raum nehmen auch Kuchen und Gebäck ein. Interessante Kombinationen wie ein Avocado-Pistazien-Kuchen oder die Mangotörtchen auf einem Boden von Mandel-Cashew-und getrockneten Aprikosen.
Desweiteren finden sich immer wieder praktische Küchenkniffe, die das Arbeiten in der Küche leichter machen sollen. Getestet habe ich sie nicht, die Erfahrung müsst ihr selbst machen
Lebensmittelkunde und Abwandlungen von Rezepten gehören ebenso zum Inhalt.

Mein Fazit:

Im Grossen und Ganzen ein gut gemachtes Kochbuch, welches zum Nachkochen animiert. Für alle die Lust auf etwas Neues haben! Alle Gerichte welche ich getestet habe waren gut zuzubereiten, die Zutaten stimmig,geschmacklich gut und interessant.

  • Cover
  • Rezeptideen
  • Gestaltung
Veröffentlicht am 27.03.2019

Poldi, der Papst und die schwarze Madonna

Tante Poldi und die Schwarze Madonna
1

Was verbindet den heiligen Vater, Steve Jobs und Gianna Nannini? Natürlich Tante Poldi bei ihrem neusten Fall. Welche Rolle diese und andere Personen in dieser Story spielen erzählt uns Mario Giordani ...

Was verbindet den heiligen Vater, Steve Jobs und Gianna Nannini? Natürlich Tante Poldi bei ihrem neusten Fall. Welche Rolle diese und andere Personen in dieser Story spielen erzählt uns Mario Giordani in seinem unnachahmlichen Schreibstil. Auf humorvolle,spannende und italienisch/bayrische Art versteht er es den Leser in die Welt von Tante Poldi zu entführen.
Ein misslungener Exorzismus, ein „Selbstmord“im Vatikan und immer wieder taucht die schwarze Madonna auf. Um wen oder was handelt es sich dabei?
Es beginnt mit einem Besuch einer Abordnung aus dem Vatikan, bei Tante Poldi. Der Padre und der Commisario zeigen ihr ein mysteriöses Video eines Exorzismus der sich nicht entwickelt wie erhofft. Die zu behandelte Frau, spricht plötzlich mit Poldis bayrischer Sprache, alle Beteiligten sind verwirrt. Immer wieder erwähnt sie die schwarze Madonna.
Es gibt also viel aufzuklären für Poldi und Montana, ihre „ Naturgewalt“! Natürlich ist auch ihr Ghostwriter in Person ihres Neffen mit von der Partie. Ihr Team bestehend aus Signora Cocuzza und Padre Paolo wartet auf den Einsatz. Mit der Signora gibt es aber ein Problem, kann es Poldi lösen?
Poldi bekommt zu allem Verdruß, auch noch Besuch vom Tod. Dieser hat keine besonders guten Nachrichten für sie. Das Ganze kurz vor ihrem Geburtstag! Doch davon lässt sich Poldi nicht beirren und verfolgt konsequent ihre Spuren. Was hat Poldis Zwillingsschwester mit dem Ganzen zu tun, woher taucht sie so plötzlich auf. Eigentlich war Poldi von ihrem Tod überzeugt, der sie in einem anderen Band ereilt-
Der Neffe lernt Marta, die Tochter von Montana kennen, es knistert. Was passiert mit seiner Freundin Valerie?
Am Ende gibt es ein riesiges Feuerwerk und Poldi löst mit allen Beteiligten das Rätsel um die schwarze Madonna!
Mein Fazit:
Ein unterhaltsamer Tante Poldi Roman den man auf einen Rutsch lesen möchte. Es gibt zwar die ein oder andere Stelle im Roman, die etwas langatmig ist z.B. das Romanfragment des Neffen. Manchmal musste ich einige Absätze zurück gehen um zu erkennen ob etwas gerade passiert, oder ob Poldi gerade erzählt. Das tut aber dem Gesamtwerk keinen Abbruch.
Alles in Allem ein echter Poldi wie man sie kennt und liebt!

  • Cover
  • Schreibstil
  • Humor
  • Lesespaß
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.03.2020

Gin und Krimi Cocktail

Der Gin des Lebens
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Der sehr schön aufgemachte Einband lädt sofort zum Lesen ein. Im Innenteil erwartet den Leser eine Karte der Region in Grossbritannien, in der dieser Roman hauptsächlich spielt. Mit seiner gut geschriebenen ...

Der sehr schön aufgemachte Einband lädt sofort zum Lesen ein. Im Innenteil erwartet den Leser eine Karte der Region in Grossbritannien, in der dieser Roman hauptsächlich spielt. Mit seiner gut geschriebenen Kriminalroman, der sich flüssig liest, läßt uns Carsten Sebastian Henn, das momentane Kultgetränk völlig neu erleben.
Was hat der Mord an einem Obdachlosen, mit dem Gin zu tun?
Die Geschichte beginnt in Deutschlands Süden, im Kaiserstuhl. Dort erlebt Bene gerade sein Liebeswaterloo und versenkt zu allem Überfluss noch seinen Oldtimer. Bei der Neuausrichtung seines Lebens, fällt ihm eine Flasche Gin in die Hände. Eine Hinterlassenschaft seines Vaters. Sie wird sein Leben verändern, er will mehr über dieses Getränk erfahren. Über Freiburg führt ihn der Weg nach Grossbritannien. Eine kuriose Geschichte mit interessanten Charakteren nimmt ihren Lauf. In Cathys B&B in Plymoth kommt Bene fürs erste unter und beginnt mit seiner Recherche. Deutsche Tugenden und englischer Lebensstil treffen aufeinander. Eine unterhaltsame Geschichte mit kriminalistischen Hintergrund zieht den Leser in seinen Bann.
Der Roman wird immer mal wieder unterbrochen, um dem Leser die Geschichte, den Ursprung, die Herstellung, die Botanicals und verschiedene Coktails des Hauptdarstellers, des Gins, näher zu bringen. Das finde ich prsönlich sehr gut gemacht.
Mein Fazit:
Ein tolles, unterhaltsames Buch für die Urlaubszeit!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Geschichte
  • Figuren
Veröffentlicht am 09.07.2019

Ende oder Neuanfang?

Die Unvollkommenen
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Der Roman schliesst an dem Erstlingswerk von Theresa Hannig " Die Optimierer " an. Das Ganze liest sich gut und flüssig. Die Story ist spannend und unterhaltsam geschrieben.

Zum Inhalt

Lila die Rebellin ...

Der Roman schliesst an dem Erstlingswerk von Theresa Hannig " Die Optimierer " an. Das Ganze liest sich gut und flüssig. Die Story ist spannend und unterhaltsam geschrieben.

Zum Inhalt

Lila die Rebellin aus dem ersten Teil und Samson Freitag sind die Hauptakteure dieser Geschichte. Darüber hinaus sind Samsons Mutter, Ercan Böser ( auch er spielte im ersten Teil eine wichtige Rolle) und Eoin Kophler wichtige Personen des Romans.
Lila findet sich nach ihrer Verwahrung, (So wird die Haft in der Wohlfühlökonomie genannt) im Internat Villa Baltic wieder.Diese Einrichtung dient der Resozialisierung von Gefangenen. Während sie Zeit in der Verwahrung Im Schlafzustand verbringen, kommt man sich in der Villa wie im Schlaraffenland vor.
Bald wird Lila klar, daß der schöne Schein trügt. Entweder wird man träge und lässt sich hängen und erliegt den Versuchungen und Möglichkeiten der Villa.
Dan gibt es noch die Möglichkeit das Ganze auf eine andere Art und Weise zu beenden.Die dritte Möglichkeit der Flucht scheint unmöglich zu sein.
Da lernt sie Eoin Kophler kennen, der ihr ganz neue Dinge eröffnet. Einmal im Sog der Ereignisse lässt sich Lilas Zukunft nicht mehr aufhalten.
Lia erkennt das Samson Freitag in der neuen Gesellschaft als gottähnliche Gestalt, die Fäden in der Hand hat, oder sind es doch die Roboter?
Wer oder was ist Samson Freitag wirklich, er war im ersten Teil ein Freund der gestorben ist. Was passierte alles in der Zeit der Verwahrung, welche Veränderungen gab es. Lila sieht sich mit vielen Dingen konfrontiert die sie erst einmal verarbeiten muss.
Sie erkennt nach und nach welch perfides Spiel Samson Freitag mit ihr spielt. Ein Showdown der einige Fragen offen lässt bildet den Schluss dieses Romans.

Mein Fazit

Ein gut zu lesender Sciencefiction Roman, der zum Nachdenken anregt. Wer weiss welche Entwicklungen sich in unserer Welt noch ergeben, es ist vieles möglich.

  • Cover
  • Idee
  • Geschichte
  • Figuren
  • Erzählstil