Profilbild von lacheliebelese

lacheliebelese

Lesejury Star
offline

lacheliebelese ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit lacheliebelese über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.04.2022

Eishockey, College und authentische Protagonisten

Melting my Heart
0

„Melting my heart“ ist der neue Roman von Nina Schilling und völlig unabhängig lesbar.

Dies ist mein zweites Buch der Autorin und ich muss gestehen, ich entwickle mich zu einem kleinen Fangirl. Ihr Schreibstil ...

„Melting my heart“ ist der neue Roman von Nina Schilling und völlig unabhängig lesbar.

Dies ist mein zweites Buch der Autorin und ich muss gestehen, ich entwickle mich zu einem kleinen Fangirl. Ihr Schreibstil ist so einnehmend und bildhaft, direkt war ich im Geschehen und konnte mit den Charakteren fühlen und mir das Setting bildlich vorstellen.

In diesem Buch geht es um Gray und Row.

Row, die verängstigte und zurückgezogene Studentin. Sie kapselt sich von allem und jedem ab, bis auf ihre beste Freundin. Die beiden gehen durch dick und dünn. Und doch merkt man Row an, dass sie auch gerne richtig am Leben , mit allem was es zu bieten hat, teilnehmen möchte. Wäre da nur nicht diese Angst und das Trauma vergangener Tage. Ich habe es geliebt Row bei ihrer Entwicklung zuschauen zu können. Diese war weder linear noch zu steil aufwärts. Es gab Höhen und Tiefen, die auch mich sehr getroffen haben. Aber sie blieb sich selbst treu und das war so schön zu lesen.

Dann gibt es da noch Gray. Gray der gefeierte Eishockey Star, der nach außen den Frauenheld und arroganten Kerl abgibt. Aber er ist so viel mehr und auch so anders als man gedacht hat. In Gray schlummert ein Herz aus Gold und eine Seele, die weicher nicht sein könnte.

Die beiden zu verfolgen, wie sie sich kennenlernen und ihre Zuneigung gegenseitig wächst, hat mich weichgekocht. All die Sprüche und kleinen Gesten waren herzallerliebst. Dennoch hat diese Geschichte so viel mehr Tiefgang und eine wichtige Botschaft. Am Anfang klingt alles so leicht und zart, aber die grausamen Momente kommen. Versprochen.

Aber nicht nur Gray und Row haben mich berührt, sondern auch Grays Teamkameraden. Einer verrückter als der andere und doch muss man sie lieben.
Ich hoffe sehr, dass der ein oder andere seine eigene Geschichte bekommt. Vielleicht sogar Alexis. Ihre Story könnte mich zu Tränen rühren.

Insgesamt liebe ich das Buch sehr. Ein zwei Längen gab es, aber das war auch mein einziger Kritikpunkt.
Ich kann das Buch jedem Sport Romance Liebhaber empfehlen. Eishockey, College und große Gefühle. Was will man mehr?

Dieses Buch hat das Siegel „Wattpad Leserliebling“ und ich kann dem nur zustimmen. Gerne mehr davon!

4/5 Sterne
-Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar erhalten. Dies beeinflusst meine Meinung in keiner Weise.-

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.04.2022

Der Titel ist Programm

YOU BROKE ME First (Broke Me - Reihe 1)
0

„You broke me first“ ist der Auftaktband der Broke Me Reihe und kann somit ganz unabhängig gelesen werden.

Vera Schaubs Schreibstil gefällt mir unheimlich gut. Dies war nicht mein erstes Buch der Autorin ...

„You broke me first“ ist der Auftaktband der Broke Me Reihe und kann somit ganz unabhängig gelesen werden.

Vera Schaubs Schreibstil gefällt mir unheimlich gut. Dies war nicht mein erstes Buch der Autorin und wie auch schon beim vorherigen Buch hat mich ihr Schreibstil auch hier verzaubert. Von Beginn an war ich mitten im Geschehen und habe die Atmosphäre direkt gefühlt. Jeder Satz, jedes Wort. Ich bin so unglaublich gut in die Geschichte von Daryl und Phoebe gekommen.
Denn das sind hier die Protagonisten.
Wir haben einmal Phoebe. Die junge Studentin, die so gebrochen ist. Sie strahlt nach außen hin, aber innerlich ist sie in Stücke gerissen. Man kann ihren Schmerz so unfassbar nachempfinden. Sie tat mir so unendlich leid und ich hätte alles in meiner Macht stehende getan, um sie in die Arme zu nehmen. Gerade auch, weil ihre Vergangenheit mehr als grausam war. Allerdings hat sie auch eine Entscheidung getroffen, die ich nicht ganz so gut hieß. Ich kann zwar ihre Gefühle und Gedanken verstehen, aber diese Entscheidung betrifft eben nicht nur sie und Daryl. Eine Zwickmühle, die nicht folglos bleibt. Hier haben beide ein paar Sympathiepunkte verloren.
Wo wir schon bei Daryl sind. Dieser kam erst recht spät in die Geschichte. Doch trotzdem haben auch seine Kapitel gelebt. Er war der sensible Kerl, der nicht genau weiß, wohin sein Weg führt. Auch seine Entscheidungen sind nicht von Ruhm gekrönt. Trotzdem mochte auch ich den liebevollen Kerl. Denn auch wenn diese Entscheidung nicht die feine Art ist, so wollte er damit niemandem etwas böses. Ich habe seinen Zwiespalt gefühlt und selbst keinen Ausweg gesehen. Allerdings hat er nicht nur Phoebus Herz berochen, sondern auch meines.

Bis Daryl so richtig in der Story angekommen ist, verging etwas Zeit. Am Anfang wusste ich nicht ob es um Cody geht, denn dieser hatte Drayls Stelle als Protagonist, eingenommen. Es war interessant, aber mein Herz hing dann doch sehr an Cody und ich habe etwas gebraucht, um Daryl so richtig zu akzeptieren. Aber im Verlauf gelang es mir und mittlerweile bin auch ich Daryl erlegen. Allerdings wird ein Teil meines Herzens Cody gehören.
Ich war so sehr gefangen in de, Geschehen, dass ich jede freie Minute zum Lesen genutzt habe und somit das Buch in fast schon Rekordgeschwindigkeit gelesen habe. Es war einfach zu spannend, zu emotional und zu heartbreaking.

Das Setting hat es mir auch voll und Ganz angetan. College, Texas, Football, Konzert. Mehr Schlagworte brauche ich nicht, oder?

Aber noch kurz zu den Nebencharakteren. Mit diesen hatte ich wohl mehr zu kämpfen, als mit dieser ominösen Entscheidung. Ich mochte Ariel und Cody total gerne, aber Embers Schwärmerei war mir etwas suspekt. Genauso wie Euphorie. Sorry, aber sie ist mein absolutes Feindbild und ich hoffe so so sehr, dass in Band 2 noch das Karma zuschlägt.

Mein Fazit:
Auch wenn ich nicht alles gut hier, so muss man dem Ganzen aber auch zugestehen, dass das die harte Realität ist. Herz über Kopf oder doch eher Bauch über Kopf? Nicht alles im Leben ist schwarz und weiß. Ich bin Phoebe und Daryl, Ariel und Cody verfallen und kann es kaum abwarten bis der August da ist, denn der Cliffhanger hat mich noch immer voll im Griff und ich habe keinen blassen Schimmer, wie ich es aushalten soll.

Ihr merkt, das Buch beschäftigt mich und das nicht nur wegen meines gebrochenem Herzen. Ich kann gar nicht anders:
4/5 Sterne

-Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar erhalten. Dies beeinflusst meine Meinung in keiner Weise.-

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.03.2022

Ich war so skeptisch, aber..

The Secret Book Club – Ein Liebesroman ist nicht genug
0

„The Secret book Club: Ein Liebesroman ist nicht genug“ ist der vierte Band der Book Club Reihe von Lyssa Kay Adams. Im Prinzip ist er unabhängig lesbar, allerdings lernen wir die Beteiligten schon in ...

„The Secret book Club: Ein Liebesroman ist nicht genug“ ist der vierte Band der Book Club Reihe von Lyssa Kay Adams. Im Prinzip ist er unabhängig lesbar, allerdings lernen wir die Beteiligten schon in den vorherigen Bänden kennen und lieben, dadurch ist es einfach schöner die Reihe in Reihenfolge zu lesen, da man immer so ein paar Vorkenntnisse bekommt.

Die Kapitel sind aus der Erzählperspektive geschrieben. Mit dieser habe ich immer noch etwas zu kämpfen. Eigentlich. Hier allerdings sind die Seiten geradezu an mir vorbei geflogen. Ich habe mich direkt wieder heimisch gefühlt und konnte an den vorherigen Ereignissen problemlos anknüpfen. Es war, als wäre ich nie weg gewesen.

In diesem Band geht es um Vlad und Elena.
Ich bin jetzt mal ganz ehrlich. Ich habe mir nicht vorstellen können, dass Vlad seinen eigenen Liebesroman bekommt. Das liegt aber nicht an der Tatsache, dass es Vlad ist, sondern eher, weil er in den vorherigen Bänden eher der „Klassenclown“ war. Vlad war immer gut für einen Lacher und ich hatte Angst, dass er in seiner eigenen Geschichte nicht ernst genommen werden kann. Der so große, harte, aber doch butterweiche Kerl, der nicht jedes Essen verträgt. Versteht mich nicht falsch, Vlad war von Anfang an einer meiner liebsten Charaktere. Er hat das Ganze immer etwas aufgelockert. Ganz trocken und ernst. Man muss ihn einfach ins Herz schließen. Dennoch was ich sehr skeptisch, ob er als Protagonist geeignet ist.
Ja, was soll ich sagen? Meine Bedenken sind völlig unbegründet gewesen. Seine Geschichte ist bisher mein Lieblingsband. Zugegeben, auch wenn ich ihn mir bildlich immer noch nicht ganz vorstellen kann. Aber sein unendlich großes Herz hat mich tief berührt.
Bei Elena war das nicht ganz so leicht. Anfangs mochte ich sie leider gar nicht. Sie hat Vlad tief verletzt und somit keine Sympathiepunkte bei mir sammeln können. Auch im Verlauf gab es ein zwei Situationen, bei denen ich sie gerne mehr als geschüttelt hätte. Dennoch konnte man ihr Denken verstehen und ich hätte beide gerne in einem Raum eingesperrt.
Es war ein Auf und Ab mit den Beiden. Das Knistern war da und jeder Blinde konnte es spüren, nur Vlad und Elena waren so in ihrer eigenen Welt, sodass sie es nicht mitbekommen haben.
Als wäre das nicht genug, setzt die Autorin noch einen drauf und fügt eine gefährliche Spannung mit ein. Ich war begeistert.
Von einem „Aww“ zu einen „ohh“ bis hin zu einem „Oh mein Gott“ war hier alles dabei. Manches troff vor Kitsch, manches hat mich die Augen rollen lassen und vieles hat mich zum Lachen gebracht. Rundum eine gelungene Story, die ich so schnell nicht vergesse.

Denn auch die Nebencharaktere haben wieder den einen oder anderen Lacher hervorgebracht. Eine chaotische, verrückte, aber herzensgute Truppe, in der einer verplanter als der andere ist. Hier und da ein Klischee, aber alles mit Humor.

Dass Vlad schreibt, finde ich toll, es passt zu ihm und seinem Charakter, aber die Seiten seines Romans habe ich nur etwas überflogen. Sie haben mich leider nicht ganz abholen können. Das ist aber mein einziger Kritikpunkt.

Wer auf RomComs steht, der sollte dieses Buch unbedingt lesen!

4/5 Sterne

-Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar erhalten. Dies beeinflusst meine Meinung in keiner Weise.-

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.03.2022

Fast ein Highlight

Blossom
0

„Blossom“ ist der Auftaktband der Blossem Reihe von Amelia Caden und unabhängig lesbar.
Der Schreibstil der Autorin hat mir unheimlich gut gefallen. Man ist direkt im Geschehen und durch die Ich Perspektive ...

„Blossom“ ist der Auftaktband der Blossem Reihe von Amelia Caden und unabhängig lesbar.
Der Schreibstil der Autorin hat mir unheimlich gut gefallen. Man ist direkt im Geschehen und durch die Ich Perspektive der Kapitel, im Wechsel der Protagonisten, Leith und Jun, bekommt man auch einen wunderbar greifbaren Blick in die Gedanken und Gefühlswelt.

In diesem Band geht es, wie oben schon geschrieben, um Jun und Leith.
Jun ist die Eisprinzessin. Sie lässt niemanden an sich heran und hat eine meterhohe und dicke Mauer um sich gebaut. Sie schottet sich von allen ab und lebt für die Schauspielerei und ihre Geschwister. Sie kommt einem arrogant und herablassen vor, zumindest war das mein Empfinden in den ersten Kapiteln. Allerdings wird im Verlauf des Buches klar, sie ist alles andere als das. Eigentlich ich Jun gebrochen und durch ihr Talent kann sie Leute sehr gut täuschen. Sie tat mir unheimlich leid, denn ihre Geschichte ist hart und tat selbst mir weh.
Leith ist das krasse Gegenteil von Jun. Er ist der Goldjunge. Perfekt Familie, perfektes Image, keinerlei Probleme. So sieht Jun ihn. Aber auch wenn Leith respektvoll, hilfsbereit und nett ist, hat auch er seine ganz eigenen Probleme.
Dennoch geht Leith damit ganz anders um und versteht manchmal nicht, dass jeder seinen eigenen Weg der Verarbeitung hat.

Enemies to Lovers trifft auf die Beiden wohl zu. Ich habe ihr erstes Aufeinandertreffen so genossen. Es fliegen Sprüche und die Dialoge haben mich erheitert. Aber auch die folgenden Annäherungen haben mich in Euphorie versetzt.
Allerdings gingen mir die Übergänge zu schnell. Ein paar Sprünge, die ich gar nicht so verstanden habe kamen vor. Hier musste ich erstmal nachschlagen, ob ich was überlesen habe. Wäre soweit auch gar nicht tragisch, aber es waren wirklich wichtige Themen. Themen, die ans Herz gingen und man nicht so schnell abgehandelt lesen möchte. Und ganz eventuell wäre auch eine Triggerwarnung angebracht. Just saying…
Mir hat im verlauf so ein bisschen das Gefühl gefehlt, was eben mit den Sprüngen zusammenhängt. Es hätte gar nicht viel mehr geschrieben werden müssen, manchmal hat mir gerade so ein oder zwei Sätze gefehlt, die mich in den kribbeligen Zustand versetzt hätten.
Das klingt wahrscheinlich auch schlimmer als es ist, nur hat genau das eben gefehlt um dem Buch den „Highlight“ Stempel zu verpassen, denn die Handlung und wie alle Fäden zusammengehen war fantastisch.
Die Entwicklung der Charaktere war so fesselnd, wären da nur nicht so ein paar Lücken zwischendrin.

Ich hatte das Buch in wenigen Stunden durch, weil ich es nicht weglegen konnte. Vielleicht bin ich auch so hart, weil ich es eben so gut fand und diese „Kleinigkeiten“ mir daher noch stärker aufgefallen sind.
„Blossom“ ist keine leichte Story. Wirklich, es beinhaltet sehr schwerwiegende Themen und ich empfehle die Leseprobe zu lesen, hier wird schon recht früh deutlich, welches Thema hier im Mittelpunkt steht. Für weitere Fragen schreibt mir gerne, aber ich möchte hier nicht Spoilern.

Alles in allem liebe ich das Buch, trotz der Sprünge. Ich konnte abschalten, war aber auch angespannt und konnte Juns Eiseskälte fühlen. Aber auch Leith´ liebevolle Art, die einen in eine Kokon hüllt.

4/5 Sterne

-Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar erhalten. Dies beeinflusst meine Meinung in keiner Weise.-

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.03.2022

So so viel besser!

Black Diamonds
0

„Black Diamonds“ ist der zweite Band der Rivals Reihe von Geneva Lee und kann nicht unabhängig gelesen werden. Die Reihe baut aufeinander auf und die Vorkenntnisse sind zwingend nötig.

Der Schreibstil ...

„Black Diamonds“ ist der zweite Band der Rivals Reihe von Geneva Lee und kann nicht unabhängig gelesen werden. Die Reihe baut aufeinander auf und die Vorkenntnisse sind zwingend nötig.

Der Schreibstil von Geneva Lee gefällt mir sehr gut. Nachdem ich ja so einiges bei dem ersten Band kritisiert hatte, fügt sich in diesem Band auch alles zusammen. Jetzt ergibt einiges einen Sinn und ich bin unheimlich froh, die Story von Adair und Sterling weiterverfolgt zu haben.
In diesem Band wirken die Charaktere nahbar und sind dem Wort Protagonist gerecht.
Adair und Sterling hatten es mir nicht leicht gemacht. Gerade mit Adair hatte ich in der Vergangenheit so meine Probleme, aber hier konnte ich sie so unglaublich gut verstehen und die, in meinen Augen, so versnobte Protagonistin, hat sich in mein Herz geschlichen. Sie ist ein verunsicherter Mensch, der eben so erzogen wurde. Alles hat seinen Platz und ist für sie normal. Aber in diesem Band lernt Adair, dass das Leben nicht so verlaufen muss und sie das Recht hat sie selbst zu sein. Sie beginnt einiges zu hinterfragen und ist auf dem Weg ihr eigenes Glück zu finden. Sie sieht klarer und ich musste ihre Wandlung verfolgen.
Aber nicht nur sie hat mich an das Buch gefesselt, sondern auch Sterling. Bei ihm wusste ich in Band 1 nicht, was ich von ihm halten sollte, was ich ihm glauben sollte. Nach und nach habe ich das hier jetzt erfahren und es hat mir zum Teil in der Seele wehgetan. Ich habe so furchtbar mit ihm gelitten. Sterling ist mit einem ganz anderem Motiv zurückgekehrt, als es jetzt ist. Seine Beweggründe waren komplett Gegensätzlich, zu dem was geschehen ist. Diese Wendung und auch, dass sie dem Leser so deutlich wurde, hat mir unheimlich gut gefallen. Die Puzzleteile, von denen ich dachte, sie seien unwichtig haben ihren Platz gefunden.

Nun ist auch die Chemie zwischen beiden greifbar und das Knistern hat öfters in meinem Ohr gedröhnt. Jetzt kommt ein sehr seltener Satz, zumindest für mich. Ich habe die Rückblicke sogar genossen, naja fast. Das liegt aber daran, dass sie in diesem Band zu dem Verlauf gepasst haben. Sie ergaben Sinn und haben die Gefühlswelt beider offen gelegt, was für mich eben auf die schmerzlich vermissten Emotionen zuließ. Auch wenn sie für mich in der Häufigkeit doch noch etwas zu viel waren.

Aber auch die eigentliche Handlung des Buches hat mich unheimlich gepackt. Immer mehr Geheimnisse wurden aufgedeckt, nicht verraten, aber so deutlich gemacht, dass man wusste, um was es geht.

Die Nebencharaktere habe ich noch nicht ganz so gefühlt. Sie tragen eine recht wichtige Rolle, aber so ganz schlau wurde ich aus ihnen nicht. Bis auf Luca, auch wenn er der wohl geheimnisvollste aller ist. Aber irgendwie habe ich einen Draht zu ihm.

Mein Fazit:
Dieser Band hat mich gefesselt und ich habe so mitgefiebert. Aber auch die Charaktere haben ihren Platz endlich gefunden, sodass ich jetzt wusste, was auf mich zukommt. Es war spannend, aufschlussreich und emotional. Hier ein Schlagabtausch, da eine rührende Szene und ein Cliffhanger, der so fies ist und Raum für Spekulationen lässt. Mein einziges kleines Manko sind aber dennoch die Rückblicke. Ich habe sie genossen und auch gebraucht, aber in der Summe waren es dennoch ein paar zu viele.


4/5 Sterne

-Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar erhalten. Dies beeinflusst meine Meinung in keiner Weise.-

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere