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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.08.2019

Unterhaltend, leidenschaftlich und gefühlvoll!

Long Night - Ich will nur dich!
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Inhalt
Max ist leidenschaftlicher Auto-Mechaniker und fertigt exklusive Custom Cars an. Er ist zufrieden mit seinem Leben, hat hin und wieder einen One-Night-Stand und ist beruflich gut aufgestellt. Doch ...

Inhalt
Max ist leidenschaftlicher Auto-Mechaniker und fertigt exklusive Custom Cars an. Er ist zufrieden mit seinem Leben, hat hin und wieder einen One-Night-Stand und ist beruflich gut aufgestellt. Doch dann taucht Henley wieder in seinem Leben auf. Die sexy Brünette hat früher einmal für ihn gearbeitet und ihn schon immer gereizt, doch er hat Regeln und würde sich niemals auf seine Angestellte einlassen. Heute arbeitet Henley für Max größten Rivalen und trotzdem müssen die beiden für ein großes Projekt zusammenarbeiten. In einer langen Arbeitsnacht kommt es dann dazu, dass sie sich näherkommen und nun ist es nicht mehr Max größtes Problem mit seiner Rivalin geschlafen zu haben, sondern sich langsam aber sich in sie zu verlieben. Wie soll das funktionieren…
Cover
Mir gefällt das Cover mal wieder sehr gut und es passt super zu den Vorgängern der Reihe. Die Farbkombination mit dem türkisenen Hintergrund und den rosafarbenen Blütenblättern schreit nach Sommer und macht das Cover zu einem Hingucker.
Schreibstil
Der Schreibstil von Lauren Blakely hat mich mal wieder total gepackt. Ich liebe ihre lockere und doch unterhaltende und gefühlvolle Art zu schreiben. Es macht einfach Spaß ihre Bücher zu lesen und von ihren Protagonisten durch die Geschichte geführt zu werden. Ich hatte einen super Lesefluss und bin durch die Seiten geflogen, sodass ich das Buch schnell durchhatte.
Erzählt wird die Geschichte wie typisch in der Reihe wieder aus der Sicht des männlichen Protagonisten Max. Zwischendurch gibt es einige Kapitel als „To do-Liste“ von Henley wodurch man auch einen kleinen Einblick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt bekommt.
Meine Meinung
Wie bereits erwähnt liebe ich den Schreibstil von Lauren Blakely, wodurch ich mal wieder hervorragend in die Geschichte reingefunden habe und von der ersten Seite gut unterhalten wurde. Max und Henley sind zwei hitzige Charaktere und es hat wirklich Spaß gemacht ihre Wortgefechte mitzuverfolgen. Anfangs hegen die beiden eine richtige Hassliebe zueinander, aber man merkt bei ihnen schnell: Was sich neckt, das liebt sich. Man kann die ganze Zeit nicht leugnen, dass es zwischen den beiden knistert wie verrückt und man fiebert richtig mit, wann sie wohl schwach werden. Max Gefühle entwickeln sich schnell sehr stark, aber er hat ja auch schon eine Vorgeschichte mit Henley bzw. sie kennen sich schon von früher, auch wenn damals nichts zwischen ihnen lief. Man erfährt allerdings, wie sehr Max sich damals zusammenreißen musste und bekommt ein Gefühl dafür wie sehr er sich auch heute noch zusammenreißen muss. Doch Henley macht es ihm mit ihren Flirtereien nicht leicht. Das ganze zu verfolgen war einfach ein Vergnügen. Die Beziehung entwickelte sich im richtigen Tempo und auch die Entwicklung von Verlangen zu Liebe wurde gut umgesetzt.
Die ganze Thematik mit den Custom Cars war auf jeden Fall auch sehr interessant. Es ging nicht zu viel darum, sodass es nervte und man das Gefühl hatte ein Buch über Autos zu lesen, sondern war genau richtig.
Genau wie das ganze Buch wieder die perfekte Mischung von Humor, Erotik und Gefühl hatte. Lauren Blakely hat einfach ein Gespür für gute und unterhaltende Geschichten, die perfekt für zwischendurch sind.
Fazit
Long Night konnte mich sehr überzeugen und punktet wieder mit einer unterhaltenden, leidenschaftlichen und gefühlvollen Geschichte. Eine klare Leseempfehlung und ein super Buch für zwischendurch.

Veröffentlicht am 14.08.2019

Empfehlenswert, aber mit schwächen

From Here to You
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Inhalt
An ihrem Hochzeitstag findet Darby heraus, dass sie schwanger ist. Da sie nun nicht mehr nur Verantwortung für sich selbst trägt, sondern auch für das Kind, das in ihr heranwächst, beschließt sie ...

Inhalt
An ihrem Hochzeitstag findet Darby heraus, dass sie schwanger ist. Da sie nun nicht mehr nur Verantwortung für sich selbst trägt, sondern auch für das Kind, das in ihr heranwächst, beschließt sie ihren gewalttätigen Verlobten zu verlassen. Sie flieht mit Hilfe ihrer Freundin aus der Stadt nach Colorado Springs und arbeitet dort in einem Hotel. Dort trifft sie auf Trex, der sichtlich Interesse an ihr zeigt und auch Darby fühlt sich zu ihm hingezogen, möchte sich aber nicht gleich wieder auf eine Beziehung einlassen und auf eigenen Beinen stehen. Es fällt ihr schwer anderen Männern wieder zu vertrauen und vor allem Soldaten hat sie abgeschworen. Trex lässt nicht locker und versucht alles, um Darby für sich zu gewinnen. Allerdings hat er eine Menge Geheimnisse, die er Darby niemals anvertrauen darf.
Cover
Das Cover ist wunderschön. Es ist eigentlich recht schlicht, aber nicht zu sehr. In der Mitte ist ein feuerfangendes Herz in orange, welches außerdem auch glitzert. Ein absoluter Hingucker.
Schreibstil
Das war mein erstes Buch der Autorin und ihr Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Ich habe das Buch in einer Nacht durchgelesen und die Seiten sind nur so dahingeflogen. Ich hatte einen sehr leichten Lesefluss.
Erzählt wird die Geschichte sowohl aus der Perspektive von Darby, als auch von Trex.
Meine Meinung
Der Einstieg in die Geschichte ist mir leicht gefalle und es beginnt auch schon sehr mitreißend, da Darby eine Beziehung mit einem gewalttätigen Verlobten hinter sich hat. Man fühlt sofort mit ihr mit und ich fand es bewundernswert, wie sie den Mut und die Kraft hatte zu fliehen und sich ein neues Leben aufzubauen. Sie ist eine unglaublich sympathische, wunderschöne und fleißige Frau. Trex war mir gleich sympathisch und obwohl er schon über dreißig ist, fand ich es so jungenhaft süß wie er versucht hat Darby für sich zu gewinnen. Er ist auf jeden Fall ein anständiger, liebenswerter Mann und was er alles für Darby tut, ist ehrenhaft. Da Trex schon immer auf die eine gewartet hat und Darby in ihre gefunden hat, ist es nur selbstverständlich wie sehr er sich um sie bemüht. Diese Bemühungen zu verfolgen war wirklich amüsant und auch schön. Im weiteren Verlauf war es mir stellenweise allerdings etwas zu viel des Guten. Darby ist von einem gewalttätigen Mann geflohen und das kann man mit nichts vergleichen, dennoch fand ich auch Trex Verhalten schonmal too much. Er will Darby natürlich nur schützen, aber er hat wirklich fast alles kontrolliert und sich meiner Meinung nach auch oft zu viel rausgenommen was das Baby angeht. Das kann man alles unglaublich süß finden und das macht Trex wie gesagt auch zu einem tollen Mann, aber es war für mich schonmal zu viel. Im Gegenzug hatte ich oft das Gefühl, Darby weiß sein Verhalten nicht wirklich zu schätzen und lässt sich am Ende aus Bequemlichkeit auf Trex ein. Eigentlich schätze ich sie so durch das gelesene nicht ein, aber vielleicht liegt es einfach daran, dass bei mir keine richtigen Funken bei den beiden angekommen sind. Trex ist so unglaublich verliebt, dass Darbys Liebe da fast nicht mithalten kann. Wenn man versteht was ich meine… Zudem fand ich es nervig, dass Trex Darby nachdem er ein Geheimnis über ihn gelüftet hat, nicht direkt alles auf einmal aufgedeckt hat. Das führte dazu, dass es zwischen ihm und Darby immer wieder dieselbe Diskussion gab und Darby noch weniger vertrauen in ihn hatte.
Außerdem hat mir eine Aufklärung über Trex Beruf gefehlt bzw. über Deep Echo, der Bereich, den selbst er nicht betreten durfte. Diese ganze Sicherheitschef-Geschichte in dem Komplex wurde mir nicht klar und ich fand diese auch uninteressant. Allerdings haben mir eigentlich alle Nebencharaktere gefallen. Sowohl Trex Team als auch Tilde und Stevros und die Hot Shots waren mir alle sympathisch. Alle wirkten wie jeweils eine kleine Familie.
Gegen Ende habe ich die ganze Zeit auf den großen Knall gewartet, weil klar war, dass Darbys Ex-Verlobter irgendwann noch auftauchen musste. Das Warten darauf hat es natürlich spannend und dramatisch gemacht.
Fazit
From here to you ist eine insgesamt schöne Geschichte, die einen auf jeden Fall mitfiebern lässt, mich aber nicht vollends berühren konnte und auch ein paar Schwächen hatte. Trotzdem ein empfehlenswertes Buch.

Veröffentlicht am 05.08.2019

Crew - Ein System, das ich nicht verstanden habe

Crew
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Inhalt
In der kalifornischen Stadt Rousseau herrscht ein System von Crews und die junge Bren ist das einzige Mädchen in der gefürchteten Wolfs-Crew. Immer wieder gibt es Probleme zwischen den jeweiligen ...

Inhalt
In der kalifornischen Stadt Rousseau herrscht ein System von Crews und die junge Bren ist das einzige Mädchen in der gefürchteten Wolfs-Crew. Immer wieder gibt es Probleme zwischen den jeweiligen Crews und wenn eine andere jemanden aus Brens Crew zu Nahe kommt oder verletzt, wird Rache geübt. Bren bedeutet ihre Crew alles. Die drei Jungs sind ihre Familie und besonders Cross ist ihr wichtig, da er ihr bester Freund ist. Doch etwas verändert sich zwischen den beiden, Bren fühlt immer öfter ein prickeln wenn Cross sie berührt. Doch die Crew hat Regeln und eine davon ist: Verliebe dich nicht innerhalb der Crew!
Cover
Das Cover vom Buch finde ich sehr schön! Es ist schlicht gehalten und hat und hat nur wenige Akzente, die einem ins Auge springen. Auch die Gestaltung vom Titel finde ich gelungen.
Schreibstil
Der Schreibstil ermöglich auf jeden Fall einen guten Lesefluss, allerdings gibt es sehr viele Dialoge und Wortwechsel, wodurch ich schonmal den Überblick darüber verloren habe, wer gerade spricht. Außerdem ist der Schreibstil sehr hart, was zwar zu der Geschichte passt.
Erzählt wird sie aus der Sicht von Bren.
Meine Meinung
Ich bin immer noch etwas zwiegespalten was die Geschichte angeht. Einerseits hat sie mich so interessiert, dass ich die ganze Zeit weiterlesen musste, um zu erfahren wohin eben alles führt, aber andererseits habe ich das ganze System und somit auch die Logik hinter dieser Geschichte nicht verstanden. Das System der Crews ist mir nach beenden des Buches nicht wirklich klar geworden und ich empfand es teilweise als etwas total Absurdes. Sie sind keine Gang, sondern eine Gruppe, die immer zusammenhält, wie eine Familie ist, aber trotzdem ständig Streit anzetteln und sich Prügeleien leisten. Alles ist immer gleich aus dem Ruder gelaufen, es ist außerdem schon brutal, wie es dort hergeht. Das Verhalten dieser Kinder ist definitiv nicht ihrem Alter entsprechend, aber lassen wir das mal beiseite. Eine wirkliche Handlung gab es eigentlich die ganze Zeit nicht wirklich, es war total willkürlich. Das einzige, das für mich besonders interessant war und mich auch gebannt weiterlesen lassen hat, war die Geschichte zwischen Bren und Cross. Das fand ich spannend und habe ich gerne verfolgt. Die beiden sind schon fast süß zusammen.
Was mich wahnsinnig gestört hat, waren die ständigen Aussagen á la „Wir sind Crew“, „Ich bin Crew“. Das klang für mich irgendwie total dämlich, tut mir Leid.
Meine Sterne für dieses Buch gehen hauptsächlich an das Cover und die Beziehung zwischen Bren und Cross. Ich weiß leider immer noch nicht ganz recht was ich von der Geschichte halten soll, bin aber trotzdem neugierig darauf, was in den nächsten Bänden passieren wird, da eine Person aus Brens Vergangenheit wieder aufgetaucht ist.
Fazit
Crew – Ein System, das ich nicht verstanden habe. Keine wirkliche Handlung und das auf 448 Seiten. Einziger Pluspunkt war die Liebesgeschichte zwischen Bren und Cross

Veröffentlicht am 03.08.2019

Tolle Atmosphäre, zum wohlfühlen!

Show me the Stars
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Inhalt
Liv arbeitet als freie Journalistin und zieht für eine Redaktion ein Interview an Land. Nachdem dabei etwas schief läuft, beschließt sie sich vorsichtshalber schonmal nach anderen Jobs umzusehen. ...

Inhalt
Liv arbeitet als freie Journalistin und zieht für eine Redaktion ein Interview an Land. Nachdem dabei etwas schief läuft, beschließt sie sich vorsichtshalber schonmal nach anderen Jobs umzusehen. Dabei stößt sie auf eine Anzeige, bei der jemand einen Haussitter sucht. Es stellt sich heraus, dass Liv dafür für 6 Monate einen Leuchtturm in Irland beziehen soll und kurzerhand beschließt sie dies als Neuanfang zu nutzen. Sie zieht allein auf die Insel des Leuchtturms und möchte sich dort neu in ihrem Journalismus entfalten. Versorgt wird sie von dem überaus attraktiven Kjer. Allerdings wird sie von einigen Leuten vor ihm gewarnt, da Kjer lieber alleine ist und Liv nur das Herz brechen würde. Doch was spricht gegen etwas Spaß, denkt sich Liv..

Cover
Das Cover ist ein absoluter Traum. Ich finde es einfach wunderschön und auch passend zur Geschichte. Ein absolutes Schmuckstück. Ich würde definitiv in einer Buchhandlung danach greifen.
Schreibstil
Das war mein erstes Buch von Kira Mohn und ihr Schreibstil hat mir sehr gefallen. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und hatte einen angenehmen Lesefluss. Die Geschichte wird lediglich aus der Ich-Perspektive von Liv erzählt, was die ganze Sache spannender macht, da man keine Ahnung hat was in Kjers Kopf vor sich geht.
Meine Meinung
Ich habe sehr gut in die Geschichte reingefunden und sie ging auch in einem sehr guten Tempo voran. Man startet noch in Hamburg und wird langsam bis nach Irland zum Leuchtturm geführt. Liv fand ich eigentlich sehr sympathisch, stellenweise verhielt sie sich aber schon sehr naiv. Kjer ist ein absolutes Mysterium, aber die meiste Zeit wenn er mit Liv zusammen war, fand ich ihn mit seinem trockenen Humor witzig und romantisch konnte er auch sein. Die ganze Atmosphäre im Buch hat mir sehr gefallen, ich habe mich in dem kleinen Küstenort und auch im Leuchtturm wohl gefühlt. Auch die detaillierten Beschreibungen von Kira Mohn haben es mir leicht gemacht, mich dort zurechtzufinden und mir alles gut vorstellen zu können.
Ich muss zugeben, dass insgesamt nicht wirklich viel passiert ist. Es hätte durchaus etwas spannender sein können. Dieser Aspekt macht das Buch nochmal eher zu einem Wohlfühlbuch.
Was Kjer angeht, hätte ich gerne noch etwas mehr über ihn erfahren. Die Dinge, die man im Laufe der Geschichte über ihn herausfindet und die ihn zu dem Mann machen, der er ist, waren sehr vorhersehbar. Am Ende des Buches kam es mir vor, als wüsste ich fast nichts von Kjer. Man hat insgesamt wenig von ihm mitbekommen, was es mir auch etwas schwer gemacht hat, nachzuvollziehen, wie sich Liv in ihn verliebt hat. Es schien mir eher oberflächlich zu sein. Dennoch waren die Szenen, in denen die beiden zusammen waren, schön und sie haben zusammen harmoniert.
Die Nebencharaktere haben mich sehr neugierig auf die nächsten Bände der Reihe gemacht und diese werde ich auch auf jeden Fall lesen. Vor allem auf die Geschichte von Airin freue ich mich. Sie war mir super sympathisch und zudem war sie Liv eine sehr gute Freundin.
Fazit
Show me the Stars war für mich ein Wohlfühlbuch mit einer super Atmosphäre. Allerdings ist mir etwas zu wenig passiert und ich hätte gerne mehr von Kjer erfahren.

Veröffentlicht am 30.07.2019

Erfüllt meine Erwartungen leider nicht

Idol - Gib mir deine Liebe
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Inhalt
Kurz vor einem Schneesturm möchte Stella nochmal ihre Vorräte aufstocken und begegnet im Supermarkt einem attraktiven Mann, der sie dort zu verfolgen scheint. Dann greift er sich die letzte Packung ...

Inhalt
Kurz vor einem Schneesturm möchte Stella nochmal ihre Vorräte aufstocken und begegnet im Supermarkt einem attraktiven Mann, der sie dort zu verfolgen scheint. Dann greift er sich die letzte Packung Minzeis mit Schokosplittern, die Stella eigentlich haben wollte. Um ihn abzulenken und sich die Packung zu nehmen, küsst sie den Fremden und verschwindet schnell. Bei ihrem neuen Job als Tiersitterin stellt sich dann heraus, dass es sich bei dem Fremden aus dem Supermarkt um keinen geringeren als Jax Blackwood handelt, der in der Band Kill John spielt und nun auch noch ihr Nachbar ist.
Cover
Das Cover passt sehr gut in die Reihe und die vorwiegenden Rosatöne gefallen mir auch sehr gut.
Schreibstil
Der Schreibstil der Autorin hat mir im Großen und Ganzen wieder gut gefallen, ich hatte einen angenehmen Lesefluss. Jedoch haben mich einige Formulierungen von John/Jax etwas gestört, weil sie so hochgestochen waren und gar nicht zu dem Rockstar gepasst haben.
Meine Meinung
Der Einstieg in die Geschichte ist mir leichtgefallen, da es direkt schon humorvoll losging. Außerdem war ich sowieso schon sehr gespannt auf die Geschichte von Jax. Ich sage jetzt schonmal, dass ich leider etwas enttäuscht von der Geschichte bin. Das ganze Grundgerüst fand ich ganz gut, nichts wahnsinnig Neues, aber das ist in dem Genre ja auch schwer. Allerdings zog sich für mich die Geschichte sehr und es passierte einfach die ganze Zeit über nichts. Außerdem ist an mir vorbei gegangen, wie die beiden zueinander gefunden haben. Stella war die meiste Zeit über negativ auf Jax eingestellt und war eher genervt von ihm. Natürlich findet sie ihn attraktiv, aber das reicht ja noch lange nicht für Gefühle. Bei Jax war es genauso. Er will sich von Stella fernhalten, weil er merkt, dass sie was mit seinem Herzen anstellt und von einer Sekunde auf die andere weicht er Stella als sie krank ist nicht mehr von der Seite. Ja, natürlich ist das super nett von ihm und süß, sich so um sie zu kümmern, aber wenn ein Kapitel vorher noch die Rede davon ist, sich von ihr fernzuhalten und dann so ein romantisches Verhalten folgt, bin ich persönlich verwirrt. Ich habe tatsächlich an ein paar Stellen gedacht, dass ich was überlesen habe und das hat mich dann aus dem Lesefluss gebracht. Noch dazu taucht eine Person aus Stellas Vergangenheit auf und sorgt für etwas Unruhe. Im Nachhinein war das einfach nur unnötig, weil die ganze Sache dann mit wenigen Seiten wieder erledigt war. Das hatte keinen Mehrwert für die Geschichte und hätte weggelassen werden können, wobei es dann wahrscheinlich noch langweiliger gewesen wäre.
Nun zu den positiven Dingen: Ich fand die Geschichte durchaus an einigen Stellen sehr humorvoll und unterhaltend und es gab auch gefühlvolle Momente. Stella und Jax sind mir auch sympathisch, keine Frage, aber die Tiefe hat bei ihnen dann doch auch wieder gefehlt.
Aber es war toll zwischendurch auch noch was von Scottie, Sophie, Brenna, Whip und Rye zu erfahren und die Geschichte, die sich da schon angedeutet hat, macht auf jeden Fall neugierig.
Fazit
Insgesamt konnte mich das Buch leider nicht ganz überzeugen, da mir einfach zu wenig passiert ist und ich es teilweise langweilig fand. Es ist humorvoll und bietet auch mal Gefühl, aber ich hatte mir einfach mehr erhofft und wurde nicht gänzlich zufrieden gestellt.