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Veröffentlicht am 18.06.2020

Authentische Geschichte über Liebe, Freundschaft und Selbstfindung

Love on Lexington Avenue
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Cover
Das Cover finde ich wieder sehr gelungen. Ich mag den Blauton und die Lichtreflexe im Hintergrund mit der Skyline sehr gerne.
Schreibstil
Die Geschichte wird aus der 3. Person erzählt und es wird ...

Cover
Das Cover finde ich wieder sehr gelungen. Ich mag den Blauton und die Lichtreflexe im Hintergrund mit der Skyline sehr gerne.
Schreibstil
Die Geschichte wird aus der 3. Person erzählt und es wird abwechselnd der Fokus auf Claire und Scott gelegt. Der Schreibstil ermöglicht einen angenehmen Lesefluss und ich bin wirklich gut durch die Seiten gekommen. Es ist humorvoll und die Emotionen kommen an den richtigen Stellen rüber.
Meine Meinung
Love on Lexington ist der 2. Band einer Trilogie, aber dennoch in sich abgeschlossen.
Claire lernt man bereits im ersten Band kennen. Sie ist etwas zynisch und steht Männern generell etwas kritischer gegenüber als ihre zwei Freundinnen. Dennoch ist sie eine sehr sympathische Frau, die nach dem Betrug und Tod ihres Ehemannes lernen muss, was sie als Person eigentlich ausmacht. Diese Entwicklung von ihr mitzuverfolgen, war wirklich spannend und auch emotional. Es war erschreckend zu erfahren, wie sie sich selbst während ihrer Ehe eigentlich verloren hat, ohne es wirklich zu merken.
Scott war mir ebenfalls sofort sympathisch und er ist ein sehr humorvoller, aber auch etwas „grimmiger“ Kerl. Auch er hatte in der Vergangenheit eine eher toxische Beziehung, die ihn für die Zukunft geprägt hat. Er scheint auf den ersten Blick zufrieden mit seinem Leben und den Umständen zu sein, doch auch bei ihm merkt man im Verlauf, dass ihm etwas fehlt.
Gemeinsam haben Claire und Scott diese Probleme aus ihren vergangenen Beziehungen, doch gemeinsam und doch jeder für sich merken sie, dass die Liebe nicht immer so schmerzhaft sein muss. Die Chemie zwischen ihnen hat von Beginn an gestimmt. Es kam zu dem ein oder anderen Schlagabtausch, der wirklich humorvoll war. Außerdem hab es mehr als einmal prickelnde Momente zwischen ihnen, durch die ich die Anziehung auf jeden Fall spüren und nachvollziehen konnte.
Auch Naomi und Audrey, die zwei Freundinnen von Claire, spielen in diesem Band wieder eine Rolle und noch immer liebe ich die Freundschaft dieser Frauen. Sie sind alle so unterschiedlich, doch in den wesentlichen Dingen, denken sie gleich. Ebenfalls toll, fand ich Scotts Hund!
Fazit
Insgesamt hat mir dieser Band der Reihe wirklich gut gefallen und das Buch konnte mich sogar etwas mehr als sein Vorgänger überzeugen. Die Geschichte ist authentisch, bietet Humor, Gefühl und Tiefgang und punktet auch mit den thematischen Schwerpunkten bei mir.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.05.2020

Ein würdiges Ende!

Die Prinzessinnen von New York - Secrets
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Cover
Was soll ich zu diesen Covern noch sagen? Ich liebe alle 4 und finde sie besonders zusammen wunderschön. Ich glaube das Cover von Secrets ist mein liebstes, weil ich die Farbe des Kleides wirklich ...

Cover
Was soll ich zu diesen Covern noch sagen? Ich liebe alle 4 und finde sie besonders zusammen wunderschön. Ich glaube das Cover von Secrets ist mein liebstes, weil ich die Farbe des Kleides wirklich schön finde.
Schreibstil
Mit dem Schreibstil kam ich von Mal zu Mal immer besser klar. Er ist an die damalige Zeit angepasst, hin und wieder schleichen sich aber auch mal etwas „modernere“ Begriffe mit ein. Ich hatte einen angenehmen Lesefluss und bin sehr gut durch die Seiten gekommen.
Erzählt wird die Geschichte aus der 3. Person, dabei wird der Fokus auf verschiedene Charaktere gelegt. Am Anfang von jedem Kapitel gibt es einen Zeitungsausschnitt, Ausschnitte aus Benimmbüchern, Briefen, etc.
Meine Meinung
Nach dem wirklich tollen 3. Band der Reihe und dem mal wieder sehr fiesen Cliffhanger, habe ich mich sehr auf Secrets gefreut! Recht schnell beantwortet das Buch die Frage, die man sich nach Band 3 gestellt hat und es gibt wieder einen kurzen und kleinen Ortswechsel. Das finde ich immer mal eine nette Abwechslung zur High Society von New York.
Ich möchte nicht zu viel vorwegnehmen, da es sich um den finalen Band der Reihe handelt. So viel sei gesagt: Die Autorin schafft es selbst im 4. Band noch die Spannung aufrechtzuerhalten und bringt einen Knaller nach dem nächsten. Es geschehen immer noch unerwartete Dinge, die einen dazu bringen, immer weiterlesen zu wollen. Die ersten 150 Seiten waren im Vergleich noch recht ruhig, aber ab dann kann man das Buch definitiv nicht mehr aus der Hand legen.
Die Entwicklung der Charaktere von Band 1 bis 4 war erstaunlich und besonders Diana hatte es mir angetan. Sie war schon immer eine kleine Rebellin, doch sie entwickelt sich zu einem eigenständigen Mädchen, das nicht mehr auf das Getuschel der anderen achten will und ihren eigenen Weg einschlagen will. Sie sorgt auf jeden Fall für die ein oder andere Überraschung und hat mich sehr überrascht. Elizabeth tut einem einfach nur leid. Sie erleidet einen Schicksalsschlag nach dem anderen und für sie habe ich mir aus tiefstem Herzen ein Happy End gewünscht. Auch ihre Geschichte bietet viel Spannung und unerwartete Wendungen.
Penelope und Carolina waren die Charaktere, die ich am wenigsten mochte, doch trotzdem habe ich ihre Geschichten gerne verfolgt.
Insgesamt war es wirklich ein richtig guter Abschluss der Reihe, der mich mal wieder begeistern konnte. Das Buch war einfach spannend, fesselnd, unerwartet und romantisch! Meiner Meinung nach hatte sie am Ende auch eine kleine, aber wichtige Message; zumindest habe ich sie herausgelesen. Mit solch einem Ende hätte ich nicht gerechnet, aber ich mochte es und es passte einfach zur Geschichte!
Ich weiß, dass die Reihe nicht für jeden etwas ist, doch ich kann sie nur weiterempfehlen. Ich musste mich an den Schreibstil gewöhnen, doch man kommt immer besser in die Bücher rein und wird mit Glanz und Glamour überschüttet.
Fazit
Secrets war ein würdiger Abschluss der Reihe und gehört mit Gossip zu meinen Lieblingsbänden. Intrigen, Geheimnisse und Liebschaften sorgen für viel Spannung und fesseln einen an die Seiten. Eine wirklich besondere und andere Reihe, die durchaus süchtig macht!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.05.2020

Lässt mich mit gemischten Gefühlen zurück..

Into the Fire
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Cover
Das Cover gefällt mir sehr gut. Es ist sehr schlicht gehalten, sticht aber durchaus durch die Schrift und die Lichtstrahlen hervor.
Schreibstil
Der Schreibstil ermöglicht einen wirklich angenehmen ...

Cover
Das Cover gefällt mir sehr gut. Es ist sehr schlicht gehalten, sticht aber durchaus durch die Schrift und die Lichtstrahlen hervor.
Schreibstil
Der Schreibstil ermöglicht einen wirklich angenehmen Lesefluss. Ich bin sehr gut durch die Seiten gekommen und bin über keine Wörter gestolpert. Die Autorin schreibt sehr gefühlvoll und auch poetisch.
Erzählt wird die Geschichte aus der 3. Person, dabei werden mehrere Charaktere in Augenschein genommen. Wieso man den Fokus auf einige bestimmte Charaktere gelegt hat, erschließt sich mir allerdings nicht. Dadurch sind nur noch mehr Fragen aufgekommen.
Meine Meinung
Zunächst muss ich erwähnen, dass es eine kurze Vorgeschichte als eBook zu Into the fire gibt. Ich glaube schon, dass es sinnvoll ist diese zu lesen. In dem Buch vermisse ich nämlich das Kennenlernen von Anne und Danny bzw. ich konnte ihre Gefühle zueinander ohne die Vorgeschichte nicht zu hundert Prozent nachvollziehen. Das ist sehr schade..
Anne ist eine Feuerwehrfrau mit Leib und Seele. Sie liebt ihren Job und ist auch wirklich gut in ihm. Sie erlebt einige Rückschläge in ihrem Leben, kämpft aber immer weiter und beweist oft Stärke. Meiner Meinung nach ist sie eine richtige Powerfrau!
Danny arbeitet ebenfalls bei der Feuerwehr und ist Annes Arbeitskollege. Er wird als harten Kerl und Aufreißer beschrieben, diesen Eindruck hatte ich aber gar nicht bei ihm. Auch er hat seine Päckchen zu tragen, behält aber auch vieles für sich.
Die Geschichte beginnt sehr rasant und es ist gleich zu Beginn wirklich spannend. Der erste Einsatz, den man als Leser mitbekommt, ist eine ganz schön große Nummer und sehr dramatisch. Die detaillierten Beschreibungen von dem Geschehen waren teilweise ganz schön krass, aber mir hat das trotzdem gut gefallen! Dieser Einsatz legt den Grundstein für die Geschichte. Ab dann geht es viel darum, dass Anne und auch Danny wieder zurück in ihr Leben finden müssen, wie es für sie jeweils funktioniert und welche Hürden sie dabei nehmen müssen. Annes Traum ist geplatzt, doch sie versucht das Beste aus ihrer Situation zu machen. Danny kann zwar seinem Job noch nachgehen, doch auch für ihn hat sich das Leben verändert. Beide haben im Verlauf der Geschichte eine enorme Entwicklung durchgemacht, die mir sehr gefallen hat und authentisch war. Trotzdem muss ich sagen, dass ich mich dann irgendwann in der Mitte gefragt habe, wohin die Geschichte noch führen sollte. Ein großes Drama gabs zu Beginn, darauf folgte die Entwicklung von Anne und Danny und dann passierte lange nichts. Im Klappentext steht, dass Anne es sich zur Aufgabe gemacht hat den Brandstifter ausfindig zu machen, der auch das Feuer gelegt hat, in dem sie verletzt wurde. Es hörte sich so an, als würde sie krampfhaft hinter ihm herjagen, doch eigentlich stolpert sie eher zufällig über die ganze Sache und bemerkt Ungereimtheiten.
Die Liebesbeziehung von Anne und Danny steht nicht wirklich im Fokus. Das war dann wahrscheinlich in der Vorgeschichte, die im eBook behandelt wird, eher der Fall. Ich fand es wie gesagt schade, da ich dadurch nicht nachvollziehen konnte, was die beiden aneinander finden. Die Anziehung konnte ich zwar etwas spüren, doch mehr war da nicht.
Zwar hat mir bei der Liebesgeschichte die Tiefe gefehlt, doch insgesamt hat die Geschichte auf jeden Fall Tiefgang, was auch an einigen poetischen Stellen liegt. Ich hatte allerdings eine noch emotionalere Geschichte erwartet, da sind meine Erwartungen durch andere Begeisterte Leser hochgesetzt worden.
Des Weiteren spielt Tom, Annes Bruder, eine etwas größere Rolle in der Geschichte. Allerdings muss ich sagen, dass ich nicht wirklich weiß, wieso. Bei ihm haben sich einige Probleme angedeutet und irgendwie wurde da auch etwas angerissen, doch am Ende bekommt man keine Antworten. Es verläuft im Sande..
Gegen Ende wurde es dann wieder wirklich spannend und es kam zu einer für mich sehr unerwarteten Wendung, die mich auch geschockt hat.
Insgesamt lässt mich Into the fire mit sehr gemischten Gefühlen zurück. Es ist definitiv mal eine andere Geschichte und die Einblicke ins Feuerwehr-Leben haben mir sehr gefallen. Es war auch nicht so, dass ich keine Lust hatte weiterzulesen; ich hatte das Buch sogar sehr schnell durch. Trotzdem kann ich am Ende nicht sagen, dass mich das Buch vollkommen überzeugt oder mich umgehauen hat. Vielleicht bin ich mit zu hohen Erwartungen an die Geschichte rangegangen.
Anfang und Ende fand ich sehr stark, in der Mitte wusste ich nicht, wohin das Ganze noch führen soll und auch andere Kritikpunkte lassen mich das Buch nicht lieben.
Fazit
Into the fire ist eine Geschichte, die durchaus Spannung, Tiefe und Gefühl bietet, aber nicht konstant. Mich konnte die Geschichte leider nicht ganz überzeugen. Ich hatte trotzdem ein paar schöne Lesestunden und bin mir sicher, es gibt viele, die das Buch sehr mögen werde!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.05.2020

Ganz toller Liebesroman!

The Secret Book Club – Ein fast perfekter Liebesroman
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Cover
Das Cover ist wirklich schön gestaltet. Ich mag die Farben und das Element mit dem abgerissenen Papier sehr. Schön ist außerdem, dass die Kapitel entsprechend gestaltet sind. Eine schöne Kapitelüberschrift ...

Cover
Das Cover ist wirklich schön gestaltet. Ich mag die Farben und das Element mit dem abgerissenen Papier sehr. Schön ist außerdem, dass die Kapitel entsprechend gestaltet sind. Eine schöne Kapitelüberschrift finde ich immer etwas Besonderes.
Schreibstil
Obwohl die Geschichte aus Sicht der 3. Person erzählt wird und ich oft Schwierigkeiten mit dieser habe, hatte ich absolut keine Probleme beim Lesen und bin sehr gut in die Geschichte reingekommen. Auch sonst bin ich gut durch die Seiten gekommen und hatte einen angenehmen Lesefluss, ohne über Wörter zu stolpern. Das Buch ist sehr humorvoll, aber auch tiefgründig. Die Mischung ermöglichte wirklich gute Unterhaltung.
Meine Meinung
Ich war unglaublich gespannt auf das Buch, weil mir die Idee von Männern in einem Buchclub sehr gefallen hat. Dieser Aspekt hat mich sehr neugierig auf die Geschichte gemacht.
Gavin war mir gleich zu Beginn sehr sympathisch. Ich fand seine ungeschickte Art mit seiner Frau irgendwie süß, gleichzeitig auch zum Kopf schütteln, aber es hat mir gefallen. Man hat gemerkt, dass er alles dafür tun würde, um seine Frau wieder für sich zu gewinnen und damit seine Familie beisammenbleiben kann. Auch der Aspekt, dass er stottert fand ich irgendwie einfach süß.
Ich muss sagen, dass ich Thea anfangs nicht ganz so sehr mochte. Ich empfand sie als sehr stur und etwas kühl. Ich habe mich bei ihr immer gefragt, wieso sie Probleme in ihrer Ehe nicht mal angesprochen hat, wenn sie doch von Beginn an da waren. Im weiteren Verlauf konnte ich mich aber immer mehr für sie erwärmen und sie besser verstehen. Sie ist eine sehr liebevolle Mutter, die sich selbst immer hinten ran gestellt hat, um zu hundert Prozent für ihre Familie da sein zu können. Deshalb fand ich es ganz toll, dass sie irgendwann auch mal etwas für sich getan hat, auch wenn sie diesen Schritt erst gegangen ist, als sie von Gavin getrennt war.
Mir hat die Geschichte super gut gefallen und ich habe sie gerne verfolgt. Es ist eine ganz wundervolle Liebesgeschichte und zeigt eben auch die Tiefen in einer Ehe. Am meisten mochte ich, dass Gavin und Thea sich im Verlauf mal von einer ganz anderen Seite kennengelernt haben und sich schätzen gelernt haben. Auch wenn Gavin viele Tipps von seinem Buchclub-Jungs bekommen hat, hat er trotzdem immer wieder sein „eigenes Ding“ aus den Ratschlägen gemacht. Das ist zwar auch mal nach hinten los gegangen, aber dadurch merkte man, dass all seine Taten wirklich von ihm aus kommen und nicht gesteuert wurden. So schön ich es auch fand, dass die beiden langsam wieder zueinander gefunden haben, habe ich mich zwischendurch oft gefragt, wieso Thea sich überhaupt mal in Gavin verliebt hat und ob sie ihn jemals wirklich geliebt hat. Das konnte ich irgendwie nicht so ganz herauslesen, weil von ihrer Seite aus eigentlich vom Beginn ihrer Ehe Probleme da waren..
Die Art und Weise wie der Buchclub eingebaut wurde, war anders als erwartet, aber trotzdem wirklich interessant. Außerdem sorgten diese Szenen wirklich oft zu Lachern. Die Jungs waren einfach unglaublich witzig und ich musste einige Male laut auflachen. Das hat die Geschichte zwischendurch immer mal wieder aufgelockert, was ich sehr mochte.
Des weiteren spielte Theas jüngere Schwester noch eine entscheidende Rolle in der Geschichte. Mit ihr konnte ich mich ehrlich gesagt gar nicht anfreunden, weil ich es ganz furchtbar fand, wie sie Thea gegen Gavin aufgehetzt hat und ihn immer wieder schlecht gemacht hat. Natürlich sieht niemand seine Schwester gerne leiden, aber es war teilweise schon etwas manipulativ bei ihr. Trotzdem bin ich nun sehr gespannt auf ihre Geschichte, um die es in Band 2 gehen wird.
Fazit
The Secret Book Club ist ein schöner Liebesroman, der durchgehend spannend war und mich fesseln konnte. Die Idee der Geschichte finde ich ganz toll und interessant und ich mochte die Mischung aus Humor und Romantik sehr! Ich freue mich auf mehr aus der Reihe.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.05.2020

Spannend und fesselnd. Suchtpotenzial wieder da!

Knightrise
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Cover
Das Cover mag ich wieder sehr gerne. Es ist gestalterisch an den ersten Band angepasst und passt auch wieder sehr zum Inhalt des Buches. Wenn man genau hinsieht, sieht man auch lila Elemente, was ...

Cover
Das Cover mag ich wieder sehr gerne. Es ist gestalterisch an den ersten Band angepasst und passt auch wieder sehr zum Inhalt des Buches. Wenn man genau hinsieht, sieht man auch lila Elemente, was ich besonders schön finde.
Schreibstil
Der Schreibstil war wie gewohnt super. Ich hatte einen sehr angenehmen Lesefluss, bin nur so durch die Seiten geflogen und hatte das Buch mal wieder in einem Rutsch durch. Ihr Schreibstil ist locker und leicht, sodass man wie im Bann liest und gar nicht mehr aufhören kann.
Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Sklyar und Holden. So bekommt man einen guten Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt von beiden Protagonisten.
Meine Meinung
Ich habe sehr gut in die Geschichte reingefunden und man ist auch gleich Mitten im Geschehen drin. Holden konnte man bereits im ersten Band Knightfall kennenlernen und da war er öfter schlecht drauf. Nun lernt man ihn auch von einer anderen Seite kennen und versteht noch mehr, dass der Tod von Samantha ihn natürlich sehr getroffen hat. Er ist charmant, definitiv selbstbewusst und stichelt auch sehr gerne. All das hat ihn mir aber sympathisch gemacht und ich mochte seine Art im Gesamten. Man merkt durch seine Perspektive aber auch, dass er anders sein kann, durchaus nicht nur der harte Kerl ist, sondern auch einen weichen Kern hat.
Skylar ist eine sehr schlagfertige, ehrgeizige und aufmerksame Person und war mir ebenfalls sehr sympathisch. Ich mochte es, wie sie Holden Stand halten konnte und auch mal zurück gestichelt hat.
Skylar und Holden lernen sich recht schnell kennen. Der Anfang ist bei ihnen noch dramatisch, aber schnell konnten mich dann die humorvollen Dialoge zwischen ihnen überzeugen. Es gab aber auch tiefgrünigere Gespräche zwischen ihnen. Die ganze Zeit über wird etwas gestichelt, aber auch geflirtet. Die Mischung hat mir hier sehr gefallen. Die Idee der Liebesgeschichte, dass Skylar Holden hilft herauszufinden was genau mit Samantha geschehen ist, hat mir eigentlich auch gefallen. Allerdings lag mir dann wiederum der Fokus der Geschichte zu sehr auf Holden und Samantha, als auf Holden und Skylar. Mir hat da etwas die Tiefe gefehlt und obwohl die beiden sich gut verstanden haben, geflirtet haben und eine leichte Anziehung bemerkbar war, konnte ich zum Schluss nicht zu hundert Prozent nachvollziehen, wieso die beiden jetzt zusammen sind. Ich hätte mir da etwas mehr gewünscht, aber es war für mich auch nicht so wahnsinnig schlimm, dass es nicht so war. Die Geschichte der beiden konnte mich auch so fesseln und insgesamt doch überzeugen.
Wie bereits erwähnt, spielte Samantha in dem Buch noch eine größere Rolle. Das hat mir abgesehen davon, dass der Fokus nicht ganz auf der Liebesgeschichte von Skylar und Holden liegt, gut gefallen, da nach Band 1 bei mir noch einige Fragen diesbezüglich offengeblieben sind.
Was ich jedoch noch immer nicht ganz durchschaut habe ist die Verbindung Prestige. Darüber würde ich gerne noch mehr erfahren. Mir ist klar, dass die Jungs der Verbindung scheinbar in einem Haus leben und die Mitglieder wie eine Familie sind, aber so ganz verstanden habe ich es noch nicht. Es sei denn, da gibt es nicht mehr zu wissen. Es verwirrt mich etwas, dass es sich bei Prestige um eine sehr geheime Studentenverbindung handeln soll, aber trotzdem einige darüber Bescheid wissen, dass es da eben diese eine geheime Verbindung gibt.
Trotzdem konnte mich Knightrise aber fesseln, es war durchgehend spannend und ich habe die Geschichte sehr gerne verfolgt und konnte das Buch gar nicht aus der Hand legen. Das spricht für sich! Band 1 konnte mich zwar insgesamt mehr überzeugen, da die Liebesgeschichte da intensiver war, doch Band 2 war durchaus eine gelungene Fortsetzung der Reihe.
Fazit
Knightrise bietet Humor, Spannung und auch etwas Tiefgang und konnte mich mal wieder fesseln. Auch hier ist beim Lesen wieder das Suchtpotenzial da!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere