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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.07.2018

Unterhaltsam, aber nicht mehr!

Spinster Girls – Was ist schon normal?
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Rezensionsexemplar

Inhalt:

Evie ist nicht normal. Sie leidet an einer Krankheit, doch sie tut alles was andere in ihrem Alter tun. Zumindest versucht sie es. Sie geht zur Schule, geht auf Partys und ...

Rezensionsexemplar

Inhalt:

Evie ist nicht normal. Sie leidet an einer Krankheit, doch sie tut alles was andere in ihrem Alter tun. Zumindest versucht sie es. Sie geht zur Schule, geht auf Partys und auch auf Dates. Und dabei lernt sie Amber und Lottie kennen. Die drei Freundinnen diskutieren über die neusten Themen und sie erzählen sich fast alles.
Fast.
Doch über eine Sache kann Evie nicht mit ihren Freundinnen sprechen. Über ihre Krankheit.

Meinung:

Das Buch hat sehr gut angefangen. Wir haben die drei Mädchen kennengelernt und auch andere Charaktere. Der Anfang hat mich ehrlich gesagt vom Hocker gerissen, aber im Laufe der Geschichte wurde es immer schwächer und schwächer und an einigen Stellen dachte ich mir nur: ,,Mädchen, was tust du denn da bitte?" Ihre Krankheit war mir zu Beginn des Buches nicht unbekannt und ich hatte es mir total anders vorgestellt. Es gab manche Stellen, da konnte man nur den Kopf schütteln. Zum Beispiel, sie zerbricht sich den Kopf darüber, wenn sie eine Person berührt hat und ist der Meinung sie wird von den ganzen Bakterien krank, klatscht sich aber ohne Probleme Schminke ins Gesicht. Es waren einfach so unrealistische Stellen, die mich im Laufe des Buches so wahnsinnig gestört haben.

Der Schreibstil von Holly Bourne ist sehr angenehm und flüssig zu lesen, da die Autorin sehr einfache und kurze Sätze verwendet.

Etwas was mich noch gestört hat, war die Darstellung von den Beziehungen. Die Autorin hat es so rübergebracht, als wären alle Jungs gleich, als wollen alle Jungs nur das eine und als wären alle Jungs so beziehungsunfähig. Und so hat sich auch Evie benommen, sie ist innerhalb weniger Tage von einem zum anderen Jungen gewechselt. Und bei jedem Jungen hatte sie von Liebe gesprochen.


Die drei Mädchen haben über die verschiedensten Themen diskutiert. Über Jungs, Sexismus, Tampons, Frauenrechte und vieles mehr. Letzteres hat dem Buch so einige Pluspunkte ergattern können, da ich mich sehr für Frauenrechte einsetzte und ich finde, dass Gleichberechtigung sehr wichtig ist, da man sich nicht entscheiden kann welches Geschlecht man ist.

Während des Lesens habe ich mir sehr viel markiert, da es sehr viele tiefgründige oder lustige Stellen gab.


Die Autorin hat sehr viele Fremdwörter verwendet, die ich nicht kannte und die sehr viel mit der Medizin zu tun hatten. Diese Begriffe wurden dann auch nicht erklärt oder so. Das war für mich auch so ein kleiner Minuspunkt.

Fazit:

Das Buch war sehr unterhaltsam, hatte aber einige Minuspunkte, die mich schon sehr gestört haben und deswegen sind leider nur 3 Sterne geworden, obwohl ich mir echt mehr erhofft habe.

Veröffentlicht am 17.07.2018

Mittelmäßiges Ende!

Die Tribute von Panem 3
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Inhalt:

Katniss wurde von den Rebellen aus der Arena gerettet, doch einer wurde zurückgelassen und ist jetzt in den Händen des Kapitols. Peeta. Von Angst, Wut und dem Zorn geleitet schmiedet Katniss ...

Inhalt:

Katniss wurde von den Rebellen aus der Arena gerettet, doch einer wurde zurückgelassen und ist jetzt in den Händen des Kapitols. Peeta. Von Angst, Wut und dem Zorn geleitet schmiedet Katniss mit den Rebellen einen Plan: das Kapitol zu stürzen. Doch dies ist ein gefährlicher Plan, aber jeder würde sein Leben dafür opfern. Auch Katniss?

Meinung:

Da mir dieses Buch nur halbwegs gefallen hat, gibt es natürlich positive als auch negative Punkte die ich ansprechen möchte. Aber das positive zuerst.
Distrikt 13 ist die meiste Zeit das Setting und das finde ich sehr gut. Es ist toll, erfrischen und auch spannend mal ein etwas anderes Setting zu haben als Distrikt 12, das Kapitol oder die Arena. Im Laufe des Buches passieren einige Dinge, die ich vorhersehen konnte und auch einige Wendungen die ziemlich überraschend kamen. Wir lernen neue Charaktere kennen, aber auch die bekannten Charaktere lernen wir besser kennen. Vielleicht auch ein bisschen zu viel. Jetzt mal zu den negativen Dinge, die mich gestört haben. Manche Charaktere haben sich sehr stark durch den Krieg verändern. In die negative Richtung. Leider. Katniss, Gale sind einige davon. Katniss lernten wir als starke Persönlichkeit kennen, die sich für andere einsetzt, aber jetzt, im dritten und letzten Band, ist sie wie ausgewechselt. Sie tut alles um an ihr Ziel zu gelangen und schreckt vor Mord an Verbündeten nicht zurück. Sie vernachlässigt ihre Familie und Freunde und sieht alles im Detail und verliert dabei den Überblick. Im ersten Band war dies nicht so. Und bei Gale geht es nicht anders weiter. Auch so morddurstig wie Katniss und er ist irgendwie nicht er, so ist zumindest mein Gefühl. Natürlich, der Krieg und die ganzen Intrigen gehen nicht einfach so an ihnen vorbei, er stärkt sie und verletzt sie. Nicht nur äußerlich sondern auch innerlich, aber es war ein wenig too much. Peeta, den liebe ich noch immer! Er ist der einzige der normal ist, wenn er nicht in der Vergangenheit festsitzt.
Spannungsaufbau war wie eine Achterbahn. Einmal fielen einem die Augen vor Langeweile zu und manchmal hielt man den Atem vor Spannung an. Dies störte mich sehr, da es wirklich die ganze Zeit ein hin und her war. Der Schreibstil war einigermaßen gut zum Lesen, aber manchmal verstand ich einige Dinge nicht so ganz und tappte im Dunklen herum. Das Ende kam für mich zu schnell und es wirkte als wollte die Autorin so schnell wie möglich fertig werden. Katniss Taten konnte ich manchmal gar nicht nachvollziehen und dachte mir nur: "Ach, Mädchen, sei doch wenigstens etwas vernünftiger!"

Fazit:

Das Buch kriegt 3 Sterne von mir, weil ich die Wendungen sehr toll fand und ich auch mehr Charaktere kennenlernen durfte, aber auch weil ich die Charakterentwicklung nicht realistisch fand und nicht mochte und, weil ich manchmal nicht ganz durchblicken konnte, obwohl es die Autorin erklärt hat.

Veröffentlicht am 02.07.2018

Hat Luft nach oben

Wild Games - In einer heißen Nacht
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Inhalt:
Die junge Abby muss an einer Reality Show mitmachen und Undercover von ihren Tagen an der Insel berichten, sonst verliert sie ihren Job. Nach wenigen Tagen befindet sie sich auf einer Insel mit ...

Inhalt:
Die junge Abby muss an einer Reality Show mitmachen und Undercover von ihren Tagen an der Insel berichten, sonst verliert sie ihren Job. Nach wenigen Tagen befindet sie sich auf einer Insel mit anderen Kandidaten. Ein Kandidat zieht Abbys ganze Aufmerksamkeit auf sich und Abby fühlt sich zu ihm hingezogen.

Meinung:
Ich durfte dieses Buch in einer Leserunde lesen und dafür möchte ich mich zuerst bedanken!
Vielen lieben Dank dem Bastei Lübbe Verlag, der Lesejury und den anderen Mitlesern!

So jetzt zur meiner Meinung.
Das Buch startet recht schnell und so verläuft es auch das ganze Buch über. Man denkt gerade über ein Geschehnis nach und schon kommt das nächste. Das Buch war für mich wirklich etwas zu kurz und dem Buch würde es nicht schaden 50-100 Seiten mehr zu haben. Das Buch wird aus Abbys Sicht erzählt, aber ein paar Auszüge aus den Interviews mit Dean sind bei jedem Kapitelanfang. Es war schön und erfrischend Deans Interwies zu lesen.
Anfangs kamen die beiden so gar nicht miteinander zurecht, was zu sehr lustigen Szenen führte.
Doch schon beim 1/3 der Geschichte - was bei 240 Seiten echt nicht viel ist - haben sich die beiden zusammengetan und dann ging es auch so Friede-Freue-Eierkuchen bis kurz vor dem Ende weiter. Das hat mich schon etwas gestört, da nicht so viel passiert. Natürlich es gab auch in dieser Friede-Freue-Eierkuchen Zeit mal spannende Szenen, aber die waren dann auch ziemlich flott vorbei.
Dean und Abby waren mir beide sehr sympathisch, wobei mir Dean anfangs nicht so sehr zugesagt hat. Abby war so ein toller Charakter mit Ecken und Kanten und genau diese Eigenschaft macht Abby so real, so greifbar.
Ich musste an einigen Stellen wirklich laut lachen, da Abby manchmal so lustige Dinge getan hat.
Abby hatte einen Job, denn sie auf der Insel erfüllen musste, denn sie aber so sehr vernachlässigt hat. Ihr ist so ca. in der Mitte des Buches wieder eingefallen, dass sie einen Bericht zu dem Ablauf der Show erstellen soll. Das fand ich wirklich etwas dumm und naiv. Als sich das Buch dann dem Ende genähert hat wurde es besser, viel besser! Doch der Epilog hat das Ende ein bisschen kaputt gemacht. Jeder der das Buch gelesen hat, weiß was ich meine.
Das Buch liest sich wahnsinnig schnell und locker, was glaub ich an dem tollen Schreibstil von Jessica Clare liegt.
Ihr Schreibstil ist sehr erfrischend und locker leicht.

Fazit:
Ich gebe dem Buch 4 Sterne, weil es so viele lustige Szenen hatte und ich nur bei wenigen Bücher wirklich lachen muss. Die Charaktere sind sehr toll, aber auch sehr oberflächlich. Durch die geringe Seitenanzahl wurden manche Dinge, die vielleicht etwas wichtiger waren als manche andere, verdrängt. Der Schreibstil der Autorin ist einfach der Hammer und ich freue mich schon auf den 2. Band der Wild Games Reihe. Und auch auf "Queen of blood".

  • Cover
  • Erotik
  • Charaktere
  • Lebendigkeit
  • Lesespaß
Veröffentlicht am 28.06.2018

Spannender Jugendthriller!

Vielleicht sind wir alle Monster
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Rezensionsexemplar

Ich bin an dieses Buch ohne Erwartungen ran gegangen, da ich mich gerne bei solchen Thrillern sehr gerne mal überraschen möchte.
Und ich muss sagen, dass mich die Autorin positiv überrascht ...

Rezensionsexemplar

Ich bin an dieses Buch ohne Erwartungen ran gegangen, da ich mich gerne bei solchen Thrillern sehr gerne mal überraschen möchte.
Und ich muss sagen, dass mich die Autorin positiv überrascht hat. Das Buch ist in Tagebuchform geschrieben und das Tagebuch führt der junge Niklas. Niklas ist ein komischer, junger Mann, der das Leben mal mit anderen Augen betrachtet. Für ihn sind wir Sardinen und leben in einer Sardinenbüchse. Nachdem er einen Mord beobachtete, veränderte er sich sehr und man hat diese Veränderung auch sehr stark mitbekommen und sie wirkte auch nicht surreal, sondern echt, greifbar.
Der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber man gewohnt sich recht schnell. Niklas stellt sich sehr viele Fragen und er stellt auch alles infrage, deshalb besteht auch das halbe Buch aus Fragen. Diese Fragen regen einen zum Nachdenken an und auch die Thematik.
Ich habe nicht 5 Sterne hergeben können, weil mich eine einzige Sache gestört hat. Diese eine Sache hat mich so sehr gestört und auch verwirrt, dass ich nicht einfach 5 Sterne geben konnte.
Ich rede von dem vorletzten Kapitel, da war einfach ein Logikfehler dabei, der mich sehr, sehr verwirrt hat.
Ansonsten ist das Buch echt lesenswert und ich kann`s euch nur empfehlen, wenn es euch anspricht.

Veröffentlicht am 22.06.2018

Gutes Ende

Witch Hunter - Herz aus Dunkelheit
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Zusammenfassung:

Eine Hexenjägerin ohne Stigma.
Ein Heiler mit Stigma.

Als sich Blackwell als Hexenmeister entpuppte und John dem Tode in die Augen blickte, übertrug Elizabeth ihr Stigma an John und ...

Zusammenfassung:

Eine Hexenjägerin ohne Stigma.
Ein Heiler mit Stigma.

Als sich Blackwell als Hexenmeister entpuppte und John dem Tode in die Augen blickte, übertrug Elizabeth ihr Stigma an John und verlor somit die Macht zu heilen.
Das Stigma veränderte John auf negative Weise und Blackwell hatte es auf Elizabeth abgesehen.
Zusammen mit anderen kämpft sie, doch kann sie ohne ihr Stigma gewinnen ? Und was muss sie für den Sieg tun?


Meinung:
Es geht gleich los, mit alle dem was wir schon aus dem 1. Band kenne.
Gewalt, Blut, Rache, Verrat und vieles mehr.
Doch eines fehlt.
Magie!
Die Magie spielt noch immer eine große Rolle, aber ich hatte das Gefühl, dass die Magie abschwächt.
Vielleicht liegt es auch daran, dass wir schon alles aus Band 1 kennen. Die Charakter entwickeln sich in eine angenehme Richtung. Wie im Klappentext schon zu entnehmen, verändert das Stigma John. Elizabeth fand ich etwas naiv, kindlich und sie dachte an manchen Stellen gar nicht über ihr Verhalten und ihre Taten nach. Skyler ist mir im zweiten Band sehr ans Herz gewachsen. Und ich muss gestehen, dass er mein liebster Charakter aus Band 2 ist. Das liegt nicht daran, dass ich die anderen Personen nicht mag oder so, ich liebe Skyler nur ein bisschen zu sehr.
Der Schreibstil der Autorin hat sich etwas verändert. Im ersten Band bin ich nur so durch die Seiten geflitzt, aber in diesem Buch sind mir manche Sätze unlogisch vorgekommen und es gab auch einige Logikfehler.
Was mich aber überzeugt hat, ist das Ende. Es ist nicht genau das was ich mir gewünscht hatte, aber ich komme damit klar. Das Ende war auch teilweise sehr unvorhersehbar und das hat mich dann auch überzeugen können.

Fazit:
Diejenigen die den ersten Band lesen wollen sollen das tun, und diejenigen die sich nicht sicher sind ob sie den 2. Band lesen sollen, sollen das auch tun. Es ist ein gutes Ende und ich empfehle die Dilogie sehr.