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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.08.2020

Sehr emotional, aber mit einigen Schwächen.

Wenn Donner und Licht sich berühren
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Ich habe dieses Buch auf Bookstagram und Booktube entdeckt, wo so viele einfach nur davon geschwärmt haben, sodass ich es mir auch direkt zulegen musste. Ich wurde nicht enttäuscht, allerdings habe ich ...

Ich habe dieses Buch auf Bookstagram und Booktube entdeckt, wo so viele einfach nur davon geschwärmt haben, sodass ich es mir auch direkt zulegen musste. Ich wurde nicht enttäuscht, allerdings habe ich etwas Besseres erwartet.
In diesem New Adult Roman von Brittainy C. Cherry geht es um Jasmine oder „Jazz“ und Elliott. Sie könnten nicht unterschiedlicher sein: Sie ist das beliebte, hübsche Mädchen und Elliott der zurückhaltende Nerd, der in der Schule andauernd gemobbt wird. Auch Jasmine hat es nicht immer einfach, denn sie ist dem ständigen Druck ihrer Mutter hilflos ausgesetzt.
Doch die beiden verbindet etwas, und das ist die Musik. Während Elliott leidenschaftlicher Saxophonist ist, liebt Jazz das Singen. Sie haben das Gefühl, dass wenn sie zusammen sind, können sie alles schaffen. Doch schon bald wird Jazz von ihrer Mutter gezwungen die Stadt zu verlassen und muss damit auch Eliott zurücklassen. Dieser wird kurz darauf mit einem tragischen Schicksalsschlag konfrontiert. Als sich die beiden Jahre danach wiedersehen scheint von dem liebenswerten Elliott nichts mehr übrig zu sein und auch Jazz musste einiges durchmachen. Hat die Liebe von Jazz und Elliott noch eine Chance?

Ich war nach den vielen positiven Rezensionen wahnsinnig gespannt, ob auch mich das Buch so überzeugen kann, was wie gesagt leider nicht ganz der Fall war.
Aber erstmal mehr zum Schreibstil der Autorin. Brittainy C. Cherry hat einen unglaublich guten, flüssigen Schreibstil, der es mir leicht gemacht hat, der Geschichte zu folgen. Sie wird ja oft die Königin der Emotionen genannt und das kann ich nur absolut unterstützen. Mein Buch ist voll mit Post-its, weil es so viele schöne Zitate beinhaltet und ihre Wortwahl ist einfach genial. Hier eines ihrer genutzten Zitate:

„The things we truly love stay with us always, locked in our hearts as long as life remains.“

An manchen Stellen war mir die Sprache der Protagonisten allerdings zu kitschig und damit etwas zu realitätsfern, denn junge Menschen benutzen meiner Meinung nach so eine Sprache eher weniger. Aber gut, das ist bei New Adult ja oft so und gehört auch irgendwie dazu.

Die Geschichte selbst ist in zwei Teile aufgeteilt: In dem ersten Teil sind die Protagonisten 16 Jahre alt und der zweite Teil spielt sechs Jahre später.
Die Storyline an sich hat mir ganz gut gefallen, denn es gibt jede Menge emotionale Hoch- und Tiefpunkte, die mich so einige Male wirklich schockiert haben. Vor allen Dingen Elliott wird im Laufe des Buches mit harten Erlebnissen konfrontiert und dennoch ist er so stark!
Beide Protagonisten haben mir als Charakter gut gefallen, vor allem Elliott. Er macht im Laufe des Buches eine starke, persönliche Entwicklung durch, und doch kann er Jazz nicht vergessen. Wie viele andere Leser aber auch, fand ich Jasmines Entwicklung eher nicht so gut. Ich konnte nicht nachvollziehen, warum sie sich als fast erwachsene Frau so nach den Wünschen ihrer Mutter richtet. Zumal ihre Mutter ihr ja immer wieder zeigt, dass ihr nicht wirklich etwas an Jazz liegt und, dass die Karriere an erster Stelle steht. Auch habe ich nicht wirklich verstanden, warum Jazz mit allmöglichen Jungs schläft, um sie davon abzuhalten Elliott zu mobben. Das fand ich etwas unrealistisch, zumal die Typen ihr Versprechen eh nicht eingehalten haben.
Schade fand ich auch, dass der erste Teil fast die Hälfte des Buches eingenommen hat und somit der zweite Teil (ihre „Reunion“) echt ziemlich kurz war. Ich hätte mir da viel mehr Drama gewünscht. Meiner Meinung nach konnte Jazz viel zu schnell wieder zu Elliott durchdringen. Das hat mir etwas denn Lesespaß genommen, da dies auf mich etwas realitätsfern gewirkt hat.

Ein großer Pluspunkt waren für mich die Nebencharaktere. TJ ist unglaublich weiser und herzlicher Mann und es hat mir das Herz gebrochen, ihn leiden zu sehen. Er hat eine so starke Lebenseinstellung, bei der man sich wirklich etwas abschauen kann. Auch Ray fand ich so sympathisch. Ich fand es schön zu sehen, wie er Jazz als seine eigene Tochter annimmt, obwohl er nicht ihr biologischer Vater ist und sie einfach so akzeptiert wie sie ist.

Fazit:
Auch wenn das Buch meiner Meinung nach ein paar Schwächen hat, gibt es von mir trotzdem eine klare Leseempfehlung. Brittainy C. Cherry weiß einfach, wie man Emotionen richtig rüberbringt und hat mich mir ihrem hervorragendem Schreibstil total gefesselt. Hier und da ist es zwar etwas kitschig, aber wer das mag, wird bei diesem Buch voll auf seine Kosten kommen. Bei „Wenn Donner und Licht sich berühren“ handelt es sich definitiv um eine spannende Liebesgeschichte und ich werde mir sobald wie möglich ein anderes Buch der Autorin zulegen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.08.2020

Ewig ist nicht genug

TausendMalSchon
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Inhalt:
Die 18-jährige Sasha ist eine junge Seelenmagierin, welche mit ihrer Großmutter und anderen Seelenmagierinnen auf der Insel Alderney lebt. Sie hat beschlossen in diesem ihrer insgesamt tausend ...

Inhalt:
Die 18-jährige Sasha ist eine junge Seelenmagierin, welche mit ihrer Großmutter und anderen Seelenmagierinnen auf der Insel Alderney lebt. Sie hat beschlossen in diesem ihrer insgesamt tausend Leben ihre Bestimmung nicht anzunehmen und möchte einfach nur ein normales Leben führen. Doch schnell gerät sie in Gefahr als Seelenjäger auf ihre besondere Seele Jagd machen. Wäre da nicht der äußerst attraktive Cedric, der ihr plötzlich zur Hilfe kommt. Sasha ist schnell fasziniert von ihm, doch Cedric verbirgt ein Geheimnis. Sasha wird schon bald alles und jeden in Frage stellen und muss sich ihrem größten Feind stellen..

Dies ist das erste Buch, das ich von der Autorin Marah Woolf gelesen habe und TausendMalSchon war auch ein absoluter „Klappentext Kauf“. Ich wurde definitiv nicht enttäuscht. Die Autorin hat in diesem Buch eine so tolle Welt mit den unterschiedlichsten Wesen wie bspw. Seelenmagiern, Seelenjägern, Verfluchten und Wanderern erschaffen und dieses Konzept fand ich wahnsinnig spanned, da ich so etwas zuvor noch nie gelesen hatte. Auch fand ich toll, dass am Anfang des Buches noch einmal zu jedem Wesen die wichtigsten Details stehen, sodass man zurückblättern kann falls man mal durcheinander kommen sollte.
Das Cover hat mir am Anfang gar nicht gefallen, aber das hat sich im Laufe des Buches geändert. Es könnte kein besseres Cover für dieses Buch geben, es ist perfekt auf die Geschichte abgestimmt.

Die Storyline hat mich von Anfang an mitgerissen, denn bereits die ersten paar Seiten sind super spannend und leiten den Leser schnell in die Geschichte ein. Es passieren wirklich so einige Dinge, die ich nicht habe kommen sehen und ich daher meist genauso ahnungslos war wie Sasha. Der mittlere Teil war weniger actionreich, denn hier steht viel mehr die Beziehung zwischen Cedric und Sasha im Vordergrund. Ich persönlich fand das nicht schlimm, denn ich LIEBE Liebesgeschichten und habe mich deshalb trotzdem gut unterhalten gefühlt. Das letzte Drittel des Buches hat mich dann wirklich begeistert. Es war so spannend, dass ich das Buch gar nicht mehr weglegen konnte und ich war den Tränen wirklich nah (und das passiert selten!).
ACHTUNG SPOILER
Bitte hasst mich nicht, aber ich glaube es hätte mir tatsächlich besser gefallen, wenn es Cedric nicht gelungen wäre, in Sashas Zeit zurückzukehren. Seine schnelle Rückkehr ging mir dann am Ende nämlich viel zu schnell und zu einfach. Ich fand die paar Seiten nach dem Verlust von Cedric so herzergreifend, dass ich mir so sehr gewünscht habe, die beiden begegnen sich in einem anderen Leben wieder und sind dann wieder vereint. Aber so war es einfach nur „Hey, ich bin wieder da“, da haben mir die Emotionen gefehlt.
SPOILER ENDE

Zu den Charakteren selbst kann ich nur sagen, dass ich wahnsinnig mit ihnen mitgefiebert habe, vor allen Dingen mit Sasha und Cedric. Beide sind so liebenswert und authentisch und passen wirklich wie die Faust aufs Auge zusammen. Sasha macht eine wahnsinnige Entwicklung durch und Cedric hat mich mit seinen Worten und Taten so einige Male fast zum Weinen gebracht. Er hat mir außerordentlich gut gefallen. Auch die zahlreichen Nebencharaktere fand ich gut in die Geschichte eingebunden. Ich hätte mir vielleicht gewünscht, dass man noch etwas mehr über Lazarus und Selinas Vergangenheit erfährt, das fand ich sehr oberflächlich gehalten.

Schade fand ich auch, dass ich mehrere Rechtschreibfehler gefunden habe, die mich in meinem Lesefluss wirklich etwas gestört haben. Zudem bin ich gerade bei dem Zeitreisen teilweise echt durcheinander gekommen, da haben sich die Dinge meiner Meinung nach in der Logik etwas widersprochen und ich war echt nur noch verwirrt. Trotzdem hat mir das Zeitreisen sehr gut gefallen. Das ist einfach ein wahnsinnig spannendes Thema!

Fazit:
TausendMalSchon ist ein wunderschönes Fantasy Buch, was mir unglaublich viel Spaß beim Lesen bereitet hat. Marah Woolf hat eine wirklich tolle, interessante Welt mit starken Charakteren geschaffen und die Geschichte, vor allem das Ende, hat mich total mitgerissen. Ich bin echt etwas traurig, dass es keinen zweiten Teil gibt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.08.2020

Ein Buch für Pferdeliebhaber!

Schicksalssterne
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Kurz zum Inhalt:
Hannover 1910: Die junge Mia und der adlige Offizier Julius verlieben sich auf den ersten Blick ineinander und beschließen gemeinsam nach Neuseeland auszuwandern um sich dort ihr eigenes ...

Kurz zum Inhalt:
Hannover 1910: Die junge Mia und der adlige Offizier Julius verlieben sich auf den ersten Blick ineinander und beschließen gemeinsam nach Neuseeland auszuwandern um sich dort ihr eigenes Gestüt aufzubauen. Zunächst läuft alles wie nach Plan und sie sind glücklich in ihrer neuen Heimat. Doch bei Kriegsausbruch werden die beiden der Spionage für die Deutschen verdächtigt und getrennt voneinander interniert. Nur die junge Willie kann das Gestüt noch retten, doch nach dem Krieg ist nichts mehr so, wie es einmal war…

Erstmal muss ich sagen, dass ich das Buchcover wirklich sehr schön finde. Es könnte nicht passender zur Geschichte sein!
Bei diesem Buch handelt es sich tatsächlich um das erste Buch, was ich von Sarah Lark gelesen habe und ich bin angetan von ihrem Schreibstil. Man kann der Geschichte sehr gut folgen und es ist mir sehr leicht gefallen, mich in das Jahr 1910 zu versetzen. Die Autorin beschreibt besonders die Landschaften und Umgebungen sehr detailreich, was es mir einfach gemacht hat, mir das schöne Neuseeland vorzustellen. Auch die vielen geschichtlichen Elemente fand ich sehr spannend und gut in die Geschichte eingebracht.

Nun aber mehr zur Geschichte selbst, welche etwas langatmig angefangen hat, aber weiterlesen wird definitiv belohnt! Es kommt (vor allem im mittleren Teil) zu vielen Situationen, mit denen ich niemals gerechnet hätte und ich konnte das Buch deshalb nicht mehr aus der Hand legen! Im Vordergrund stehen definitiv Verrat, Betrug, Liebe, Krieg und vor allem Pferde! Aber Achtung: auch Gewalt kommt in diesem Buch nicht zu kurz!
Zudem könnten die Hauptprotagonisten nicht unterschiedlicher sein. Mein absoluter Lieblingscharakter ist Mia! Sie ist ein so liebenswerter, starker Mensch und ihr wird hier wirklich so einiges abverlangt. Im Laufe des Buches wird sie mit schwierigen Problemen konfrontiert, die teilweise echt ausweglos erscheinen, aber sie verliert niemals ihren Mut und ihren starken Lebenswillen. Ich habe so sehr mit ihr mitgefiebert, einfach ein starker Charakter!
Ihren Mann Julius fand ich am Anfang noch sympathisch, das hat aber schnell nachgelassen. Er lässt sich immer von den Meinungen anderer beeinflussen und ist total naiv. Da habe ich mir leider teilweise echt gedacht, Mia sollte sich lieber einen anderen Mann suchen.
Bei Willie ging es mir da ähnlich wie mit Julius. Am Anfang habe ich noch mit ihr mitgefiebert, da auch sie es nicht immer leicht in ihrem Leben als Arbeiterin in einer Fabrik hatte. Das hat sich schnell geändert, denn sie ist ein sehr egoistisches, heimtückisches Mädchen, die alles dafür tun würde, um an ihr Ziel zu gelangen.
Auch wenn mir Julius und Willie nicht sonderlich sympathisch waren, hat man trotzdem bei allen drei Protagonisten eine deutliche Entwicklung sehen können, was mir sehr gut gefallen hat.

Leider hat „Schicksalssterne“ aber auch einige Schwächen, die erwähnt werden sollten. Bspw. wäre da die wirklich sehr detaillierte Beschreibung der Pferde. Ich muss sagen, es hat mich am Anfang echt Mühe gekostet, mich daran zu gewöhnen, dass jede Pferderasse und die Bewegungen der Pferde so unglaublich detailliert beschrieben werden. Das fand ich am Anfang noch interessant, hat mich dann später aber wirklich etwas genervt. Das Positive daran ist, dass ich wirklich viel Neues dazu gelernt habe, was Pferde angeht.
Zudem gab es viele Situationen, die mir einfach zu leicht von statten gegangen sind und mir deshalb unrealistisch erschienen sind, wie bspw. die Verlobung von Mia und Julius oder deren Überseereise nach Neuseeland. Aber hauptsächlich der letzte Abschnitt des Buches war mir dann etwas zu realitätsfern, denn hier habe ich einige Reaktionen der Protagonisten nicht mehr ganz nachvollziehen können und das fand ich sehr schade. Hier hätte das Buch noch einige Seiten mehr vertragen können um die Geschichte gut abzurunden.

Mein Fazit:
Trotz einiger Schwächen ist „Schicksalssterne“ von Sarah Lark ein durchaus lesenswerter Roman mit viel Spannung und unerwarteten Wendungen, die mich teilweise wirklich schockiert haben, weil ich einfach nicht damit gerechnet habe. Ich hatte viel Spaß beim Lesen und würde zu gerne wissen, wie es mit den Charakteren, vor allem mit Mia, weitergeht. Ich hoffe daher sehr auf eine Fortsetzung!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 19.07.2020

Er sollte nur ein Projekt sein..

Feel Again
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Kurz zum Inhalt:
Sawyer Dixon hat es nicht leicht, denn seit dem Tod ihrer Eltern ist sie ziemlich gefühlskalt und lässt niemanden mehr an sich heran. Einzig und allein mit dem Fotografieren gelingt es ...

Kurz zum Inhalt:
Sawyer Dixon hat es nicht leicht, denn seit dem Tod ihrer Eltern ist sie ziemlich gefühlskalt und lässt niemanden mehr an sich heran. Einzig und allein mit dem Fotografieren gelingt es ihr, ihrem Alltag entfliehen. Alles ändert sich, als sie den schüchternen, aber attraktiven Nerd Isaac kennenlernt, der eigentlich so gar nicht ihrem Beuteschema entspricht. Die beiden machen einen Deal- sie hilft ihm dabei ein Bad Boy zu werden und sie darf hingegen seine Veränderung mit der Kamera begleiten und die Bilder für ihr Abschlussprojekt nutzen. Sawyer hat allerdings nicht damit gerechnet, dass sie sehr bald Gefühle für Isaac entwickeln wird..

Meine Meinung:
Wir kennen sie alle, die typischen New Adult Romane: unglaublich gut aussehender Bad Boy oder Sportler, der niemanden an sich heran lässt, bis ein schüchternes und zurückhaltendes Mädchen in sein Leben tritt und sein Herz im Sturm erobert. Eins kann ich schon mal vorweg nehmen: Feel Again ist so ziemlich das Gegenteil.
Im dritten Teil der Again-Reihe (dessen Cover übrigens super zu den beiden vorherigen Teilen passt) geht es um Isaac und Sawyer, die wir ja schon in den ersten beiden Teilen kennengelernt haben und die wirklich so ganz anders sind als die typischen NA Pärchen.

Die Hauptprotagonistin Sawyer ist total tough, verkehrt mit Typen nur in Form von One-Night Stands und lässt wirklich niemanden an sich heran- nicht einmal ihre Mitbewohnerin Dawn oder ihre Schwester Riley können zu ihr durchdringen. Sie ist immer ehrlich und flucht auch ganz gerne mal.
Isaac hingegen ist das komplette Gegenteil. Er verkörpert so ziemlich die Definition eines Nerds: Er weiß wie man Computer repariert, gerät ins stottern und wird rot, wenn er nur von einem Mädchen angesprochen wird und trägt eine Fliege zur Uni.
Und was soll ich sagen, ich fand dieses verdrehte Rollenbild super! Beide Hauptcharaktere waren mir unglaublich sympathisch und sind mir so schnell ans Herz gewachsen. Sawyer hat mich mit ihrem losen Mundwerk oft zum Lachen gebracht und ich fand es wirklich so cool, Isaacs Entwicklung zum Bad Boy mitzuerleben und zu sehen, wie er immer selbstbewusster wurde. Er ist so ein unglaublich starker und liebenswerter Charakter.
Zudem hat die Geschichte eine unglaublich schöne Message, die dem bekannten Zitat "Don't judge a book by its cover" ziemlich nahe kommt. Hinter beiden Charakteren steckt so viel mehr, als man auf dem ersten Blick vielleicht annehmen könnte. Isaac und besonders Sawyer haben eine schwierige Vergangenheit, mit der sie fast täglich konfrontiert werden und irgendwie versuchen müssen, damit fertig zu werden. An dieser Stelle möchte ich aber auch nicht zu viel vorweg nehmen. Ich kann nur sagen, dass mich ihre Geschichte wirklich begeistert hat und ich das Buch wirklich verschlungen habe.

Einziges Manko für mich war, dass Sawyer mich im letzten Drittel des Buches mit ihrem ständigen "Ich bin nicht gut genug"etwas genervt hat. Klar verstehe ich, dass sie es aufgrund ihrer Vergangenheit sehr schwer hat, aber Dawn und vor allem ihre Schwester und Isaac haben ihr immer und immer wieder gezeigt, wie viel sie ihnen bedeutet, nur wollte sie das so gar nicht verstehen. Aber gut, trotzdem ist und bleibt Sawyer mein Lieblingscharakter der Again-Reihe. Sie ist mit ihrer toughen und direkten Art und Weise einfach nicht mehr wegzudenken!

Abschließend muss ich noch einmal sagen, wie toll ich Mona Kastens Schreibstil finde, ihre Bücher lassen sich so unglaublich leicht lesen und es macht mir immer wieder Spaß in eine ihrer neuen Geschichte einzutauchen.

Fazit:
Mona Kasten hat mit Feel Again wirklich mal einen untypischen NA Roman geschaffen, der sich von der Masse abhebt. Die Geschichte von Isaac und Sawyer hat eine unglaubliche Tiefe und wie ich finde, eine super schöne Message! Ich habe jede Seite genossen und kann das Buch nur jedem wärmstens empfehlen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.07.2020

Ich war zu Tränen gerührt!

Die Nacht schreibt uns neu
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Two different men. Two different destinies. How will Emma end her story?

Inhalt:
Emma Marshall kann es nicht erwarten, ihre Jugendliebe Richard endlich zu heiraten. Am Abend ihres Junggesellinnenabschieds ...

Two different men. Two different destinies. How will Emma end her story?

Inhalt:
Emma Marshall kann es nicht erwarten, ihre Jugendliebe Richard endlich zu heiraten. Am Abend ihres Junggesellinnenabschieds passiert jedoch ein tragischer Unfall, der ihr ganzes Leben verändert. Der Abend ist zwar der bis dahin schlimmste in ihrem Leben, jedoch trifft sie dort auch auf den geheimnisvollen und attraktiven Amerikaner Jack, dem sie ihr Leben zu verdanken hat. Aufgrund des Unfalls fühlen sich Jack und Emma tief verbunden und beide merken schnell, dass sie sich zueinander hingezogen fühlen. Aber Richard ist der Mann, den Emma liebt…oder?

Meine Meinung:
Wichtig ist vielleicht erstmal zu erwähnen, dass ich das Buch auf Englisch gelesen habe. Das deutsche Cover gefällt mir persönlich überhaupt nicht. Das englische Cover hingegen ist eines meiner Lieblinge im ganzen Bücherregal.
Nachdem ich Sag ihr, ich war bei den Sternen von Dani Atkins so wahnsinnig mitreißend und emotional fand, musste ich mir direkt ein weiteres Buch von der Autorin zulegen. Meine Wahl fiel dabei auf The Story Of Us (Originaltitel), und ich kann nur sagen, dass Dani Atkins es mal wieder geschafft hat, mich zu Tränen zu rühren (und das passiert wirklich selten).
Der Schreibstil der Autorin ist einfach so unglaublich gut, dass man gar nicht anders kann, als voll und ganz mit den Charakteren mitzufiebern. Es ist total einfach sich in die Geschichte reinzufinden und den Geschehnissen zu folgen. Das Buch ist aus der Sicht von Emma geschrieben, was das ganze noch viel emotionaler für mich gemacht hat, da man ihre Gedanken und Gefühle einfach so gut nachvollziehen kann.
Die Hauptprotagonistin Emma war mir total sympathisch und ich fand es bewundernswert, wie sie mit ihrer schwierigen Situation umgegangen ist. Sie hat nicht nur mit dem großen Verlust aufgrund des Unfalls zu kämpfen, sondern auch mit ihrer an Alzheimer erkrankten Mutter, die mehr und mehr Pflege braucht und sich kaum noch an ihr altes Leben erinnern kann. Zudem weiß Emma nicht, wie sie mit ihren starken Gefühlen gegenüber Jack umgehen soll, der ihr einfach nicht mehr aus dem Kopf geht. Und dann ist da noch ihr Verlobter Richard, bei dem sie plötzlich nicht mehr weiß, ob sie ihm vertrauen kann. Sie ist ein sehr starker, liebenswerter Charakter, den ich im Laufe des Buches sehr lieb gewonnen habe. Ich habe so mit ihr mitgefiebert und habe mich mit ihr verbunden gefühlt. In dieser Intensität hat das bis jetzt noch kein Autor geschafft. Auch die anderen Charaktere fand ich gut dargestellt, vor allem Jack. Er ist so fürsorglich und seine vielen, kleinen Gesten im Laufe des Buches sind einfach liebenswert! Man kann ihn nur gern haben. Anders sieht das bei Richard aus, sein Handeln hat mich oft einfach nur genervt und als er dann auch noch Emmas Vertrauen missbraucht hat, war ich wohl endgültig im Team Jack.
Ich fand es wirklich spannend, überhaupt nicht zu wissen, für welchen Mann sich Emma dann am Ende entscheidet und ich wurde zudem auch noch auf die falsche Fährte gelockt, sodass ich am Ende umso überraschter war!
Einziges Manko an diesem Buch ist, dass es sich an einigen Stellen vielleicht etwas zieht. Einige Details hätte die Geschichte nicht gebraucht. Aber das ist wirklich Meckern auf sehr, sehr hohem Niveau!

Fazit:
Dani Atkins ist mit diesem Buch etwas ganz Besonders gelungen-ich werde noch oft an diese Geschichte zurückdenken, da sie mich so sehr bewegt hat.
Die Nacht schreibt uns neu ist ein unfassbar emotionaler Roman mit vielen unerwarteten Wendungen, die ich so definitiv nicht erwartet habe. Dani Atkins hat mich mal wieder mit ihrem tollen Schreibstil und ihren sympathischen Charakteren überzeugt. Klare Leseempfehlung von mir (aber Taschentücher bereithalten!!)

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere