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Veröffentlicht am 08.07.2020

Herzergreifend von der ersten Seite an

Game on - Mein Herz will dich
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Ich wollte diese Buch eigentlich schon lesen, als es noch in der alten Auflage zu haben war, bin aber immer nur darum herum geschlichen und irgendwann war es im Buchladen nicht mehr zu haben und es ist ...

Ich wollte diese Buch eigentlich schon lesen, als es noch in der alten Auflage zu haben war, bin aber immer nur darum herum geschlichen und irgendwann war es im Buchladen nicht mehr zu haben und es ist aus meinen Gedanken verschwunden.
Als es dann jetzt diese Ausgabe gab, ist es sofort bei mir zuhause eingezogen und ich musste es auch zeitnah lesen.
Die Geschichte von Anna und Drew ist vor allem eines, nämlich intensiv. Das liegt einerseits an Kristen Callihans eindrucksvollen Schreibstil. Man liest ihre Worte und man fühlt sie. Als Anna Drew zum ersten Mal ansieht, habe ich mit ihr Herzklopfen bekommen, wenn sie die Augen verdreht hat, habe auch ich sie verdreht. Ihr Schreibstil geht einfach nahe und deswegen liebe ich diese Autorin.
Andererseits war auch die Geschichte, und ich hätte nie gesagt, dass ich das mal sagen würde, aber irgendwie war diese Geschichte perfekt. Anna und Drew schwänzeln nicht lange umeinander herum, sie kommen sich realtiv schnell näher, ohne des es unrealistsich wirkt oder zu schnell gegangen wäre. Besonders die erste Hälfte des Buches war dann ziemlich geprägt von, nunja, Sexszenen, aber sie haben die Handlung nicht wirklich behindert oder wirkten deplaziert, wie manvermuten könnte, sie haben ihren Teil dazu beigetragen, dass Anna und Drew sich nähergekommen sind und waren deswegen passend. Außerdem ist es ein New Adult Buch und deswegen sollte man damit rechnen.
Die Autorin hat auch nicht das typische Muster aufgenommen und einen großen Knall kurz vor das Ende der Geschichte gesetzt, sondern schon früher sind Probleme in der Beziehung der beiden aufgetaucht und mussten bewältigt werden, was die ganze Chemie zwischen ihnen hat realer wirken lassen.
Ich liebe auch die Football-Thematik, die nebenbei immer wieder eine Rolle spielt, aber doch nicht zu dominant ist, um Nichtfans zu nerven.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.07.2020

Lektüre für laue Sommerabende

Glückstage auf dem kleinen Mühlenhof
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Ich muss ja ehrlich sagen, dass Cover ist nicht wirklich mein Geschmack und es lässt das Buch auch irgendwie weniger interessant wirken, als es wirklich ist.
Es handelt sich mal wieder um eine tolle Großtstadtfrau-fährt-aufs-Land-Geschichte, ...

Ich muss ja ehrlich sagen, dass Cover ist nicht wirklich mein Geschmack und es lässt das Buch auch irgendwie weniger interessant wirken, als es wirklich ist.
Es handelt sich mal wieder um eine tolle Großtstadtfrau-fährt-aufs-Land-Geschichte, denn Charlotte muss nun für zwei Wochen den Pferdehof ihrer schwangeren Schwester betreuen. Ach ja, und nebenbei 4 Kinder bespaßen!
Wir landen also in einem abgelegenen bayrischen Örtchen und Charlotte mitten in der Pampa.
Die Naturbeschreibungen lassen sofort eine Sehnsucht nach den Bergen aufkommen, denn das bayrische Lerchenbach liegt traumhaft gelegen zwischen zwei Flüsschen und mitten in der hügeligen Landschaft. Das hat man auch dem wirklich angenehmen Schreibstil der Autorin zu verdanken, der perfekt mit der Geschichte harmoniert hat.
Ich fand es auch echt amüsant, dass die Kinder manchmal in richtigem bayrischen Dialekt gesprochen haben, da musste ich immer vor mich hingrinsen, wenn ich mir eine kleine Dreijährige vorgestellt habe, die so spricht.😂
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Natürlich durfte die Liebesgeschichte auch nicht fehlen, unser Love Interest ist hierbei der Halbitaliener Luca, der in dem Häuschen seiner verstorbenen Großmutter Erholung sucht.
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Die beiden lernen sich schnell kennen, nur kommen Ponys, Kinder und Kleinkatastrophen leider immer wieder zwischen ein vernünftiges Gespräch und so denkt Luca, dass Charlotte eine verheiratete Mutter von 4 Kindern samt Pferdehof ist, in die er sich ja leider nicht verlieben kann...
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Das Lesen der Geschichte habe ich wirklich genossen, es ist ein perfektes Buch für einen beschaulichen Sonmertag, bei dem man ab und zu ins Schmunzeln gerät und sich immer wieder über das verzwackte Dorfleben amüsieren kann. Denn neben der jüngeren Generation gibt es natürlich noch etliche Großtanten und andere Verwandte, die das Kuppeln einfach nicht lassen können.😉

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.07.2020

Eine Stiefgeschwister-Romanze hinter der sich mehr verbirgt

It was always you
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Ich habe sehnsüchtig darauf gewartet, dass dieses Buch erscheint. zum Ersten, weil ich Nikola Hotels Schreibstil sehr angenehm finde und zum Zweiten,weil ich Stiefgeschwister-Geschichten einfach liebe.
Denn ...

Ich habe sehnsüchtig darauf gewartet, dass dieses Buch erscheint. zum Ersten, weil ich Nikola Hotels Schreibstil sehr angenehm finde und zum Zweiten,weil ich Stiefgeschwister-Geschichten einfach liebe.
Denn ja, Ivy und Asher, unsere Protagonisten, sind Stiefgeschwister.
Was mir gelich aufgefallen ist, als ich das Buch das erste Mal in der Hand hielt, war, dass es dicker ist, als man von einem New Adult Buch erwarten dürfte. Das hat in mir schon die Vorfreude geweckt, denn je dicker das Buch ist, desto gefühlvoller und spannender ist meist die Geschichte. Und so war es auch hier.
Man konnte besonders Ivys Charakterentwicklung wundervoll nachvollziehen (auch, wenn sie für mich am Anfang recht unsympathisch war). Ivy kehrt das erste Mal nach vier Jahren auf Geheiß ihres Stiefvaters nachhause zurück. Die Geschichte setzt an, als sie gerade im Flugzeug sitzt und von Selbstzweifeln geplagt wird, ob sie mit ihrer vorrübergehenden Heimkehr das Richtige tut.
Da bemerkt der Leser schon, dass irgendetwas vorgefallen sein muss. Trotzdem war mir der Anfang etwas schwergefallen, aber wirklich nur etwas, denn ich liebe die Geschichte. Denn für mich war dieser ganze Frust, dieser Hass und die Angst vor ihrem Zuhause etwas überzogen zu Beginn. Das erste Kapitel bestand wirklich nur aus Ivys Gejammer, dass sie nachhause muss.
Nach dem Lesen des Buches verstehe ich, dass das ein perfekter Einstieg war,auch um Ivys Charakter im Laufe der Geschihcte weiterzuentwicklen, trotzdem hatte das am Anfang Zweifel in mir ausgelöst, wie das alles noch werden soll.
Was mir besonders positiv an dem Buch aufgefallen ist, sind die relativ wenigen, aber dafür einprägsamen Nebencharaktere. Die hatten alle so ihre Eigenarten und besonders Noah, der zweite Stiefbruder, ist mir ans Herz gewachsen. Umso mehr freue ich mich, dass der zweite Teil dieser Reihe von ihm handelt.
Mir hatte es auch sehr gefallen, dass die Autorin neben der Stiefbruderproblematik noch ein anderes Thema aufgegriffen hat, nämlich einen gewissen Altersunterschied zwischen den Protagonisten. Ivy ist 19 und Asher 25. Vor dem Buch hatten sie sich das letzte Mal vor vier Jahren gesehen. Das alles hat einiges an Spielraum für Spekulationen und dergleichen gelassen, die ich aber an diesem Punktnicht weiter ausführen möchte. Dass dieser Aspekt auch ein Teil der Geschichte war, hat mir jedenfalls auch sehr gut gefallen, da ich persönlich den Wirbel um diese Stiefgeschwister-Sache sonst leicht überzogen finde, denn eigentlich sind es nur zwei Menschne, diekeinerlei Verwandtschaftsverhältnis haben und mal zusammen gewohnt haben. Deswegen fand ich es gut, dass das nicht zu lang gezogen wurde.
Mit dem Ende hatte ich auch ein klitzekleines Problem, aber das zu erwartenede Happy End bleibt natürlich nicht aus, also konnte ich das Buch mit einem seeligen Blick und in freudiger Erwartung auf den zweiten Band um Noah zuklappen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.06.2020

Ein Sternchen am New Adult Himmel

Lessons from a One-Night-Stand
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Ich war schon nach der Leseporbe sehr angetan von dem Buch, habe mich also riesig gefreut, als es mich erreicht hat.
Mich hat das Buch vermutlich deswegen so begeistert, weil ich mich den Charakteren sofort ...

Ich war schon nach der Leseporbe sehr angetan von dem Buch, habe mich also riesig gefreut, als es mich erreicht hat.
Mich hat das Buch vermutlich deswegen so begeistert, weil ich mich den Charakteren sofort verbunden gefühlt habe. Wir beginnen mit Austins Perspektive, was mich allein schon richtig gefreut hat, weilich es liebe, wenn der männliche Charakter in einem Liebesroman die Chance bekommt, sich zu zeigen. Denn seien wir ehrlich, die männliche Sicht finden wir doch alle faszinierend. Austin hat mich jedenfalls sofort verzaubert, denn er hat einen Charme versprüht, der ihn sehr sympathisch gemacht hat und zudem noch einen super Sinn für Humor bewiesen.
Aber auch Holly war mir als unsere weibliche Protagonistin sofort sympathisch, was nicht immer der Fall ist. Sie ist neu in der Stadt und hat den Posten als Rektorin an der Highschool übernommen, an der Austin arbeitet. Irgendwie hat es mir gleich gefallen, dass das altmodische Chef-Angestellte-Verhältnis einfach umgedreht wurde, auch wenn es nicht mehr komplett neu ist. Trotzdem verlieben sich in New Adult Romanen immer noch sehr oft die Praktikantinnen in den abweisenden CEO.
Die ganze Geschichte spielt in der typischen amerikanischen Kleinstadt, diesmal aber nicht im sonniges Florida, sondern in Alaska. Das Kleinstadtsetting wurde in letzter Zeit öfter in Liebesromane, aber das hat mich absolut nicht gestört, da ich es einfach liebe, wenn die Liebe in solch eigenbrödlerische Städtchen Einzug hält. Auch hier haben wir eine kleine Besonderheit, in der Stadt wird nämlich von einer unbekannten Person eine Klatschseite im Internet betrieben, auf der auch Holly bald nach ihrem Umzug auftaucht. Auf dem Rücksitz von Austins Auto. Als sie mit ihm geschlafen hat. Nicht unbedingt der beste Start in einem Örtchen, wo jeder jeden kennt. Aber auch dieser Beginn war einfach liebenswert für mich.
Austins Familie hat in dieser Stadt eine ganz besondere Stellung, die ich jetzt aber nicht näher beleuchten werde, denn das langsame Aufdecken von Austin Vergangenheit macht den Reiz dieser Geschihcte mit aus.
Ich freue mich darauf, die Geschichte von der Familie Bailey in den weiteren Büchern zu erleben, denn die haben noch so einiges zu bieten und waren mir schon in diesem Buch sehr sympathisch.

  • Cover
  • Erzählstil
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  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.06.2020

Leider kein Hauptcharakter, den ich länger ertrage

Ein Schotte kommt selten allein
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Wie der Titel schon verrät (und wohl auch einige der Details auf dem Cover), hat das Buch mit Schottland zutun, beziehungsweise mit einem ganz bestimmten Schotten.
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Unsere Protagonistin ist Janne, die ...

Wie der Titel schon verrät (und wohl auch einige der Details auf dem Cover), hat das Buch mit Schottland zutun, beziehungsweise mit einem ganz bestimmten Schotten.
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Unsere Protagonistin ist Janne, die von ihren Freundinnen eine Schottlandrundreise zum 40. Geburtstag geschenkt bekommen hat. Soweit, so gut. Nur ist mir schon in diesem Anfangsteil aufgefallen, dass Janne unendlich ausschweifende Gedankengänge hat, die bemüht lustig sein sollen. Zu Beginn war es noch erträglich, doch je mehr man gelesen hat, desto öfter war ich mit genervtem Augenverdrehen beschäftigt.
Zudem hat sich Janne aufgeführt wie ein Kleinkind, konnte keine vernünftigen Gespräche mit Alex führen und war übermäßig verpeilt. Ehrlich gesagt, hat mir Janne die ganze Geschichte verdorben.
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Die Story an sich war nämlich eigentlich ganz süß. Die Idee, dass Janne während ihres Bustrips jemanden kennenlernt, fand ich recht originell und spannend. Ich habe selbst auch schon mal eine Busreise gemacht und konnte mich dadurch gute mit einigen Situationen identifizieren.
Und auch, dass das Buch in Schottland spielt, war für mich im vorhinein ein großer Pluspunkt. Nur leider hat man, wie gesagt, relativ wenig vom Drumherum mitbekommen, da Janne seeehr viel gedacht hat, und zwar die komischsten Sachen.
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Teilweise gab es für mich auch Szenen, die ich einfach gar nicht verstanden habe, weil sie gewisse Logiklücken hatten, und auch der für das Genre typische Konflikt am Ende wirkte wie an den Haaren herbei gezogen und wurde von einer übermäßig heftigen Reaktion von Janne geprägt.
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Hätte Janne weniger gedacht, wäre das Buch wohl gute hundert bis zweihundert Seiten kürzer gewesen, und das hätte ihm ganz gut getan, denn zum Ende hin wurde das Lesen eine regelrecht Qual für mich, denn ich hatte keine Lust mehr, das Buch in die Hand zu nehmen.

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