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Veröffentlicht am 18.12.2018

Eine wunderbare Geschichte über die Liebe und das Leben

Azurblau für zwei
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Eine Geschichte, die gerade in der kalten Jahreszeit zum Träumen einlädt und die Hörerin mitnimmt auf die wunderschöne Insel Capri. Isa ist 35, ihr Ex bekommt binnen kürzester Zeit mit seiner neuen ein ...

Eine Geschichte, die gerade in der kalten Jahreszeit zum Träumen einlädt und die Hörerin mitnimmt auf die wunderschöne Insel Capri. Isa ist 35, ihr Ex bekommt binnen kürzester Zeit mit seiner neuen ein Kind und sie steht da und muss ihr Leben wieder auf die Reihe bekommen. So nimmt sie einen Job auf der Insel Cabri an als Schreibassistenz einer bekannten Schriftstellerin.
Mit Mitzi, der Autorin, versteht sie sich von Anhieb und so lernt sie das Leben der berühmten Frau kennen.
Isa kommt endlich zur Ruhe und fühlt sich auf Capri immer heimischer.

Der Schreibstil der Autorin ist locker leicht und unbeschwert. Sie bringt das Gefühl von Capri richtig rüber.

Die Sprecherin hat eine wunderbare Stimme und genau dieses Capri-Gefühl unterstreicht sie mit ihrer Stimme.

Die beiden Hauptfiguren Mitzi und Isa sind toll. Sie sprühen vor Lebendigkeit und Charme. Man möchte gleich mit ihnen auf der Insel Capri verweilen und ihren Geschichten lauschen.

Fazit:
Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt mit diesem sommerlichen Hörbuch. Eine alternde Autorin und ihre Assistentin erobern das Herz der Insel Capri. Wunderschön und daher gibt es von mir 5 von 5 Sternen für dieses Hörerlebnis.

Veröffentlicht am 09.06.2019

Spannende Unterhaltung mit einer phantastischen Sprecherin

Die Frauen am Fluss
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Der Mord an einem Gutsbesitzer in England 1922 und dessen Aufklärung durch seine Frau und ein Stallmädchen. Die Geschichte ist wirklich schön und auch spannend. Man möchte wissen was alles geschehen ist ...

Der Mord an einem Gutsbesitzer in England 1922 und dessen Aufklärung durch seine Frau und ein Stallmädchen. Die Geschichte ist wirklich schön und auch spannend. Man möchte wissen was alles geschehen ist und warum der junge Mann sterben musste.

Anna Thalbach liest die Geschichte wirklich toll. Ich mag ihre dunkle und ruhige Stimmfarbe und sie hat gerade dem Stallmädchen Pudding Leben eingehaucht.

Die Zeitsprünge kann man zu Beginn nicht ganz so gut auseinanderhalten. Daher braucht es etwas, bis man in die Geschichte eingetaucht ist. Doch dann fiebert man mit und will wissen, wie sich alles zugetragen hat und wer denn nun der Mörder ist.

Die Figuren sind super gezeichnet. Zu Beginn vielleicht etwas viele, die man erst einmal in die verschiedenen Zeitstränge einfädeln muss, aber das liegt sicher auch an der "gekürzten" Hörbuchfassung.

Alles in allem ist es eine spannende Geschichte mit einem guten Schluss. Da mich die Zeitsprünge zu Beginn allerdings etwas verwirrt haben, kann ich keine volle Sternzahl geben. Daher gibt es von mir 4 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 16.05.2019

Spannend und hoch emotional

Dein totes Mädchen
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Caroline zieht sich zurück, um den Tod ihrer Tochter Lianne zu verarbeiten. Sie fährt zum Haus ihrer Familie in Schweden und versucht sich dort vor der Wirklichkeit zu verstecken. Doch dort wartet ihre ...

Caroline zieht sich zurück, um den Tod ihrer Tochter Lianne zu verarbeiten. Sie fährt zum Haus ihrer Familie in Schweden und versucht sich dort vor der Wirklichkeit zu verstecken. Doch dort wartet ihre Vergangenheit bereits auf sie und sie muss sich ihrem Leben stellen.

Alex Berg hat mit diesem Roman viel mehr geschrieben, als einen schnöden Thriller, den man schnell mal als Plotsnack runterhuschen kann. Dieser Roman ist tiefgründig und man kommt erst nach und nach darauf, welche Tragweite alles hat.

Die Figuren sind lebendig und glaubhaft gezeichnet. Sie wirken nicht aufgesetzt und zeigen Tiefe, wie die Story selbst.

Ein Roman, der die menschlichen Abgründe in all seinen Fassetten zeigt und von Anfang bis Ende Spannung erzeugt. Hoch emotional und packend bis zur letzten Seite.
Von mir bekommt die Geschichte 5 von 5 Sternen, weil ich mich selten so unterhalten gefühlt habe wie mit diesem Buch.

Veröffentlicht am 10.05.2019

Jede Menge Schmunzler

Mrs Fletcher
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Tom Perrotta hat mit diesem Buch eine witzige Geschichte über das Leben geschrieben und über die alltäglichen Probleme, mit denen sich eine Frau in ihren besten Jahren rumschlagen muss und ein Junge in ...

Tom Perrotta hat mit diesem Buch eine witzige Geschichte über das Leben geschrieben und über die alltäglichen Probleme, mit denen sich eine Frau in ihren besten Jahren rumschlagen muss und ein Junge in seinen wildesten Jahren ebenfalls. Abwechselnd geschrieben aus der Sicht von Eve und ihrem Sohn Brendan.
Die amüsante Art, in der der Autor beschreibt, wie Eve Fletcher ihre Mutterrolle für einige Zeit hinten anstellt und endlich wieder Frau sein kann, Pornoseiten für sich entdeckt und auch das ein oder andere Abenteuer erlebt, hat mich oft schmunzeln lassen.
Nicht nur die Themen Sexualität und Elternschaft wird angesprochen, Tom Perrotta findet auch einen guten Weg Transgender mit einzubeziehen und es trotzdem nicht zu überhöhen im Thema.
Auch Datingapps werden thematisiert und es wird klar gemacht, dass diese Apps bloß für eine schnelle Nummer gut sind.
Seine Sprache ist humoristisch und klar. Keine sprachlichen Schnörkel, aber dafür jede Menge Schmunzler, die die Leserin / den Leser begleiten.
Die Kapitel, die sich um Eve drehen, sind etwas interessanter. Brendans Kapitel haben teilweise ein paar Längen. Doch das stört beim Lesen wenig. Man freut sich einfach darauf, was bei Eve als nächstes geschieht.
Die Hauptfigur "Mrs Fletcher" ist so lebendig gezeichnet vom Autor, dass man ihr ihr Verhalten komplett abkauft. Brendan wirkt dagegen eher blass und langweilig, ein amerikanischer Teenager, wie es sie zu Duzenden gibt.

Ein wirklich lustiges Buch, was Spaß gemacht hat beim Lesen und mich bestens unterhalten hat. Die kleinen Längen konnte ich gut überlesen und mich hat "Mrs Fletcher" jederzeit bei der Stange gehalten.
Ich vergebe 4 von 5 Sternen und bin gespannt, was man vom Autor sonst noch so zu lesen bekommt.

Veröffentlicht am 27.04.2019

Eine Reise zweier Geschwister

Die Runenmeisterin
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Die Leser begleiten die Zwillinge Ayrin und Baren auf ihrer Reise durchs Land und erleben ihre Abenteuer mit.

Torsten Fink hat einen Jugendroman geschrieben, der ohne große sprachliche Ausschweifungen ...

Die Leser begleiten die Zwillinge Ayrin und Baren auf ihrer Reise durchs Land und erleben ihre Abenteuer mit.

Torsten Fink hat einen Jugendroman geschrieben, der ohne große sprachliche Ausschweifungen und Schnörkel auskommt. Allerdings nimmt die Geschichte kaum Fahrt auf und über die Hälfte des Buches wirkt lediglich wie das Vorgeplänkel zur eigentlichen Story.

Die Figuren sind recht gut ausgearbeitet, auch wenn man zu Beginn erst einmal rätseln muss, was es mit ihnen auf sich hat. Dafür werden die Nebencharaktere gleich genauer eingeführt. Gerade Ragne wird zu Beginn oft erwähnt, im weiteren Verlauf spielt sie für meinen Geschmack aber eine zu kleine Nebenrolle. Diese hätte man deutlich ausbauen können. Erst nach und nach erfährt man mehr über die Hauptfiguren und ihre Bestimmungen.

Ich habe etwas gebraucht, bis ich tatsächlich in die Geschichte hineinkam. Es hat mich nicht von Anfang an gefesselt.

Nett sind solche kleinen Ideen, wie dass Findelkinder von Raben gebracht werden und sie deshalb als Nachnamen Rabensohn oder Rabentochter heißen. Solche kleinen Einstreuer kommen immer mal wieder im Buch vor.

Bei diesem Roman kann man wirklich sagen: "Der Weg ist das Ziel." Denn darum geht es. Das Ende hätte etwas ausgeschmückt werden können, um es noch spannender zu gestalten, doch darauf kommt es hier wohl nicht an, denn es geht mehr um die Reise der Zwillinge, als um ihr eigentliches Ziel.

Mich kann dieses Buch leider nicht wirklich überzeugen. Es ist mir nicht spannend genug und es kratzt mir zu sehr an der Oberfläche. Daher kann ich ihm nur 3 von 5 Sternen geben, was aber natürlich nur meine Meinung ist und andere Leser ganz anders sehen können.