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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.03.2021

Sommer, Sonne, Sonnenschein

Schmetterlinge lügen nie
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Sommerferien. 6 Wochen Freiheit. Einfach abschalten, mit Freunden treffen und das Leben genießen. Genau das ist Charlies Welt. Doch so richtig freuen kann sie sich nicht, denn ihr Freund Maxim ist in Nizza ...

Sommerferien. 6 Wochen Freiheit. Einfach abschalten, mit Freunden treffen und das Leben genießen. Genau das ist Charlies Welt. Doch so richtig freuen kann sie sich nicht, denn ihr Freund Maxim ist in Nizza und sie sitzt in Deutschland fest. Und dann schreibt Maxim ihr plötzlich nicht mehr.
Gemeinsam mit Charlie und ihren Freunden Anouk, Theo und Johann erlebt der Leser eine luftig lockere Teenie-Sommer-Geschichte.
Die Autorin hat einen tollen, nicht übertrieben frischen und jugendlichen Schreibstil. Sie vermittelt das Gefühl von endlosen Sommerferien und der Zeit, in der die Freunde das Wichtigste auf der Welt bedeuten.
Man fiebert mit Charlie mit, ärgert sich mit ihr, aber auch schon mal über sie. Man erinnert sich an eigene Erlebnisse in diesem Alter.
Die Figuren und die ganze Geschichte wirken sommerlich und locker. Allerdings fehlt an mancher Stelle etwas der Tiefgang. Man ist innerhalb weniger Stunden durch die Geschichte durchgeflogen. Sie macht Spaß, hinterlässt aber keinen bleibenden Eindruck. Einfach eine gute Geschichte, um vom Alltag abgelenkt zu werden und sich den Sommer herbeizuträumen.
Von mir gibt es dafür 4 von 5 Sternen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.03.2021

Ein Mann wird von einem ganzen Dorf als Mörder verurteilt

Die Mörderinsel
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Eine Hexenjagd auf Usedom. Holger Simonsmeyer wird angeklagt des Mordes an einer jungen Frau und obwohl er freigesprochen wird, beginnt auf der Insel eine Hexenjagd auf ihn.
Die Journalistin Doro Kagel ...

Eine Hexenjagd auf Usedom. Holger Simonsmeyer wird angeklagt des Mordes an einer jungen Frau und obwohl er freigesprochen wird, beginnt auf der Insel eine Hexenjagd auf ihn.
Die Journalistin Doro Kagel nimmt sich diesem Fall an und deckt Dinge auf, die niemand für möglich gehalten hat.
Eine spannende Kriminalgeschichte hat der Autor hier geschrieben mit der Frage, was passiert mit einem mutmaßlichen Mörder, wenn dieser freigesprochen wird und wie geht der Freundes- und Bekanntenkreis damit um.
Der Autor zeichnet ein sehr gutes Bild der jeweiligen Figuren, dass man mit jedem einzelnen mitfiebert und -leidet. Man wird als Hörer selbst misstrauisch, fragt sich, ob er es nicht doch war und verdächtigt gleichzeitig jede Menge andere Personen des Mordes. Man wird selbst zum Ankläger und dann wieder zum Verteidiger.
Ich hatte große Freude an dem Hörbuch, was nicht zuletzt an der wunderbaren Art der Sprecherin zu lesen lag.
Für mich hat dieses Hörbuch alles erfüllt, was es zu erfüllen gab. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und es war Spannung pur. Daher gibt es 5 von 5 Sternen dafür.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.03.2021

Ein Rockstar geht durch die Hölle

Eisenkind
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Dieses Buch ist ein spannungsgeladener Psychothriller, der es durchaus mit einem Fitzek aufnehmen kann.
Im Mittelpunkt steht Emil Thälmann, der gealterte Superstar einer deutschen Metalband.
Die Geschichte ...

Dieses Buch ist ein spannungsgeladener Psychothriller, der es durchaus mit einem Fitzek aufnehmen kann.
Im Mittelpunkt steht Emil Thälmann, der gealterte Superstar einer deutschen Metalband.
Die Geschichte entwickelt sich zuerst langsam und wird dann immer schneller und spannender. Der Spannungsbogen ist vom Autor gut gehalten worden und man hat an keiner Stelle das Gefühl, dass es zu langatmig wäre oder was verpasst zu haben (letzteres ist gerade bei rasanten Geschichten gerne mal der Fall).
Einzig an der Auswahl der Namen habe ich mich gestört. Eine Mitdreißigerin namens Helga (wo gibt es denn so was?) und eine Anfang Sechzigjährige, die Hedwig heißt. Das passt so gar nicht. Diese Namen kommen in dieser Generation nicht wirklich vor und vermitteln dem Leser ein verschobenes Bild im Kopf.
Es kommen kleinere Stolperer im Text vor, die aber eher belanglos sind für die Handlung. So z.B. dass in ein öffentliches Münztelefon Geld geworfen wird, um die Polizei anzurufen. Das ist aber nicht nötig, denn der Notruf war und ist kostenlos.
Wie gesagt, das sind wirklich Kleinigkeiten, die wahrscheinlich ein Sebastian Fitzek ebenso in seiner Geschichte stehen haben könnte.
Die Sprache des Autors passt zur Story. Ich habe mir Eisenkind ein wenig wie Rammstein vorgestellt (Thälmann wird in gewisser Weise auch ein wenig wie Lindemann beschrieben). Das hat die Story noch spannender gemacht.
Für mich hat sich der Autor definitiv in seinem Schreiben entwickelt und mir gefällt das Buch wirklich gut. Es bekommt 4 von 5 Sterne, da ich über die kleineren Ungereimtheiten nicht ganz hinwegsehen will. Aber ich bin gespannt auf die nächste Geschichte des Autors und wer weiß, vielleicht ist das ja dann mein 5-Sterne-Buch von ihm.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.02.2021

Auf ins Abenteuerland

Der Ruf des Schamanen
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Bevor ich mich dem Inhalt des Buches widme, möchte ich zuerst das wunderbare Cover und die gesamte optische Aufmachung des Buches loben. Es springt sofort ins Auge und ist mit so viel Liebe zum geschriebenen ...

Bevor ich mich dem Inhalt des Buches widme, möchte ich zuerst das wunderbare Cover und die gesamte optische Aufmachung des Buches loben. Es springt sofort ins Auge und ist mit so viel Liebe zum geschriebenen Wort gestaltet worden, dass Worte und Bilder ineinander übergehen. Sei es das schlechte Augenlicht der Hauptfigur oder ein Flug mit einer Propellermaschine. Die Worte machen alles viel lebendiger durch ihre Darstellung.

Es geht um Laila und ihren guten Freund El Rato, den sie in einer Klinik kennenlernt. Und die beiden gehen gemeinsam auf eine Reise, um eine seltene Heilpflanze für Laila zu finden im Dschungel Südamerikas.

Die Sprache des Autors ist einfach wunderbar. Er versteht es ein großes Thema, wie eine unheilbare Krankheit, in ein Abenteuer zu verwandeln, was die "auserwählte Person" bestehen muss. Er schafft es den Lesern Mut zuzusprechen, denn das Leben ist jede Minute lebenswert. Und auch, wenn es sich anders entwickelt, als man selbst vielleicht erdacht und erhofft hat, ist unser Leben das größte Abenteuer, das wir erleben.

Man fiebert mit Laila und El Rato mit und schließt ebenso die anderen Figuren, jede auf ihre Weise, ins Herz.
Man träumt sich ins ferne Südamerika mit all seinen Gefahren, exotischen Tieren und den fremden Völkern.

Dieses Buch ist für Jugendliche ab 12 Jahren gut geeignet und lässt mit seinen wunderbaren Beschreibungen und dem sprachlichen Können des Autors die Leser in die Ferne schweifen.

Es bekommt von mir 5 von 5 Sternen, weil es mich nicht nur gut unterhalten hat, sondern mich vom ersten Moment an mitgenommen hat nach Peru und erst wieder nach Deutschland gelassen hat, als ich es zugeklappt habe nach der letzten Seite.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.01.2021

Nach dem Abi geht's ins Leben

Her mit dem schönen Leben
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Die Freundinnen Nelly und Elisa machen so ziemlich alles zusammen. Nach dem Abi wollen sie gemeinsam nach Hamburg ziehen. Und so beginnt ihr Abenteuer.
Die Autorin konnte mich schon vor vielen Jahren mit ...

Die Freundinnen Nelly und Elisa machen so ziemlich alles zusammen. Nach dem Abi wollen sie gemeinsam nach Hamburg ziehen. Und so beginnt ihr Abenteuer.
Die Autorin konnte mich schon vor vielen Jahren mit begeistern und auch dieses Mal hat sie mich mit ihrer lockeren Schreibweise und ihrem Humor nicht enttäuscht.

Die Figuren sind alle auf ihre Weise einzigartig und absolut sympathisch. Bis auf die beiden Gegenspieler, hat man wirklich für jeden ein Herz übrig und in der kurzen Zeitspanne, in der man die Figuren begleitet, machen alle eine Entwicklung durch. Selbst die Eltern.

Eine wunderbar fluffige Teeniegeschichte mit Witz und Charme erzählt. Nichts aufregendes, aber einfach was zum Abschalten und Schmunzeln.
Ich denke gerade für Teens, die im Abi stecken oder vor der Überlegung stehen, was nach der Schule so kommen soll, ist dieses Buch genau richtig.
Ich hatte viel Freude beim Lesen und gebe dem Buch 4 von 5 Sternen, da ich vielleicht nicht mehr ganz die Zielgruppe bin, aber trotzdem großen Spaß an der Geschichte hatte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere