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Veröffentlicht am 10.07.2020

Rezension zu Housesitter

Housesitter
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Ein Thriller, der sachte beginnt und sich bis zum Schluss kontinuierlich steigert in seiner Spannung.
Thomas ist eine der Hauptfiguren. Ihn begleiten wir durch sein Leben, das Dank des Housesitters nicht ...

Ein Thriller, der sachte beginnt und sich bis zum Schluss kontinuierlich steigert in seiner Spannung.
Thomas ist eine der Hauptfiguren. Ihn begleiten wir durch sein Leben, das Dank des Housesitters nicht sehr angenehm verläuft. Priska Wagner ist die ermittelnde Kommissarin und eine sehr sympathische Figur. Mit ihr kann man sich identifizieren und fiebert der Ermittlung entgegen.

Die Erzählweise des Autors ist gut. Er weiß wie man die Leser bei Laune hält und wie man Spannung erzeugt. Lediglich die Zeitsprünge haben beim Lesen etwas verwirrt, doch irgendwann gewöhnt man sich daran und lässt sich einfach in den Text fallen. Dann nimmt man hin was man liest und merkt recht schnell auf welcher Zeitebene man ist.

Allerdings haben mich die Namen teilweise etwas gestört. Ein junger Mann namens Ulf oder auch Karl-Heinz und das nicht in einer vergangenen Zeit, sondern aktuell? Da hätte man vielleicht doch mal die aktuellen Namen recherchieren können. Da fehlt ein bisschen das Bild zur Figur (auch wenn es bloß Nebencharaktere sind, aber sie bleiben gesichtslos dadurch).

Dieser Thriller lebt tatsächlich von seinen Figuren. Die Schauplätze sind egal, die Charaktere stehen im Vordergrund.

Es ist definitiv nicht der letzte Thriller von Andreas Winkelmann gewesen, den ich gelesen habe, auch wenn ich ihm nur 4 von 5 Sternen geben kann.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.05.2020

Rezension zum Buch

Absolut (k)ein Fangirl
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Kat, ein Mädchen wie du und ich mit 17 Jahren waren, durchschnittlich und eher schüchtern, liebt die Musik und träumt sich in eine Welt, in der sie als Sängerin auf der Bühne steht.

Die Autorin hat mit ...

Kat, ein Mädchen wie du und ich mit 17 Jahren waren, durchschnittlich und eher schüchtern, liebt die Musik und träumt sich in eine Welt, in der sie als Sängerin auf der Bühne steht.

Die Autorin hat mit dieser Geschichte einen wunderbaren Teenie-Traum in zwei Buchdeckel geschnürt. Ich glaube tatsächlich, dass so ziemlich jedes Mädchen in diesem Alter irgendwie davon träumt berühmt zu sein und einen tollen Freund zu haben, der als Poster an ihrer Wand hängt. Zumindest war es bei mir damals so.

Emma Grey hat exakt den Ton und die Naivität eines jungen Mädchens getroffen und die Geschichte wirken lassen, als wäre es die eigene. Ihre, meine und die vieler anderer Mädchen, die in dem Alter genauso denken und fühlen.

Bei mir ist es schon ein paar Jährchen her, dass ich 17 Jahre alt war (genau genommen 20). Doch ich konnte mich exakt in die Gefühlswelt von Kat einfinden, was ich einfach super fand. Natürlich habe ich auch immer wieder mal den Kopf geschüttelt, darüber was sie in der ein oder anderen Situation tut, doch genau das hätte ich als 17-jährige wohl auch getan.

Ein sommerlich leichtes Buch, was mir meine Leseabende herrlich versüßt hat. Für mich hat es 5 von 5 Sterne verdient.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.05.2020

Rezension zu Darker Things

Darker Things
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Lejla, die Hauptfigur in dieser Geschichte, erlebt Dinge, von denen alle anderen nicht einmal glauben, dass sie existieren. Sie denkt von sich selbst, dass sie verrückt zu werden droht und bezieht die ...

Lejla, die Hauptfigur in dieser Geschichte, erlebt Dinge, von denen alle anderen nicht einmal glauben, dass sie existieren. Sie denkt von sich selbst, dass sie verrückt zu werden droht und bezieht die Krankheitsgeschichte ihrer Mutter auf sich selbst. Dass alles jedoch um einiges komplizierter ist, als es zu Beginn erscheint, verwirrt das junge Mädchen noch mehr.
Und dann taucht dieser mysteriöse Dorian immer dort auf, wo Lejla wieder etwas Verrücktes und auch Gefährliches erlebt. Was hat dieser Typ damit zu tun?

Die Autorin schafft es, dass man mehr über die Geschichte rund um Lejlas Mutter und ihren Selbstmord erfahren will. Sie hat eine tolle Art des Schreibens. Klar und unverschnörkelt. Es macht Spaß ihrer Sprache zu folgen.

Die Figuren sind toll gezeichnet. Vor allem auch die Nebencharaktere, die sonst oft nur oberflächlich angerissen werden. Auch diese haben ihre Berechtigung in der Geschichte. Niemand ist nur Beiwerk, um die Hauptfiguren zu schmücken.

Endlich wieder mal ein Einzelband und kein Auftakt einer Reihe. Ich mag Reihen zwar auch recht gerne, aber dann sind die ersten Bücher meist zäh und nur der Einstieg in etwas Größeres. Hier weiß man einfach, dass alles auf ein spannendes Finale hinausläuft. Und genauso war es. Das Buch war wirklich spannend. Hatte hier und da einen Cliffhanger anzubieten, der dann ein Kapitel später aber zum Glück wieder aufgelöst wurde. Der Spannungsfaden riss nicht ab und es hat Spaß gemacht zwischen den Welten hin und her zu switchen.

Alles in allem ein wirklich spannendes und mitreißendes Buch. Ich bin begeistert.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.04.2020

Rezension zum Buch

Das Gemälde der Tänzerin
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Eine junge Frau, alleinerziehend und arbeitslos, kämpft und dabei mehr über das Schicksal eines ermordeten Zimmermädchens erfährt.
Eine wunderbare Geschichte mit einem dunklen Geheimnis und einem tollen ...

Eine junge Frau, alleinerziehend und arbeitslos, kämpft und dabei mehr über das Schicksal eines ermordeten Zimmermädchens erfährt.
Eine wunderbare Geschichte mit einem dunklen Geheimnis und einem tollen Plot.

Christine Jaeggi schafft es immer wieder mit ihren Worten und ihren Geschichten die Leser/innen zu fesseln. Sie beherrscht ihr Handwerk und bringt eine Leidenschaft zwischen den Zeilen zum Ausdruck, die man nur selten in solchen Büchern findet.

Die Autorin haucht ihren Figuren Leben ein und beim Lesen fiebert man von der ersten Seite an mit. Die Hauptfigur Helena ist eine starke Frau, die in ihrem Leben nur wenig geschenkt bekommt. Sie zeigt, wie schwer es ist, aus einer scheinbar verfahrenen Situation herauszukommen, aber wenn man nur kämpft und an sich glaubt, es durchaus gelingen kann.

Ich hatte großen Spaß beim Lesen und bin sehr gespannt, was sich Christine Jaeggi als nächsten für eine wunderbare Geschichte einfallen lässt, mit denen sie uns Leser/innen erfreut.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.01.2020

Toller Auftakt zu einer Reihe

Das Herz der Zeit: Die unsichtbare Stadt
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Die Leser begleiten Lena auf eine wundersame Reise in eine ihr unbekannte Welt.

Die Aufmachung des Buches ist wunderschön. Ein grandioses Cover und innen ein Grundriss der unsichtbaren Stadt.

Zu Beginn ...

Die Leser begleiten Lena auf eine wundersame Reise in eine ihr unbekannte Welt.

Die Aufmachung des Buches ist wunderschön. Ein grandioses Cover und innen ein Grundriss der unsichtbaren Stadt.

Zu Beginn braucht das Buch etwas, bin man sich in die Geschichte hineingefunden hat. Es beginnt sehr seicht und steigert sich dann von Seite zu Seite, von Kapitel zu Kapitel in Spannung und Tiefe.

Die Sprache der Autorin ist passend zum Genre "Jugendbuch" gehalten und verkompliziert nicht. Es macht Freude ihrer Geschichte zu folgen.

"Wir leben auf einem blauen Planeten, der um einen Feuerball kreist, der neben einem Mond liegt, der in der Lage ist, das Meer zu bewegen. Wenn das wahr ist, warum sollte man nicht durch die Zeit reisen können?" (Zitat: S. 251)

Die Protagonisten sind glaubwürdig, manche zwar etwas flacher gehalten, aber diese spielen auch nicht so eine große Rolle in der Geschichte. Gerade Lena und Dante sind toll ausgemalte Figuren, denen man gerne durch die Geschichte folgt, um zu erfahren, was ihnen so alles passiert.

Da es sich hierbei um den ersten Teil einer Reihe handelt, lernen wir nicht nur die Figuren kennen, sondern erleben auch, wie gerade Lena erst einmal "lernen" muss.

Alles in allem ein recht schönes Jugendbuch mit kleinen Startschwierigkeiten, aber sobald man diese überwunden hat, macht es großen Spaß die Geschichte zu lesen.

Für mich ein 4-von-5-Sterne-Buch.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere