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Veröffentlicht am 17.12.2020

Gelungene Fortsetzung

Ein Augenblick für immer. Das zweite Buch der Lügenwahrheit, Band 2
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Im zweiten Band der Trilogie erfährt man mehr über den Fluch und die Gaben von June, Blake und Preston.

Der Schreibstil ist wie immer sehr beschreibend und bildlich, man ist sofort wieder in der Geschichte ...

Im zweiten Band der Trilogie erfährt man mehr über den Fluch und die Gaben von June, Blake und Preston.

Der Schreibstil ist wie immer sehr beschreibend und bildlich, man ist sofort wieder in der Geschichte drinnen und wird von Cornwall verzaubert.

Die Handlung schließt unmittelbar an das Ende des ersten Buches an. In der ersten Hälfte geht es etwas ruhiger zu. Im Vordergrund steht der Fluch und June und ihre Freunde machen sich auf die Suche nach Antworten. Dabei stößt sie des öfteren mit Blake aneinander gerät. Blake und June können nicht immer ihren Gefühlen widerstehen und somit gibt es auch ein paar prickelnde Szenen zwischen den beiden. Natürlich spielt auch Preston eine Rolle, jedoch entsteht hier keine langweilige Dreiecksbeziehung. Die Handlung bleibt spannend und geheimnisvoll. Die zweite Hälfte wird noch spannender und es gab Wendungen und Erkenntnisse die teilweise vorhersehbar waren, teilweise aber auch nicht. Zudem endet das Buch mit einem fiesen Cliffhanger.

Die Charaktere bleiben weiter sehr authentisch und bekommen mehr tiefen. Man konnte wieder sehr gut mitfühlen mit June.

Für mich konnte das zweite Buch das erste zwar nicht ganz toppen, aber ich konnte es auch nicht aus der Hand legen. Man möchte einfach mehr erfahren. Ich habe das Buch innerhalb 2 1/2 Stunden gelesen und ich glaube das sagt alles. Definitiv eine Leseempfehlung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.11.2020

Story mit viel Potenzial

Golden Heart 1: Die Kriegerin des Prinzen
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Inhalt:
Im Kindesalter prägte Inga ein bestimmtes Ereignis, welches sie dazu brachte, eine Goldene Schwester zu werden. Sie absolvierte eine harte Ausbildung, um der Königin zu dienen. Auch wenn sie dabei ...

Inhalt:
Im Kindesalter prägte Inga ein bestimmtes Ereignis, welches sie dazu brachte, eine Goldene Schwester zu werden. Sie absolvierte eine harte Ausbildung, um der Königin zu dienen. Auch wenn sie dabei auf die Unterstützung ihrer Familie verzichten muss. Am Königshof jedoch wird sie nicht der Königin, sondern dem Prinzen zur Seite gestellt. Die erste Begegnung der beiden fällt zudem anders aus als gedacht. Und das ist erst der Anfang.

Cover:
Das Cover ist sehr schön gestaltet, vor allem das Gold sticht einem sofort ins Auge. Bei näherem Betrachten sieht man die vielen Details, wie die Häuser im Hintergrund oder die Details in der Maske. Das Cover sorgt für Vorfreude auf die Story.

Meinung:
Der Klappentext verspricht viel, allerdings konnten meine Erwartungen nicht ganz erfüllt werden.

Der Schreibstil ist gut, sehr beschreibend. Jedoch kam ich in die Geschichte nur sehr langsam rein. Auch wurde ich öfter beim Lesefluss von gewissen Passagen gestört.

In den ersten Kapiteln stellte ich mir die Frage, ob Inga für ihre Aufgabe als Goldene Schwester überhaupt geeignet ist, da mir nicht das Gefühl dafür vermittelt wurde. Mit den Charakteren im Allgemeinen wurde ich leider nicht richtig warm. Das kann aber auch daran liegen, dass alles aus der „Er“-Perspektive geschrieben ist.

Inga Ericson kommt mir teilweise etwas naiv vor und lässt sich sehr leicht täuschen. Das kann am königlichen Hofe natürlich fatal werden. Das sie anders als die anderen Goldenen Schwestern ist, wird auch zu Anfang schon klar. Ab und zu vernachlässigt sie noch ihre Aufgabe, was mich wieder zur Anfangs Frage bringt. Was sie jedoch nahbarer macht ist, dass sie trotz öfterer Bezeichnung als „Eisblock“ immer mehr Gefühle zu lässt und Sachen auch mehr hinterfragt. Sie versucht die Starke zu spielen, erhofft sich jedoch auch Zuneigung zu finden.

Prinz Constantin ist ganz anders als erwartet. Schüchtern, etwas schlaksig und hält nichts von Krieg oder Gewalt. Also so gar nicht der königlichen Norm entsprechend. Er kennt sich jedoch sehr gut mit Kräutern aus und versucht diplomatisch zu handeln. Wenn nicht gerade sein Sprachfehler zum Vorschein kommt, ist er sehr schlagfertig und unterhaltsam. Ich persönlich fand ihn manchmal zu kindlich dargestellt, aber er kann einen trotzdem überraschen.

Es wurden sehr viele Charaktere geschaffen, welche alle Ihre Lasten und Geheimnisse haben und Intrigen schnüren. Allerdings gingen mir auch hier Charaktere etwas auf die Nerven, da mir teilweise zu viele Perspektiven kreiert wurden. Neben den vielen Geschehnissen wie die Brautschau, treibt zusätzlich noch ein Dämon sein Unwesen am Hofe.

Die Story mit dem Dämon habe ich persönlich nicht ganz verstanden und macht für mich bis jetzt noch nicht so viel Sinn. Aber vielleicht findet man im 2. Band mehr heraus.

Zum Schluss war ich sosehr in der Geschichte drinnen, sodass das Ende mit dem Cliffhanger richtig mies war. Denn am Hofe ist nichts so wie es scheint.

Fazit:
Alles in einem ist Golden Heart eine gute, spannende und leichte Geschichte mit vielen Intrigen, Geheimnissen und Wendungen, die man nicht kommen sieht. Die unangekündigten Perspektivenwechsel haben mich etwas gestört, da man im ersten Moment nicht wusste, mit welchem Charakter man jetzt weiterlesen darf. Dies hat mich des Öfteren im Lesefluss gestört, genauso wie die vielen „ähms“ die Constantin durch seinen Sprachfehler verwendet. Dadurch das ich mit den Charakteren nicht so warm wurde und mich Teile der Geschichte - wie wieso bezahlt der König Ingas Ausbildung mit 5 Jahren. Ich weiß ja nicht ob 20 Jahre im Voraus zu viel planen kann.. - Kann ich nur 3 von 5 Sternen geben. Ich hoffe sehr das Band 2 mehr überzeugen kann, da die Geschichte und das Setting Potenzial haben

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.11.2020

Eine interessante Welt mit etwas schleppender Handlung

One True Queen, Band 1: Von Sternen gekrönt
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„Wenn du nur die beiden Optionen hast, aufzugeben oder etwas Verrücktes zu wagen, dann wäre es doch verrückt, das Verrückte nicht zu wagen.“ – S. 496

Cover:
Das Cover konnte mich persönlich nicht ganz ...

„Wenn du nur die beiden Optionen hast, aufzugeben oder etwas Verrücktes zu wagen, dann wäre es doch verrückt, das Verrückte nicht zu wagen.“ – S. 496

Cover:
Das Cover konnte mich persönlich nicht ganz überzeugen. Ich mag jedoch die dunklen Farben die im Kontrast zu den kupfer/gold/orange Tönen stehen. Allerdings bin ich kein Fan von Personen auf dem Cover.

Meinung:
Die Handlung fängt ganz ruhig an. Eine alleinerziehende Mutter und ein Mädchen das schon früh viel Verantwortung übernehmen musste. Hier ist es Mailin die für ihre Schwester Vicky, welche im Wachkoma liegt, verantwortlich ist. Nach einem fürchterlichen Streit und anschließendem Kampfsporttraining, wacht Mailin plötzlich in einer fremden Welt auf. In dieser Welt ist nichts wie es scheint – das was harmlos erscheint ist (oft) gefährlich und das was gefährlich erscheint (meist) harmlos. Es ist eine interessante zugleich erschreckende und grausame Welt mit Knochenbäumen, Kaninchen mit Affengesichtern und vielen weiteren Kreaturen.

Ich musste erstmal in die Welt und Macht rundum Lyaskye reinkommen. Auch mit der Protagonistin musste ich am Anfang erstmal warm werden. Mailin ist eine mutige junge Frau mit viel Ehrgeiz, die immer wieder ihre Stärke zeigt und sich nicht unterkriegen lässt. Sie hat ihren eigenen Kopf und ist so gar nicht begeistert von den Regeln in Lyaskye. Jedoch tut sie alles dafür ihrer Schwester zu helfen.

Aber was währe so eine Story ohne zarte Liebesgeschichte? Der Mann, der es Mailin angetan hat, ist mysteriös, teilweise abweisend aber dann doch wieder überraschend offen. Er war mir von Anfang an sympathisch, auch wenn er Mailin und einen selbst oft an der Naser herumführt. Die Liebesgeschichte finde ich sehr überzeugend und sehr schön gestaltet.

Der Schreibstil von Jennifer ist in Ordnung. Das was den Schreibstil für mich persönlich besser gemacht hat, waren die vielen Details und das es sehr bildlich geschrieben ist. Man konnte sich alles sehr gut vorstellen. Dafür das am Anfang jedoch recht wenig passiert ist, passiert am Ende umso mehr. Es gab einige Offenbarungen und Wendungen die unvorhersehbar waren und die Geschichte spannender gemacht haben.

Fazit:
Für mich persönlich verlief die Geschichte eher schleppend und sehr langatmig. Ich hatte teilweise das Gefühl, das egal wie viel man liest, es einfach nicht voran geht. Am Anfang und in der Mitte passiert kaum etwas und am Ende überhäufen sich die Dinge und es geht alles ziemlich schnell. Das hätte meiner Meinung nach anders verteilt werden können, dann wäre die Story etwas packender und spannender gewesen, und zwar schon von Anfang an. So kam das ganze erst zum Schluss auf, deswegen bekommt „One True Queen – Von den Sternen gekrönt“ von mir 3 von 5 Sternen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.11.2020

Toller Auftakt mit spannender Handlung

Kaleidra - Wer das Dunkel ruft
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Das Cover wirkt mit seinen düsteren Farben und den Ornamenten sehr geheimnisvoll, was mir sehr gut gefällt. Hinzu kommt, dass es thematisch auch einfach sehr gut zum Inhalt des Buches passt, da es vorwiegend ...

Das Cover wirkt mit seinen düsteren Farben und den Ornamenten sehr geheimnisvoll, was mir sehr gut gefällt. Hinzu kommt, dass es thematisch auch einfach sehr gut zum Inhalt des Buches passt, da es vorwiegend um Rätsel geht.

Der Einstieg hat mir sehr gut gefallen, da man sofort ins Geschehen reingeworfen wird. Dadurch wurde von Anfang an Spannung erzeugt und es kam keine Langeweile auf.
Ich liebe Kiras Schreibstil – humorvoll, bildlich und sehr fesselnd.

Emilia ist seit langem mal wieder eine Protagonistin, die mir sofort sympathisch war. Man konnte sehr gut mit ihr mitfühlen. Sie handelt, weil sie es für richtig hält, auch wenn es manchmal unbedacht wirkt. Was mir auch gut gefällt ist, dass sie nicht einfach alles so hinnimmt.
Mit Ben, unserem männlichen Protagonisten, wurde ich auch sofort warm, auch wenn er am Anfang sehr distanziert, kühl und teilweise knallhart wirkt. Mit der Zeit bekommt man aber seine gefühlsvolle und sensible Seite zu sehen. Diese Entwicklung von Ben hat mir auch sehr gefallen.
Die Nebencharaktere sind zudem sehr gut herausgearbeitet, vor allem Larkin hat es mir hier angetan.

Ich finde das Setting und die Geschichte echt gelungen. Jedoch habe ich mir das mit den Rätseln etwas anders vorgestellt, irgendwie schwieriger, da es dann doch recht schnell und einfach ging. Auch wurde man teilweise mit Informationen erschlagen, was oft ziemlich verwirrend war. Auf der anderen Seite jedoch, hat es Emilia nahbarer gemacht, da es für sie ebenfalls Neuland ist.

Für mich war Kaleidra ein toller Start mit vielen Wendungen und Informationen. Es gab sowohl spannende als auch etwas ruhigere Passagen, für mich wurde es jedoch nie langweilig.

Ich kann es gar nicht erwarten Band 2 zu lesen, vor allem nach diesem fiesen Cliffhanger.

Fazit:

Von mir bekommt „Kaleidra - Wer das Dunkel ruft“ von Kira Licht 4,5 Sterne. Ich mochte sowohl Emilia als auch Ben und man konnte sehr gut in die Geschichte eintauchen. Ich bin gespannt, wie es mit Ben und Emilia weiter geht. Die Idee mit den Alchemisten find ich unglaublich gut und interessant. Es gibt definitiv noch viel zu viele offene Fragen. Mir waren es teilweise zu viele Informationen die Schlag auf Schlag folgten, sodass ich das Buch mal aus der Hand legen musste, um das Ganze sacken zu lassen. Mit dem Ende habe ich aber überhaupt nicht gerechtet und es hat mich überrascht und schockiert zurückgelassen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere