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Veröffentlicht am 14.01.2021

Bombastische Fortsetzung

Das Reich der Sieben Höfe – Flammen und Finsternis
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Ich war sofort wieder in der Welt der High Fae angekommen.

Der Schreibstil ist wie gewohnt sehr flüssig, einfach zu lesen und kreiert eine spannende Leseatomsphäre.

Am Frühlings Hof wird Feyre zunehmend ...

Ich war sofort wieder in der Welt der High Fae angekommen.

Der Schreibstil ist wie gewohnt sehr flüssig, einfach zu lesen und kreiert eine spannende Leseatomsphäre.

Am Frühlings Hof wird Feyre zunehmend unglücklicher – Tamlin sperrt sie regelrecht ein, aus Angst ihr könnte was passieren. Naja wenn das nicht ein Weg ist um sich zu entfremden…

Am Tag der Hochzeit geriet Feyre dann so sehr in Panik und Bedrängnis, das sie um Hilfe fleht. Die Hilfe kommt auch, in Form des High Lords der Nacht – Rhysand.

Ab diesem Punkt nimmt das Ganze dann endlich mehr Fahrt auf. Man lernt neue Charaktere kennen, die mich alle voll und ganz überzeugen konnten, so facettenreich sie auch sein mögen. Kann ich bitte in den „Inner Circle“ aufgenommen werden? Bitte?! :D

Die Charaktere hatten mehr Tiefen und man konnte ihre Handlungen gut nachvollziehen. Feyre macht eine unglaubliche Entwicklung durch. Ich habe so mit ihr mitgefiebert. Sie wird langsam aber sich zur selbstbewussten und taffen Kriegerin.
Da ich Tamlin von Anfang an nicht wirklich mochte, hatte ich auch kein Problem damit, dass er hier so schlecht dargestellt wird.
Rhys kann man erst nicht wirklich durchschauen, aber ich mochte die Szenen zwischen ihm und Feyre. Seine Maske fing langsam an zu bröckeln und was soll ich sagen, ich liebe ihn einfach noch mehr!
Aber auch die Nebencharakter, Cassian, Azriel, Mor und Amren, konnten mich sehr überzeugen.

Es gibt viele Intrigen, Machtspielchen und Wendungen, welche für mich einfach bombastisch waren. Des Weiteren gibt es viele emotionale Momente, die das ganze abgerundet haben. Hier darf natürlich das berühmte Kapitel 55 nicht fehlen :D Wobei ich das Kapitel 54 besser finde, da man einfach mehr über Rhys erfährt.

Das Ende ist total spannend und mitreißend. Feyre opfert sich, um die zu retten die sie liebt. Herzzerreißend!

Band 2 hat definitiv alles übertroffen. Es ist eine grandiose Fortsetzung, welche für mich Band 1 um einiges übertroffen hat.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.01.2021

Grandioser Auftakt

Blood and Ash - Liebe kennt keine Grenzen
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Ich habe die Atmosphäre in diesem Buch geliebt. Du liest es und merkst, wie alles um dich herum langsam verschwindet, da du in eine unglaubliche Welt hineingezogen wirst. Du willst entkommen Princess? ...

Ich habe die Atmosphäre in diesem Buch geliebt. Du liest es und merkst, wie alles um dich herum langsam verschwindet, da du in eine unglaubliche Welt hineingezogen wirst. Du willst entkommen Princess? Da muss ich dich leider enttäuschen, es gibt kein Ausweg.

Am Anfang muss ich sagen passiert tatsächlich nicht viel. Man lernt Poppy die >> Maiden << kennen. Ihr Leben ist komplett fremdbestimmt, für eine „höhere“ Sache. Sie darf mit niemanden reden, keine Freundschaften knüpfen und ihr Gesicht nie enthüllen. Wenn sie sich nicht ihrer „Berufung“ entsprechend benimmt, wird sie bestraft. Wer jetzt denkt man bekommt ein zerbrochenes kleines Mädchen vorgesetzt, der liegt hier völlig daneben. Poppy ist selbstbewusst, sarkastisch, kämpferisch und bricht öfter die ein oder andere Regel. Zunächst kann sie ihre Kraft, auf Grund der Umstände, nicht ganz entfalten, dies entwickelt sich doch rasant im letzten Teil.

Jennifer L. Armentrout schafft es hier, dass man als Leser die Denkweise in diesem Königreich und die Behandlung der Maiden komplett in Frage stellt. Genauso wie das sich einfach jeder daranhält, obwohl teilweise Zweifel bestehen.

Hawke ist.., ja wie soll ich sagen, sehr nett – genau mein Geschmack. Er macht sich sehr gut als (Bad Boy) Bookboyfriend. Ich würde ihn als „funny little bastard“ beschreiben, der es liebt Poppy zu necken. Ich würde euch ja mehr verraten, aber das würde zu sehr spoilern.
Das Knistern und die Spannung zwischen Poppy und Hawke ist einfach zum Greifen nahe. Die Szenen mit den beiden sind sehr unterhaltsam und haben vor allem die Längen im ersten Teil weniger „schwierig“ gemacht.

Der letzte Teil war ein echter Pageturner. Man bekommt so viel vermittelt und bleibt mit Fragen zurück. Was ist wirklich wahr? Wer erzählt die Wahrheit? Wem kann ich trauen?
Ein Teil der Geschehnisse bzw. Offenbarungen war für mich persönlich schon sehr früh vorhersehbar – einfach weil da mehr sein musste - und deswegen keine mega Überraschung.

Es wird die Werwolf- und Vampirklassik aufgegriffen, aber komplett anderes interpretiert – mal was Neues. Das begreift man jedoch erst zu richtig am Ende des Buches.
Auch wenn der erste Teil einige Längen hatte und mit ein paar Ausnahmen etwas langweiliger war, hat mich das Buch trotzdem gepackt. Definitiv eines meiner Lieblingsbücher und Band 2 liegt auch schon bereit. Ich kann es zu 100% weiterempfehlen.!

* Schreibstil: in Englisch gelesen: Der Schreibstil ist sehr locker, flüssig und leicht zu lesen. Man kann das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, denn Jennifer packt es eine detailreiche, neue Welt zu gestalten, welche ich einfach nur liebe. *

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.12.2020

Grandioser Auftakt

Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen
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In diesem Auftakt lernt man zunächst Feyre und ihre Familie kennen. Hierbei werden authentische Charaktere eingeführt — wenn auch nicht immer sympathisch. Später wird man in die Welt der Fae entführt und ...

In diesem Auftakt lernt man zunächst Feyre und ihre Familie kennen. Hierbei werden authentische Charaktere eingeführt — wenn auch nicht immer sympathisch. Später wird man in die Welt der Fae entführt und erhält einen sehr detaillierten Einblick auf deren Lebensweise.

Sarah hat einen sehr guten Schreibstil und kreiert eine einzigartige Welt. Ihr Schreibstil ist flüssig, fesselnd und bildlich. Man kann sich in dieser Welt verlieren.

Auch wenn Feyre am Anfang eher alles über sich ergehen lässt und ihren Mund nicht auf bekommt, war sie mir dennoch sympathisch. Vor allem die Charakterentwicklung hat mir sehr gefallen. Mit Tamlin wurde ich jedoch nicht so richtig warm, klar es gab ein paar süße Momente zwischen ihm und Feyre, aber ich habe mich trotzdem gefragt was an ihm so toll sein soll. Da finde ich Lucien sehr viel interessanter. Und als Rhys auftauchte war ich schock—verliebt. Sehr viel interessanter und vielfältiger als Tamlin.

Im letzten Drittel wurde es dann endlich spannender und Feyre hat endlich mal alleine eine Entscheidung getroffen. Es war ein richtiger Pageturner, davon hätte es im Buch definitiv mehr von geben können. So viele Tiefen und Wendungen die einem Spaß am lesen machen. Das Ende hat Lust auf mehr gemacht, vor allem weil man gemerkt hat, dass da noch viel (neues) auf einen zukommen wird.

Das Buch hatte zwar einige Längen, konnte mich aber durchaus überzeugen. Vor allem Rhys und Feyre konnten mich zum Schluss überzeugen. Es ist definitiv eine Leseempfehlung. Obwohl ich es in englisch bevorzugen würde.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.04.2021

Eine rasante aber auch unvorhersehbare Geschichte

The Run. Die Prüfung der Götter
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Um als Teil der Gesellschaft anerkannt zu werden, muss jedes Achtzehnjährige Phantom an einem Lauf teilnehmen und die Prüfungen der Götter bestehen. So muss auch Sari an dem Run teilnehmen, um ihren kleinen ...

Um als Teil der Gesellschaft anerkannt zu werden, muss jedes Achtzehnjährige Phantom an einem Lauf teilnehmen und die Prüfungen der Götter bestehen. So muss auch Sari an dem Run teilnehmen, um ihren kleinen Bruder noch besser beschützen zu können. Doch der Lauf hat es in sich und nicht jeder wird überleben. Und mit der unterwarteten Hilfe des Schattenbringers wird alles noch komplizierter, denn sie darf ihm nicht trauen…

Der Schreibstil von Dana Müller-Braun ist sehr fesselnd und mitreißend. Es wurde eine interessante Welt geschaffen und ohne die Karte hätte ich schnell den Überblick verloren. Die Welt finde ich sehr gut herausgearbeitet, ebenso wie die Sitten und Bräuche. Das Buch lebt von Anfang an von Spannung.
Die Welt rund um den Run ist sehr gut dargestellt. Die Idee mit den vier Göttern, vier Ländern und deren Geschichten fand ich gut erklärt. Auch wenn ich Probleme hatte mir alle Namen, Herkünfte und Bezeichnungen der Gaben etc. zu merken. Auch das Magiesystem war sehr gut durchdacht und sehr detailliert beschrieben.

Wir lernen Sari kurz vor ihrem Lauf kennen. Im Laufe der Geschichte erfährt man immer mehr über sie. Zudem kommen 3 Begleiter hinzu. Einer von ihnen, Keeran, hat eine besondere Bedeutung und wir lesen auch einige Kapitel aus seiner Sicht. Die verschiedenen Aufgaben im Run sind detailliert herausgearbeitet und total spannend. Denn Keeran, der Schattenbringer, hilft Sari zwar, aber man weiß nie was er wirklich im Schilde führt. Es geht aber so viel mehr als um den Lauf. Es geht um Intrigen, Machtspiele und Nachfahren der Götter, aber auch um Liebe.

Mit Sari konnte ich am Anfang nicht wirklich viel anfangen. Denn sie wird doch eher etwas „schwächer“ dargestellt und macht es sich mit ihrem Verhalten sehr oft unnötig schwerer. Doch sie tut alles, um ihren Bruder zu beschützen und lässt sich nicht so schnell unterkriegen. Ich hätte mir tatsächlich gewünscht, dass sie Aufgaben ohne die Hilfe von Keeran, Red und Medisa erledigt.
Keeran ist ein Charakter, den man nicht richtig durchschauen kann. Man weiß nie was sein eigentlicher Plan ist. Jedoch erfährt man auch, wie verletzlich er ist und das auch er verraten wurde. Die anderen Charaktere sind mir etwas zu blass geblieben. Zudem ging mir die Liebesgeschichte am Ende etwas zu schnell, mit Blick auf dem was vorher passiert ist, und ist mir einfach zu oberflächig.

Der Plot ist sehr rasant und auf wenig Seiten passiert extrem viel. Für die letzten 100 Seiten habe ich gar keine Worte – genial. Es werden wirklich viele Informationen und seehr viele Twists eingebaut. Ich muss aber sagen, dass das Buch für mich sehr unvorhersehbar war, denn mit den ganzen Wendungen und Mini-Twist - und von denen gibt es wirklich viele - habe ich so nie gerechnet. Ich hätte mir hier aber einfach etwas mehr Tiefen gewünscht. Denn teilweise musste ich Seiten nochmal lesen, da ich das Gefühl hatte manche Handlungen und Erklärungen verpasst zu haben. Zudem konnte ich mich an manche Sachen auch gar nicht mehr richtig erinnern, da einfach so viel passiert. Zudem hatte ich das Gefühl, das es hier und da ein paar Logikfehler gab. Das Ende fand ich persönlich nicht so schlüssig und war sehr unbefriedigend. Ich muss sagen, dass ich bei dem Ende nicht mehr wirklich mitkam und es auch überhaupt nicht verstanden habe. Ich hoffe jetzt einfach auf einen 2 Band, damit es erklärt wird :D

Fazit:

The Run ist wirklich einzigartig. Die Ereignisse überschlagen sich und es ist eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Die Geschichte ist rasant und es gibt sehr viele Twists. Auch wenn mir teilweise die Tiefen gefehlt haben und mir einiges nicht so schlüssig ist, hat mir das Buch sehr gefallen. Gefühlt alle 2 Kapitel passiert etwas neues, und alles was man als Leser gedacht hat wird über den Haufen geworfen. Es hätte einiges ruhig langsamer angegangen werden können. Trotzdem definitiv eine Leseempfehlung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.03.2021

düsterer und spannender! Eine grandiose Fortsetzung

Kaleidra - Wer die Seele berührt
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Emilia und Ben wurden von den Quecksilberalchemisten entführt und gefangen genommen, um für diese das letzte Rätsel des Voynich-Manuskriptes zu entschlüsseln. Während Emilia versucht, den Verrat durch ...

Emilia und Ben wurden von den Quecksilberalchemisten entführt und gefangen genommen, um für diese das letzte Rätsel des Voynich-Manuskriptes zu entschlüsseln. Während Emilia versucht, den Verrat durch ihren besten Freund zu verarbeitet, treten immer weitere neue Entdeckungen auf. Doch ein unerwarteter Zwischenfall zwingt sie dazu nach Kaleidra zu reisen…

Der Start ist genau da, wo der erste Band geendet hatte und ich war wieder total in die Geschichte abgetaucht. In diesem Teil lernen wir die Quecksilberloge von Washington kennen. Ihre Methoden bzw. die von Professor Avalanche können den ein oder anderen erschrecken, da sie das komplette Gegenteil von der Goldloge sind. Vor allem ihre „Technologien“ sind erstaunlich und sogleich befremdlich. Und man weiß nie, was das eigentlich Ziel von ihnen ist. Zudem werden Emilia und Ben wieder auf eine Mission geschickt, um den letzten Baustein für das Wasser des Lebens zu bergen. Die Mission ist spannender als alle bisherigen zusammen. Das geheimnisvolle und rätselhafte finde ich grandios. Es ist immer wieder erstaunlich, wie Kira es packt fiktive Elemente mit realen zu verknüpfen und diese so phänomenal auszuarbeiten. Wir lernen auch endlich Kaleidra kennen, eine interessante Welt wo die Elemente herrschen. Stürme, Gewitter und das generelle Sein von Kaleidra ist sehr beeindruckend und faszinierend. Und es ist alles auch immer so gut durchdacht und mit einer Liebe zum Detail herausgearbeitet.

Unsere Protagonisten sind so wie wir sie aus dem ersten Teil kennen. Sie müssen in Band 2 aber so einiges durchmachen. Emilias Kräfte und ihre Schlange sind immer wieder erstaunlich, vor allem während dem Tria-Bündnis. Vor allem in Kaleidra bekommen wir mal eine andere Seite von Ben zu sehen. Generell gab es etwas weniger Zweisamkeits-Szenen zwischen Emilia und Ben, was aber gar nicht so schlimm war und die vorhandenen Szenen zwischen den beiden umso schöner machte.
Mit Professor Avalanche hat Kira einen genialen Bösewicht kreiert. Er ist schön skrupellos, aber gleichzeitig intelligent und vorausschauend. Das macht es unglaublich spannend. Aber auch die anderen Charaktere sind vielseitig. Ein Charakter hat mir besonders gut gefallen, aber durch den Zwiespalt, den die Autorin aufzeigt, weiß man bis kurz vor Schluss nicht, auf welcher Seite er denn nun wirklich steht.

Zunächst unbedeutend wirkende Punkte, stellen sich als etwas „Größeres“ und mit so viel liebe zum Detail raus. Von der ersten Seite an lebt das Buch von Spannung, es gibt nur wenig Zeit zur Ruhe und Erholung. Die Reihe kann einen immer wieder überraschen und es ist kaum was vorhersehbar. Kira schafft es auch einfach immer wieder humorvolle Szenen in unwirklichen Lagen einzubauen, die das ganze immer wieder auffrischen. Es passiert so einiges und mit den Wendungen hätte ich so niemals gerechnet. Die Handlung in Band 2 konnte mich voll und ganz überzeugen. Ich hatte das Gefühl, das die vielen Handlungsstränge nochmal um einiges detaillierter und spannender waren als in Band 1. Zudem werden einige Fragen aus Band 1 beantwortet. Aber natürlich auch wieder viele neue aufgeworfen. Es bleibt also die ganze Zeit über unglaublich spannend.

Fazit:
„Wer die Seele berührt“ ist eine grandiose Fortsetzung. Die Verstrickung aus Fantasy sowie realen Elementen ist einfach nur faszinierend. Es ist wieder eine absolute spannende und einnehmende Geschichte geworden, die mich total überzeugt hat. Es sind noch so viele Fragen offen und für den letzten Band, hat die Autorin sich noch so einiges vorgenommen. Es bleibt interessant und ich bin gespannt was für Abenteuer unsere Protagonisten im 3 Band bewältigen müssen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
  • Atmosphäre