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Veröffentlicht am 22.10.2017

Eine etwas andere Liebesgeschichte

Unsere verlorenen Herzen
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Ich fand es sehr aufregend eine Liebesgeschichte aus der Sicht des Jungen zu lesen. Sonst erfährt man nur die Sicht eines Mädchens.
Die ganze Geschichte ist so unfassbar Emotions geladen. Auf der einen ...

Ich fand es sehr aufregend eine Liebesgeschichte aus der Sicht des Jungen zu lesen. Sonst erfährt man nur die Sicht eines Mädchens.
Die ganze Geschichte ist so unfassbar Emotions geladen. Auf der einen Seite erlebt man wie Henry seine erste Liebe kennen lernt und auf der anderen wie Grace ihre erste Liebe verliert.
Und dazwischen sitzen Muz und Lola sie sind die besten und treuesten Freunde die man sich nur wünschen kann. Sie warnen Henry von Anfang an und sind am Ende trotzdem da und versuchen ihm den Schmerz ein wenig zu nehmen.

Henry ist ein total ungewöhnlicher Junge.
Er macht sich nicht viel daraus das er mit 17 noch keine Freundin hatte oder gar sein erstes Mal. Er ist eher darauf bedacht gute Noten zu bekommen und reist sich den Hintern auf um Chef Redakteur der Schülerzeitung zu werden.
Doch dann lernt er Grace kennen.
Grace ist total in sich gekehrt, sie ist fast unscheinbar. Im Unterricht verhält sie sich ruhig und niemand beachtet sie, bis auf Henry.
Und er verliebt sich vom ersten Augenblick in sie.

Und so beginnt die aufregende aber auch traurige Geschichte von Henry und Grace. Henry hat es vom ersten Moment an wahnsinnig schwer an Grace heran zu kommen. An manchen Tagen ist sie gut drauf an anderen redet sie kein Wort. Es dauert sehr lange, bis Henry an sie heran kommt und hinter Graces Mauern schauen kann. Und das ändert alles.
Ich kann Grace so gut verstehen, jedes einzelne Gefühl von ihr. Einerseits möchte sie einen Neu Anfang und alles was geschehen ist vergessen, anderseits hat sie aber auch das Gefühl in der Schuld der Eltern zu stehen.
Und auch Henry, macht eine wahnsinnig schwere Zeit durch. Er verliebt sich das erste mal und alles endet in einem solchen Chaos. Trotz das er ein gebrochenes Herz hat steckt er den Kopf nicht in den Sand. Das hat er zum Teil seinen Freunden und seiner Schwester zu verdanken.

Veröffentlicht am 17.09.2017

Twilight meets Tribute von Panem

Hüter der fünf Leben
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Hüter der fünf Leben stand schon eine weile in meinem Regal. Letztens hatte ich ein kurzes Buch für zwischendurch gebraucht. Also dachte ich mir lese ich Hüter der fünf Leben.

Vivien hat es in ihrem ...


Hüter der fünf Leben stand schon eine weile in meinem Regal. Letztens hatte ich ein kurzes Buch für zwischendurch gebraucht. Also dachte ich mir lese ich Hüter der fünf Leben.

Vivien hat es in ihrem Leben nicht leicht. Sie hat einen Großvater der sie behütet und beschützt. Er kontrolliert regelrecht. Ihr Vater hingegen ist das genau Gegenteil, er lebt seinen Traum und lässt seine Tochter lieber bei ihrem Großvater aufwachsen da er ihr selbst nicht viel bieten kann.
Trotz das Vivien bei ihrem reichen Großvater aufwächst ist sie ganz und gar nicht abgehoben, eher im Gegenteil sie liebt die Natur und kommt lieber schlamm bespritzt nach Hause als mit feiner Kleidung vom Gold Teller zu essen. Das liebe ich an Vivien so, das sie sich von Äußerlichkeiten nicht beeinflussen lässt.

Liam ist durch und durch ein Natur Freund. Er wohnt schon sein ganzes Leben in dem kleinem Städtchen in der nähe des Nationalparks. Er kennt jeden Winkel des Parks und fühlt sich dort zuhause. Liam ist gerne in der Wildnis unterwegs da er durch sein Geheimnis Angst hat als Freak bezeichnet zu werden. Er meidet die Schule und alle anderen in der kleinen Stadt nur seine Eltern wissen was mit Liam los ist. Doch nehmen sie es einfach hin und lassen Liam seinen Weg gehen.

Als Vivien auf Liam trifft merkt man sofort das sich zwischen den beiden etwas anbahnt. Doch Liam hält Vivien von Anfang an auf Abstand damit sie nicht hinter sein Geheimnis kommt. Doch wie Frauen so sind ist Vivien davon überzeugt heraus zu finden was Liam vor ihr versteckt.

Der Schreibstil von Nica Stevens war richtig packend. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen da ich unbedingt wissen wollte wie es weiter geht. Es ist ein perfektes Buch für zwischendurch, da es nicht so viele Seiten hat. Es war die perfekte Spannung an den richtigen Stellen. Auch der Humor kommt in Hüter der fünf Leben nicht zu kurz.
Es ist toll Vivien und Liam bei ihren Konversationen zu begleiten.

Wow! Twilights Meets Tribute von Panem.

Ich hatte oft das Gefühl als wäre ich in Panem gelandet mit all den Verschwörungen und dem gut gegen böse. Es gab auch einen Bösewicht wie Präsident Snow, der dachte er kann allein die Welt regieren. Zum Schluss hin war ich dann plötzlich in Forks. Eine Kleinstadt, jeder kennt jeden. Der beste Freund der plötzlich auf Abstand geht und ein Geheimnis hat. Dann lüftet Sie das Geheimnis und gerät zwischen die Fronten.
Die Schluss Zene hat mich sehr, sehr stark an Twilight erinnert. So aller Familien Zusammenhalt des Werwolf Rudel.

Hüter der fünf Leben war für mich ein toller Ausflug in eine andere Welt. Obwohl es in unserer Zeit spielt, war es doch eine ganz andere Welt die man am Ende kennen lernen durfte.
Ich kann Hüter der fünf Leben jedem nur empfehlen.

Veröffentlicht am 28.08.2017

Was für ein tolles Kinderbuch.

Die Superfrucht
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Die Superfrucht und wie sie die Stadt verwüstete ist einfach toll. Die Geschichte ist nicht nur kurz gehalten sie hat auch wunderschöne Illustrationen. Ich finde es schwierig bei Kinderbüchern das richtige ...

Die Superfrucht und wie sie die Stadt verwüstete ist einfach toll. Die Geschichte ist nicht nur kurz gehalten sie hat auch wunderschöne Illustrationen. Ich finde es schwierig bei Kinderbüchern das richtige Maß zu finden. Schließlich dürfen sie auch nicht zu lang sein, da wohl kaum ein Kind einen dicken Schinken mit 600 Seiten lesen möchte.

Ich finde in dieser Geschichte wurde das Maß wirklich gut getroffen. Für mich persönlich hätten aus noch ein paar mehr Seiten sein dürfen. Dann hätte man das Abenteuer von Julien und Professor Samig noch etwas vertiefen können. So war das Abenteuer doch schon recht schnell vorbei.

Auch der Schreibstil ist einfach und schwierige Worte werden super erklärt. Auch die einzelnen Dialoge zwischen den Charakteren sind einfach zu verstehen. An manchen Stellen wenn Julien Dummheiten macht oder zu wild ist sagt Professor Samig es klar und Verständlich. Man konnte die einzelnen Stimmungen richtig wahr nehmen.

Das Cover ist schön Farbenfroh und macht Neugierig auf die Geschichte.

Ich bin auf jeden Fall sehr begeistert von Die Superfrucht und wie sie die Stadt verwüstete. Eine klare Empfehlung für alle Kids.

Veröffentlicht am 26.08.2017

Eine einzigartige Welt die man erlebt haben muss

Requia
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Die ersten 100 Seiten waren für mich etwas anstrengend, da es eine völlig eigene Welt ist mit vielen verschiedenen Völkern und ständig springt man von einem Charakter zum anderem. Es war wirklich etwas ...

Die ersten 100 Seiten waren für mich etwas anstrengend, da es eine völlig eigene Welt ist mit vielen verschiedenen Völkern und ständig springt man von einem Charakter zum anderem. Es war wirklich etwas verwirrend und ich wusste nicht immer die ganzen Charaktere ein zu ordnen. Aber nach guten 150 Seiten war ich im Fluss und habe den roten Faden gefunden.

Requia kann man so mit Worten nicht beschreiben man muss es wirklich selbst gelesen zu haben um zu verstehen wie komplex diese ganze Welt ist. Das ist der Wahnsinn. Ich war anfangs echt unsicher ob mir das alles so gefallen wird und ob ich damit überhaupt klar komme, aber es ist wirklich toll.

Ich bin total fasziniert von der ganzen Welt und den Charakteren. Ich möchte auf jeden Fall auch Band 2 und die anderen Bände die Folgen lesen. Da ich sehr gespannt bin wie es mit allen Beteiligten weiter geht. Vor allem für Yana stehen große Veränderungen an. Aber bis jetzt hat sich Yana wirklich klasse geschlagen.

Auch wenn das ganze nicht auf Hochdeutsch geschrieben wurde versteht man wirklich alles. Und für alles andere wurde ein ausführliches Glossar beigefügt mit dem wirklich keine Fragen offen bleiben. Ich liebe sowas in Büchern, Glossare und Beschreibungen einzelner Wörter oder anderer Dinge so kann man direkt mehr über die Geschichte bzw die Welt lernen und hat keine Probleme bei den einzelnen Wörtern sie zu lesen. Mir passiert es oft das ich an verschiedenen Wörtern hängen bleibe weil ich mir nie sicher bin wie man die richtig liest. Bei Requia ist das nicht der Fall!

Ich möchte euch von dieser riesen Geschichte gar nicht viel vor weg nehmen. Ich kann euch nur sagen wenn ihr was einzigartiges lesen wollt mit einer wahnsinnig komplexen Welt dann lest Requia.

Veröffentlicht am 03.08.2017

Eine etwas langatmige Geschichte mit wenig Spannung

Ein angesehener Mann
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Was soll ich sagen.
Ich wusste das Ein Angesehener Mann etwas anders sein wird. Aber das es so wird hatte ich jetzt doch nicht erwartet.

Es gab sehr viele Wörter die nicht wirklich erklärt wurden, man ...

Was soll ich sagen.
Ich wusste das Ein Angesehener Mann etwas anders sein wird. Aber das es so wird hatte ich jetzt doch nicht erwartet.

Es gab sehr viele Wörter die nicht wirklich erklärt wurden, man musste sich aus der Geschichte heraus alles selbst zusammen reimen. Vielleicht wäre es da leichter gewesen wenn man ein Glossar angefertigt hätte.
Auch die Fahrten von einem Ort zum anderem waren meist eher langweilig als Abenteuerlustig.
Ja ich weiß, früher hat man es nicht so einfach gehabt von einem Ort zum anderem zu kommen. Aber 30% des Buches besteht nur aus Fahrten. Und sobald sie an einem Ort ankamen, waren sie keine 5 Minuten später wieder unterwegs in die andere Richtung.

Auch war für mich keine wirkliche Spannung dabei. Das einzig Positive war das es wie es sich in einem guten Krimi gehört, es bis zum Schluss gedauert hat bis man den Täter hatte. Und ich war ehrlich überrascht von dem Ende. Ich wusste ehrlich gesagt überhaupt nicht wer der Täter ist.

Was ich auch sehr positiv finde ist die Beschreibung der verschiedenen Orte. Ich konnte mir das alles sehr gut vorstellen. Auch ist es interessant zu erfahren wie es früher einmal war. Traurig ist nur das man das mit der "Rassen" Trennung noch heute weiter führt.
Dabei sind wir alles Menschen. Ein böser Mensch entscheidet sich nicht von einem guten Menschen durch die Hautfarbe. Es ist seine eigene Entscheidung und seine Handlungen die ihn zu gut oder böse werden lassen

Ich finde es aber toll das Captian Wyndham langsam anfängt über all das nach zu denken was die Engländer wirklich in Indien anrichten. Er ist zwar noch nicht ganz überzeugt aber er beginnt in eine andere Richtung zu denken.
Allein das er seinem Sergeant Banerjee bei der Wohnsituation behilflich ist zeigt das Captian Wyndham anders denkt.

Was ich auch positiv bewerten möchte ist die Karte. Sie zeigt alle Schauplätze der Geschichte und man kann nach verfolgen wo sie sich gerade befinden. Ich finde sowas immer sehr schön anzusehen.

Vielleicht bin ich auch nicht der Typ Leser für eine so Historische Geschichte.