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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.09.2019

Die Rose von Whitechapel

Hurenmord
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Rezension:

Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Piper Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst nicht meine Bewertung.

Um den Inhalt nicht vorweg zu nehmen, verweise ...

Rezension:

Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Piper Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst nicht meine Bewertung.

Um den Inhalt nicht vorweg zu nehmen, verweise ich hier auf den Klappentext/Kurzbeschreibung, dem Leser soll die Möglichkeit gegeben werden, in den Genuss der Geschichte zu kommen.

Nach dem wunderbaren ersten Band „Hurentochter“ habe ich mich sehr über den weiteren Band „Hurenmord“ gefreut. Nach nur wenigen Seiten konnte mich die Geschichte wieder abholen. Den Schreibstil von Tabea Koenig kann ich nur hervorheben, dieser ist flüssig, sehr fließend und trotz des historischen Aspekts leicht verständlich. Die Geschichte wurde in 3 Hauptteile unterteilt, die inbegriffenen Kapitel hatten eine angenehme Länge Die Erzählungen wurden aus verschiedenen Perspektiven dargestellt, sodass ich die Möglichkeit hatte, dem Verlauf bündig und glaubhaft zu folgen. Das Setting von London im Jahre 1888 wurde von der Autorin teilweise erschreckend detailliert und bildlich dargestellt. Beim Lesen hatte ich das Gefühl, selbst durch die Gassen der Stadt zu laufen. Auch bei den Schilderungen über und von „Jack the Ripper“ lief mir oft ein kalter Schauer über den Rücken. Ein Spannungsbogen wird bereits zu Beginn aufgebaut und trotz wenigen Vorhersehbarkeiten auch gehalten.

Über Hauptprotagonistin Christine Gillard habe ich bereits im ersten Band einiges erfahren können und habe mich nun gefreut, dass ihr ein wenig mehr Aufmerksamkeit gewidmet wird. Es ist erschreckend lesen zu müssen wie schnell Frauen in der damaligen Zeit abrutschen konnten und welche Bürden sich auf sich nehmen mussten.
Alle Nebencharaktere wurden authentisch und fließend mit eingebracht.

Das Cover gefällt mir sehr gut. Buchtitel und Buchinhalt passen zueinander.

Mein Fazit:

Eine gelungene Fortsetzung des ersten Bandes, mit Gänsehautmomenten. Ein Buch welches ich kaum aus den Händen legen konnte.

Ich vergebe 5 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 19.09.2019

Schöne Love-Story

New Promises
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Rezension:

Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Droemer Knaur Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst nicht meine Bewertung.

Um den Inhalt nicht vorweg zu nehmen, ...

Rezension:

Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Droemer Knaur Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst nicht meine Bewertung.

Um den Inhalt nicht vorweg zu nehmen, verweise ich hier auf den Klappentext/Kurzbeschreibung, dem Leser soll die Möglichkeit gegeben werden, in den Genuss der Geschichte zu kommen.

Es handelt sich um den zweiten Band der Green-Valley-Love-Reihe, bei dem ich mich bereits nach nur wenigen Seiten wieder in den Rocky Mountains befand. Den Schreibstil habe ich als modern, gefühlvoll und leicht verständlich empfunden. Die Perspektive der Erzählungen findet aus der Sicht von Hauptprotagonistin Izzy statt, was mir sehr gut gefallen hat, denn so hatte ich die Möglichkeit ihre Gedankengänge und Handlungen zu verstehen, wenn aber auch nicht immer nachvollziehen zu können. Orte und Situationen wurden bildlich, detailliert und ohne Ausschweife dargestellt. Die Kapitel hatten genau die richtige Länge und das Buch habe ich im nu durchgelesen.

Izzy war mir bereits aus dem ersten Band bekannt, nun im zweiten wird ihr die volle Aufmerksamkeit geschenkt. Ich mochte Izzy´s hilfsbereite und offene Art sehr, aber zwischenzeitlich gab es Situationen bei denen sie unüberlegt und zu übertrieben reagiert hat, auch wenn ich oft den Hintergrund ihres Handelns verstehen konnte.
Sehr gewöhnungsbedürftig empfand ich den Charakter und das Verhalten von Netflix-Star Cole Jacobs.
Über Will habe ich sehr gerne gelesen, auch habe ich mich gefreut, über jetzige „Nebencharaktere“ die ich bereits aus dem ersten Band kannte wieder einiges erfahren zu dürfen.
Diese wurden authentisch und fließend mit eingebracht.

Das Cover gefällt mir sehr gut. Buchtitel und Buchinhalt passen zueinander.

Mein Fazit:

Eine schöne Liebesgeschichte, die ich kaum aus den Händen legen konnte.

Ich vergebe gerne 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 18.09.2019

Die Arena

Die Arena: Grausame Spiele
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Rezension:

Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Rowohlt Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst nicht meine Bewertung.

Um den Inhalt nicht vorweg zu nehmen, verweise ...

Rezension:

Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Rowohlt Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst nicht meine Bewertung.

Um den Inhalt nicht vorweg zu nehmen, verweise ich hier auf den Klappentext/Kurzbeschreibung, dem Leser soll die Möglichkeit gegeben werden, in den Genuss der Geschichte zu kommen.

Der aussagekräftige Klappentext und das Cover weckten bereits vor einiger Zeit mein Interesse. Mit einem spannenden Prolog beginnt die Geschichte aus der Sicht von „Hoshiko“. Gleich zu Anfang wird ein hoher Spannungsbogen aufgebaut und trotz einiger Vorhersehbarkeiten bis zum Ende gehalten. Die Erzählperspektiven wechseln zwischen Hoshiko und Ben, zum einen mag ich eine Perspektivenwechsel, da ich so immer die Möglichkeit habe, Gefühle und Gedankengänge der Protagonisten zu verstehen und dem Verlauf bündig folgen zu können. Hier empfand ich es als ein wenig unruhig, teilweise wechselte gerade dieser schon nach einer halben Seite, sodass es mir bis zum Ende nicht gelang in einen ruhigen und angenehmen Lesefluss zu gelangen. Orte wurden bildlich und detailliert dargestellt. Einzelne Situationen, vor allem bei den Beschreibungen wie die „Pures“ mit den „Dregs“ umgehen waren mir zu teilweise zu schockierend und brutal, hier habe ich mir die Frage gestellt, ob die Altersfreigabe von 12 angebracht ist? Trotzdem denke ich, kann man aus dieser Geschichte Parallelen zu unserer jetzigen Zeit ziehen, die Frage wie wir miteinander umgehen, konnte ich mir während des lesen oft stellen.

Hoshiko und Ben kommen aus zwei völlig unterschiedlichen Schichten, diese werden perfekt dargestellt und dem Leser nahe gebracht. Beide Hauptprotagonisten sind mir relativ schnell ans Herz gewachsen. Hoshiko mit ihrer unerschütterlichen, liebevollen und hilfsbereiten Art. Dann Ben, der während der gesamten Geschichte den Mut verkörperte, sich aufzulehnen, etwas bewirken zu wollen.
Das Verhalten und den Charakter von Zirkusdirektor Silvio hat mich regelrecht abgestoßen, wobei ich hier zu vielen gesellschaftskritischen Themen und Kriegen aus vergangener Zeit Übereinstimmungen finden konnte.
Weitere Nebencharaktere wurden authentisch und fließend mit eingebracht.

Das Cover ist ein „Hingucker“ und weckt das Interesse. Buchtitel und Buchinhalt passen zueinander.

Mein Fazit:

Eine spannende, schockierende und übergreifende Geschichte.

Ich vergebe 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 16.09.2019

Ein schöner Wohlfühlroman

Annas kleiner Teeladen
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Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Droemer Knaur Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst nicht meine Bewertung.

Um den Inhalt nicht vorweg zu nehmen, verweise ich ...

Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Droemer Knaur Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst nicht meine Bewertung.

Um den Inhalt nicht vorweg zu nehmen, verweise ich hier auf den Klappentext/Kurzbeschreibung, dem Leser soll die Möglichkeit gegeben werden, in den Genuss der Geschichte zu kommen.

Die Kurzbeschreibung und das schöne Cover machten mich auf diese Geschichte aufmerksam. Ich benötigte nur wenige Seiten um mich in dieser wohl zu fühlen. Den Schreibstil habe ich als flüssig, gefühlvoll und leicht verständlich empfunden. Das Buch wurde in 4 Bereiche eingeteilt (Winter, Frühling, Sommer und Herbst). Die einzelnen Kapitel hatten eine angenehme Länge. Die Erzählperspektive wurden Größenteils aus der Sicht von Hauptprotagonistin Anna erzählt, wechselten aber zwischenzeitlich auch zu anderen Protagonisten, so hatte ich die Möglichkeit dem gesamten Geschehen zu plausibel zu folgen. Orte und Situationen wurden bildlich, detailliert aber nicht zu ausschweifend dargestellt. Auch wenn die Geschichte natürlich größtenteils vorhersehbar war, konnte die Autorin einige Spannungsmomente mit einbauen.

Anna ist mir gleich ans Herz gewachsen, in vielen Momenten habe ich mit ihr fühlen und fiebern können. Auch wie sie ihr Leben nach dem vorausgegangenen Schicksalsschlag wieder selbst in die Hand nimmt und sich dabei rührend um Tochter Ellie kümmert.
Matthews Verhalten konnte ich nicht immer nachvollziehen, aber auch er hat sein Päckchen zu tragen und versucht, aus jeder Situation das Beste zu machen.
Mir haben die einzelnen Szenen zu Meredith sehr gut gefallen. Nebencharaktere wurden authentisch und fließend mit eingebracht. Ein richtig netter Ort mit lieben Menschen, die ich hier nicht alle erwähnen kann.

Das Cover gefällt mir sehr, es strahlt eine gewisse Ruhe aus. Buchtitel und Buchinhalt passen zueinander.

Mein Fazit:

Ein schöner Wohlfühlroman mit einem tollen Setting, den ich sehr gerne gelesen habe.
Ich freue mich auf weitere Geschichten der Autorin.

Ich vergebe gerne 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 11.09.2019

Wunderschöne Geschichte

Für immer die Deine
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Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Bloggerportal Randomhouse und dem Heyne Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst nicht meine Bewertung.

Um den Inhalt nicht vorweg ...

Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Bloggerportal Randomhouse und dem Heyne Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst nicht meine Bewertung.

Um den Inhalt nicht vorweg zu nehmen, verweise ich hier auf den Klappentext/Kurzbeschreibung, dem Leser soll die Möglichkeit gegeben werden, in den Genuss der Geschichte zu kommen.
Die Kurzbeschreibung erweckte bei mir das Interesse, die Geschichte unbedingt lesen zu wollen lesen. Diese begann im Februar 2019 im „Alten Land“ und hier benötigte ich nur wenige Seiten um in einen angenehmen Lesefluss zu gelangen. Den Schreibstil empfand ich als flüssig, klar und leicht verständlich. Ein Spannungsbogen wird relativ zu Beginn aufgebaut und wenn man sich ganz darauf einlässt bis zum Ende gehalten. Die Erzählperspektive findet hauptsächlich aus der Sicht von Klara (Vergangenheit) und Marie (Gegenwart)statt, aber auch einige wenige Male aus der Sicht anderer Protagonisten. Zusätzlich wechselte die Zeit immer wieder von Vergangenheit in die Gegenwart, was ich generell sehr gerne habe um so bündig Ereignisse verstehen zu können und einen Zusammenhang zu finden. Leider muss ich sagen das mir die Erzählungen aus der Gegenwart nicht so gut gefallen habe, mir fehlten die Emotionen und oft hatte ich das Gefühl, Passagen aus der Gegenwart wurden lediglich „dazwischen“ geschoben. Orte und Situationen aus der Vergangenheit wurden bildlich und detailliert, ohne Ausschweife dargestellt. Die Kapitel hatten eine angenehme Länge.

Ich habe es genossen über Klara und Fritz zu lesen, welche Stärken beide auch entwickeln konnten oder vielleicht auch mussten innerhalb dieser schwierigen Zeit.

„Aber jemanden zu lieben, nachdem die Schmetterlinge davon geflogen sind, das ist eine Entscheidung die man selber trifft“
(S.335)

Alle Nebencharaktere wurden authentisch und fließend mit eingebracht.

Das Cover gefällt mir sehr gut. Buchtitel und Buchinhalt passen zueinander.

Mein Fazit:
Eine tiefgründige, teils erschreckende Geschichte über Verzweiflung, Enttäuschung und ganz viel Liebe, die ich im nu durchgelesen habe und welche zum nachdenken anregt.

Ich vergebe 4 von 5 Sterne.