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Veröffentlicht am 25.06.2020

"bittere Jagd - mitreißend, bewegend und Spannung bis zum Schluss

Die Sündenbraut
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Das ist jetzt der 2.Roman und die „Braut-Reihe“ geht weiter. Diesmal mit einem Titel, der raffiniert gewählt ist, da man sich erstmal was völlig anderes darunter vorstellt und beim Lesen Stück für Stück ...

Das ist jetzt der 2.Roman und die „Braut-Reihe“ geht weiter. Diesmal mit einem Titel, der raffiniert gewählt ist, da man sich erstmal was völlig anderes darunter vorstellt und beim Lesen Stück für Stück dahinter kommt, was für eine Bedeutung er tatsächlich hat. Das Mittelalter war nun mal geprägt von Aberglauben und man hat natürlich alles dafür getan, damit man das Seelenheil retten kann und auch nach dem Tod keine Strafe erleiden muss. Und genau hier steigt die Geschichte ein, für mich etwas völlig neues und erstaunliches, aber die Vorstellungen und der Glaube gingen damals in solche vielleicht auch teilweise befremdliche Richtungen, wurde von der Kirche ja auch so geprägt.
Ich hab dieses Buch regelrecht verschlungen, war ich vom ersten Buch schon so überrascht und begeistert, die Entwicklung der Geschichte, die Hintergründe und der Schreibstil gefallen mir sehr.
Auch wenn das Mittelalter doch recht düster ist und in dieser Geschichte ebenfalls grausames ans Licht kommt, was die familiäre Seite von Fenja betrifft, so hat die Autorin dennoch an passenden Stellen etliche humorvolle Passagen eingebaut, die alles aufgelockert haben und für das richtige Maß an Spannung, Humor und Romantik gesorgt haben.
Die einzelnen geschichtlichen Abläufe sind so detailliert umschrieben, was mich zusätzlich begeistert, wenn Geschichtshintergründe in eine romantische, spannende Geschichte einfließen und man sich noch viel besser in diese Zeit zurückversetzen kann.
Man kann wirklich nichts erahnen, man hofft, man bangt und doch verläuft vieles völlig anders aber absolut genial, was die Geschichte nochmal mehr besonders macht. Raffinierte Wendungen, Begebenheiten, bei denen man den Atem anhält oder schon sämtliche Szenarien im Kopf ausgelöst werden und trotzdem verläuft es mit vielen wow Effekten plus etlichen Lacheinheiten, die einfach klasse sind und für mich absolut tolle Unterhalten geboten haben, mit einem Geschichtsverlauf, den man absolut nicht absehen konnte und wirklich überraschend ist.
Die Charaktere sind auf jeden Fall gut getroffen und dargestellt, ob eher düstere Gestalten wie Roderich oder Ingbert, die ihre Aufträge ziemlich versessen ausführen und vor nichts zurückscheuen, oder Fenja, die mit ihrem Dickkopf und ihrer impulsiven Art auf ihrer Suche nach Aufklärung öfter mit Gerald, dem Handwerker aneinander gerät, wobei man wirklich das Gefühl hat, mittendrin zu stecken und die jeweilige Stimmung genau einfangen zu können. Der verrückte Hund Red, aufmerksam, seinem Herrchen treu und immer als Beschützer zur Stelle, oder Gerald selber, der sich oft einen Spaß draus macht, Fenja aufzuziehen. Und Achatus, der verrückte Alchemist – oh man, da wird man sofort an Asterix und Obelix erinnert und es passt so herrlich!
Das Cover ist einfach wunderschön – die Farben, diese Spannung, die erzeugt wird, gerade auch mit dem Kloster im Hintergrund- wirklich gelungen und lädt förmlich dazu ein, das Buch lesen zu wollen, weil es auch so ein Hingucker ist.
Ein kleiner Wehmutstropfen ist das Ende, weil es zwar alles in allem eine fesselnde und bewegende Geschichte ist, mit all den mittelalterlichen Wirren und Bräuchen, doch hätte es zum Gesamtbild und für alle mit romantischer Ader noch ein kleines bisschen mehr sein dürfen.
Insgesamt ist dies ein Buch, was man immer wieder lesen könnte, woran man gern zurück denkt und für alle, die historische Romane lieben eine 100%ige Leseempfehlung ist. Und auch hier würde man sich wünschen, dass es mal eine Verfilmung geben würde.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.06.2020

Sophias Träume- 2.Teil der Schönheits-Trilogie

Die Farben der Schönheit - Sophias Träume
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Der 2.Teil um Sophia Krohn, ihre neue Arbeit bei Elizabeth Arden und auch die mysteriöse Suche nach ihrem vermutlich doch lebenden Sohn gestalten sich sehr abwechslungsreich, in all den Wirren der Wirtschaftskrise ...

Der 2.Teil um Sophia Krohn, ihre neue Arbeit bei Elizabeth Arden und auch die mysteriöse Suche nach ihrem vermutlich doch lebenden Sohn gestalten sich sehr abwechslungsreich, in all den Wirren der Wirtschaftskrise durch die Lehman Brothers, die vielen daraus entstandenen Entlassungen, die Wandlungen auch im Deutschen Reich als auch die Wechsel der amerikanischen Präsidenten.
Dieser Teil hat mir wieder gut gefallen, weil die Autorin die Geschichte nach dem 1.Weltkrieg bis zum Aufstieg Hitlers gut recherchiert und genial eingebaut hat. All das, was zwischenzeitlich sowohl in Amerika, ihrer neuen Heimat, als auch in ihrer alten Heimat geschieht, wird durch die Ereignisse in Sophias Leben toll herausgestellt, aber auch nicht zu viel, sondern genau zu den jeweiligen Situationen passend. Einige Vorkommnisse lassen sie auch ab und zu zwischen den Kontinenten reisen und der Konflikt zwischen „Madame“ Rubinstein und Elizabeth Arden entwickelt sich auch immer spannender, denn Sophia steckt durch ihre Arbeit genau zwischen den Fronten.
Sophia wirkt jetzt wesentlich stärker, auch wenn sie an manche Dinge noch recht unbedarft rangeht und manchmal auch von ihren Emotionen getrieben wird, teilweise aus dem Bauch heraus, so merkt man, dass ihre Erlebnisse und ihre Arbeit sie herausfordern und gleichzeitig stärker machen. Manchmal verfällt sie dann aber wieder in Schüchternheit, lässt sich gerade von ihrer Vorgesetzten und auch von Elizabeth Arden selbst sehr viel gefallen, obwohl sie das Recht und die Möglichkeit gehabt hätte, etwas sagen zu können.
Sie muss viele Entscheidungen treffen, die ihr weiteres Leben betreffen und im Land der Reichen und Schönen seinen Platz zu finden, zwischen machthungrigen konkurrierenden Frauen, ist nicht leicht und doch ist sie für mich eine erstaunliche Frau. Sie hat für ihr junges Alter viel wegzustecken, sowohl aufgrund des Verhaltens ihrer Eltern, ihrer besten Freundin oder auch berufsmäßig. Über die romantische Seite bin ich froh, aber doch überrascht, auf jeden Fall nicht im kitschigen Verlauf, sondern mit Hürden und Skepsis, gerade weil Sophia soviel negatives erlebt hat.
Die Geschichte liest sich wirklich sehr gut, ein angenehmer Schreibstil, der einen total eintauchen lässt und durch die vielen Beschreibungen Einblick in die jeweilige Situation gibt. Es war für mich weder langatmig, noch langweilig, denn dadurch dass geschichtliche Ereignisse und Sophias Geschichte ineinander fließen, ist alles sehr abwechslungsreich und unterhaltsam.
Das Cover jedes Bandes gefällt mir sehr, denn man sieht die Veränderung und Reife dieser Frau, die Farben sind schön aufeinander abgestimmt und der Haupttitel: Die Farben der Schönheit sind die Grundlage aller drei Teile, wenn auch mit unterschiedlichen Tätigkeitsbereichen.
Am Ende war ich etwas überrascht, im Ebook war schon bei 85% Schluss, danach erfolgten Leseproben und es war auch ein wenig mittendrin, was natürlich die Spannung auf den 3.Teil gleichzeitig wieder heben soll, was es durchaus macht und ich mich schon sehr auf den letzten Teil freue, denn wieder ist alles offen und Sophia steht wieder vor weiteren Abzweigungen und Entscheidungen und überraschenden Ereignissen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.06.2020

Großes Gefühlskino - Emotionen pur

Trust me - Blindes Vertrauen
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Wenn Bücher Spuren hinterlassen.... Dieses Buch tut es auf jeden Fall, denn es ist so einfühlsam beschrieben, so berührend, eine Geschichte, bei der man eigentlich hassen müsste, aber dank der Charaktere ...

Wenn Bücher Spuren hinterlassen.... Dieses Buch tut es auf jeden Fall, denn es ist so einfühlsam beschrieben, so berührend, eine Geschichte, bei der man eigentlich hassen müsste, aber dank der Charaktere spürt, dass alte, tiefe Wunden durch das Vertrauen zu einem Menschen Stück für Stück heilen können, selbst wenn Narben bleiben.
Ich hab das Buch bei einer Verlosung der Autorin gewonnen und ich freu mich sehr, weil es ein ganz besonderes Buch ist.
Schon alleine das Cover ist einfach so genial erstellt, es zeigt auf einen Blick sämtliche Emotionen, die einen in dieser Geschichte erwarten und glaubt mir, es wird Euch zu Tränen rühren. Aber nicht nur, weil beide Protagonisten mit ihrer Vergangenheit leben müssen, die wirklich furchtbar sind und es einem kalt den Rücken runter läuft, je mehr man in die Geschichte eintaucht. Nein, es ist eher, weil Eywa und auch Leon zwei besondere, liebenswerte Charaktere sind, die vesuchen, auf ihre ganz spezielle Weise damit umzugehen. Zwei Menschen, die so sympathisch sind, so speziell, aufgrund ihrer Art so aufmerksam und im Kampf mit sich selbst, aber dennoch das Lachen lieben, die Momente und Augenblicke lieben und das auch gegenseitig zeigen.

Und diese Geschichte ist nicht so vorhersehbar, wie man es vielleicht denkt, nein Moni Kaspers versteht es, Dramatik, Spannung zu erzeugen und auch zu halten, gleichzeitig aber auch romantische Stimmung einzufangen, dieses sanfte begegnen, die anfängliche Skepsis, Angst, Zurückhaltung und diese Momentaufnahme, wenn man über den Schatten springt und alles ignoriert, was einen bislang so sehr verängstigt hat.
Unglaublich schön und wirklich berührend.
Was ich sehr originell fand, waren die jeweiligen Reime am Anfang eines Kapitels, als wenn man darauf vorbereitet wird, was an Empfindungen und Stimmung im nächsten Kapitel kommen wird.

Wie sich Leon und Eywa gegenseitig helfen, aus ihrer Situation das Beste zu machen, durch kleine Gesten, Sätze, die Gesichtsausdrücke, Orte, die für sie Bedeutung haben - es sind die vielen kleinen Dinge, die die Geschichte so wertvoll machen und sie authentisch wirken lassen.

Großes Gefühlskino, ein tobender Sturm trifft auf sanfte Brise - und alles was wichtig ist, was man vor seinem inneren Auge sieht und das Herz sprechen lässt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.06.2020

Mut zum Überleben

Die Champagnerkönigin
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In diesem Buch geht es um die junge Isabelle, die gegen den Willen ihrer Eltern mit dem attraktiven Radprofi Leon Feininger durchbrennt. Doch nicht alles ist so, wie sie sich das vorgestellt hat, denn ...

In diesem Buch geht es um die junge Isabelle, die gegen den Willen ihrer Eltern mit dem attraktiven Radprofi Leon Feininger durchbrennt. Doch nicht alles ist so, wie sie sich das vorgestellt hat, denn bislang ist sie doch ein ziemlich verwöhntes Mädchen gewesen, dass sich nicht die Hände schmutzig machen oder mal selbst mit anpacken musste. Durch das geerbte Weingut ist sie nun gefordert und zwar mehr, als man meint, denn so einfach, wie man sich das vielleicht vorstellt ist es nicht. Ein Tiefschlag nach dem anderen folgt, Zweifel tauchen auf, auch der Anfang und die Kontaktaufnahme zu den Einwohnern gestaltet sich schwierig. Hier erlebt man Zurückhaltung, Neid, Argwohn - aber natürlich auch liebenswerte Menschen, die ihr helfen, sich einzuleben und ihre Träume zu verfolgen, wie zum Beispiel den Angestellten Claude oder seine Lebensgefährtin Micheline.

Anfangs hab ich gedacht, wow 511 Seiten, und ja vielleicht hätte man manche Szenen etwas abkürzen können, aber im Großen und Ganzen fand ich es erstaunlich, was man über das Thema Champagner alles lernen kann, was wirklich interessant und verständlich, aber auch ausreichend erklärt ist und durch einige Bilder noch hervorgehoben wird.

Mit Isabelle bin ich lange nicht warm geworden, weil ich sie anfangs wirklich unerträglich arrogant, fordernd und unzufrieden fand. Zum Glück verändert sich das Stück für Stück, aber immer wieder scheint ihre besserwisserische Art, ihr schnelles urteilen über andere und ihr Verhalten auch ihren besten Freundinnen gegenüber durch, was für mich oft wirklich unverständlich war und mich auch ab und zu doch ziemlich aufgeregt hat, selbst wenn sie einiges durchmachen muss.

Daniel ist für mich ein talentierter Kellermeister, der sich darauf aber nichts einbildet und mit seiner Sanftheit und seiner ruhigen Ausstrahlung sorgt er für gewissen Ausgleich. Seine Ideen sind berührend und selbstlos.
Am Schluss war ich ehrlich gesagt etwas geschockt, denn das hätte ich einfach nicht erwartet und hat Isabelle in meinen Augen wieder etwas herabgestuft, dafür hab ich nicht wirklich Verständnis gehabt und ich bin gespannt, ob man darüber in den folgenden Bänden noch was lesen kann.

Alles in allem lässt mich die Geschichte ein wenig mit gemischten Gefühlen zurück - einerseits finde ich die Idee und den Aufbau der Geschichte interessant, die Charaktere sind auch gut umschrieben, da es eine gute Mischung aus intriganten, eifersüchtigen Personen gibt, andere mit Berechnung, einigen mit trauriger Vergangenheit und dann wieder welche, die offen für Neues und Andere sind, die positiv sind und trotz des eigenen Leids so selbstlos sind. Genau das hat die Geschichte gut rausgestellt: Sei für andere da, nimm Dich selbst zurück, tue selbst was und auch für andere, freu Dich über das, was Du geschafft hast, lass Dich nicht von Niederlagen runterreißen, sondern entwickle Plan B und bleib positiv, und dass Freundschaft und Vertrauen in Notlagen so wichtig sind, dazu muss man aber selbst ein guter Freund sein.
Allerdings ist es mir einfach schwer gefallen, mit Isabelle warm zu werden, mit ihrer Art, ihrem Verhalten, ihrer teilweise impulsiven Art, ohne nachzudenken, um dann wieder zurückzurudern und sie hat immer wieder die Freundschaft anderer verkannt und nicht wirklich geschätzt und leider war für mich das Ende etwas zu abrupt, da hätte ich nach so vielen Seiten gerne doch etwas mehr Ausklang gefunden und leider hat man mit dem was kam, irgendwie gerechnet, daher etwas vorhersehbar. Einige Male hatte ich auch von den Ansichten und den Gesprächen das Gefühl, dass es gar nicht so richtig in die Zeit gepasst hat und eine gewisse Leichtigkeit und ein paar mehr lustige Momente haben mir dann doch gefehlt.
Etwas schade, denn die bisherigen Bücher und die Autorin selber mag ich wirklich sehr gerne!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.06.2020

Das neue Leben in Siam

Der Zwilling von Siam
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Emilie reist mit ihrem Vater von Hamburg nach Siam/Bangkok, auch das Venedig des Ostens genannt, um sich dort geschäftlich niederzulassen. Sie hat eine Anstellung als Lehrerin am Königshof erhalten.
Doch ...

Emilie reist mit ihrem Vater von Hamburg nach Siam/Bangkok, auch das Venedig des Ostens genannt, um sich dort geschäftlich niederzulassen. Sie hat eine Anstellung als Lehrerin am Königshof erhalten.
Doch die Ankunft wird getrübt, denn ihre Zwillingsschwester Marie soll mit ihrer Kutsche tödlich verunglückt sein. Ständig wird sie mit ihr verwechselt und kommt so an Informationen, dass Marie ein falsches Spiel gespielt und spioniert haben soll, denn sowohl die Deutschen als auch die Engländer liefern sich einen Wettkampf um die Gunst des Königs, auch was den Eisenbahnbau betrifft. Immer tiefer gerät sie in ein Netz aus Lügen, Machtkämpfe, Missgunst, Intrigen. Ihr Vater verhält sich ziemlich merkwürdig, so dass sie nur auf die Hilfe von Johannes, dem Schwager ihrer Schwester, rechnen kann, der aber von allen als Nichtsnutz und Rumtreiber angesehen wird. Ihr Schwager Franz wirkt so, als wenn er von dem Leben seiner Frau nicht viel mitbekommen hat.

Man denkt als Erstes erst an die Geschichte von Anna und der König, was überraschenderweise auch erwähnt wurde, obwohl die Tätigkeit am Palast eher hintergründig ist, was ich etwas schade finde. Auf jeden Fall ist der König sehr sympathisch und seine Kinder wohlerzogen.
Emilie wirkte auf mich öfter sehr dickköpfig, sie hat sich nicht groß Gedanken gemacht, wie ihr Verhalten auf andere wirkt, was sie wollte, hat sie auch durchgesetzt, ohne groß an die Gefahr zu denken. Auch etwas ungewöhnlich für die damalige Zeit. Diese vielen Gedankengänge, die sie hatte, die Spurensuche und das Ausfragen anderer waren zum Teil taktisch sehr unklug, unüberlegt und unreif. Das hat mich irgendwie die ganze Zeit gestört.
Auch die vielen Längen, die Landschaftsbeschreibungen, das Leben dort und vieles mehr, hätte etwas zusammengefasster sein können, dann wäre die Spannung nicht so häufig wieder raus genommen worden.
Die Konflikte sind zeitweise leider auch sehr verworren, zu viele Personen, zu viel wenn und aber, da bauscht sich was auf und ist aber auch schnell wieder erledigt, auf zum nächsten Vorfall und das alles trotz der Gesamtlänge des Buches.
Der Schluss des Buches ist etwas ungewöhnlich, hat mich aber auch nicht mehr gewundert, irgendwie hat man sich das schon die ganze Zeit gedacht, vielleicht nicht die Art und Weise, aber es hat vieles darauf hingedeutet. Ich hab mir nach dem Klappentext etwas mehr versprochen und war doch etwas enttäuscht, denn dieses Wow-Gefühl ist ausgeblieben.

Auch die jeweiligen Charaktere konnten mich leider nicht überzeugen, es ist alles trocken, unpersönlich, ohne große Emotionen geblieben und selbst der romantische Teil hat leider keine großen Gefühle erzeugt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere