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Veröffentlicht am 24.02.2019

Ein unglaubliches Debüt ♥

Invincible - Ich geb dich niemals auf
2

Titel: Invicible - Ich geb dich niemals auf
Autor: Stuart Reardon & Jane Harvey - Berrick
Reihe: -
Verlag: LYX
Genre: Sport|Liebe|Leben
Format: e-book
Seiten: 301

„Ich weiß nicht, was das hier ist, Anna. ...

Titel: Invicible - Ich geb dich niemals auf
Autor: Stuart Reardon & Jane Harvey - Berrick
Reihe: -
Verlag: LYX
Genre: Sport|Liebe|Leben
Format: e-book
Seiten: 301

„Ich weiß nicht, was das hier ist, Anna. Aber ich weiß, dass ich es herausfinden will. Mit dir fühle ich mich....Ich weiß nicht, lebendig. ....“
//S.180//


Klappentext:
Seine Welt liegt in Scherben. Er ist gebrochen. Er hat alles verloren. Aber sein Herz ist unbesiegbar.

Als Nick Renshaw mit sechsundzwanzig Jahren seine Profikarriere als Rugbyspieler wegen einer Sportverletzung aufgeben muss, verliert er nicht nur den Sport, den er über alles liebt, sondern auch seine Verlobte und alle Hoffnung. Die Ärztin Anna Scott soll das Aushängeschild der Rugby-Liga wieder fit machen, doch sie merkt bald, dass Nicks Seele den größten Schaden davongetragen hat. Nur langsam dringt sie zu ihm vor, doch als ihre eigene Vergangenheit sie einzuholen droht, wird Nick klar, dass man erst unbesiegbar sein kann, wenn man gemeinsam stark ist!

Meine Meinung werde ich dieses Mal anhand der Unterpunkte schildern :)

Cover:
Dieses Cover....klar, ich liebe es immer, wenn ein hübscher Mann darauf abgebildet ist, aber dass es der Autor selber ist und dieser dann auch noch so mega heiß ist, macht es echt zu etwas Besonderem ♥
Ich finde, dass diese Pose und der eindringliche Blick defintiv klasse Eyecatcher sind und für mich symbolsiert das Cover auch, dass es eine ernstere Geschichte ist...einfach anhand der Art und Weise, wie es auch von den Farben her gestaltet ist. Durch das kühle Eisblau, welches von weiß durchzogen ist, erweckt es auf mich nicht den Eidruck eines dieser heiteren Sportstories, sondern eben einer tiefgründigen Geschichte. Ich mag es wirklich sehr.

Handlung:
Es ist keine Geschichte, die auch nur im Ansatz kitschig ist, sondern mir echt unter die Haut ging. Mitzuerleben, wie durch diese Verletzung am Anfang des Buches im Grunde sein ganzes Leben zerbrach, als das, wovon er dachte, dass es heil und voller Licht sei, nach und nach kaputt ging...das war einfach so heftig und voller Emotionen.

Was diesen Sportroman eindeutig von all den anderen unterscheidet ist zum Einen die Tiefe und zum Anderen der Ablauf der Story. Ich äußere mich jetzt mal zum ersten Punkt.

Es geht nicht nur einfach darum, dass Nick verletzt und seine Karriere gefährdet ist, sondern auch darum, was für Ängste und Sorgen dieser Mann hat. Ängste, die er eigentlich niemanden in seinem näheren Umfeld mitteilen kann, weil er keinen damit belasten will und zum Teil sich auch nicht anvertrauen kann. Er frisst es im grunde nur in sich rein und ist auch bei Anna der Sportpsychologin anfangs wirklich nur abweisend. Da fand ich es auch umso toller, wie sanft sie nach und nach zu ihm vordingen konnte und Nick sich endlich mal jemanden öffnete. Ich fand die Szenen mit den beiden immer echt klasse, wil ich da schon sehr früh merkte, wie gut sie ihm tut.

Es gab nicht nur Fortschritte in seiner Genesungszeit, sondern auch viele Tiefschläge. Private wie auch berufliche und ich fand es so spannend und eben auch tiefgründig, wie Nick seinen Weg ging und um das kämpfte, was er liebte.

Nun zum Ablauf der Story. Mir gefiel es, dass es mit seiner Verletzung begann, da dieses Buch im Grunde ja darauf aufbaut. Kein großes Schnickschnack vorher, sondern gleich auf den Punkt gebracht.
Ich vergleiche es ja immer ein wenig mit anderen Büchern aus diesem Bereich, da ich es interessant finde, worauf ein Autor Wert legt. Hier geht es nicht um große Erfolge bei der nächsten Meisterschaft, sondern Nicks Kampf zurück ins Leben steht im Mittelpunkt. Er verliert nach und nach alles, wird von den Menschen, den er mit am meisten vertraute eiskalt hintergangen und macht dadurch einen Fehler, der ihm beinahe alles kostet. Es treibt mir jetzt schon wieder die Tränen in die Augen, wenn ich mich daran zurück erinnere, was ich beim Lesen gefühlt habe. Ich hatte so eine Angst um Nick, weil der Mann mir einfach so ans Herz gewachsen war, aber ich spürte auch seine unendliche Wut und Enttäuschung und auch wenn ich es natürlich nicht befürworte...auf gar keinen Fall oder es okay finde, so kann ich ihn selbst jetzt...gut einen Monat nach beenden des Buches immer noch verstehen, seine Tat nachvollziehen. Wenn dir eine so große Wut und noch größere Enttäuschung das Hirn vernebelt, dass du Dinge tust, die du normalerweise niemals tun würdest. Andere Leser dieses Buches werden garantiert wissen, auf welche Szene ich anspiele. Ich finde es wirklich nicht okay, was er getan hat, aber ich kann es absolut nachvollziehen und schmecke jetzt wieder diesen bitteren Geschmack des Verrats, mir rauscht das Blut durch die Venen, weil ich gerade wieder nur wütend darüber bin, was diese Menschen ihm angetan haben. Es ist einfach nur grausam.

Es ist wie eine Reihe mit Dominosteinen....Wird ein Stein umgeworfen, so tun es ihm die nachfolgenden gleich. Es ist eine verkettung des Schicksals, wenn man es so sagen will und eine Sache zog Konsequenzen für die nächste nach sich. Und ich habe teils so heftige Bauchschmerzen und schwitzende Hände bekommen, weil ich einfach so mit Nick gelitten habe.

Die Sache mit dem Gericht, wo ich beinahe so geweint habe, die Sache mit Molly, mit Anna, es riss mich einfach alles so mit.

Anna erlebte auch so einige unerfreuliche Dinge durch ihr Kennenlernen von Nick. Es gab da eine Szene zum Ende hin, wo ich dann wirklich wegen dem Buch heulen musste. Was sie zu Nick sagt ist so verdammt wahr, aber auch so herzzereißend.

Die Geschichte von Anna und Nick beginnt so zart und vorsichtig. Bis beide überhaupt merken, dass sie Gefühle füreinander haben und einen ersten Schritt wagen, dauert es echt lange, aber das fand ich auch gut so. Für mich steht ja wirklich sein Kampf zurück in sein Leben und seinen Sport an erster Stelle, daher gefiel es mir sehr, dass sich da nicht sofort eine Liebegeschichte anbahnte, zumal er ja auch noch verlobt war.
Als sich beide näher kommen, wurde mir das einfühlsam und sanft beschrieben. Keine explosiven Sexszenen, sondern wirklich schön. Ich weiß gerade nicht, wie ich das besser beschreiben soll, aber man merkte einfach die Emotionen der beiden so deutlich, so inetensiv und sinnlich.
Ihre Beziehung zerbrach mir auch das Herz, was ich im oberen Absatz schon andeutete und ich hoffte zum Ende hin so sehr, dass die beiden es noch schaffen, denn ich habe selten ein Paar erlebt, dass so sehr zusammengehörte, wie Anna und Nick.

Bei ihnen merkt man schon am Anfang, auch als er noch gar nicht frei war, dass sie einfach zu ihm gehört, weil sie auf ihn eingeht und sich wirklich für ihn interessiert. Ja, sie war seine Psychologin, aber ich spürte, dass da einfach mehr war, dass sie sich wahrhaftig auf ihn einließ und sich für ihn interessierte.

Ich finde Anna und Nick einfach so toll.

Das Ende fand ich durch die Beschreibungen des Sports wieder echt interessant und dass Reardon selbst auftrat ließ mich echt breit grinsen...da musste ich schon doppelt hinsehen, ob ich jetzt auch wirklich richtig gelesen habe, das war echt ein klasse Schachtzug ;)
Es ist gut abgerundet worden und auch wenn es mir zu langgezogen war und ein wenig die Luft raus war, gefiel es mir echt gut.

Charaktere:
Ich bin bei der Handlung schon auf die Beziehung von Anna und Nick eingegangen und werde hier jetzt nur meine Meinung von ihnen einzeln wiedergeben.

Nick ist für mich ein unglaublich mutiger, starker und intelligenter Mann.
Ich habe ihn ihn einfach so vielen Facetten erlebt. Als treuer Partner, jähzornig, liebevoll, ängstlich, stur, wütend, hoffnungslos, sowie auch hoffnungsvoll. Er hat so viel Schlimmes erlebt, hat so viele Hiobsbotschaften erhalten und ist dennoch so mutig und stark seinen Weg gegangen. Klar, er ist nicht perfekt, aber Nick ist sich seiner Fehler stets bewusst gewesen und hat versucht sich zu ändern und es wieder gut zu machen. Auch in seinen absolut dunkelsten Zeit, wo ich wirklich so Angst um ihn hatte, selbst da ist er nicht untergegangen und das spricht wirklich für ihn. Ich liebe seine lustige und charmante Seite und er kämpft für die Personen, die er liebt mit ganzem Herzen.

Anna hatte er ja auch nicht leicht und ich konnte ihre Sorgen und Ängste absolut nachvollziehen. Ich fand es klasse, wie sehr sie sich für Nick eingesetzt hat, wirklich alles getan hat, damit es ihrem Patienten besser geht. Sie ist behutsam, aber auch sehr ehrlich mit ihm umgegangen, auch als er nicht mehr ihr Patient war und manchmal dachte ich echt, dass Schicksal sei gegen die beiden. Ich habe da echt mit Anna mitgelitten, ihre Sehnsucht, ihre Ängste um ihre Lizens und ihre Liebe zu Nick waren so greifbar gewesen.
Sie ist echt eine tolle und authentische Frau, deren offene Art ich sehr erfrischend fand.
Ihre Reaktion zum Ende des Buches hin fand ich absolut nachvollziehbar und ich wiederhole mich....aber es zerbrach mir echt das Herz.

Molly....ich glaube, wir sind uns alle einig, wenn ich sage, wie sher ich diese Person verasbscheue :O
Mir fehlen selbst jetzt noch die Worte !!! Es ist einfach nur so unfassbar, wie egoistisch, verletzend und hinterhätltig ein Mensch nur sein kann.
Ich meine, es war ja realtiv schnell klar, dass sie nur wegen des Geldes mit ihm zusammen war, aber ich fand ihre Entwicklung einfach nur krass !!!
Ich denke, dass sie, als sie mit Nick zusammen gekommen ist, ein anderer Mensch war und einfach die Aussicht auf viel Geld ihren hässlichen Charaktere genährt hat, aber dennoch, die Frau fand ich von Buchanfang bis Ende nur widerlich. Wie sie mit Nick umgeht, als dieser nach seiner OP wieder nach Hause kommt, ist echt unfassbar und so fies.
Sie denkt nur an sich, an Geld und an Ruhm. Andere Menschen sind ihr ansich egal, was andere sich wünschen oder welche Ängste sie haben, dass ist ihr lachs...Und sie machr echt alles dafür, um das zu kriegen was sie will. Falsche Aussagen, Lügen, Hetzen....etc...
Nein, an dieser Frau kann ich wirklich nichts Gutes finden.

Die Nebencjaraktere wie seinen besten Freund Kenny (OMG.....), seine Familie und die Leute aus seinem Teams fand ich gut integriert und ich hatte bei keinem das Gefühl, dass er oberflächlich oder too much sei.

Erzählstil:
Man merkt eindeutig, dass dies jemand mitgeschrieben hat, der Ahnung vom Fach hat. Mit Hilfe von Harvey-Berrick ist es Reardon echt gelungen, einen authentischen und ehrlichen Stil ohne Kitsch oder Überdramatisierung zu finden, der mir echt unter die Haut ging. Voller Gefühl, aber nie zu viel des Guten. Der Stil ist interessant, lustig, charmant, sexy, aber einigen Stellen zog es sich doch etwas leicht, so, als wäre jetzt mal eine Pause angesagt. Aber gesamt fand ich ihn super und flüssig lesbar. Er war einfach tiefgründiger, aber nie zu sehr, sodass auch etwas Humor und eine gewisse Leichtigkeit durchblicken konnte.

Gefühl:
Ich denke, ich habe zum dem Thema echt einiges gesagt. Dieses Buch besitzt nicht nur eine Menge an Gefühlen, sondern hat auch einfach ein gewissen Gefühl. Es ist sehr teifgründig, aber nicht zu schwer. Es hat mich echt mitgenommen, vor allem auf seelischer und emotionaler Ebene. Es regt zum Nachdenken an, schockiert, zaubert einem ein Lächeln auf die Lippen, lässt einen mitfiebern, hoffen, bangen, wütend werden, schon beinahe verzweifeln und versöhnt mit den letzten Seiten. Es ist definitiv ein Monatshighlight aus dem Januar und ein Buch, über was ich echt lange nachdenken musste und gefühlt dennoch nicht genug Zeit hatte, um wirklich jedes meiner Gefühle zu analysieren. Ich kann es nur empfehlen, denn ist eine starke Story, die sich auf eine andere Seite des Sports konzentriert. Es überrascht mit einer Tiefgründigkeit, wo aber auch Liebe und Freundschaft nicht zu kurz kommen.
Von mir gibt es:

4,5 von 5 Sterne

Veröffentlicht am 09.06.2019

Absolute Empfehlung ♥

The Opposite of You
1

Sie lachte. „Tut mir Leid, aber ein Mann, der so was Himmliches zuwege bringt, kann nicht durch und durch böse sein.“
„Genau das ist der Punkt, Molly ! Er trickst dich mit seinem guten Aussehen und köstlichem ...

Sie lachte. „Tut mir Leid, aber ein Mann, der so was Himmliches zuwege bringt, kann nicht durch und durch böse sein.“
„Genau das ist der Punkt, Molly ! Er trickst dich mit seinem guten Aussehen und köstlichem Essen aus. Und ehe du dich versiehst, schmort deine Seele schon in der Hölle.“
-S. 163-


Klappentext:
Mit gebrochenem Herzen und geplatzten Träumen kehrt Vera Delane in ihre Heimatstadt zurück. Um wieder auf die Füße zu kommen, macht sie sich mit einem Food-Truck selbstständig. Dumm nur, dass sie diesen genau gegenüber des Sternerestaurants abstellt, in dem Killian Quinn, der Bad Boy der Kochszene, das Zepter schwingt. Er gilt als arrogant und launisch und ist doch eine Legende. Aber die junge Frau lässt sich von dem schroffen Konkurrenten nicht einschüchtern, und schon bald fliegen die Fetzen - und Funken! - zwischen Vera und dem heißen Sternekoch.

Meine Meinung:
Das Cover...ein Traum ♥ Der Klappentext...klingt nach einer tollen Story ♥ Die Leseprobe...ich war schockverliebt ♥

"The Opposite of You" zählt zu meinen Monatshighlights im Mai und das völlig zu Recht. Es ist eine super sympathische, liebevolle und humorvolle Story, die aber auch ihre ernsten Momente hat und all dies wunderbar miteinander kombiniert. Zwar gab es auch einige Momente wie ihren Ex, die mir viel zu einfach abgeharkt wurden, aber es las sich so wundervoll, dass ich über die ein, zwei "Mängel" absolut hinwegsehen kann.

Cover:
Oh mein Gott....MEINER !!! Ich bin ansich echt kein Fan von Menschen auf einem Cover, aber dieser Typ ist ja wohl der Wahnsinn ♥ Ich liebe Männer mit Vollbart und ich finde es so klasse, dass ich dieses Model absolut mit Killian, jetzt vom Äußeren her, identifizieren kann. Mich nervt es ja schon, wenn die, im Buch, beschriebenen Charaktere null wie das Model vom Cover aussieht.
Die Farben und generell die ganze Aufmachung gefallen mir so sehr. Einerseits wirkt es ganz ruhig und andererseits auch so lebendig.

Inhalt:
Es ist meine erste Leserunde auf Lesejury, die in Abschnitte unterteilt war und ich habe wirklich nach jedem Ende geheult und das Team verflucht...warum ? Weil es so eine hammer geile, witzige und zuckersüße Geschichte ist, die ich im Grunde am Liebsten einfach weg geatmet hätte !!!

Schon der Anfang brachte mich zum Dauergrinsen und vor allem zum Lachen. Diese Szene, wo sich Killian und Vera das erste Blickduell liefern ist einfach nur zum Brüllen. Ich hatte so viel Spaß an der Geschichte und konnte teils nicht mehr, weil ich eben solche Bauchschmerzen vor Lachen hatte.

Was ich an diesem Buch auch so liebe, ist die Leidenschaft zum Kochen, die man bei den Beiden von der ersten Sekunde an spürt. Ich selber hasse Kochen echt wie die Pest und es interessiert mich null, aber ich fand es so faszinierend und wunderschön, wie sehr die Seelen von Vera und Killian daran hingen. Man spürte in wirklich jeder Zeile, wie viel es ihnen bedeutete. Es ist wirklich eine tolle Mischung aus Drama, Liebe, der Leidenschaft zum Kochen und Humor.

Es wirkte nie too much und es gab des öfteren "Oh mein Gott" Momente für mich. Ihr erster Kuss, Dereks Auftauchen und viele andere.

Mir brachte die Geschichte so viel Spaß. Die Charaktere fand ich so sympathisch und ich fand den Mix aus Komik und Ernst wirklich gut gelungen. Ich werde nicht näher darauf eingehen, da ihr das selber herausfinden solltet ;)

Zwar ist es auch ein wenig vorhersehbar, aber störte mich echt nicht, da es eben so sympathisch war.
Man erfährt viel über das Leben von Killian und Vera und das fand ich wirklich sehr spannend. Vor allem bei Killian finde ich es so beeindruckend, was er aus sich gemacht macht.

Die Liebesgeschichte zwischen den beiden fand ich wirklich so schön. Sie wirkte nicht an den Haaren herbeigezogen und mir gefiel es sehr, dass es gemächlich angegangen wurde und die nicht schon nach gefühlten 5 Sekunden im Bett landeten. Es wurde Stück für Stück aufgebaut und mir gefiel es, dass Vera auch ihre Bedenken und ihre Ängste äußerte. Nach der Sache mit Derek fände ich es schon komisch, wenn sie diese Ängste sofort über Bord werfen würde.
Ich liebte Knistern zwischen Vera und Killian und die erotischen Szenen fand ich echt sinnlich.

Klasse fand ich es, dass wirklich Veras Entwicklung und ihre Träume im Vordergrund standen und die Erotik eher das Bonbon waren. So fand ich es auch einfach authentischer und wirklich schöner.

Das Einzigste, was ich jetzt bemängeln würde, ist die Sache mit Derek. Ich fand es einfach nur heftig, was man da über ihre Vergangenheit erfährt und auch wenn ich manche ihrer Entscheidungen nicht nachvollziehen kann, fand ich Vera unglaublich stark und mutig. Nur....so, wie diese ganze Sache mit ihrem Ex sich auflöste, gefiel mir gar nicht. Er taucht auf, will sie wieder zurück und lässt den Psycho raus. Dann droht sie mit Polizei und zack ist er endgültig aus ihrem Leben verschwunden. Sie verhängt ein Kontaktverbot, was mir auch etwas zu easy über die Bühne ging und Vorhang auf für das Happy End. Versteht mich nicht falsch. Ich bin wirklich froh, dass alles so gut für sie ausging und das Happy End ist echt zucker, aber ich habe in dieser Dereksache einfach mehr Potenzial gesehen. Das, was ich da bekam, was einfach viel zu wenig und wirkte wie runtergespült. Eine kurze, etwas dramatische, Szene und das war´s. Irgendwie hätte die Autorin da echt mehr rausholen können.....

Aber nun gut...das Ende fand ich einfach nur zuckersüß und Vera und Killian sind einfach so ein tolles Paar, wo die Chemie eindeutig stimmt.

Charaktere:
Die Charaktere sind mir wirklich von der ersten Seite an an´s Herz gewachsen.
Sie wirkten sehr authentisch und ich freue mich schon jetzt auf den zweiten Band, denn Molly und Ezra fand ich hier schon asbolut mega ;)

Vera...
hat einiges durchgemacht...der Tod der Mutter, häusliche Gewalt durch ihren Ex-Freund und einige andere Niederschläge. Aber egal, was auch passiert ist, sie steht immer wieder auf und kämpft für ihre Träume. Und dafür habe ich Vera wirklich bewundert. Sie ließ sich nie unterkriegen und egal, wie aussichtslos die Situation für sie aussah, sie kämpfte weiter. Vor allem wegen Derek fand ich sie echt stark.

Vera ist ein Mensch, der zu seinen Fehlern steht und es versucht, besser zu machen, aus ihnen zu lernen. Sie ist eine Ordnungsfanatikerin, die oft erst handelt und dann erst nachdenkt. Ich konnte mich in einigen Dingen so klasse mit ihr identifizieren, weshalb sie mir auch so sympathisch war.
Klar, die Sache mit der fiesen Kritik war mehr als unfair, aber sie leugnete es nicht und entschuldigte sich auch. Für mich ist sie ein sehr ehrlicher Mensch, der ein Gewissen hat und zu seinen Fehlern steht.

Ich fand ihre ganze Art einfach so herzlich und klasse.

Killian....
ein Bad Boy durch und durch ? Ich würde eher sagen...harte Schale, weicher Kern.
Er hat echt einiges in seiner Kindheit durchgemacht, aber was er aus sich machte, ist echt bewundernswert. Seine willensstarke une ehrliche Art gefiel mir so sehr. Zwar war er auch ein echter Idiot und manche Aktionen von ihm fand ich so fies, aber er war immer ehrlich und schmierte niemanden Honig um´s Maul. Ich mag es auch lieber, wenn man mir die ungeschönte Wahrheit sagt.

Und er hatte so viele andere Seiten. Einse sanfte, eine wütende, eine leidenschaftliche und ich liebe sie alle. Killian ist ein sehr emotionaler Mensch, aus dem es manchmal einfach so herausplatzt und auch da konnte ich wieder einen Teil von mir wieder finden. Er ist einfach so grundehrlich und das liebte ich.

Molly und Ezra sind meine absoluten Highlights. Die beiden waren einfach der Hammer und ich habe ihre Streits einfach nur so gefeiert !!!
Auf die Story von ihnen freue ich mich jetzt schon so ♥

Molly ist eine sehr quirlige und lebensfrohe junge Frau, die ich einfach auch nur so gerne als Freundin hätte. Egal, was auch war, sie ist für einen da und macht mit ihrer tollen Art einfach alles wieder gut. Ich liebte es, wie sehr Feuer und Flamme sie für ihre Kunst war und da auch echt aus der Huat fahren konnte. Sie ist auch ein emotionaler Mensch, der immer für seine Lieben da ist.

Ezra wirkt sehr verschlossen und kühl, aber bei Molly scheint er immer die Beherrschung zu verlieren. Seine Hintergrundgeschichte fand ich wie bei Killian absolut spannend und es ist schon heftig, was er sich da aufgebaut hat.

Die anderen Nebencharaktere gefielen mir auch sehr. Sie wirkten klasse mit in die Geschichte eingebaut und vor allem Vann und ihre Vater gingen mir ans Herz. Vann mag manchmal echt ein Idiot sein und ich fand es schade, dass er sich nicht so unterstützte, aber er hat das Herz am rechten Fleck.
Bei ihrem Vater hatte ich des öfteren Tränen in die Augen, da mich das, was man über ihn erfuhr, so berühte.

Schreibstil:
Spannend, emotional, null kitschig, süß, humorvoll, flüssig....ich will mehr. Das ist das erste, was mir zu dem Schreibstil einfällt. Ich fand ihn einfach nur spitze und muss unbedingt mehr von Rachel Higginson lesen. Sie hat einfach so eine besondere Artm die ich wirklich liebe.

Bewertung:
Es gab ein, zwei kleine Dinge, die leider nicht so ausgereift waren, wie ich es gerne gehabt hätte, aber für mich ist mein Lesegefühl hier echt wichtiger. Ich hatte so viel Spaß an der Geschichte....hatte Tränen in den Augen, musste brüllend lachen und trug stets ein echt fettes Grinsen im Geschicht. Die Charaktere und der Schreibstil waren so sympathisch und haben einfach nur Spaß gemacht. Ich freue mich auf die weiteren Bände ♥
Von mir gibt es:

5 von 5 Sterne

Veröffentlicht am 02.05.2019

Verschenktes Potenzial.....

His Dark Symphony
1

!!!!!!!AKUTE SPOILERGEFAHR!!!!!!!!!

„Alles, was du brauchst, ist ein einziger Moment. Du musst ihn nur ergreifen.“
//S.15//

Klappentext:
Düster, sinnlich und verboten

Schon vom ersten Tag an war die ...

!!!!!!!AKUTE SPOILERGEFAHR!!!!!!!!!

„Alles, was du brauchst, ist ein einziger Moment. Du musst ihn nur ergreifen.“
//S.15//


Klappentext:
Düster, sinnlich und verboten

Schon vom ersten Tag an war die junge Ivory an ihrer Privatschule eine Außenseiterin. Ihre Mitschüler meiden sie und geben ihr jeden Tag das Gefühl, dass sie niemals dazu gehören wird. Doch ihr ist es egal, was die anderen über sie denken. Denn alles, was ihr wichtig ist, ist Klavier spielen, das letzte Schuljahr überstehen und danach an die Musikakademie nach New York gehen. Und diesem Traum steht nur einer im Weg. Ihr Musiklehrer Emeric Marceaux. Jedes Jahr wählt er die begabteste Schülerin für die Akademie aus, doch in Ivory sieht er mehr als nur Talent. Sie beherrscht seinen Willen, regt die dunkelsten Sehnsüchte in ihm. Sie zu lieben ist verboten und doch riskieren sie alles für jeden einzelnen heimlichen Moment. Bis neben Ivorys Zukunft plötzlich alles auf dem Spiel steht ...

"Dieser Roman ist voll poetischer Schönheit umhüllt von gespenstisch-dunklen Schatten!" TOTALLY BOOKED BLOG

Dieser Roman ist bei LYX.digital bereits als E-Book unter dem Titel Dark Notes - Verbotene Sinfonie erschienen.

Zu dem Buch:
"His Dark Symphony" von Pam Goldwin ist ein Einzelband und erschien am 01.05.2019 als e-book bei LYX digital. Warum man diese Geschichte zweimal auflegte, verstehe ich aber nicht ganz....

Meine Meinung:
Gott, dieses Cover, der hammer Klappentext und die Leseprobe, die mich völlig überwältigte. Dass diese Geschichte nicht einfach werden würde, wusste ich schon von Seite 1 an, aber ich erwartete dies in einer anderen Weise und bin doch sehr enttäuscht darüber, wie es sich entwickelte. Schade...denn das Potenzial für ein großartiges Buch war ja da...

Handlung:
Alles beginnt mit einem kleinen Einblick in Invory´s Leben und das hat es echt in sich. Mit ist förmlich die Spucke weggeblieben, als ich gelesen habe, unter welchen Umständen sie hausen muss und das Misshandlungen und Vergewaltigungen an der Tagesordnung stehen.
Genauso sieht ihr Schulleben aus. Da sie aus ärmlichen Verhältnissen kommt, ist sie natürlich ein beliebtes Ziel für Spott und Mobbing.

Ich war echt schockiert darüber, wie alle bei ihr im Leben ablief. Aber es war nicht zu viel des Guten. Der klasse Stil der Autorin rettete dies vor einem Overkill, sodass es mir echt unter die Haut ging und sie mir einerseits Leid tat und andererseits ich ihre Stärke bewunderte.

Genauso spannend fand ich Emerics Situation. Was war passiert, dass er seine hohe Stelle an der anderen Privatschule aufgeben musste und jetzt hier wieder als normaler Lehrer neu muss ?
Fragen über Fragen und ich fand es so spanennd, herauszufinden, was passiert ist.

Es war echt krass, was ich über Ivory gelesen habe. Neben den Vergewaltigungen hat sie in dem Sinne bei ihren Schülern angeschafft, um überhaupt etwas von den Rechnungen ihres Bruders und ihrer Mutter bezahlen zu können. Und auch hier fand ich es dank des Stils authentisch.

Ich habe es geliebt, wie kühl und sachlich alles erzählt wurde. Keine unnötigen Dramen oder irgendwie soapmäßig....echt klasse...

Aber dann kam die erste komische Situation....
Die Anziehung zwischen Emeric und Ivory wurde zwar schon angedeutet, aber dennoch fand ich es einfach zu krass und komisch, dass sie so schnell so etwas mit ihm machte.
Er küsst sie an Klavier und dann spankt er sie ?! Ich dachte echt, ich hätte mich verlesen...aber auch nach dem zweiten Mal stand es immer noch so da.

Also ich mag BDSM-Romane sehr gerne lesen und ich bin defintiv nicht prüde..aber diese Szene passte überhaupt nicht rein.
Die beiden kennen sich kaum, sie ist 17 und wurde vergewaltig und misshandelt und dann macht sie sowas mit ?!
Vielleicht mochte sie es ja wirklich, aber die Art und Weise, wie es beschrieben wurde...sorry, aber das passte einfach nicht. Ich konnte es nicht verstehen, warum sie das mit sich machen lässt und es dann im Grunde auch noch toll findet...so nach und nach...

Aber okay...dennoch fand ich die Geschichte noch ganz gut.
Das änderte sich dann schlagartig bei einer betsimmten Szene und mein Meinung kippte total.

Ivory hat mal wieder Sex für Geld mit einem Mitschüler und will es dann doch nicht. Dem jungen Mann ist es egal und er vergewaltigt sie. Emeric rettet sie und dann aufeinmal ist sie ganz scharf auf ihn und findet Sex total super ?! Ähh....was ?!

Ich dachte echt, ich falle vom Glauben ab. Sie ist gerade vergewaltigt worden (mal wieder) und hat laut Emeric ein sexuelles Trauma, was ich nur unterschreiben kann...und dann findet sie das alles aufeinmal dank ihm sinnlich und sexy und so ?
Sorry, aber ich konnte nur den Kopf schütteln.

Ab dieser Szene ging es wirklich den Bach runter. Ich konnte weder sie noch Emric auch nur ein Stück verstehen und fand beide einfach nur dumm.

Den Vogel allerdings hat das letzte Viertel abgeschossen, wo sie dann nochmal alles an Drama rausholte, was ging. Es war einfach und schlicht zu viel des Guten und ich war echt froh, als ich diese Geschichte zuende hatte, zumal das Ende ja ein völliger Witz war. Ich dachte echt, dass das nicht ihr Ernst sein sollte und ich hatte das Gefühl, dass sie selber keine Lust mehr hatte, ein vernünftiges Ende zu verfassen.

Sehr schade fand ich es auch, dass diese Sache mit der Uni, auf die sie ja so unbedingt gehen wollte und die im Grunde ja auch der Kern der Geschichte war, völlig unterging. Das war eigentlich nur am Anfang und dann ein ganz bisschen am Ende von Thema...ansosnten ging es ja nur um BDSM.
Und mir hätte auch das Thema Musik und die Leidenschaft dazu echt besser mit eingebracht werden können. Es wird zwar immer wieder angeschnitten, aber bei dem Hintergund erwartete ich doch mehr "Feeling", um es mal so zu sagen.

Mir fehlte der Tiefgang, eine vernünftige Entwickling der Charaktere und vor allem Gefühl.

Ich bin wirklich enttäuscht. Es ist eine tolle Idee mit viel Potenzial gewesen, wo mich nur der Anfang begeistern konnte. Der Rest ist einfach too much und mich regten die Charaktere fast nur auf. Sehr schade, denn es hätte so eine tolle und tiefgründige Geschichte sein können.

Charaktere:
Die Charaktere gefielen mir zunächst auch echt gut. Aber das änderte sich dann im Laufe der Geschichte und nur Storgie liebe ich wirklich.

Ivory...
habe ich echt für ihren Mut und ihre Stärke bewundert. Obwohl ihr so viele Steine im Weg geleght wurden und sie immer wieder runter gerissen wurde, gab sie nie auf und kämpfte für ihren Traum weiter...auch wenn es im Grunde har nicht ihr Traum war.

Aber ich fand sie auch schrecklich naiv. Obwohl sie wusste, was für sie alles auf den Spiel stand, ließ sie sich auf ihren Lehrer ein...und das nach kaum vorhandenen Widerstand. Zudem dachte sie kaum nach udn verhielt sich wie ein kleines Kind. Sei es zum Beispiel als Emeric ihr Designerklamotten schenkt. Ähmm...sie hat vorher im Grunde Lumpen getragen, wenn ich es so asudrücken darf, und dann kommt sie in die Schule mit schicken Designersachen, neuen Schulbüchern, Make-Up und anderen neuen Dingen...dachte sie da wirklich, das würde nicht auffallen ? Vielleicht war es Wunschdenken und Hoffnung, weil sie eigentlich auch nur dazu gehören wollte, aber sie war so schrecklich naiv und auch dumm.

Ne...sorry, selbst mit 17 sollte man eine gewisse Intelligenz doch erwarten dürfen...

Und die Sache mit Emeric...erst einmal hat sie leichtfertig ihren Traum auf´s Spiel gesetzt und dann lässt sie sich auf BDSM Spielchen ein und findet das richtig super ?
Ähh....okay...aber ich konnte das nicht so wirklich nachvollziehen. Sie ist sexuell traumatisiert und wurde immer wieder von Männern erniedrigt ind gedemütigt, aber wenn Emeric das macht, dann ist das super oder was ?
Ich habe dieses Mädchen echt nicht verstanden.

Emeric....
ist ein ganz fieser Kerl. Augenscheinlich sieht er nett aus und charmant, aber im Inneren ist er echt verdorben.
Ich fand ihn einfach nur dumm. Da ist er wegen einer ähnlichen Sache von seiner vorherigen Schule geflogen und macht hier genau den gleichen Müll. Zumal ihm Regeln und vor allem moralische Aspekte doch echt am Hintern vorbeigehen.

Okay, er verspürt vom ersten Moment an ein starkes Verlangen nach Ivory, die er zunächst auf für eine Lehrkraft hält. Aber auch als er erfährt, dass sie seine Schülerin ist, hält ihn das nicht ab. Ich fand es echt traurig, dass er eigentlich gar nicht gegen dieses Verlangen ankämpfte, sondern ihm es völlig egal war, dass sie ja für ihn tabu war. Echt schwach...super schwach...
Ich hätte mich da doch zumindest gewünscht, dass es mehr Widerstand gegeben hätte und so ein innerer Kapf beschrieben worden wäre oder so, aber das war ja nichts...

Und im Grunde ist er doch nicht anders als die Typen, die Ivory vergewaltigt haben...Eigentlich missbraucht er sie ja auch. Er erniedrigt sie ständig, "zwingt" sie zu Dingen (auch nicht sexuell) die sie eigentlich nicht will und bestimmt über ihr ganzes Leben.

Ja, er ist ein Kontrollfreak, aber bis auf ein, zwei Dinge ließ er ihr keinerlei Raum zum Atmen und das ist für mich keine Liebe oder Beziehung oder was auch immer die beiden da hatten...

Und er war mir vor allem zum Schluss echt too much. Was da bei ihm abging, war einfach nur krass und psycho. Vor allem hatte er für jede seiner Handlungen eine Rechtfertigung. Der Typ bräuchte mal dringend eine Therapie....

Aber ich fand es im letzten Viertel doch ganz gut, dass er etwas auf ihre Ängste und Bedürfnisse einging. Das war auch das Einzigste, was mir gefiel....

Nebencharaktere:
Zum großen Teil fand ich die Nebencharakteren einfach nur übel. Seien es die vielen Klischees über reiche Jugendliche, die mir echt raushängen oder die echt widerlichen Figuren.

Da gab es doch echt eine Mitschülerin, die auf Ivorys Erzählungen von ihrem ersten Mal, was eine Vergewaltigung war, ganz entzückt reagierte und es toll fand...wie bitte ?! Da musste ich doch echt schlucken....

Aber dann gab es Stogie, den ich echt liebe. Das ist so ein liebevoller und netter Mensch, der Ivory so gut es ging, beschützte und für sie da war, obwohl er schon so alt war und noch seinen Laden führte. Stogie ist echt besonders und es war so schön zu lesen, wie viel sie ihm bedeutete...

Den Rest fand ich einfach überzeichnet und unsympathisch....

Schreibstil:
Was ich an der Geschichte geliebt habe...egal, wie blöde ich sie auch fand, war der Stil. Wunderbar kühl, trocken und malerisch. Die Liebe zur Musik war förmlich greifbar und ich fand es echt klasse, dass die Dramen bis zum letzten Viertel nie überspitzt dargestellt wurden. Der Stil ist echt klasse...schade, dass es die Geschichte nicht war....

Bewertung:
Diese Geschichte hatte echt viel Potenzial gehabt, wurde aber kaum genutzt. Statt viel Gefühl und Tiefe bekam ich eine unverständliche Beziehung und unnötiges Drama. Ich habe einfach mehr erwartet und bin echt enttäuscht. Von mir gibt es:

2 von 5 Sterne

Veröffentlicht am 11.04.2019

Ich liebe es ♥

Bad Boss
1

„Bemerke ich da einen Hauch von Eifersucht, Miss Reminiscent Sunbrust Drysdale ?“
Sie fuhr mit dem Kopf herum. „Nenn mich noch einmal so und ich trete dir mit meinem Spitzenschuh dahin, wo die Sonne nie ...

„Bemerke ich da einen Hauch von Eifersucht, Miss Reminiscent Sunbrust Drysdale ?“
Sie fuhr mit dem Kopf herum. „Nenn mich noch einmal so und ich trete dir mit meinem Spitzenschuh dahin, wo die Sonne nie scheint.“
//S.164//


Klappentext:
a, Wes ist gut im Bett. Und dank der Bad Bachelors App weiß das ganz New York …

Wes Evans, Sohn eines Broadway-Produzenten, möchte endlich selbst etwas erreichen. Der sexy Millionär ist für seine preisverdächtigen Auftritte auf der Bühne bekannt. Doch seit die Bad Bachelors App erschienen ist, scheint die ganze Welt nur noch über sein Privatleben zu sprechen. Als er durch Zufall eine talentierte Balletttänzerin entdeckt, weiß er, dass sie genau das ist, was er braucht, um seiner neuen Show zum Erfolg zu verhelfen.

Remi Drysdale hatte nur einen Gedanken, als sie aus Australien floh und nach New York zog: Niemals wieder Arbeit mit Privatem zu mischen. Und mit Wes zu arbeiten ist die perfekte Chance, um ihre Karriere zu retten. Deshalb nimmt sich Remi vor, nichts mit dem Mann anzufangen, der ihre berufliche Zukunft in seinen Händen hält. Egal wie sehr er ihr Avancen macht und wie gut seine Bewertungen bei Bad Bachelors sind …

Zum Buch:
"Bad Boss" von Stefanie London ist der zweite Teil der "New York Bachelor" Reihe und erschien am 01.04.2019 als e-book bei Forever by Ullstein.

Meine Meinung:
Eigentlich finde ich den Mittelteil einer Trilogie meistens eher mäßig, aber bei dieser hier gefiel es mir sogar besser als der Vorgänger. Es steckt voller Witz und Tiefe, ist super flüssig zu lesen und begeisterte mich durch und durch ♥

Cover:
Ich liebe das Cover. Es ist so toll, dass es sich an dem Vorgänger orientiert und es passt perfekt zum Inhalt des Buches. Der Mann darauf ist absolut mein Typ und ich bin jetzt schon wieder am Sabbern ;) :D

Inhalt:
Endlich geht es weiter bei den "New York Bachelors", in der sich im Grunde darum dreht, dass drei Freundinnen an ihren Traumtypen kommen. Und auch wenn sie den besagten Typen am Anfang nicht so wirklich anziehend finden oder sich gegen diese mystische Kraft sträuben, so können sie sich ihrem Schicksal nicht entziehen.

Ich durfte bereits Band 1 "Bad Bachelor" aus dem Verlag lesen und danke auch hier wieder für das Exemplar und die Leserunde.

Mir gefiel "Bad Bachelor" echt super. Tolle Protagonisten, eine lustige und abwechslungsreiche Story, die vor Liebe und Sinnlichkeit nur so strotzt...kann es da überhaupt noch besser werden ?
Ich dachte ja, dass es ein typischer Mittelteil werden würde und ich ihn okay finden würde...und dann das....
Es ist mein 4. Buch diesen Monat und schon mein 2. Monatshighlight, denn es ist einfach nur der Hammer !!!

Ich liebte diese Mischung aus Komik, Liebe, Sinnlichkeit und der Liebe zum Ballett. Ansich ist das ja so gar nicht meine Welt, aber Stefanie London schaffte es, dass ich es echt interessant fand und mich bei einigen Begriffen sogar schlau machte, was es denn genau bedeutet. Man merkte bei jeder Szene, wie viel Leidenschaft Remi darein steckt und irgendwie steckte es einen auch an.

Schon seit Kindheit habe ich ein ausgeprägtes Kopfkino und ich hatte so viel Spaß bei der Story. Die Tanzszenen fand ich super schön und fesselnd. Man merkte wirklich bei jedem geschriebenen Wort, wie viel Liebe und Leidenschaft Remi da rein steckte, auch wenn sie sich so oft runtermachte.

Im Grunde durchliefen mein Herz, mein Verstand und meine Seele jegliche Gefühle. Von Wut auf Leilah, Begeisterung wegen Wes oder einfach Glück, weil die Remi und er ein so schönes Paar sind. Ständig musste ich breit grinsen, weil Wes es mal wieder schaffte, so unanständig zu sein, auch wenn er es nicht wollte, oder weil ich Remis Mutter Opal einfach so klasse fand. Es war von Anfang bis Ende sehr gefühlvoll und spannend und ich bin so begeistert von der Geschichte. Mir hat es solchen Spaß gemacht, sie zu lesen, weil ich bestens unterhalten wurde.

Es gab genug Drama, emotionale Konflikte, Neid, Liebe, Freundschaft, Enttäuschung, Erotik und ohne jeglichen Kitsch oder Übertreibung.
Remi hat so viel schlimmes in ihrer Vergangenheit erlebt und ich fand es klasse, wie die Autorin diese Momente beschrieb. Sie waren wichtig für ihre Entwicklung und gaben Rückschlüsse auf ihre aktuelles Verhalten und ihre Ängste, nahmen aber nicht zu viel Raum an. Hier wurde die Balance echt perfekt eingehalten.

Mir hat es solchen Spaß gemacht, Remi und Wes auf ihren Weg zu begleiten und auch das Wiedersehen mit Annie, Darcy und Reed fand ich so klasse. Es war super, wie gut diese Charaktere mit ihn die Geschichte eingebaut wurden ohne dass sie Wes und Remi die Schau stahlen.

Es gab auch kleinere Längen, aber das macht mir hier echt gar nichts, weil ich eben so einen Spaß an der Geschichte hatte und es echt besser als der Vorgänger war.
Bevor ich eine kleine Zwischenbewertung schreibe, möchte ich auf die Tiefe des Buches kommen, denn da wurde ich echt überrascht.
Ich erwarte generell bei Büchern aus dem Genre Liebe/Erotik/YA-NA irgendwie groß Tiefgründigkeit, aber hier bin ich einfach baff, wie klasse das eingearbeitet wurde. Es war wirklich überraschend, wie schnell es ins Ernste überging und auch Themen, die nicht so schön sind, klasse verarbeitet wurden, ohne dass es je kitschig oder unangemessen wirkte.

Insgesamt ist es eine runde und super schöne Geschichte über Liebe, Verlust, Freundschaft und Träume...perfekt ein wenig soapmäßig durch all die kleinen Intrigen und Dramen inszeniert, aber ohne jeglichen Kitsch.

Charaktere:
Auch hier wurde ich überrascht und selbst die fieseste Ziege fand ich super ausgearbeitet.

Remi...
hat, wie schon beschrieben, echt einiges in ihrer Vergangenheit durchgemacht, dass sie soagr irgendwann an einem Punkt war, wieder in ihre Heimat Australien zu ihren Eltern zurückzukehren. Aber sie kämpfte sich so eisern durch, dass ich es einfach nur bewundern kann. Obwohl sie echt tief enttäuscht und verraten wurde, blieb sich sich und ihrem Traum treu.

Als sie wieder die große Chance bekommt, hätte sie ihrer Chefin und Freundind Mish echt eher etwas deswegen sagen können, aber ich konnte auch ihre Hemmungen und Ängste verstehen. Ich ticke da so ähnlich und mag Dinge, die mir echt unangenehm sind, nicht schnell abhaken und schiebe sie bis zum Ende auf.
Aber Remi hat auch einen Ehrgeiz, den ich eben einfach nur bewundern kann, und achtet auf ein korrektes Verhalten.
Sie hasst es, wenn man sie belügt oder ihr Dinge verschweigt und ich konnte da ihre Wut bei einigen Situationen verdammt gut nachvollziehen.

Vielleicht mag ich Remi so sehr, weil diese Sache auch gut auf mich zu trifft. Unehrlichkeit geht absolut gar nicht...vor allem von Freunden oder dem Partner. Sie ist schließlich kein kleines Kind und auch wenn man natürlich im ersten Moment fuchsteufelswild ist, so denkt man über die Sache nach und verhält sich nicht gleich wie ein Miststück.
Ich denke einfach, dass Remi sich von vielen gleich über einen Kamm geschert fühlte. Sei es wegen der Beziehung mit Wes oder dem Tanz.

Remi ist einfach eine klasse Frau, die ich super stark, mutig und ehrlich finde.

Wes...
liebe ich einfach. Er ist ein Charmeur, der weiß, wie er mit Frauen umgehen muss, aber es steckt so viel mehr in "Mr. Anaconda", wie ihn die "Bad Bachelor" App ja bezeichnet.

Ich finde, dass Wes ein super ehrgeiziger und kreativer Mann ist, der eigentlich nur beweisen will, dass er es drauf hat. Zwar ist er zu sehr versessen darauf, es vor allem seinen Eltern zu beweisen, aber ich kann es bei dem Verhältnis, was zwischen ihnen herrscht, ja schon verstehen.
Schon beim bloßen Gespräch über seine Mutter dachte ich auch nur, was das für eine Hexe ist. Zwar überraschte mich die Frau am Ende sehr, aber dennoch...kein Wunder, dass Wes es so unbedingt ohne sie schaffen will. Im Grunde will er ja nur, dass man ihn als Produzent und kreativen Kopf sieht und nicht als Sohn einer berühmten Ballerina und eines bekannten Produzenten.
Zwar versteift sich Wes auch etwas zu sehr auf dieses Ziel, aber dennoch bewundere ich ihn für seine Hartnäckigkeit und sein Gespür.

Als Mann ist er sehr sinnlich und er weiß genau, was er will. Aber er ist kein Arschloch und respektiert seine Mitmenschen und vor allem seine Partnerin. Auch ihm macht die "Bad Bachelor" App sehr zu schaffen und ich konnte seine Wut und Frustation über ihren Einfluss nur zu gut verstehen. Es war nicht nur sein Ruf in Gefahr, sondern auch seine Produktion...diese App hat ihm nur geschadet...naja...bis auf das Ende ;)

Wes ist einfach ein klasse Kerl, der kein Arsch ist und seine Mitmenschen respektiert. Aber ist genauso auch ein Jäger und sehr ehrgeizig.

Ihn und Remi fand ich als Paar absolute spitze und man spürte schon beim ersten Aufeinandertreffen, wie besonders die Chemie zwischen ihnen war. Ich fand kein Gefühl irgendwie aufgesetzt oder zu viel des Guten und ich liebe die beiden einfach nur.

Nebencharaktere:
Opal und Dan, Remis Eltern, sind so klasse Menschen, die etwas eigenwillig und voll die Hippies sind, aber ich liebte es, wie sehr sie ihre Tochter liebten und unterstützen. Man merkte, wie wichtig Remi ihnen war.

Sadie ist einfach eine super tolle Person. Sie fällt auf, wenn man sie sieht und konnte ein wenig zickig sein, aber ich liebte ihre Leidenschaft für den Tanz und sie war immer für Wes da....in guten, wie in schlechten Zeiten.

Annie und Darcy gefielen mir auch wieder super, auch wenn ich es schon daneben fand, dass sie ihre Freundin nicht in diese bestimmte Sache einweihten. Klar, soll das keiner erfahren, aber ich konnte Remis Wut und Enttäuschung absolut nachvollziehen, als sie es erfuhr. Es gab so viele Gelegenheiten und die beiden wären sicherlich nicht mit ihr befreundet, wenn sie Remi nicht für vertrauenswürdig halten würden. Fand ich schon echt schade....dennoch mochte ich diese beiden total unterschiedlichen Frauen.

Kommen wir zum Schluss noch auf Lilah zu sprechen. OMG, was ist das denn für ein falsches Stück gewesen ?
Die Frau fand ich ja schon von Anfang an echt super eingebildet und falsch, aber was sie sich im Laufe der Geschichte alles so leistete, verschlug mir echt die Spucke. Wenn ich dachte, dass sie ihre aktuelle Aktion nicht merh zu toppen sei, hat sie es geschafft, dem noch eine Schippe drauf zu legen !!
Die Frau kam einfach null mit Kritik oder Zurückweisung klar und genauso wenig, dass jemand anderes ein anderes Talent hat, was mehr für die Show geeignet war, als das, was sie besaß...einfach nur traurig, dass man deswegn einer anderen Person so viele Steine in dern Weg legen muss und Intrigen spannt, die dann so große Konsequenzen haben.

Schreibstil:
Den Schreibstil fand ich erste Sahne. Witzig, sinnlich und voller Emotionen. Ich hatte echt viel Spaß damit ;)

Bewertung:
Ladies....oder auch Gentleman...ach...egal...Liebe Leser, bitte lest diese tolle Reihe und diesen wundervollen 2. Band. Es ist einfach ein absoluter Lesegenuss mit viel Tiefe, Liebe, Dramen, Emotionen und Sinnlichkeit und es hat mir so viel Spaß gemacht....
Von mir gibt es:

5 von 5 Sterne

Veröffentlicht am 05.04.2019

Ein schönes Buch, was etwas unausgeglichen ist....

Law of Attraction
1

„Vielleicht mag ich dich einfach ?“
„Mich ?“
„Ja, dieses verrückte Mädchen mit ihren Weinhörnern und Einhörnern, das in einem Augenblick den Mund aufmacht und einfach raushaut, was sie denkt, um sich im ...

„Vielleicht mag ich dich einfach ?“
„Mich ?“
„Ja, dieses verrückte Mädchen mit ihren Weinhörnern und Einhörnern, das in einem Augenblick den Mund aufmacht und einfach raushaut, was sie denkt, um sich im anderen dafür zu ärgern. Die ihre Meinung offen sagt und sich auch davon nicht abschrecken lässt, ob jemand ihr Chef sein könnte und sie ihren Arbeitstag hat oder nicht...“
//S.197-198//


Klappentext:
10 Dinge, die ich an ihm hasse ...

Lianna hat nach dem Tod ihrer Eltern eine schwierige Zeit hinter sich. Doch das Schicksal meint es gut mit ihr: Als sie einen neuen Job in der renommierten Anwaltskanzlei findet, scheint es steil bergauf zu gehen ... wäre da nicht Darren de Best, Senior-Partner in der Kanzlei. Ein Mann wie ein rotes Tuch für Lianna - seine kühle und arrogante Art treiben sie zur Weißglut. Und für genau diesen Kerl soll sie jetzt als persönliche Assistentin zur Verfügung stehen. Zähneknirschend nimmt sie an. Und obwohl er so anders ist als sie, kann sie die Spannung zwischen ihnen und das Kribbeln in ihrem Bauch immer weniger ignorieren. Bis ein Zufall dafür sorgt, dass beide ein wohlgehütetes Geheimnis voreinander preisgeben müssen. Ein Geheimnis, das für ihre Arbeit ernsthafte Konsequenzen hätte, käme es ans Licht ...

Zum Buch:
"Law of Attraction" von Annie Williams erschien am 01.04.2019 bei LYX.digital. Es ist ein Einzelband und nur als e-book erhältlich.

Cover:
Mal wieder hat mich das Cover als erstes zu einem Buch gezogen. Ich finde es einfach super schön.
Ein Mann, dessen Gesicht man nur halb sehen kann, knöpft sich sein Hemd zu oder auf und schaut zu Boden. Licht fällt grell auf ihn. Ich finde es hat sowas von einem 20er Jahre Gangsterfilm.

Meine Meinung:
Ich bin durch Zufall auf dieses Buch und die gehörige Leserunde gestoßen und nach der Leseprobe war ich total Feuer und Flamme dafür. Es sprach mich total an und wirkte vor allem durch ihre "dunkle" Vergangenheit sehr mysteriös. Ich freute mich auf eine sexy und spannende Geschichte, die meine Erwartungen nicht ganz erfüllen konnte, mir aber gesamt ganz gut gefiel. Allerdings blieb doch einiges offen oder wurde mir viel zu schnell abgeharkt...

Inhalt:
Die Geschichte gefiel mir zwar wirklich sehr gut und für einige Lesetunden ist sie wirklich ideal, aber irgednwie habe ich mir in einigen Dingen einfach mehr erhofft.

Der Anfang war absolut klasse. Ich musste immer breit grinsen und fand es zu komisch, wie Lianna es schon an ihrem ersten Arbeitstag es schaffte, in eine peinliche Situation zu kommen. Es war einfach zum Brüllen, wie sie über Darrens Sekretärinnenverschnitt lästerte und dabei von ihm erwischt wurde.
Ein klasse Einstieg in eine Geschichte, die ich meistens als durchwachsen empfand.

Denn nach dem tollen ersten Kapiteln verfiel es irgendwie in eine Art Routine. Man erfährt, wie Lianna sich einarbeitet und sich privat ihr neues Leben aufbaut, aber mir fehlte einfach des gewisse Extra...das Prickeln und die Freude auf die Story.
Versteht mich da bitte nicht falsch. Es ist absolut klischeearm und konnte mich Gesamt auch überzeugen, aber der Funke sprang einfach nicht ganz über.

Auf mich wirkte der Ablauf der Geschichte etwas durcheinander. Viele Dinge wie Darrens schlechtes Verhältnis oder ihre Vergangenheit werden zum Teil nur angeschnitten oder kurz abgehandelt und mehr kam da nicht. Vor allem bei den beiden genannten Punkten habe ich doch wesentlich mehr Potenzial gesehen. Ich war am Ende doch ein wenig enttäuscht, wie schnell sich all ihre Probleme auflösten und alles in einem mega Happy End mündete.

Konkret gesagt: Ich wünschte mir einfach mehr Tiefgang und auch eine ausführlichere Geschichte mit mehr Seiten, da ich eben mehr Potenzial in den Punkten Stiefvater und Myles gesehen habe.
Es ging doch wirklich etwas zu flott mit dem Ende. Ich habe mir da mehr Konflikte und "Dramatik" gewünscht, um es mal so zu sagen.
Ein Schlag und Myles ist aus ihrem Leben fort ? Naja, also dafür, dass sie sich so davor fürchtete, dass er sie findet, war es doch echt easy.

Und auch im Bezug zu der Romanze von Darren und Lianna habe ich mir doch mehr versprochen. Ich werde gleich noch einiges Positives zu dem Buch schreiben, damit ihr auch meine Bewertung versteht, aber ersteinmal muss ich das los werden.
Ich vermisste einfach das Prickeln zwischen ihnen...irgendwie ging es sehr sehr sehr spät überhaupt mit dem Vorgeplänkel (Flirten etc) los. Ich fand es schade, dass der Fokus zu stark auf ihren Neuanfang und ihren neuen Job, als wie auf die Liebesgeschichte zu Darren lag.
Zwar gefiel es mir wirklich sehr gut, dass sie nicht nach 5 Minuten im Bett landeten und es sich langsam aufbaute, aber wie schon geschrieben...mehr Prickeln und Geflirte wäre so schön gewesen, denn die beiden haben auf mich als Paar so toll gewirkt. Zwischen ihnen stimmte einfach von Anfang an die Chemie und ich mochte beide so gerne.

Sehr schade war auch die Liebesszene...welche Liebesszene ? Es wird im Grunde nur geschrieben, dass sie Sex hatten und gut war. Ich habe es mir zwei Mal durchgelesen und fand es so schade, dass es da keine ausführlichere Szene gab. Klar, es war sehr schön, dass der Schwerpunkt nich auf der Erotik lag und es war auch gut, dass es sehr langsam mit den beiden vorranging....aber dann erwarte ich wenigstens eine sinnliche Szene, die wirklich heiß ist. Aber hier war das leider nicht der Fall....das fand ich eben schade, vor allem, da die Chemie zwischen ihnen so stimmte.

Es gab einiges zum Lachen, zum Grinsen und Spaß haben. Seien es die "Weinhörner", der bemühte Smalltalk von Lianna, den Darren so gekonnt niederschmettert und das Vorsichtige Antasten der beiden Charaktere.

Die Geschichte mag nicht ganz ausgereift sein und viele wichtige Dinge blieben mir zu oberflächlich, aber ich hatte meinen Spaß an der Geschichte und der Schreibstil ist so toll, dass ich es nur mögen kann.

Charaktere:
Die Charaktere haben mir wirklich sehr gefallen. Sie überraschten mich immer wieder und einige von ihnen konnte man nur gern haben.

Lianna....
war mir von Anfang an sehr sympathisch. Ich fand es echt klasse, dass sie intelligent und selbstkritisch war. Klar, auch sie hat viele Fehler gemacht, aber sie weiß, was sie falsch gemacht hat und setzt sich selber Ziele, die sie erreichen will. Seien es echte Freunde oder sich nicht mehr von einem Mann abhängig zu machen.

Sie schaffte es gekonnt, sich Darren zu widersetzen und blieb kein graues stummes Mäuschen. Wenn ihr etwas nicht passte, so sagte sie es auch. Ich liebe ihre tollpatschigkeit, weil das mich einfach zu sehr an mich selber erinnerte. Es war einfach zu niedlich, wie sie immer kleinere Unfälle hatte und in Fettnäpfchen trat. Es machte sie einfach so sehr sympathisch und mir gefiel es sehr, dass sie nicht perfekt war, so wirkte sie einfach näher und menschlicher.

Es gab aber auch Dinge, die ich absolut nicht an ihre leiden konnte. Nennt es von mir aus Meckern, aber ich fand es absolut daneben, dass sie während des Auto fahrens telefonierte !!! Das geht absolut gar nicht. Es sterben so viele Menschen wegen dieser Sache und ich habe das auch schon miterlebt, dass beinahe etwas Schlimmes passierte.
Da fehlte mir einfach ihr (und auch das von Darren) Verantwortungsbewusstsein. Sorry, das musste sein.
Und ich fand es auch nicht gut, dass sie einfach ihre Freunde so absägte und nicht ehrlich zu ihnen war. Klar, ist es nicht schön, was damals passiert ist, aber man hat doch gesehen, dass keiner sie im Stich gelassen hätte.

Nun gut. Lianna ist nicht perfekt, aber sie reflektiert sich selber und das finde ich vernünftig. Im Großen und Ganzen war sie mir sympathisch und ich mochte einfach ihre ganze Art.

Darren...
Grrr....Ja Darren...
Kalt, mürrisch, stumm, wortkarg, wechselmütig, heiß, leidenschaftlich...
Es gibt viele Adjektive, mit denen ich diesen Mann beschreiben könnte und ich liebte es.
Ich liebte es, dass man nie zu hunterporzent wusste, wer er denn nun war und ich erst zum Schluss so wirklich hinter seine Fassade blicken konnte.
Darren ist ein unglaublich spannender Charakter und da die Geschichte ja aus Liannas Sicht geschrieben wurde, wusste man einfach nicht, was er dachte oder wie er wirklich war.
Mal eben kalt, dann ließ er etwas Wärme aufblitzen und verschloss sich dann gleich wieder.

Auch bei ihm gab es einige Konflikte im Verborgenen, die zwar mehr beleuchtet hätten werden können, aber sehr spannend waren.
Er versucht nur, es allen recht zu machen, kann das aber gar nicht schaffen. Ich hatte das Gefühl, dass er nur wirklich bei Lianna endlich er selbst sein konnte. Sie schaffte es, dem Leser den wahren Darren hervorzulocken und auch wenn ich die stille und mürrische Version so klasse fand, gefielen mir die verborgenen Seiten umso mehr. Denn er konnte echt leidenschaftlich und mutig sein.
Irgendwie erinnerte er mich an diese russichen Puppen, die Schicht für Schicht ineinander verpackt sind.

Also er war definitiv ein sehr interessanter Charakter.

Nebencharaktere...
Die anderen Charas fand ich ehrlich gesagt etwa schwach, weil sie bis auf Coleen Skye und irgendwie auch Nala kaum ausgeprägt und blass wirkten.
Coleen mochte ich wirklich sehr. Sie wirkte auf mich sehr nett und ich mochte ihre Art.
Bei Skye mochte ich ihre herzliche Art. Sie war eine so klasse Freundin.
Nala nervte mich einfach nur mit ihrem unnötigen Zickengehabe. Sie war mir einfach nur unsympathisch.

Ach und dann sollte ich natürlich nochmal auf Myles zu sprechen kommen. Er wurde im Grunde so bedroglich angekündigt und ich fieberte so sehr auf sein Erscheinen hin, dass ich doch recht enttäuscht war, als die entsprechende Szene kam. Was für ein kleiner und verweichlichter Junge :O
Der soll so der "harte" und bedrohliche Kerl sein ? Ein Faustschlag und er lässt alles gut sein ? Etwas schwach...
Bei ihm habe ich mir wirklich mehr erhofft.

Schreibstil:
Die Story mag nicht ganz top sein, aber dafür fand ich den Schreibstil umso besser. Er gefiel mir wirklich sehr und ich mochte den etwas kühlen Unterton. Ich konnte ihn flüssig lesen und werde definitiv noch mehr von Annie Williams lesen.

Bewertung:
Einige Punkte wurden mir viel zu schnell und einfach abgehandelt oder gar nicht groß erklärt. Ich finde, dass viel Potenzial verschenkt wurde und es wirkte unausgeglichen....Liebe oder Erotik war kaum bis gar nicht vorhanden....ABER...es las sich so flüssig spannend. Die Charaktere gefielen mir gut und ich fand es wirklich klasse, dass der Schwerpunkt eher auf ihren Neuanfang lag (aber ein wenig mehr Prickeln und eine vernünftige Liebesszene wären schon schön gewesen ;) ). Allen in allem konnte mich das Buch aber super unterhalten und es gab viel zum Schmunzeln, Lachen und Grinsen.
Von mir gibt es:

4 von 5 Sterne