Profilbild von lovely_bookworld

lovely_bookworld

Lesejury Profi
offline

lovely_bookworld ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit lovely_bookworld über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.02.2019

Ein unglaubliches Debüt ♥

Invincible - Ich geb dich niemals auf
2 0

Titel: Invicible - Ich geb dich niemals auf
Autor: Stuart Reardon & Jane Harvey - Berrick
Reihe: -
Verlag: LYX
Genre: Sport|Liebe|Leben
Format: e-book
Seiten: 301

„Ich weiß nicht, was das hier ist, Anna. ...

Titel: Invicible - Ich geb dich niemals auf
Autor: Stuart Reardon & Jane Harvey - Berrick
Reihe: -
Verlag: LYX
Genre: Sport|Liebe|Leben
Format: e-book
Seiten: 301

„Ich weiß nicht, was das hier ist, Anna. Aber ich weiß, dass ich es herausfinden will. Mit dir fühle ich mich....Ich weiß nicht, lebendig. ....“
//S.180//


Klappentext:
Seine Welt liegt in Scherben. Er ist gebrochen. Er hat alles verloren. Aber sein Herz ist unbesiegbar.

Als Nick Renshaw mit sechsundzwanzig Jahren seine Profikarriere als Rugbyspieler wegen einer Sportverletzung aufgeben muss, verliert er nicht nur den Sport, den er über alles liebt, sondern auch seine Verlobte und alle Hoffnung. Die Ärztin Anna Scott soll das Aushängeschild der Rugby-Liga wieder fit machen, doch sie merkt bald, dass Nicks Seele den größten Schaden davongetragen hat. Nur langsam dringt sie zu ihm vor, doch als ihre eigene Vergangenheit sie einzuholen droht, wird Nick klar, dass man erst unbesiegbar sein kann, wenn man gemeinsam stark ist!

Meine Meinung werde ich dieses Mal anhand der Unterpunkte schildern :)

Cover:
Dieses Cover....klar, ich liebe es immer, wenn ein hübscher Mann darauf abgebildet ist, aber dass es der Autor selber ist und dieser dann auch noch so mega heiß ist, macht es echt zu etwas Besonderem ♥
Ich finde, dass diese Pose und der eindringliche Blick defintiv klasse Eyecatcher sind und für mich symbolsiert das Cover auch, dass es eine ernstere Geschichte ist...einfach anhand der Art und Weise, wie es auch von den Farben her gestaltet ist. Durch das kühle Eisblau, welches von weiß durchzogen ist, erweckt es auf mich nicht den Eidruck eines dieser heiteren Sportstories, sondern eben einer tiefgründigen Geschichte. Ich mag es wirklich sehr.

Handlung:
Es ist keine Geschichte, die auch nur im Ansatz kitschig ist, sondern mir echt unter die Haut ging. Mitzuerleben, wie durch diese Verletzung am Anfang des Buches im Grunde sein ganzes Leben zerbrach, als das, wovon er dachte, dass es heil und voller Licht sei, nach und nach kaputt ging...das war einfach so heftig und voller Emotionen.

Was diesen Sportroman eindeutig von all den anderen unterscheidet ist zum Einen die Tiefe und zum Anderen der Ablauf der Story. Ich äußere mich jetzt mal zum ersten Punkt.

Es geht nicht nur einfach darum, dass Nick verletzt und seine Karriere gefährdet ist, sondern auch darum, was für Ängste und Sorgen dieser Mann hat. Ängste, die er eigentlich niemanden in seinem näheren Umfeld mitteilen kann, weil er keinen damit belasten will und zum Teil sich auch nicht anvertrauen kann. Er frisst es im grunde nur in sich rein und ist auch bei Anna der Sportpsychologin anfangs wirklich nur abweisend. Da fand ich es auch umso toller, wie sanft sie nach und nach zu ihm vordingen konnte und Nick sich endlich mal jemanden öffnete. Ich fand die Szenen mit den beiden immer echt klasse, wil ich da schon sehr früh merkte, wie gut sie ihm tut.

Es gab nicht nur Fortschritte in seiner Genesungszeit, sondern auch viele Tiefschläge. Private wie auch berufliche und ich fand es so spannend und eben auch tiefgründig, wie Nick seinen Weg ging und um das kämpfte, was er liebte.

Nun zum Ablauf der Story. Mir gefiel es, dass es mit seiner Verletzung begann, da dieses Buch im Grunde ja darauf aufbaut. Kein großes Schnickschnack vorher, sondern gleich auf den Punkt gebracht.
Ich vergleiche es ja immer ein wenig mit anderen Büchern aus diesem Bereich, da ich es interessant finde, worauf ein Autor Wert legt. Hier geht es nicht um große Erfolge bei der nächsten Meisterschaft, sondern Nicks Kampf zurück ins Leben steht im Mittelpunkt. Er verliert nach und nach alles, wird von den Menschen, den er mit am meisten vertraute eiskalt hintergangen und macht dadurch einen Fehler, der ihm beinahe alles kostet. Es treibt mir jetzt schon wieder die Tränen in die Augen, wenn ich mich daran zurück erinnere, was ich beim Lesen gefühlt habe. Ich hatte so eine Angst um Nick, weil der Mann mir einfach so ans Herz gewachsen war, aber ich spürte auch seine unendliche Wut und Enttäuschung und auch wenn ich es natürlich nicht befürworte...auf gar keinen Fall oder es okay finde, so kann ich ihn selbst jetzt...gut einen Monat nach beenden des Buches immer noch verstehen, seine Tat nachvollziehen. Wenn dir eine so große Wut und noch größere Enttäuschung das Hirn vernebelt, dass du Dinge tust, die du normalerweise niemals tun würdest. Andere Leser dieses Buches werden garantiert wissen, auf welche Szene ich anspiele. Ich finde es wirklich nicht okay, was er getan hat, aber ich kann es absolut nachvollziehen und schmecke jetzt wieder diesen bitteren Geschmack des Verrats, mir rauscht das Blut durch die Venen, weil ich gerade wieder nur wütend darüber bin, was diese Menschen ihm angetan haben. Es ist einfach nur grausam.

Es ist wie eine Reihe mit Dominosteinen....Wird ein Stein umgeworfen, so tun es ihm die nachfolgenden gleich. Es ist eine verkettung des Schicksals, wenn man es so sagen will und eine Sache zog Konsequenzen für die nächste nach sich. Und ich habe teils so heftige Bauchschmerzen und schwitzende Hände bekommen, weil ich einfach so mit Nick gelitten habe.

Die Sache mit dem Gericht, wo ich beinahe so geweint habe, die Sache mit Molly, mit Anna, es riss mich einfach alles so mit.

Anna erlebte auch so einige unerfreuliche Dinge durch ihr Kennenlernen von Nick. Es gab da eine Szene zum Ende hin, wo ich dann wirklich wegen dem Buch heulen musste. Was sie zu Nick sagt ist so verdammt wahr, aber auch so herzzereißend.

Die Geschichte von Anna und Nick beginnt so zart und vorsichtig. Bis beide überhaupt merken, dass sie Gefühle füreinander haben und einen ersten Schritt wagen, dauert es echt lange, aber das fand ich auch gut so. Für mich steht ja wirklich sein Kampf zurück in sein Leben und seinen Sport an erster Stelle, daher gefiel es mir sehr, dass sich da nicht sofort eine Liebegeschichte anbahnte, zumal er ja auch noch verlobt war.
Als sich beide näher kommen, wurde mir das einfühlsam und sanft beschrieben. Keine explosiven Sexszenen, sondern wirklich schön. Ich weiß gerade nicht, wie ich das besser beschreiben soll, aber man merkte einfach die Emotionen der beiden so deutlich, so inetensiv und sinnlich.
Ihre Beziehung zerbrach mir auch das Herz, was ich im oberen Absatz schon andeutete und ich hoffte zum Ende hin so sehr, dass die beiden es noch schaffen, denn ich habe selten ein Paar erlebt, dass so sehr zusammengehörte, wie Anna und Nick.

Bei ihnen merkt man schon am Anfang, auch als er noch gar nicht frei war, dass sie einfach zu ihm gehört, weil sie auf ihn eingeht und sich wirklich für ihn interessiert. Ja, sie war seine Psychologin, aber ich spürte, dass da einfach mehr war, dass sie sich wahrhaftig auf ihn einließ und sich für ihn interessierte.

Ich finde Anna und Nick einfach so toll.

Das Ende fand ich durch die Beschreibungen des Sports wieder echt interessant und dass Reardon selbst auftrat ließ mich echt breit grinsen...da musste ich schon doppelt hinsehen, ob ich jetzt auch wirklich richtig gelesen habe, das war echt ein klasse Schachtzug ;)
Es ist gut abgerundet worden und auch wenn es mir zu langgezogen war und ein wenig die Luft raus war, gefiel es mir echt gut.

Charaktere:
Ich bin bei der Handlung schon auf die Beziehung von Anna und Nick eingegangen und werde hier jetzt nur meine Meinung von ihnen einzeln wiedergeben.

Nick ist für mich ein unglaublich mutiger, starker und intelligenter Mann.
Ich habe ihn ihn einfach so vielen Facetten erlebt. Als treuer Partner, jähzornig, liebevoll, ängstlich, stur, wütend, hoffnungslos, sowie auch hoffnungsvoll. Er hat so viel Schlimmes erlebt, hat so viele Hiobsbotschaften erhalten und ist dennoch so mutig und stark seinen Weg gegangen. Klar, er ist nicht perfekt, aber Nick ist sich seiner Fehler stets bewusst gewesen und hat versucht sich zu ändern und es wieder gut zu machen. Auch in seinen absolut dunkelsten Zeit, wo ich wirklich so Angst um ihn hatte, selbst da ist er nicht untergegangen und das spricht wirklich für ihn. Ich liebe seine lustige und charmante Seite und er kämpft für die Personen, die er liebt mit ganzem Herzen.

Anna hatte er ja auch nicht leicht und ich konnte ihre Sorgen und Ängste absolut nachvollziehen. Ich fand es klasse, wie sehr sie sich für Nick eingesetzt hat, wirklich alles getan hat, damit es ihrem Patienten besser geht. Sie ist behutsam, aber auch sehr ehrlich mit ihm umgegangen, auch als er nicht mehr ihr Patient war und manchmal dachte ich echt, dass Schicksal sei gegen die beiden. Ich habe da echt mit Anna mitgelitten, ihre Sehnsucht, ihre Ängste um ihre Lizens und ihre Liebe zu Nick waren so greifbar gewesen.
Sie ist echt eine tolle und authentische Frau, deren offene Art ich sehr erfrischend fand.
Ihre Reaktion zum Ende des Buches hin fand ich absolut nachvollziehbar und ich wiederhole mich....aber es zerbrach mir echt das Herz.

Molly....ich glaube, wir sind uns alle einig, wenn ich sage, wie sher ich diese Person verasbscheue :O
Mir fehlen selbst jetzt noch die Worte !!! Es ist einfach nur so unfassbar, wie egoistisch, verletzend und hinterhätltig ein Mensch nur sein kann.
Ich meine, es war ja realtiv schnell klar, dass sie nur wegen des Geldes mit ihm zusammen war, aber ich fand ihre Entwicklung einfach nur krass !!!
Ich denke, dass sie, als sie mit Nick zusammen gekommen ist, ein anderer Mensch war und einfach die Aussicht auf viel Geld ihren hässlichen Charaktere genährt hat, aber dennoch, die Frau fand ich von Buchanfang bis Ende nur widerlich. Wie sie mit Nick umgeht, als dieser nach seiner OP wieder nach Hause kommt, ist echt unfassbar und so fies.
Sie denkt nur an sich, an Geld und an Ruhm. Andere Menschen sind ihr ansich egal, was andere sich wünschen oder welche Ängste sie haben, dass ist ihr lachs...Und sie machr echt alles dafür, um das zu kriegen was sie will. Falsche Aussagen, Lügen, Hetzen....etc...
Nein, an dieser Frau kann ich wirklich nichts Gutes finden.

Die Nebencjaraktere wie seinen besten Freund Kenny (OMG.....), seine Familie und die Leute aus seinem Teams fand ich gut integriert und ich hatte bei keinem das Gefühl, dass er oberflächlich oder too much sei.

Erzählstil:
Man merkt eindeutig, dass dies jemand mitgeschrieben hat, der Ahnung vom Fach hat. Mit Hilfe von Harvey-Berrick ist es Reardon echt gelungen, einen authentischen und ehrlichen Stil ohne Kitsch oder Überdramatisierung zu finden, der mir echt unter die Haut ging. Voller Gefühl, aber nie zu viel des Guten. Der Stil ist interessant, lustig, charmant, sexy, aber einigen Stellen zog es sich doch etwas leicht, so, als wäre jetzt mal eine Pause angesagt. Aber gesamt fand ich ihn super und flüssig lesbar. Er war einfach tiefgründiger, aber nie zu sehr, sodass auch etwas Humor und eine gewisse Leichtigkeit durchblicken konnte.

Gefühl:
Ich denke, ich habe zum dem Thema echt einiges gesagt. Dieses Buch besitzt nicht nur eine Menge an Gefühlen, sondern hat auch einfach ein gewissen Gefühl. Es ist sehr teifgründig, aber nicht zu schwer. Es hat mich echt mitgenommen, vor allem auf seelischer und emotionaler Ebene. Es regt zum Nachdenken an, schockiert, zaubert einem ein Lächeln auf die Lippen, lässt einen mitfiebern, hoffen, bangen, wütend werden, schon beinahe verzweifeln und versöhnt mit den letzten Seiten. Es ist definitiv ein Monatshighlight aus dem Januar und ein Buch, über was ich echt lange nachdenken musste und gefühlt dennoch nicht genug Zeit hatte, um wirklich jedes meiner Gefühle zu analysieren. Ich kann es nur empfehlen, denn ist eine starke Story, die sich auf eine andere Seite des Sports konzentriert. Es überrascht mit einer Tiefgründigkeit, wo aber auch Liebe und Freundschaft nicht zu kurz kommen.
Von mir gibt es:

4,5 von 5 Sterne

Veröffentlicht am 11.04.2019

Ich liebe es ♥

Bad Boss
1 0

„Bemerke ich da einen Hauch von Eifersucht, Miss Reminiscent Sunbrust Drysdale ?“
Sie fuhr mit dem Kopf herum. „Nenn mich noch einmal so und ich trete dir mit meinem Spitzenschuh dahin, wo die Sonne nie ...

„Bemerke ich da einen Hauch von Eifersucht, Miss Reminiscent Sunbrust Drysdale ?“
Sie fuhr mit dem Kopf herum. „Nenn mich noch einmal so und ich trete dir mit meinem Spitzenschuh dahin, wo die Sonne nie scheint.“
//S.164//


Klappentext:
a, Wes ist gut im Bett. Und dank der Bad Bachelors App weiß das ganz New York …

Wes Evans, Sohn eines Broadway-Produzenten, möchte endlich selbst etwas erreichen. Der sexy Millionär ist für seine preisverdächtigen Auftritte auf der Bühne bekannt. Doch seit die Bad Bachelors App erschienen ist, scheint die ganze Welt nur noch über sein Privatleben zu sprechen. Als er durch Zufall eine talentierte Balletttänzerin entdeckt, weiß er, dass sie genau das ist, was er braucht, um seiner neuen Show zum Erfolg zu verhelfen.

Remi Drysdale hatte nur einen Gedanken, als sie aus Australien floh und nach New York zog: Niemals wieder Arbeit mit Privatem zu mischen. Und mit Wes zu arbeiten ist die perfekte Chance, um ihre Karriere zu retten. Deshalb nimmt sich Remi vor, nichts mit dem Mann anzufangen, der ihre berufliche Zukunft in seinen Händen hält. Egal wie sehr er ihr Avancen macht und wie gut seine Bewertungen bei Bad Bachelors sind …

Zum Buch:
"Bad Boss" von Stefanie London ist der zweite Teil der "New York Bachelor" Reihe und erschien am 01.04.2019 als e-book bei Forever by Ullstein.

Meine Meinung:
Eigentlich finde ich den Mittelteil einer Trilogie meistens eher mäßig, aber bei dieser hier gefiel es mir sogar besser als der Vorgänger. Es steckt voller Witz und Tiefe, ist super flüssig zu lesen und begeisterte mich durch und durch ♥

Cover:
Ich liebe das Cover. Es ist so toll, dass es sich an dem Vorgänger orientiert und es passt perfekt zum Inhalt des Buches. Der Mann darauf ist absolut mein Typ und ich bin jetzt schon wieder am Sabbern ;) :D

Inhalt:
Endlich geht es weiter bei den "New York Bachelors", in der sich im Grunde darum dreht, dass drei Freundinnen an ihren Traumtypen kommen. Und auch wenn sie den besagten Typen am Anfang nicht so wirklich anziehend finden oder sich gegen diese mystische Kraft sträuben, so können sie sich ihrem Schicksal nicht entziehen.

Ich durfte bereits Band 1 "Bad Bachelor" aus dem Verlag lesen und danke auch hier wieder für das Exemplar und die Leserunde.

Mir gefiel "Bad Bachelor" echt super. Tolle Protagonisten, eine lustige und abwechslungsreiche Story, die vor Liebe und Sinnlichkeit nur so strotzt...kann es da überhaupt noch besser werden ?
Ich dachte ja, dass es ein typischer Mittelteil werden würde und ich ihn okay finden würde...und dann das....
Es ist mein 4. Buch diesen Monat und schon mein 2. Monatshighlight, denn es ist einfach nur der Hammer !!!

Ich liebte diese Mischung aus Komik, Liebe, Sinnlichkeit und der Liebe zum Ballett. Ansich ist das ja so gar nicht meine Welt, aber Stefanie London schaffte es, dass ich es echt interessant fand und mich bei einigen Begriffen sogar schlau machte, was es denn genau bedeutet. Man merkte bei jeder Szene, wie viel Leidenschaft Remi darein steckt und irgendwie steckte es einen auch an.

Schon seit Kindheit habe ich ein ausgeprägtes Kopfkino und ich hatte so viel Spaß bei der Story. Die Tanzszenen fand ich super schön und fesselnd. Man merkte wirklich bei jedem geschriebenen Wort, wie viel Liebe und Leidenschaft Remi da rein steckte, auch wenn sie sich so oft runtermachte.

Im Grunde durchliefen mein Herz, mein Verstand und meine Seele jegliche Gefühle. Von Wut auf Leilah, Begeisterung wegen Wes oder einfach Glück, weil die Remi und er ein so schönes Paar sind. Ständig musste ich breit grinsen, weil Wes es mal wieder schaffte, so unanständig zu sein, auch wenn er es nicht wollte, oder weil ich Remis Mutter Opal einfach so klasse fand. Es war von Anfang bis Ende sehr gefühlvoll und spannend und ich bin so begeistert von der Geschichte. Mir hat es solchen Spaß gemacht, sie zu lesen, weil ich bestens unterhalten wurde.

Es gab genug Drama, emotionale Konflikte, Neid, Liebe, Freundschaft, Enttäuschung, Erotik und ohne jeglichen Kitsch oder Übertreibung.
Remi hat so viel schlimmes in ihrer Vergangenheit erlebt und ich fand es klasse, wie die Autorin diese Momente beschrieb. Sie waren wichtig für ihre Entwicklung und gaben Rückschlüsse auf ihre aktuelles Verhalten und ihre Ängste, nahmen aber nicht zu viel Raum an. Hier wurde die Balance echt perfekt eingehalten.

Mir hat es solchen Spaß gemacht, Remi und Wes auf ihren Weg zu begleiten und auch das Wiedersehen mit Annie, Darcy und Reed fand ich so klasse. Es war super, wie gut diese Charaktere mit ihn die Geschichte eingebaut wurden ohne dass sie Wes und Remi die Schau stahlen.

Es gab auch kleinere Längen, aber das macht mir hier echt gar nichts, weil ich eben so einen Spaß an der Geschichte hatte und es echt besser als der Vorgänger war.
Bevor ich eine kleine Zwischenbewertung schreibe, möchte ich auf die Tiefe des Buches kommen, denn da wurde ich echt überrascht.
Ich erwarte generell bei Büchern aus dem Genre Liebe/Erotik/YA-NA irgendwie groß Tiefgründigkeit, aber hier bin ich einfach baff, wie klasse das eingearbeitet wurde. Es war wirklich überraschend, wie schnell es ins Ernste überging und auch Themen, die nicht so schön sind, klasse verarbeitet wurden, ohne dass es je kitschig oder unangemessen wirkte.

Insgesamt ist es eine runde und super schöne Geschichte über Liebe, Verlust, Freundschaft und Träume...perfekt ein wenig soapmäßig durch all die kleinen Intrigen und Dramen inszeniert, aber ohne jeglichen Kitsch.

Charaktere:
Auch hier wurde ich überrascht und selbst die fieseste Ziege fand ich super ausgearbeitet.

Remi...
hat, wie schon beschrieben, echt einiges in ihrer Vergangenheit durchgemacht, dass sie soagr irgendwann an einem Punkt war, wieder in ihre Heimat Australien zu ihren Eltern zurückzukehren. Aber sie kämpfte sich so eisern durch, dass ich es einfach nur bewundern kann. Obwohl sie echt tief enttäuscht und verraten wurde, blieb sich sich und ihrem Traum treu.

Als sie wieder die große Chance bekommt, hätte sie ihrer Chefin und Freundind Mish echt eher etwas deswegen sagen können, aber ich konnte auch ihre Hemmungen und Ängste verstehen. Ich ticke da so ähnlich und mag Dinge, die mir echt unangenehm sind, nicht schnell abhaken und schiebe sie bis zum Ende auf.
Aber Remi hat auch einen Ehrgeiz, den ich eben einfach nur bewundern kann, und achtet auf ein korrektes Verhalten.
Sie hasst es, wenn man sie belügt oder ihr Dinge verschweigt und ich konnte da ihre Wut bei einigen Situationen verdammt gut nachvollziehen.

Vielleicht mag ich Remi so sehr, weil diese Sache auch gut auf mich zu trifft. Unehrlichkeit geht absolut gar nicht...vor allem von Freunden oder dem Partner. Sie ist schließlich kein kleines Kind und auch wenn man natürlich im ersten Moment fuchsteufelswild ist, so denkt man über die Sache nach und verhält sich nicht gleich wie ein Miststück.
Ich denke einfach, dass Remi sich von vielen gleich über einen Kamm geschert fühlte. Sei es wegen der Beziehung mit Wes oder dem Tanz.

Remi ist einfach eine klasse Frau, die ich super stark, mutig und ehrlich finde.

Wes...
liebe ich einfach. Er ist ein Charmeur, der weiß, wie er mit Frauen umgehen muss, aber es steckt so viel mehr in "Mr. Anaconda", wie ihn die "Bad Bachelor" App ja bezeichnet.

Ich finde, dass Wes ein super ehrgeiziger und kreativer Mann ist, der eigentlich nur beweisen will, dass er es drauf hat. Zwar ist er zu sehr versessen darauf, es vor allem seinen Eltern zu beweisen, aber ich kann es bei dem Verhältnis, was zwischen ihnen herrscht, ja schon verstehen.
Schon beim bloßen Gespräch über seine Mutter dachte ich auch nur, was das für eine Hexe ist. Zwar überraschte mich die Frau am Ende sehr, aber dennoch...kein Wunder, dass Wes es so unbedingt ohne sie schaffen will. Im Grunde will er ja nur, dass man ihn als Produzent und kreativen Kopf sieht und nicht als Sohn einer berühmten Ballerina und eines bekannten Produzenten.
Zwar versteift sich Wes auch etwas zu sehr auf dieses Ziel, aber dennoch bewundere ich ihn für seine Hartnäckigkeit und sein Gespür.

Als Mann ist er sehr sinnlich und er weiß genau, was er will. Aber er ist kein Arschloch und respektiert seine Mitmenschen und vor allem seine Partnerin. Auch ihm macht die "Bad Bachelor" App sehr zu schaffen und ich konnte seine Wut und Frustation über ihren Einfluss nur zu gut verstehen. Es war nicht nur sein Ruf in Gefahr, sondern auch seine Produktion...diese App hat ihm nur geschadet...naja...bis auf das Ende ;)

Wes ist einfach ein klasse Kerl, der kein Arsch ist und seine Mitmenschen respektiert. Aber ist genauso auch ein Jäger und sehr ehrgeizig.

Ihn und Remi fand ich als Paar absolute spitze und man spürte schon beim ersten Aufeinandertreffen, wie besonders die Chemie zwischen ihnen war. Ich fand kein Gefühl irgendwie aufgesetzt oder zu viel des Guten und ich liebe die beiden einfach nur.

Nebencharaktere:
Opal und Dan, Remis Eltern, sind so klasse Menschen, die etwas eigenwillig und voll die Hippies sind, aber ich liebte es, wie sehr sie ihre Tochter liebten und unterstützen. Man merkte, wie wichtig Remi ihnen war.

Sadie ist einfach eine super tolle Person. Sie fällt auf, wenn man sie sieht und konnte ein wenig zickig sein, aber ich liebte ihre Leidenschaft für den Tanz und sie war immer für Wes da....in guten, wie in schlechten Zeiten.

Annie und Darcy gefielen mir auch wieder super, auch wenn ich es schon daneben fand, dass sie ihre Freundin nicht in diese bestimmte Sache einweihten. Klar, soll das keiner erfahren, aber ich konnte Remis Wut und Enttäuschung absolut nachvollziehen, als sie es erfuhr. Es gab so viele Gelegenheiten und die beiden wären sicherlich nicht mit ihr befreundet, wenn sie Remi nicht für vertrauenswürdig halten würden. Fand ich schon echt schade....dennoch mochte ich diese beiden total unterschiedlichen Frauen.

Kommen wir zum Schluss noch auf Lilah zu sprechen. OMG, was ist das denn für ein falsches Stück gewesen ?
Die Frau fand ich ja schon von Anfang an echt super eingebildet und falsch, aber was sie sich im Laufe der Geschichte alles so leistete, verschlug mir echt die Spucke. Wenn ich dachte, dass sie ihre aktuelle Aktion nicht merh zu toppen sei, hat sie es geschafft, dem noch eine Schippe drauf zu legen !!
Die Frau kam einfach null mit Kritik oder Zurückweisung klar und genauso wenig, dass jemand anderes ein anderes Talent hat, was mehr für die Show geeignet war, als das, was sie besaß...einfach nur traurig, dass man deswegn einer anderen Person so viele Steine in dern Weg legen muss und Intrigen spannt, die dann so große Konsequenzen haben.

Schreibstil:
Den Schreibstil fand ich erste Sahne. Witzig, sinnlich und voller Emotionen. Ich hatte echt viel Spaß damit ;)

Bewertung:
Ladies....oder auch Gentleman...ach...egal...Liebe Leser, bitte lest diese tolle Reihe und diesen wundervollen 2. Band. Es ist einfach ein absoluter Lesegenuss mit viel Tiefe, Liebe, Dramen, Emotionen und Sinnlichkeit und es hat mir so viel Spaß gemacht....
Von mir gibt es:

5 von 5 Sterne

Veröffentlicht am 05.04.2019

Ein schönes Buch, was etwas unausgeglichen ist....

Law of Attraction
1 0

„Vielleicht mag ich dich einfach ?“
„Mich ?“
„Ja, dieses verrückte Mädchen mit ihren Weinhörnern und Einhörnern, das in einem Augenblick den Mund aufmacht und einfach raushaut, was sie denkt, um sich im ...

„Vielleicht mag ich dich einfach ?“
„Mich ?“
„Ja, dieses verrückte Mädchen mit ihren Weinhörnern und Einhörnern, das in einem Augenblick den Mund aufmacht und einfach raushaut, was sie denkt, um sich im anderen dafür zu ärgern. Die ihre Meinung offen sagt und sich auch davon nicht abschrecken lässt, ob jemand ihr Chef sein könnte und sie ihren Arbeitstag hat oder nicht...“
//S.197-198//


Klappentext:
10 Dinge, die ich an ihm hasse ...

Lianna hat nach dem Tod ihrer Eltern eine schwierige Zeit hinter sich. Doch das Schicksal meint es gut mit ihr: Als sie einen neuen Job in der renommierten Anwaltskanzlei findet, scheint es steil bergauf zu gehen ... wäre da nicht Darren de Best, Senior-Partner in der Kanzlei. Ein Mann wie ein rotes Tuch für Lianna - seine kühle und arrogante Art treiben sie zur Weißglut. Und für genau diesen Kerl soll sie jetzt als persönliche Assistentin zur Verfügung stehen. Zähneknirschend nimmt sie an. Und obwohl er so anders ist als sie, kann sie die Spannung zwischen ihnen und das Kribbeln in ihrem Bauch immer weniger ignorieren. Bis ein Zufall dafür sorgt, dass beide ein wohlgehütetes Geheimnis voreinander preisgeben müssen. Ein Geheimnis, das für ihre Arbeit ernsthafte Konsequenzen hätte, käme es ans Licht ...

Zum Buch:
"Law of Attraction" von Annie Williams erschien am 01.04.2019 bei LYX.digital. Es ist ein Einzelband und nur als e-book erhältlich.

Cover:
Mal wieder hat mich das Cover als erstes zu einem Buch gezogen. Ich finde es einfach super schön.
Ein Mann, dessen Gesicht man nur halb sehen kann, knöpft sich sein Hemd zu oder auf und schaut zu Boden. Licht fällt grell auf ihn. Ich finde es hat sowas von einem 20er Jahre Gangsterfilm.

Meine Meinung:
Ich bin durch Zufall auf dieses Buch und die gehörige Leserunde gestoßen und nach der Leseprobe war ich total Feuer und Flamme dafür. Es sprach mich total an und wirkte vor allem durch ihre "dunkle" Vergangenheit sehr mysteriös. Ich freute mich auf eine sexy und spannende Geschichte, die meine Erwartungen nicht ganz erfüllen konnte, mir aber gesamt ganz gut gefiel. Allerdings blieb doch einiges offen oder wurde mir viel zu schnell abgeharkt...

Inhalt:
Die Geschichte gefiel mir zwar wirklich sehr gut und für einige Lesetunden ist sie wirklich ideal, aber irgednwie habe ich mir in einigen Dingen einfach mehr erhofft.

Der Anfang war absolut klasse. Ich musste immer breit grinsen und fand es zu komisch, wie Lianna es schon an ihrem ersten Arbeitstag es schaffte, in eine peinliche Situation zu kommen. Es war einfach zum Brüllen, wie sie über Darrens Sekretärinnenverschnitt lästerte und dabei von ihm erwischt wurde.
Ein klasse Einstieg in eine Geschichte, die ich meistens als durchwachsen empfand.

Denn nach dem tollen ersten Kapiteln verfiel es irgendwie in eine Art Routine. Man erfährt, wie Lianna sich einarbeitet und sich privat ihr neues Leben aufbaut, aber mir fehlte einfach des gewisse Extra...das Prickeln und die Freude auf die Story.
Versteht mich da bitte nicht falsch. Es ist absolut klischeearm und konnte mich Gesamt auch überzeugen, aber der Funke sprang einfach nicht ganz über.

Auf mich wirkte der Ablauf der Geschichte etwas durcheinander. Viele Dinge wie Darrens schlechtes Verhältnis oder ihre Vergangenheit werden zum Teil nur angeschnitten oder kurz abgehandelt und mehr kam da nicht. Vor allem bei den beiden genannten Punkten habe ich doch wesentlich mehr Potenzial gesehen. Ich war am Ende doch ein wenig enttäuscht, wie schnell sich all ihre Probleme auflösten und alles in einem mega Happy End mündete.

Konkret gesagt: Ich wünschte mir einfach mehr Tiefgang und auch eine ausführlichere Geschichte mit mehr Seiten, da ich eben mehr Potenzial in den Punkten Stiefvater und Myles gesehen habe.
Es ging doch wirklich etwas zu flott mit dem Ende. Ich habe mir da mehr Konflikte und "Dramatik" gewünscht, um es mal so zu sagen.
Ein Schlag und Myles ist aus ihrem Leben fort ? Naja, also dafür, dass sie sich so davor fürchtete, dass er sie findet, war es doch echt easy.

Und auch im Bezug zu der Romanze von Darren und Lianna habe ich mir doch mehr versprochen. Ich werde gleich noch einiges Positives zu dem Buch schreiben, damit ihr auch meine Bewertung versteht, aber ersteinmal muss ich das los werden.
Ich vermisste einfach das Prickeln zwischen ihnen...irgendwie ging es sehr sehr sehr spät überhaupt mit dem Vorgeplänkel (Flirten etc) los. Ich fand es schade, dass der Fokus zu stark auf ihren Neuanfang und ihren neuen Job, als wie auf die Liebesgeschichte zu Darren lag.
Zwar gefiel es mir wirklich sehr gut, dass sie nicht nach 5 Minuten im Bett landeten und es sich langsam aufbaute, aber wie schon geschrieben...mehr Prickeln und Geflirte wäre so schön gewesen, denn die beiden haben auf mich als Paar so toll gewirkt. Zwischen ihnen stimmte einfach von Anfang an die Chemie und ich mochte beide so gerne.

Sehr schade war auch die Liebesszene...welche Liebesszene ? Es wird im Grunde nur geschrieben, dass sie Sex hatten und gut war. Ich habe es mir zwei Mal durchgelesen und fand es so schade, dass es da keine ausführlichere Szene gab. Klar, es war sehr schön, dass der Schwerpunkt nich auf der Erotik lag und es war auch gut, dass es sehr langsam mit den beiden vorranging....aber dann erwarte ich wenigstens eine sinnliche Szene, die wirklich heiß ist. Aber hier war das leider nicht der Fall....das fand ich eben schade, vor allem, da die Chemie zwischen ihnen so stimmte.

Es gab einiges zum Lachen, zum Grinsen und Spaß haben. Seien es die "Weinhörner", der bemühte Smalltalk von Lianna, den Darren so gekonnt niederschmettert und das Vorsichtige Antasten der beiden Charaktere.

Die Geschichte mag nicht ganz ausgereift sein und viele wichtige Dinge blieben mir zu oberflächlich, aber ich hatte meinen Spaß an der Geschichte und der Schreibstil ist so toll, dass ich es nur mögen kann.

Charaktere:
Die Charaktere haben mir wirklich sehr gefallen. Sie überraschten mich immer wieder und einige von ihnen konnte man nur gern haben.

Lianna....
war mir von Anfang an sehr sympathisch. Ich fand es echt klasse, dass sie intelligent und selbstkritisch war. Klar, auch sie hat viele Fehler gemacht, aber sie weiß, was sie falsch gemacht hat und setzt sich selber Ziele, die sie erreichen will. Seien es echte Freunde oder sich nicht mehr von einem Mann abhängig zu machen.

Sie schaffte es gekonnt, sich Darren zu widersetzen und blieb kein graues stummes Mäuschen. Wenn ihr etwas nicht passte, so sagte sie es auch. Ich liebe ihre tollpatschigkeit, weil das mich einfach zu sehr an mich selber erinnerte. Es war einfach zu niedlich, wie sie immer kleinere Unfälle hatte und in Fettnäpfchen trat. Es machte sie einfach so sehr sympathisch und mir gefiel es sehr, dass sie nicht perfekt war, so wirkte sie einfach näher und menschlicher.

Es gab aber auch Dinge, die ich absolut nicht an ihre leiden konnte. Nennt es von mir aus Meckern, aber ich fand es absolut daneben, dass sie während des Auto fahrens telefonierte !!! Das geht absolut gar nicht. Es sterben so viele Menschen wegen dieser Sache und ich habe das auch schon miterlebt, dass beinahe etwas Schlimmes passierte.
Da fehlte mir einfach ihr (und auch das von Darren) Verantwortungsbewusstsein. Sorry, das musste sein.
Und ich fand es auch nicht gut, dass sie einfach ihre Freunde so absägte und nicht ehrlich zu ihnen war. Klar, ist es nicht schön, was damals passiert ist, aber man hat doch gesehen, dass keiner sie im Stich gelassen hätte.

Nun gut. Lianna ist nicht perfekt, aber sie reflektiert sich selber und das finde ich vernünftig. Im Großen und Ganzen war sie mir sympathisch und ich mochte einfach ihre ganze Art.

Darren...
Grrr....Ja Darren...
Kalt, mürrisch, stumm, wortkarg, wechselmütig, heiß, leidenschaftlich...
Es gibt viele Adjektive, mit denen ich diesen Mann beschreiben könnte und ich liebte es.
Ich liebte es, dass man nie zu hunterporzent wusste, wer er denn nun war und ich erst zum Schluss so wirklich hinter seine Fassade blicken konnte.
Darren ist ein unglaublich spannender Charakter und da die Geschichte ja aus Liannas Sicht geschrieben wurde, wusste man einfach nicht, was er dachte oder wie er wirklich war.
Mal eben kalt, dann ließ er etwas Wärme aufblitzen und verschloss sich dann gleich wieder.

Auch bei ihm gab es einige Konflikte im Verborgenen, die zwar mehr beleuchtet hätten werden können, aber sehr spannend waren.
Er versucht nur, es allen recht zu machen, kann das aber gar nicht schaffen. Ich hatte das Gefühl, dass er nur wirklich bei Lianna endlich er selbst sein konnte. Sie schaffte es, dem Leser den wahren Darren hervorzulocken und auch wenn ich die stille und mürrische Version so klasse fand, gefielen mir die verborgenen Seiten umso mehr. Denn er konnte echt leidenschaftlich und mutig sein.
Irgendwie erinnerte er mich an diese russichen Puppen, die Schicht für Schicht ineinander verpackt sind.

Also er war definitiv ein sehr interessanter Charakter.

Nebencharaktere...
Die anderen Charas fand ich ehrlich gesagt etwa schwach, weil sie bis auf Coleen Skye und irgendwie auch Nala kaum ausgeprägt und blass wirkten.
Coleen mochte ich wirklich sehr. Sie wirkte auf mich sehr nett und ich mochte ihre Art.
Bei Skye mochte ich ihre herzliche Art. Sie war eine so klasse Freundin.
Nala nervte mich einfach nur mit ihrem unnötigen Zickengehabe. Sie war mir einfach nur unsympathisch.

Ach und dann sollte ich natürlich nochmal auf Myles zu sprechen kommen. Er wurde im Grunde so bedroglich angekündigt und ich fieberte so sehr auf sein Erscheinen hin, dass ich doch recht enttäuscht war, als die entsprechende Szene kam. Was für ein kleiner und verweichlichter Junge :O
Der soll so der "harte" und bedrohliche Kerl sein ? Ein Faustschlag und er lässt alles gut sein ? Etwas schwach...
Bei ihm habe ich mir wirklich mehr erhofft.

Schreibstil:
Die Story mag nicht ganz top sein, aber dafür fand ich den Schreibstil umso besser. Er gefiel mir wirklich sehr und ich mochte den etwas kühlen Unterton. Ich konnte ihn flüssig lesen und werde definitiv noch mehr von Annie Williams lesen.

Bewertung:
Einige Punkte wurden mir viel zu schnell und einfach abgehandelt oder gar nicht groß erklärt. Ich finde, dass viel Potenzial verschenkt wurde und es wirkte unausgeglichen....Liebe oder Erotik war kaum bis gar nicht vorhanden....ABER...es las sich so flüssig spannend. Die Charaktere gefielen mir gut und ich fand es wirklich klasse, dass der Schwerpunkt eher auf ihren Neuanfang lag (aber ein wenig mehr Prickeln und eine vernünftige Liebesszene wären schon schön gewesen ;) ). Allen in allem konnte mich das Buch aber super unterhalten und es gab viel zum Schmunzeln, Lachen und Grinsen.
Von mir gibt es:

4 von 5 Sterne


Veröffentlicht am 24.03.2019

Beinahe perfekt.....

Masters of Seduction - Atemlose Nacht
1 0

Ich werde einmal auf jede Geschichte einzeln eingehen und sie demenstprechend auch bewerten. Am Ende gibt es eine Gesamtbewertung für diese Kurzgeschichtensammlung.

Zum Buch:
"Masters of Seduction - ...

Ich werde einmal auf jede Geschichte einzeln eingehen und sie demenstprechend auch bewerten. Am Ende gibt es eine Gesamtbewertung für diese Kurzgeschichtensammlung.

Zum Buch:
"Masters of Seduction - Atemlose Nacht" enthält Kurzgeschichten von Lara Adrian, Donna Grant, Alexandra Ivy und Laura Wright. Es sind allesamt bekannte Autorinnen, die im Genre Romantasy schreiben. Es ist der erste Teil der "Masters of Seduction" Reihe, die aber unabhängig voneinander gelesen werden können und erschien am 05.11.2015 beim LYX Verlag.

Meine Meinung:
Ich habe "Atemlose Nacht" bereits vor einigen Jahren mal gelesen und fand die Geschichten erhlich gesagt nicht so gut. Irgendwie konnten sie mich nicht unterhalten und langweilten mich eher. Weshalb auch immer behielt ich das Buch dennoch und hatte jetzt Lust auf einen re-read. Und ich wurde echt überrascht. Bis auf die letzte Geschichte von Alexandra Ivy gefielen mir die Stories echt super und ich werde definitiv mehr von den anderen Autoren lesen.

Cover:
Ich liebe dieses Cover ♥
Es passt einfach perfekt zum Genre und den typischen Covern von Lara Adrian und Co. Ein Mann mit nacktem Oberkörper steht vor der Siluotte einer Stadt. Sein Gesicht liegt im Halbdunkeln, sein Blick ist nach unten gerichtet. Darunter stehen die Namen der Autorinnen und der Titel.

1. Merciless - Das Haus Gravori von Lara Adrian.

„Du bist nicht der Feind, Nahiri. Das bist du nie gewesen und wirst es auch nie sein.“
//S.79//


Nach dem Mord an seinem Bruder sinnt der Inkubus Devlin Gravori auf Vergeltung. Er nimmt die Nephilimkriegerin Nahiri als Geisel, für die er jedoch bald schon ganz andere Gefühle entwickelt.

Diese Kurzgeschichte gefiel mir wirklich am Besten. Ich fand es sehr spannend und sinnlich. Man konnte das Knistern zwischen Devlin und Nahiri von Anfang an sehr intensiv spüren und ich fand ihre Kabbeleien einfach herrlich.

Der Anfang war leicht chaotisch, aber ich gewöhnte mich schnell an die Welt der Autorinnen und hatte echt Spaß an der Geschichte von Lara Adrian.

Devlin war immer sehr ungeduldig und wirkte unruhig. Ich liebte seine freche Art und zu Nahiri konnte er echt niedlich sein.
Nahiri musste echt einige Prüfungen bestehen. Sei es durch die anderen Nephilim oder durch die Anzuehungskraft durch Devlin.
Beide zusammen gefielen mir echt sehr und ich musste des öfteren breit grinsen.

Es gab einige Überraschungen und es las sich wirklich flüssig.
Für diese Geschichte gebe ich 5/5 Sternen.

2. Soulless - Das Haus Romerac von Donna Grant.

„Es ist vorbei, Canaan“, wiederholte sie.
Er schüttelte den Kopf und kam hoch. „Es hat gerade erst angefangen.“
//S.137//


Der größte Wunsch des Inkubus Canaan Romerac ist es, Rache an denjenigen zu nehmen, die ihn einst verrieten. Bis er die schöne Nephilim Rayna trifft. Wird sie seine verletzte Seele heilen können ?

Diese Geschichte gefiel mir super, auch wenn irgendetwas doch fehlte...dieses gewisse Extra...etwas fehlte einfach.
Es gab Intrigen, Drama, Leidenschaft und Liebe, aber mir ging es zwischen Canaan und Rayna definitv zu fix.
Da gab es einfach nicht diesen gewissen Funken bzw. diese Chemie zwischen diesen beiden Figuren und das nervte mich.

Canaan hatte verdammt viel Selbstvertrauen und setzte das auch gekonnt ein. Es war durchaus schon herrlich, wie er anfangs bei Rayna auf Granit biss.
Rayna gefiel mir nicht ganz so gut, irgendwie blieb sie mir etwas zu blass.

Es las sich ganz flüssig und ingesamt gefiel mir diese Geschichte. Ich gebe 4/5 Sterne.

3. Shameless - Das Haus Vipera von Laura Wright.

„Wie du schon sagtest...Dinge ändern sich.“ Sie atmete schwer, und in ihren im Mondlicht schimmernden Augen lag ein erregter Ausdruck. „Ich bin für den bestimmt, dem ich bestimmt sein will.“
//S. 253//


Um seine alte Kraft zurückgewinnen, benötigt der Inkubus Scarus Vipera die Energie der hübschen Rosamund aus dem Harem der Nephilim. Doch die geheimnisvolle Schöne ist entschlossen, niemanden an sich oder in ihr Herz zu lassen.

Ich fand es interessant, mal eine Geschichte aus diesem berüchtigten Harem der Nephilim zu lesen. In den Stories zuvor wurde der Harem ja nur ein wenig erklärt oder erklärt.

Es war schon sehr amüsant, wie Rosamund all die ganzen anderen Nephilim und Inkubus mit ihrer Maskerade reinlegte. Vor allem, als ihr Geheimnis aufflog und die anderen total entgeistert waren...zu herrlich.

Diese Geschichte war etwas ruhiger und sanfter, was mir so gut gefiel. Zwar ging es mir bei diesem Pärchen auch wieder einen ticken zu fix, aber man spürte augenblicklich das Prickeln zwischen ihr und Scarus. Das Einzigste, was mich so wirklich nervte, war eine Sache bei Rosamund....

Scarus gefiel mir echt gut. Ich mag seine besitzergreifende Art und er konnte echt verrucht sein :D
Rosamund gefiel mir ansich auch ganz gut...aber ich fand es schon etwas strange, wie schnell sie ihre achso große Liebe, den Menschen Robin vergessen konnte...dafür, dass sie sich so nach ihm verzehrte und das Ende ihrer Zeit in dem Harem ja gar nicht abwarten konnte, ging sie aber fix zu Scarus über...

Aber es las sich echt super und ich hatte des öfteren ein breites Grinsen...das liebe ich an Romantasy einfach so.

4. Ruthless - Das Haus Xanthe von Alexandra Ivy.

Der Inkubus Jian Xanthe erhält den Auftrag, das abwesende Oberhaupt auf dem Obsidianthron aufzuspüren. Auf seiner Mission begegnet er der überirdisch schönen Muriel, deren Anziehung er bald nicht mehr widerstehen kann.

Leider gefiel mir die letzte Geschichte so gar nicht. Zum Teil liegt das einfach an der Autorin, die mir schon in früheren Büchern nicht zusagte und zum Teil an der langweiligen Story.

Im Grunde passiert noch weniger als in den anderen Geschichten zuvor, aber hier fehlte mir auch der gewissen Charme und die Sinnlichkeit der Vorgänger.
Ich brauchte im Grunde ewig, um "Ruthless" zu beenden, weil ich es so schwerfällig zu lesen fand. Auch die Charaktere sagten mir null zu und irgendwie hatte ich das Gefühl, dass es immer so gedreht wurde, dass es für sie passte...es zu einfach war.

Dieser Story kann ich nur 2/5 Sterne geben...aber die Idee klang echt super.

Gesamtbewertung:
Bis auf die letzte Story gefiel mir diese Sammlung über Nephilim und Inkubus echt super. Sie waren sinnlich, spannend und boten auch genügend Rahmenhandlung und Tiefe.
Ich bin schon auf den nächsten Band gespannt...
Von mir gibt es:

5 von 5 Sterne

Veröffentlicht am 24.03.2019

Einfach nciht mein Buch...

Aeri - Das Band der Magie 1
1 0

Er lehnte die Stirn gegen meine und schloss die Augen.
>>Solange du bei mir bistImmer

Er lehnte die Stirn gegen meine und schloss die Augen.
>>Solange du bei mir bist<<, flüsterte er.
Ich spürte seinen Atem auf meiner Nasenspitze. >>Immer<<
//S. 266//


Klappentext:
Der 17-jährigen Aeri reicht es so langsam: Nicht nur, dass sie seit Jahren allein im Wald lebt und die Menschen sie meiden - jetzt schleicht auch noch ein schwarzer Riesenwolf vor ihrer Hütte herum. Kurzerhand jagt sie ihm zwei Pfeile in den Pelz. Anstatt allerdings auf sie loszugehen, rettet ihr der Wolf das Leben und zieht danach in ihrer Hütte ein.

Schon bald stellt Aeri fest, dass irgendwas mit diesem Wolf nicht stimmt: Mal ist er ganz Tier und dann wieder so seltsam menschlich. Das Mädchen setzt alles daran, hinter das Geheimnis des Wolfes zu kommen, doch eine Sache entgeht beiden bis zum Schluss: Wenn sie sein Schicksal enträtseln, wird der Wolf sterben.

Ein Band zwischen zwei Liebenden.
Ein Band, das töten wird!

Zum Buch:
"Aeri - Das Band der Magie" ist das Debüt von Liane Mars. Es erschien am 14.04.2015 beim bookshouse Verlag und ist als Taschenbuch, sowie als e-book erhältlich. Zudem ist es der erste Band der "Das Band der Magie" Reihe.

Meine Meinung:
Ich lese echt gerne Debüts von deutschen Autoren, egal ob es gerade erst erschienen ist oder schon ein paar Jahr "auf den Buckel" hat, um es mal so zu formulieren. Ich finde es immer spannend, wie das Erstlingswerk eines Autoren mir gefällt. Und besonders auf dieses Buch habe ich mich so gefreut, weil es beinahe ausschließlich top Bewertungen hat...aber leider war es nicht so wirklich mein Buch.

Cover:
Naja...ich finde es zwar schön, dass alle Bände ein einheitliches Cover haben und so der Wiedererkennngswert somit gesichert ist, aber ich persönlich finde sie langweilig.
Der goldene Schweif passt gut zum Titel des Buches, aber mir ist das Cover einfach zu schlicht. Im Hintergrund ist ein Haus schmenhaft auf einerAnhöhe zu erkennen und der Himmel ist beinahe dunkel. Es spricht mich einfach nicht an :D

Inhalt:
Ich habe schon als Kind sehr gerne Fantasy gelesen. Aber anscheinend ist dies wohl ein Genre, wo mir ganz selten ein Buch gefällt. Ich weiß, das klingt komisch, aber bis auf Harry Potter und die Bücher von Trudi Canavan besitze ich kaum Fantasybücher mehr, weil ich die ausgelesenen Bücher, die ich nicht mag, gleich wieder weggebe. Dennoch liebe ich Fantasy, weil es doch Geschichten gibt, die mich so begeistern können, auch wenn "Aeri - Das Band der Magie" nicht dazu gehört.

Ungefähr die erste Hälfte des Buches gefiel mir die Geschichte auch super. Es war spannend und interessant und es gab viele Wesen, die auch zügig erklärt wurden. Ich hasse es echt, wenn man mit Begriffen vollgeballert wird und dann ratlos zurückgelassen wird...aber das ist hier nicht geschehen.
Aber irgendwann verlor ich einfach den Faden und konnte mich null auf das Geschehen konzentrieren. Es langweilte mich einfach nur.

Charaktere:
Aeri fand ich schon mutig. Sie lebte ganz allein im Wald und schaffte es nicht nur, zu überleben, sondern stellte sich auch allen Gefahren. Aber manchmal da nervte sie mich einfach nur...ich weiß auch nicht, so ganz konnte ich ihre Art nicht gut leiden.
Keelin blieb für mich irgendwie blass. Ja, als Wolf kann man sich jetzt nicht so eine gute Meinung von ihm machen, aber ich fand ihn auch in seiner menschlichen Gestalt recht langweilig.

Schreibstil:
Den Schreibstil fand ich leider sehr schleppend und er war einfach nicht mein Fall. Irgendwie brauchte ich ewig, um das Buch zu lesen.

Bewertung:
Eine super schöne Idee, deren Umsetzung mich leider nicht begeistern konnte. Irgendwie zog es sich für mich und Keelin konnte ich nicht wirklich leiden.
Von mir gibt es:

2 von 5 Sterne