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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.10.2020

Ich liebe ihn

Das Paket
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Wie schafft der Mann es immer so gute Bücher zu schreiben. Emma erhält ein erschreckendes Paket und das mit ihrer Vorgeschichte.
Die Handlung hat mich wie immer mehrfach überrascht. Erst war ich ganz ...

Wie schafft der Mann es immer so gute Bücher zu schreiben. Emma erhält ein erschreckendes Paket und das mit ihrer Vorgeschichte.
Die Handlung hat mich wie immer mehrfach überrascht. Erst war ich ganz perplex - ACHTUNG SPOILER - das ihr Ehemann ihr so übel mitspielt und dann auch noch ihr guter Freund.
Wie kann man so viele Überraschungen in eine Handlung packen.

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Veröffentlicht am 11.11.2019

Hier und da fehlt noch eine Kleinigkeit, aber ansonsten sehr gut

Das weiße Gold der Hanse
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Der Kölner Maler Johannes ist Unglück in Anna, die Tochter eines Kaufmanns, verliebt.
Das ist der eigentliche Hauptkonflikt. Aus diesem Grund will er auch schon zu Anfang der Geschichte Lübeck wieder ...

Der Kölner Maler Johannes ist Unglück in Anna, die Tochter eines Kaufmanns, verliebt.
Das ist der eigentliche Hauptkonflikt. Aus diesem Grund will er auch schon zu Anfang der Geschichte Lübeck wieder verlassen. Das kann der Ratsherr Bertram Morneweg unter keinen Umständen zulassen, da Johannes ihm seinen Christophorus für das neue Heilige-Geist-Hospital malen soll. Also erzählt er ihm eine Geschichte (seine Geschichte), die ihm zeigen soll das nichts unmöglich ist.
Das Schiff seines Vaters wurde von Piraten angegriffen und er kann gerade noch fliehen. Doch er landet bei Kapitän Jacobi und muss einige Jahre in grausamer Sklaverei leben. Sein einziger Lichtblick ist Rebecca, mit der er schließlich auch nach Lübeck fliehen kann. Moses (wie der junge Bertram Morneweg heißt) wird nach einiger Zeit Kaufgeselle beim Herrn Bardewik. Über die Jahre die er in seinem Haus verbringt verliebt er sich in dessen Tochter und nach einer abenteuerlichen Reise, auf welcher er auch den Mörder seines Vaters erschlägt, darf er sie auch heiraten.
In den Erzählpausen versucht sich Johannes das Leben zu nehmen und muss sogar ins Gefängnis, aber am Ende darf er seine Anna heiraten. Rebecca, die vor langer Zeit schon ins Kloster eingetreten ist, wird zur Ordensmeisterin und der Ratsherr sieht das Hospital nie fertig, da er auf einer Reise stirbt.
Alles in allem fand ich das Buch sehr gut. An manchen Stellen waren es mir zu viele Informationen oder es wurde zu ausführlich erklärt/beschrieben, wohingegen ich an anderer Stelle gerne etwas mehr erfahren hätte. Auch der Titel „Das weiße Gold der Hanse“ erschließt sich mir noch nicht ganz. Trotzdem würde ich es nochmal lesen und auch weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 29.06.2019

Gut, aber noch ausbaufähig

Im Schatten des Schleiers
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Ganz knapp zusammengefasst, geht es in dem Buch um Frauen und Minderheiten im Iran. So einfach ist es natürlich nicht. Maryam kommt aus einer Ahwazi - Familie, dass heißt sie gehört zu den Minderheiten ...

Ganz knapp zusammengefasst, geht es in dem Buch um Frauen und Minderheiten im Iran. So einfach ist es natürlich nicht. Maryam kommt aus einer Ahwazi - Familie, dass heißt sie gehört zu den Minderheiten im Land. Als junges Mädchen träumt sie davon zu studieren, was ihr aber untersagt wird, da sie nicht bei den Basidschi eintritt. Sie entdeckt dadurch ihre Liebe zur Kosmetik und eröffnet einen Schönheitssalon. Das ist ihre Art sich gegen die Männerdomäne zu wehren. Nach einer schicksalhaften Begegnung, konvertiert sie zum Christentum. So wird ihr Leben natürlich nicht einfacher und nach einer grausamen Zeit im Gefängnis, entschließt sich die gesamte Familie zur Flucht nach Europa.

Für mich ist es schwer nachzuvollziehen, dass man Frauen so behandeln kann, wie das im Buch beschrieben wird. Außerdem hat es mich schwer erschüttert, dass sie wegen ihrer Herkunft so behandelt wurde. Am Ende ist es doch ein Land, warum muss man da Randgruppen unterdrücken. Ist es die Rohstoffe wirklich wert? Ich finde es mutig, dass sie für ihren Glauben diesen weg gegangen ist und ihre geschilderten Erlebnisse mit Gott haben mich sehr berührt. Ich bin selbst auch Christin, aber für mich war es immer einfach meinen Glauben auszuleben. Gerade deswegen finde ich es so furchtbar, dass andere Christen das nicht können. Jeder sollte doch das Glauben dürfen was er möchte. Außerdem ist es mir auch unverständlich, dass Maryams Mann seine Arbeit über die Familie gestellt hat. Es hatte den Anschein er liebt sie und dann wendet er sich ab, weil sie Christin ist und lässt somit eigentlich auch seinen Sohn im Stich. Einfach unglaublich!

Es gab Stellen da konnte ich das Buch gar nicht weglegen und an anderen war es schwierig, es länger am Stück zu lesen. Irritierend waren zwischendurch auch ein paar Rechtschreib- oder Grammatikfehler. Aber nichts weltbewegendes. Ich hätte mir gewünscht, dass es an manchen Stellen etwas ausführlicher beschrieben wäre. Gerade am Ende, als sie auf der Flucht waren, wirkte es als wäre es noch schnell zusammengefasst, damit im Buch alles drin steht. Andere Dinge waren mir teilweise zu ausführlich beschrieben. Manchmal hat es dadurch ein wenig irritiert und manche Sachverhalte hab ich nicht verstanden, weil sie kompliziert erklärt waren.

Alles in allem ist es ein erschreckender Bericht darüber was im Iran abgeht, den man lesen kann, an dem aber noch gefeilt werden könnte.

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Veröffentlicht am 01.06.2021

Liebe in einer anderen Zeit

Fräulein Mozart und der Klang der Liebe (Ikonen ihrer Zeit 4)
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Die Geschichte von Nannerl ist sehr spannend. Sie war eine beeindruckende Frau, die zeitlebens im Schatten ihres berühmten Bruders stand. Das ist einfach auch der Zeit geschuldet.
Es war ein leicht, luftiger ...

Die Geschichte von Nannerl ist sehr spannend. Sie war eine beeindruckende Frau, die zeitlebens im Schatten ihres berühmten Bruders stand. Das ist einfach auch der Zeit geschuldet.
Es war ein leicht, luftiger Roman. Der Schreibstil ließ sich gut und flüssig lesen und man war sofort im Salzburg der Zeit.
Das Cover passt sehr gut zum Buch und ich denke die Figuren sind ziemlich authentisch. Die Autorin erwähnt am Ende ja auch, dass sie beim Schreiben auch viel recherchiert hat zum wahren Leben der Mozarts und nicht einfach irgendeine Geschichte erfunden hat.
Mir persönlich war das Buch etwas zu kitschig und zwischendurch etwas konfus. Meiner Meinung nach gab es Handlungsstränge, die gar nicht reingepasst haben.
Aber Liebesromane sind vielleicht auch einfach nicht mein Ding. Für Liebhaber dieses Genres ist es definitiv zu empfehlen und auch für alle Musik- und Mozart-Fans.

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Veröffentlicht am 22.09.2020

Spannend, aber too much

Das Schicksal der Henkerin
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Melisande kehrt in ihre Heimatstadt Esslingen zurück um ihren, eigentlich toten, Bruder aus dem Kerker zu befreien. Es gelingt, aber sie sitzen bald in der nächsten Klemme. Auf der Adlerburg hält Graf ...

Melisande kehrt in ihre Heimatstadt Esslingen zurück um ihren, eigentlich toten, Bruder aus dem Kerker zu befreien. Es gelingt, aber sie sitzen bald in der nächsten Klemme. Auf der Adlerburg hält Graf Burkhardt sie fest um sie zu seinen Zwecken zu missbrauchen und eine alte Rechnung zu begleichen. Den Beiden gelingt schließlich die Flucht.
Währenddessen reiten Melisandes Kinder los um ihrer Mutter zu helfen und ihr Mann Wendel macht sich auf den Weg die beiden zu suchen. Schließlich treffen alle 4 in Esslingen zum letzten Showdown zusammen.

Ich persönlich fand das Buch gut geschrieben und sehr spannend. Es hat viel Überwindung gekostet es aus der Hand zu legen und sich anderen Dingen zu widmen. Allerdings muss ich sagen, alles in allem war mir das zu viel.
Die Mutter befreit ihren Bruder, dann werden sie entführt. Währenddessen geraten die Kleinen in die Fänge von Kinderdieben. Und dann noch das dramatische Wiedersehen, wobei Melisande Wendel vor dem Scheiterhaufen retten muss. Als letztes der Kampf an der Kapelle, wo sie erfährt, dass der Gerettete gar nicht ihr Bruder ist.
Die Handlung hätte durchaus weniger vertragen. Es war am Ende sehr dramatisch und überzogen, aber spannend.

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