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Veröffentlicht am 16.04.2020

Lieblingsfarbe Veilchenblau

A Wish for Us
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Was für ein Cover!
Für mich stand fest, nachdem ich auch den Klappentext gelesen hatte, ich brauchte dieses Buch.

In der Geschichte geht es sich im Cromwell und Bonnie. Beide treffen sich das erste Mal ...

Was für ein Cover!
Für mich stand fest, nachdem ich auch den Klappentext gelesen hatte, ich brauchte dieses Buch.

In der Geschichte geht es sich im Cromwell und Bonnie. Beide treffen sich das erste Mal an einem Strand in England. Cromwell ist der erfolgreichste DJ in Europa. Bonnie ist genau das Gegenteil, sie kommt aus einfachen Verhältnissen und lebt in einer Kleinstadt in den USA. Sie verfolgt Cromwells Karriere schon länger und seine Fähigkeiten in der klassischen Musik verehrt sie, doch von seiner Entwicklung ist sie alles andere als begeistert.
Umso erstaunlicher ist es, dass sie sich etwas später an einer Universität wieder treffen. Cromwell wird der neue Mitbewohner ihres Bruders. Hinzu kommt dass sie ähnliche Kurse besuchen und auch noch Projekte-Partner werden. Beide leben für die Musik, aber im Gegensatz zu Cromwell, legt Bonnie all ihre Gefühle in die Musik.
Bis hierhin war es eine typische New Adult Geschichte, die durch Cromwells Gabe eine eigene Note bekam und wirklich schöne Momente hatte.

Es ist mein erstes Buch, was ich von der Autorin Tillie Cole gelesen habe. Zum Beginn der Geschichte war ich ziemlich begeistert angesichts der Thematik und des bildreichen Schreibstils.
Erzählt wird die Story aus der Sicht von Cromwell und Bonnie. Der Schreibstil der Autorin ist einladend und leicht verständlich, und wird besonders zu Beginn von einer Leichtigkeit dominiert, die mich auf eine süße Lovestory hatte hoffen lassen. Der Ton ändert sich jedoch zunehmend und es wird immer drückender und plötzlich folgt ein Drama nach dem anderen.
Dieser plötzlich Umschwung konnte mich leider nicht mitnehmen.
Stellenweise wünschte ich mir sogar, ein paar Seiten überspringen zu können. Der bildreiche Schreibstil der anfangs so schön war, fing an mich zu nerven, ich wurde emotional einfach nicht richtig gepackt. Auch wurden immer mehr Kischees mit eingeflochten, die nur dazu führten, dass ich die Augen verdrehte. Ja ich habe Tränen vergossen und der Beginn der Geschichte war wirklich schön, deswegen gibt es von mir auch noch 3,5 ⭐️

Fazit: ‚A wish for us’ ist anfangs eine schöne Geschichte, die gegen Ende einfach zu viel wollte. Es steckt eine tolle Idee hinter der Story, jedoch bin ich unterwegs emotional verloren gegangen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.06.2019

Nicht nur für Yoga-Fans

Lotus House - Lustvolles Erwachen
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Als ich gesehen habe, dass es ein neues Buch von Audrey Carlan gibt, hab ich mich riesig gefreut. Ich hab bisher alle Reihen von ihr gelesen. Es war also klar das ich auch dieses Reihe anfangen muss. Yogalehrerin ...

Als ich gesehen habe, dass es ein neues Buch von Audrey Carlan gibt, hab ich mich riesig gefreut. Ich hab bisher alle Reihen von ihr gelesen. Es war also klar das ich auch dieses Reihe anfangen muss. Yogalehrerin und Basballspieler, beides nicht meine Sportarten, aber nach diesem Buch überlege ich tatsächlich Yoga auszuprobieren. Besonders gut gefallen hat mir, dass das Buch nicht nur aus Genevieves Sicht geschrieben wurde, sondern auch aus Trents Sicht. Ich kann nur sagen, dass ich Trent am Anfang so richtig cool fand und ich mich irgendwie mit ihm Identifizieren konnte, obwohl ich kein Player bin. Wie ich es von der Autorin gewöhnt bin, war der Schreibstil wieder sehr einladend und flüssig, man wollte weiterlesen und wissen wie es weitergeht. Ich muss gestehen es war insgesamt etwas vorhersehbar, aber das fand ich nicht schlimm. Ein paar Kleinigkeiten haben mich hingegen mehr gestört. Ich weiß nicht ob es an der Übersetzung lag, aber mache Ausdrücke sind nicht so rübergekommen, wie ich es mir vorgestellt hätte. Auch die Entwicklungen und Situationen der beiden zum Ende ging mir zu Schnell. Hier hätte mehr Seiten nicht geschadet. Ansonsten gefiel mir das Buch aber wirklich gut. Ich werde mir auf jeden Fall auch noch Band zwei holen und hoffe, dass der Band eventuell die Kleinen Mängel beseitigt, die ich jetzt hatte.

Fazit: wie erwartet wieder ein toller Schreibstil, doch das Ende kam zu schnell und war vorhersehbar. Nichtsdestotrotz bin ich auf die Folgebände gespannt.

Veröffentlicht am 23.05.2021

Mord oder Selbstmord?

Flashback – Was hast du damals getan?
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Der Klappentext hat mich total angefixt, sodass ich das Buch ganz dringend lesen musst.
Während des Lesens sind immer mehr Fragen aufgetaucht, aber ganz zufrieden mit der Auflösung bin ich dann leider ...

Der Klappentext hat mich total angefixt, sodass ich das Buch ganz dringend lesen musst.
Während des Lesens sind immer mehr Fragen aufgetaucht, aber ganz zufrieden mit der Auflösung bin ich dann leider doch nicht. Aber von vorne.

In Flashback geht es um Lindsay die vor zehn Jahren ihre beste Freundin Edie auf die schrecklichste Weise verloren hat. Durch ein Unerwartetes Wiedersehen mit einer alten Freundin, fühlt Lindsay sich genötigt, die Ereignisse von damals noch einmal Revue passieren zu lassen. Es gibt viele ungeklärte Fragen, aber die Größe davon ist: war es wirklich Selbstmord?
Das Problem ist nicht nur, dass diese Ereignisse ja schon zehn Jahre zurückliegen, sondern auch, dass Lindsay selbst sich nicht mehr an alles erinnern kann. Für sie ist dieser fatale Abend wie so viele andere in dieser Zeit mit einem Blackout geendet. Mit ihrem Wissen als Faktencheckerin macht sich Lindsay daran die alte Clique von damals wieder ausfindig zu machen und zu den Ereignisse von früher zu befragen. Dabei stößt sie auf eine schreckliche Wahrheit.

Die Geschichte wird größtenteils aus der Sicht von Lindsay erzählt. Es gibt aber auch immer mal wieder Ausschnitte von den Ex Freunden von Edie. Der Schreibstil ist sehr ausführlich und es werden zum Teil Wörter erklärt wie „Hipster“, was das Ganze ziemlich in die Länge gezogen hat. Besonders in der ersten Hälfte des Buches wird versucht dem Lesenden mit in die Zeit von damals zu nehme, dass Gefühl zu übermitteln wie es den "Leidtragende" der Finanzkrise erging.
New York 2009 die jungen Studenten genießen ihre Freiheiten mit Partys, Alkohol, Drogen und Sex in den angesagten Lofts. Da verwundert es niemanden, dass Lindsay ständig Blackouts hat. Trotzdem kam für mich wenig Spannung auf und ich persönlich konnte mich schwer mit den Charakteren identifizieren. Außerdem konnte ich nicht ganz verstehen, wieso Lindsay sich jetzt, nach zehn Jahren, mit den Vermutungen die ihre Freundin Sarah schon direkt nach dem Tod von Edie äußerte Auseinandersetzt. Lindsay entwickelt eine regelrechte Obsession und kann nicht aufhören nachzubohren, auch wenn sie damit alte Wunden aufreißt und fast keine Anhaltspunkte hat.

Wirklich überzeugen konnte mich die Geschichte leider nicht, auch wenn es auf den letzten Seiten dann doch noch richtig spannend wurde.

Das Hörbuch wird von einer Sprecherin gesprochen, die versucht zu den einzelnen Charakter ihre Stimme anzupassen. Trotzdem fiel es mir besonders am Anfang sehr schwer die einzelnen Personen auseinander zu halten.

Fazit: mich hat dieser Thriller nicht wirklich vom Hocker gehauen, aber vielleicht finden ja andere Leser mehr Gefallen daran.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.02.2021

Eine Jugendliebe die wieder zueinander findet

Sweet like you
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Honey Springs ein kleiner Ort in Kalifornien, in dem Honig und Bienen eine große Rolle spielen..
Cassie unsere Hauptprotagonistin lebt und arbeitete eigentlich in New York, doch nachdem ihre Tante verstirbt ...

Honey Springs ein kleiner Ort in Kalifornien, in dem Honig und Bienen eine große Rolle spielen..
Cassie unsere Hauptprotagonistin lebt und arbeitete eigentlich in New York, doch nachdem ihre Tante verstirbt und Cassie schon nicht bei der Beerdigung war, reist sie nun zur Testamentseröffnung nach Honey Springs. In ihrer Jungend hat sie mit ihrer Mutter für ein paar Monate in dem kleinen Ort gelebt und sich dort auch verliebt. Als Cassie also jetzt zurück kommt, ist sie gespannt was sich verändert hat und möchte den Irrtum mit der Interimsbürgermeisterin aufklären.
Stattdessen wird sie praktisch von den Bewohnern der Stadt dazu gezwungen ihren geliebten und gut bezahlten Job bei Seite zu schieben und sich um die geerbte Farm samt Imkerei zu kümmern, das Bürgermeisterinnen Amt zu übernehmen und ihre Jugendliebe und Chef-Imker ihrer Fram Nick davon zu überzeugen, die Stadt nicht zu verlassen und das Geschäft weiter zu führen.

Das Buch ist wirklich toll aufgemacht, das dezente Cover ist hinreißend und dazu kommen die Honig Rezepte auf den Klappeninnenseiten und die süßen Bienen zum Kapitel Anfang. Da hat der Kyss Verlag ganz viel Liebe reingesteckt.

Die Geschichte ist schön für zwischendurch, hinterlässt aber keinen bleibenden Eindruck.
Das Setting der Kleinstadt Idylle steht eindeutig im Mittelpunkt und wird toll rübergebracht, ich kann den Vergleich mit „Gilmore Girls„ sehr gut verstehen. Es gibt viele einzigartige Persönlichkeiten und humorvolle Konversationen und der Schreibstil der Autorin konnte mich hier auf jeden Fall überzeugen.

Trotzdem muss ich sagen, dass mich die Geschichte leider nicht wirklich überzeugen konnte einmal Honey Springs besuchen zu wollen. Cassie wurde nicht nur oft total unfair, sondern auch wie ein kleines Kind behandelt.
Wie gesagt fährt Cassie nur nach Honey Springs um ein paar Ungereimtheiten zu klären und der Testamentseröffnungen beizuwohnen. Sie stellt ziemlich schnell klar, dass sie nicht lange bleiben will, dass interessiert aber niemandem, im Gegenteil sie wird gezwungen dort zu bleiben. Zu allem Überfluss wird sie auch noch absichtlich vor der ganzen Stadt gedemütigt und muss natürlich von einem starken Mann gerettet werden.
Ich kann es absolut nicht leiden, wenn man grundlos schlecht behandelt wird, deswegen musste ich das Buch ein paar mal beiseite legen, um den Spaß an der Geschichte nicht zu verlieren.
Außerdem wird immer wieder davon gesprochen wie schlimm es für Nick war, als Cassie gegangen ist, aber das Cassie ja nicht gerade Freiwillig weggezogen ist und dass sie sogar nach Möglichkeit gesucht hat um mit Nick in Kontakt zu bleiben interessiert natürlich wieder niemanden. Trotz allem ist es natürlich Nick, der Cassie verteidigt und ihr beisteht.
Insgesamt geht die Liebesgeschichte hier jedoch sehr langsam an, bis auf einen kurzen Kuss passiert nach über 200 Seiten nicht besonders viel zwischen den beiden.
Das Ende kam im Gegensatz dazu ziemlich schnell, etwas zu schnell für meinen Geschmack.

Jetzt bin ich gespannt auf Band 2 „Sweet at Heart“ in dem es um Nebencharaktere gehen soll, die wir hier schon kennengelernt haben. Besonders freue ich mich da auf die Katze Belle, die eine echt Verkupplerin ist und genau zu wissen scheint, wer mit wem in diesem Ort zusammengehört.

Fazit: Eine nette Geschichte für zwischendurch mit einem wunderschönen Setting.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.12.2020

Der magische goldene Kürbis

Der goldene Kürbis
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Halloween die Nacht in der der Grusel herrscht!

Katie ist neu in der Stadt und um Anschluss zu finden, lässt sie sich auf eine Mutprobe ein. Vor der Halloween Party soll sie in eine zerfallene Guselvilla ...

Halloween die Nacht in der der Grusel herrscht!

Katie ist neu in der Stadt und um Anschluss zu finden, lässt sie sich auf eine Mutprobe ein. Vor der Halloween Party soll sie in eine zerfallene Guselvilla einsteigen. Doch kaum ist sie ins Haus eingedrungen, ist das Haus plötzlich nicht mehr leer und wieso kann sie das Haus nicht mehr verlassen?
Katie wurde auf einen Maskenball ins 17. Jahrhundert katapultiert.
Ein Maskenball, der gut aussehende und mysteriöse Nicolas, zahlreiche Verdächtige Gäste, ein goldener Kürbis und nur eine Chance, nach Hause zurückzukehren.
Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Und über allem steht die Frage: Wem kann Katie vertrauen?

Das erste Kapitel hat ein mystisches grusel Setting, wo Katie auf dem Weg zur Gruselvilla ist, aber der Rest des Buches ist eher ein Detektivroman mit einem historisch angehauchte Flair.
Die Handlung hat sich anders entwickelt, als ich es erwartet hatte.
Schon auf den ersten paar Seiten findet sich Katie im 17. Jahrhundert wieder. Und sofort begegnet sie Nicolas, dem Sohn des Gastgebers der ihr von der Zeitschleife erzählt und von dem gestohlenen goldenen Kürbis. Und schon beginnt die Suche nach dem Dieb.

Mit Katie als Protagonisten bin ich leider nicht ganz warm werden können.
Anfangs ist sie echt cool und hat ein tollen Humor, ich fand sie mutig, stark und emanzipiert, aber kaum trifft sie auf Ferdinand den Cousin von Nicolas, da fand ich Katie nur noch Klischeehaft und anstrengend. Sie kommt aus dem Anhimmeln und Anschmachten gar nicht mehr heraus, obwohl sie ja eigentlich wichtigeres zu tun hätte.

Nicolas fand ich hingegen echt gut, und die Dynamik zwischen den beiden mochte ich richtig gerne. Auch wenn er und Katie sich am Anfang nicht sonderlich sympathisch sind, müssen sie doch ziemlich schnell einander vertrauen und zusammen arbeiten.

Was mir am Anfang etwas zu schnell ging war mir in die Mitte zu zäh und langatmig gestaltet. Der malerische Schreibstil beschreibt die Kulisse sehr genau man kann sich die Villa sehr genau vorstellen, trotzdem ist es einfach geschrieben und man kommt gut voran.

Je weiter die Geschichte fortgeschritten war, desto mehr tauchten für mich unlogische Schlussfolgerungen auf. Diese haben sich immer weiter verstrickt und ich konnte nicht mehr nachvollziehen, wer jetzt der Dieb sein soll.
Ich war also total verwirrt und leider auch nicht so zu Frieden, als es dann auf das Ende zu ging. Hier wird noch einiges offen gelassen für einen zweiten Teil.

Fazit: ein gutes Buch, auch wenn mir einiges unlogisch vor kam, hat es doch seinen eigenen Charme. Wer also auf Detektivgeschichten steht, kommt hier auf seine Kosten.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere