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Veröffentlicht am 15.09.2016

Eine spirituelle Reise in die Samurai Welt

Traum oder wahres Leben
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Günther Kaufmann, ein unter mysteriösen Umständen im chinesischen Shaolin Kloster gestrandeter Deutscher reist nach Japan, dort wird zu einem Hatamoto und lernt Kazuko, eine außergewöhnliche junge Frau ...

Günther Kaufmann, ein unter mysteriösen Umständen im chinesischen Shaolin Kloster gestrandeter Deutscher reist nach Japan, dort wird zu einem Hatamoto und lernt Kazuko, eine außergewöhnliche junge Frau kennen, die zwei heiraten und das Glück scheint auf ihre Seite sein. Günther genießt die Tage mit seine kluge Frau, sie wohnen in einem abgeschiedenen Burg, alles scheint perfekt sein bis zum einem Erdbeben , nach die Natur Katastrophe ist nicht als wie vorher war und die große Trauer zwingt der mann nach China zurück zu reisen.

Joachim Steudel hat wunderschönes , mysteriöses Buch geschrieben voll mit Lebensweisheiten und Zitaten welche können als Lebensmotto dienen. Die Reise von Günther Kaufmann nach Japan und zu sich selber zeugt deutlich das Leben ist nicht nur schwarz oder weiß, dazwischen sind die grautöne welche manchmal spielen sehr große Rolle , wir können nicht immer auf bestimmte Weise handeln manchmal die Abweichung ist wichtig.

Die Geschichte ist sehr spannend geschrieben, Japan in damaligen Zeiten mit seine strengen Regeln und Hierarchie war ein Land wo die Gewalt , Angst und Kämpfe haben die Oberhand gewonnen, für unsere Protagonist war nicht leicht das ganze zum erlernen , meistens die Regeln dort stritten sich mit Regeln in welchen Günther war erzogen.

Der Schreibstill ist sehr ruhig, entspannt und melancholisch, die Atmosphäre ist heiter, leicht und hell mit spürbaren Hauch von Traurigkeit , der Autor schreibt über alles sehr genau und detalliert, dank diese Schreibweise ich war sofort mitten drin in der Geschichte und die ganze kann ich mich sehr gut vorstellen.

Sehr große Leseempfehlung

Veröffentlicht am 21.09.2021

Spannend

Die andere Tochter
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Antonia Petzold durch ein Arbeitsunfall erblindet fast, durch eine Transplantation kann sie wieder sehen, jedoch zusammen mit die neue Hornhaut sie hat auch etwas anderes bekommen - die Familie von die ...

Antonia Petzold durch ein Arbeitsunfall erblindet fast, durch eine Transplantation kann sie wieder sehen, jedoch zusammen mit die neue Hornhaut sie hat auch etwas anderes bekommen - die Familie von die Spenderin meldet sich bei Antonia und lädt sie bei sich ein. Diese Treffen verändert das ganze Leben von die junge Frau Petzold und sie muss sich die Frage antworten ob ihre Mutter hat ihr die Wahrheit gesagt ?

Das Buch ist spannend mit Paar langatmigen Pausen, aber die Geschichte und der Suche nach Vergangenheit ist fesselnd und lässt das Buch kaum aus der Hand weg zu legen.

Die Protagonisten sind vielleicht nicht ganz sympathisch, sogar Antonia kann mich nicht ganz überzeugt und trotzdem beim lesen entsteht echt ein Sog, die Autorin ist gelungen durch die flüssige Schreibstil und durch die kurzen Kapiteln mit wechselnden Zeiten beim Leser der Neugier geweckt , die Atmosphäre ähnelt einen Thriller , da hängt etwas in der Luft und der Geheimnis wartet nur auf das Licht zu treten.

Ein gelungenes Roman - spannende Familiengeschichte auf bisschen andere Art.

Veröffentlicht am 31.08.2021

Berührende Familiengeschichte

Die letzten Romantiker
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Im Jahr 2079 erzählt Fiona, jetzt eine bekannte Person , über ihren Leben. Sie war die jüngste in der Familie , wenn der Vater im Sommer 1981 gestorben war, sie war erst vier Jahre alt, Fiona und die drei ...

Im Jahr 2079 erzählt Fiona, jetzt eine bekannte Person , über ihren Leben. Sie war die jüngste in der Familie , wenn der Vater im Sommer 1981 gestorben war, sie war erst vier Jahre alt, Fiona und die drei ältere Geschwistern müssen die Lebensverhältnisse ändern und neben der Vaters Verlust war auch die Mutter für zwei Jahre "verloren gegangen", sie müssen sich selber durch das Leben kämpfen, ein hartes Leben mit viel Trauer und Liebe und mit psychischen Verletzungen welche lebenslang bleiben....

Der Schreibstil ist flüssig zum lesen, sehr ruhig aber mit vielen Gefühlen getränkt, die Atmosphäre ist fast nostalgisch, die Autorin schreibt leise und ruhig über Familie, große Verlust, Trauer und Liebe durch die stillen Schreibweise ist die Geschichte sehr berührend und durch die "lebendigen" Charakteren sehr authentisch.

Mir haben sehr gut gefallen die erzählerische und sehr genaue Beschreibungen aus den Leben von die Geschwister und die Veränderungen welche auf sie zukommen waren nach den Verlust, die Autorin ist gelungen mich in die Geschichte reingezogen.

Veröffentlicht am 01.08.2021

Schöne Familiengeschichte

Der Panzer des Hummers
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Die drei Geschwister Gabel, seit dem Tod vor ihren Eltern haben sich auseinandergelebt, Niels und Sidsel leben zwar in dieselben Stadt aber der Kontakt zwischen den beiden ist nicht begrenzt sich nur wenn ...

Die drei Geschwister Gabel, seit dem Tod vor ihren Eltern haben sich auseinandergelebt, Niels und Sidsel leben zwar in dieselben Stadt aber der Kontakt zwischen den beiden ist nicht begrenzt sich nur wenn eine Hilfe braucht. Ea die älteste wohnt in San Francisco und lebt eigene Leben und dort probiert mit die Mutter über eine Seherin Kontakt aufzunehmen, die Enttäuschung ist sehr groß wenn statt Mutter "meldet" sich der ungeliebte Vater zu Wort....

Schöne, warme Familiengeschichte wo das alltägliche Leben und Probleme sind ganz authentisch dargestellt, genauso die Personen hier sind lebendig und schlagen sich durch Leben wie jeder normaler Mensch und das gefällt mir in diese Geschichte sehr, die Normalität und Vergleichbarkeit mit unseren Leben.

Der Schreibstil ist leicht und flüssig zum lesen, die Kapiteln sind immer aus anderen Erzählersicht geschrieben, so dass wir jede einzelne Person und ihre Gefühle näher kennen lernen.

Die Nebenpersonen , Bea die Seherin und die Tante Effie sind genauso in sehr breiten Fokus , wie die Hauptpersonen, hier dargestellt, das ist nicht immer der Fall, und das hat mir hier sehr gut gefallen.

Veröffentlicht am 06.06.2021

Vater und Sohn

Im Reich der Schuhe
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Alex Cohen , ein 26-jährige Jude aus Boston lebt mit seinen Vater in China , wo der eine Schuhfabrik hat, Alex will unbedingt etwas ändern, er will endlich etwas anderes machen als nur ein Sohn von seinen ...

Alex Cohen , ein 26-jährige Jude aus Boston lebt mit seinen Vater in China , wo der eine Schuhfabrik hat, Alex will unbedingt etwas ändern, er will endlich etwas anderes machen als nur ein Sohn von seinen Vater sein. In diesen Weg zu den gr0ßen Änderungen hilft ihm Ivy, eine Arbeiterin aus der Schuhfabrik, Ivy öffnet Alex die Augen für die neuste Geschichte von China und zeigt ihm unter welchen Arbeitsbedinungen die arme Leute in solchen Fabriken wie die von Alex arbeiten müssen.

Ich finde das Buch sehr interessant und gut geschrieben, der Autor hinter der Liebesgeschichte und Generationskonflikten hat gute Portion historischen Fakten dargestellt, auch die andere Kultur und die politische Verwicklungen sind sehr gut geschrieben, im China ist niemand frei alle sind von einem anderen abhänging.

Der Schreibstil finde ich gut, ab und zu kommt eine Langatmigkeit im Spiel, aber trotzdem die Geschichte liest sich flüssig und ohne Anstrengungen.

Die Personen sind mehr oder weniger sympathisch, aber die Breite in welchen hat die Autor sie hier dargestellt ist vollkommen in Ordnung, jeder hat gut beschriebene Charakter. Einzige was hat mich genervt, war die Sprache von der Vater von Alex, wulgär und wie von einen ungebildeten Mensch.