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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.03.2021

Schwache Fortsetzung

Ostseefalle
2

Der mittlerweile 16. Fall von Pia Korittki führt uns weit in die Vergangenheit. Ein Schädel wird gefunden, der zu einem Vermisstenfall von vor 10 Jahren passt. Sie und ihr Kollege Broders sollen diesen ...

Der mittlerweile 16. Fall von Pia Korittki führt uns weit in die Vergangenheit. Ein Schädel wird gefunden, der zu einem Vermisstenfall von vor 10 Jahren passt. Sie und ihr Kollege Broders sollen diesen Fall alleine lösen, da für Cold Cases keine Kapazitäten zur Verfügung gestellt werden. Der Fall entwickelt sich dahin, dass Pia entführt wird.
Wieder einmal ist man mit Pia und ihrer teilweise recht unorthodoxen Ermittlungsart unterwegs. Dazu kommen die ein oder anderen Problemchen, die man aus ihrem privaten Umfeld ja schon kennt. Weder der Fall noch die Entführung sind wahnsinnig mitreißend, es fehlt der Spannungsbogen. Von Anfang bis Ende dümpeln diese beiden Geschichten so dahin bis es am Ende nicht zu einem Schlagabtausch, sondern zu einem offenen Ende kommt.
Als Pia Korittki Fan kann man gut über dieses Manko hinwegsehen, wäre es mein erster Fall aus dieser Reihe gewesen würde ich wahrscheinlich nicht dran bleiben. Meiner Meinung nach das schwächste Buch der Reihe

  • Cover
  • Handlung
  • Spannung
  • Erzählstil
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.10.2019

Spannend bis zum Schluß

Der zehnte Gast
2

Sowohl die Handlung als auch die Beschreibungen und der Handlungsort erinnern an die wunderschönen Romane von Agatha Christie.
Alle Gäste des Hotels scheinen Geheimnisse zu haben, bei den einen kommen ...

Sowohl die Handlung als auch die Beschreibungen und der Handlungsort erinnern an die wunderschönen Romane von Agatha Christie.
Alle Gäste des Hotels scheinen Geheimnisse zu haben, bei den einen kommen dieser schneller ans Tageslicht, bei anderen muss man bis zum Schluss rätseln.
Schwer vorstellbar ist die Situation, völlig ohne Internet und Telefon, also vollständig von der Außenwelt abgeschnitten, zu sein. Das kennt man heutzutage gar nicht mehr.
Es geschehen verschiedene Morde, bei denen man rätselt ob diese zusammen hängen oder nicht. Man malt sich verschiedene Szenarien aus, eines ist sicher: Mit den wahren Motiven müssen wir uns von der Autorin überraschen lassen - es ist kaum möglich darauf zu kommen.
Das Ende kommt dann recht zügig. Nachdem der Strom einmal wieder da ist kommt schnell die Polizei und die Aufklärung nimmt ihren Lauf.
Das Ende ist geprägt von Perspektivwechseln, der eine tiefere Erkenntnis zulässt, warum der Mörder/die Mörderin so gehandelt hat.

Fazit:
Sehr spannende und gut durchdachte Geschichte.
Sympathische und unsympathische Charaktere sowie bildhafte Beschreibungen in einem flüssigen Schreibstil runden das Bild ab.
Ein sehr guter Krimi á la Agatha Christie, den man nicht mehr aus der Hand legen möchte.
Reinstes Lesevergnügen mit einem überraschenden Ende.

  • Cover
  • Spannung
  • Idee
  • Geschichte
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 08.02.2021

Unglaubliche Längen und Wiederholungen

Der Todesbote
1

Zunächst sei gesagt, dass ich bei diesem zweiten Teil um Anna eingestiegen bin. Da die Vorgeschichte aber immer wieder erwähnt wird, war das vom Verständnis her nicht so tragisch.
Dieses Buch hat auf seinen ...

Zunächst sei gesagt, dass ich bei diesem zweiten Teil um Anna eingestiegen bin. Da die Vorgeschichte aber immer wieder erwähnt wird, war das vom Verständnis her nicht so tragisch.
Dieses Buch hat auf seinen 402 Seiten allerdings unglaublich viele Längen und immer wieder Wiederholungen. Das Verhalten von Anna gegenüber der Polizei ist haarsträubend. Auch kann eigentlich kein Mensch der Welt so viel Glück haben und gefährlichen Situationen immer wieder auf diese Art entkommen. Das Buch hat mich nicht gefesselt, es war wirklich schwierig dran zu bleiben. Letztendlich war ich froh, als es vorbei war. Ich bin nicht der Leser der ein Buch anfängt und es dann abbricht, hier hätte ich es vielleicht tun sollen. Ich fühlte mich nicht gut unterhalten und Spannung kam keine auf. Schade um die Lebenszeit.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.07.2020

Endlich mal die Wahrheit

Corona Fehlalarm? Zahlen, Daten und Hintergründe. Zwischen Panikmache und Wissenschaft: welche Maßnahmen sind im Kampf gegen Virus und COVID-19 sinnvoll? ORIGINAL
1

Endlich einmal ein Buch, das die Wahrheit berichtet.
Schon seit Beginn der "Corona-Krise" frage ich mich, warum die Wissenschaftler, Ärzte und viele mehr nicht zu Wort kommen und man sich von der Regierung ...

Endlich einmal ein Buch, das die Wahrheit berichtet.
Schon seit Beginn der "Corona-Krise" frage ich mich, warum die Wissenschaftler, Ärzte und viele mehr nicht zu Wort kommen und man sich von der Regierung und ihren hörigen Beratern hinters Licht führen lassen muss. Dieses Buch zeigt auf, warum das so ist. Und wie genau wir hinters Licht geführt werden. Ich wurde in den letzten Monaten immer wieder als Verschwörungstheoretiker beschimpft und verunglimpft, nur weil ich nicht alles glaube was die Medien und die Regierung uns vorgeben.
Hier endlich mal ein Text, der nicht zensiert und von der Regierung vorgegeben wurde.
Für Menschen, denen das eigene Denken noch nicht vollständig abhanden gekommen ist, ist dieses Buch hervorragend geeignet.
Alle Anderen könnten bei der Lektüre eventuell wach werden.
Hier das Inhaltsverzeichnis, damit man weiß welche Themen behandelt werden:
1. Einführung - Beginn eines Albtraums?
2. Wie "gefährlich" ist das neue "Killervirus"?
3. Corona-Situation in Deutschland
4. Zu viel? Zu wenig? Was ist passiert?
5. "Kollateralschäden" - was passiert rundum?
6. Haben andere Länder es besser gemacht - Schweden als Vorbild?
7. Welche Maßnahmen wären eigentlich die richtigen gewesen?
8. Das totale Versagen der öffentlichen Medien
9. Quo vadis?
10. Schlusswort
11. Anhang

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.02.2020

Umsetzung nicht ganz optimal

Sieben Lügen
1

Offizieller Klappentext:
Mit dieser kleinen Notlüge fängt alles an. "Natürlich passen du und Charles gut zusammen", versichert Jane ihrer besten Freundin Marnie. Doch dann läuft alles aus dem Ruder. Und ...

Offizieller Klappentext:
Mit dieser kleinen Notlüge fängt alles an. "Natürlich passen du und Charles gut zusammen", versichert Jane ihrer besten Freundin Marnie. Doch dann läuft alles aus dem Ruder. Und zwar gewaltig. Denn eine Lüge zieht bekanntlich die nächste nach sich, und schon bald ist das Verhältnis der drei unwiederbringlich vergiftet. Aus Unbehagen wird Verdacht, aus Verdacht Gewissheit - und aus Freundschaft eine tödliche Falle.

Meine Rezension:
Man lernt Marnie und die Erzählerin Jane kennen, sowohl mit Episoden aus der Kindheit, der Jugend und der Gegenwart.
Marnie entpuppt sich als Freundin, die sehr egozentrisch agiert und sich die Freundschaft zu Jane nur behält, weil sie die An- und Abhängigkeit dieser mag. Jane ist bereit, alles für ihre lange Freundschaft zu tun und zu opfern.
Der Schreibstil, bei dem ich als Leser direkt angesprochen werde, ist mal was anderes. Man fühlt sich stark in die Geschehnisse eingebunden.
Viele Themen und Charaktere werden nur kurz angerissen oder haben über eine gewisse Dauer eine Bedeutung, verschwinden dann aber wieder als hätte die Autorin sie vergessen. Das hat mich immer mal wieder verwirrt, besonders zum Schluß, wenn man sich fragt: Was ist eigentlich aus XY (zum Beispiel Valerie) geworden.
Auf dem Cover steht zwar Thriller, allerdings war ich mir lange über das tatsächliche Genre nicht ganz klar. Ich denke, es ist ein klassischer Psychothriller. Es fließt nicht wirklich Blut, aber psychisch ist das Buch eine wirkliche Herausforderung.
Bei meiner Bewertung bin ich tatsächlich hin- und hergerissen. Das Thema ist gut, die Umsetzung nicht in allen Bereichen wirklich gelungen. Manchmal fehlte mir einfach noch das entscheidende Etwas.

  • Cover
  • Spannung
  • Geschichte
  • Charaktere
  • Erzählstil