Profilbild von mellchen33

mellchen33

Lesejury Star
offline

mellchen33 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit mellchen33 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.06.2020

Mehr erwartet

Mind Games
0

Die Inhaltsangabe:
London: Vier Menschen erhalten anonym eine Geburtstagskarte mit der Nachricht: "Dein Geschenk ist das Spiel - traust du dich zu spielen?" Danach verschwinden sie spurlos. Da die Polizei ...

Die Inhaltsangabe:
London: Vier Menschen erhalten anonym eine Geburtstagskarte mit der Nachricht: "Dein Geschenk ist das Spiel - traust du dich zu spielen?" Danach verschwinden sie spurlos. Da die Polizei die Sache nicht ernst nimmt, engagiert die Tochter einer der Verschwundenen die Psychologin und Privatdetektivin Dr. Augusta Bloom. Als Bloom die Lebensläufe der Vermissten analysiert, entdeckt sie eine Gemeinsamkeit: Alle vier hatten eine dunkle Seite, die sie vor der Welt geheim hielten - und die sie höchst gefährlich macht. Offensichtlich nutzt der Täter das Gewaltpotential seiner Opfer. Und versucht, auch Augusta Bloom in sein tödliches Spiel hineinzuziehen ...

Meine Meinung:
Die Inhaltsangabe hat mich vom Hocker gerissen, das Buch dann aber leider nicht.
Alles was ich erwartet habe wurde leider nicht erfüllt.
Es geht tatsächlich nicht um das Spiel, sondern nur um die Psychologin Augusta Bloom und ihren Geschäftspartner Marcus. Das Spiel und die Menschen, die daran teilnehmen, findet nur noch am Rande Erwähnung.
In großen Teilen geht es um die Vergangenheit von Augusta, das ist zwar nicht weiter dramatisch, war aber für mich nach dem Lesen der Inhaltsangabe eigentlich nicht der Hauptteil dieses Buches.

Die Handlung ist nicht spannend, die Protagonisten konnten mich nicht überzeugen, es war alles ziemlich vorhersehbar. Auch wenn es sich um den Auftakt einer Serie handelt - ein weiteres Buch werde ich nicht lesen wollen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.06.2020

Ein typischer Grisham

Die Erbin
0

Eine sehr schöne Geschichte über Familie, Vergangenheit, Neid aber auch Liebe und Vergebung.
Es ist ein typischer Grisham. Anwälte, Geschworene, Richter. Eine Geschichte, wie sie das Leben schreiben könnte.

Eine sehr schöne Geschichte über Familie, Vergangenheit, Neid aber auch Liebe und Vergebung.
Es ist ein typischer Grisham. Anwälte, Geschworene, Richter. Eine Geschichte, wie sie das Leben schreiben könnte.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.05.2020

Politisch

Achtzehn
0

Zunächst finde ich die Zusammenfassungen vorne und hinten im Umschlag zu den Morden interessant. Hier kann man immer wieder nachschauen, wer wann wie ermordet wurde. Da ich mir Namen nicht so besonders ...

Zunächst finde ich die Zusammenfassungen vorne und hinten im Umschlag zu den Morden interessant. Hier kann man immer wieder nachschauen, wer wann wie ermordet wurde. Da ich mir Namen nicht so besonders gut merken kann, fände ich ein Register über die handelnden Personen ganz gut. Das wäre besonders praktisch, wenn man mal ein paar Tage nicht liest.
Das Buch macht mir auch ein bisschen klar, dass Journalisten oft einfach gebremst werden weil die Programmdirektoren das Sagen haben und meist politisch verstrickt sind. Gerade in diesen Zeiten, in denen wir gerade leben, ist das ein interessanter Hintergrund.
Besonders das erste Drittel des Buches hat für mich einige Längen und viele Wiederholungen. Das bremste bei mir ein wenig den Lesefluss.
Letztendlich handelt es sich aber um eine spannende Geschichte, die so auch ganz bestimmt im wahren Leben passieren kann. Politiker, Reporter, ein Serienkiller. Manchmal ist das wahre Leben, wie zu Corona-Zeiten, noch viel absurder, abstruser und für Nicht-Mitläufer gefährlicher.
Ich gebe eine ganz klare Leseempfehlung. Das Buch ist spannend, letztendlich kurzweilig, wenn auch an manchen Stellen – wie beim Showdown – ein wenig übertrieben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Spannung
  • Geschichte
  • Erzählstil
  • Figuren
Veröffentlicht am 04.05.2020

Langweilig

Falsche Fäter
0

Leider muss ich sagen, ist das Buch nicht nur langweilig, sondern macht überhaupt keinen Spaß zu lesen. Die Personen kommen nicht so richtig rüber, man fühlt sich nicht mitten drin, sondern maximal am ...

Leider muss ich sagen, ist das Buch nicht nur langweilig, sondern macht überhaupt keinen Spaß zu lesen. Die Personen kommen nicht so richtig rüber, man fühlt sich nicht mitten drin, sondern maximal am Rande als Zuschauer. Die Geschichte ist langweilig. Es gibt immer wieder Wiederholungen. Dann hat die Fernsehköchin direkt drei Männer am Start, ist aber zu keinem ehrlich. Ein Buch, dass es nicht ins Buchregal schaffen müsste. Die Lesezeit kann man sich schenken.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.04.2020

Zum Träumen

Denn das Leben ist eine Reise
0

Offizieller Klappentext:
Einfach alles hinter sich lassen und anderswo frei sein, geht das?
Nie hätte Aimée Thaler gedacht, dass sie jemals wieder in ihren alten VW-Bus steigen würde. Sie hatte geglaubt, ...

Offizieller Klappentext:
Einfach alles hinter sich lassen und anderswo frei sein, geht das?
Nie hätte Aimée Thaler gedacht, dass sie jemals wieder in ihren alten VW-Bus steigen würde. Sie hatte geglaubt, ihr altes Leben zusammen mit dem Bulli in der Garage eingemottet zu haben. Doch sie hält es nicht mehr aus mit Per, der ihren gemeinsamen Sohn Len ablehnt. Und so tut sie es doch, fährt eines Tages mit Len einfach los - wie früher, als sie mit ihrer Mutter im Wohnmobil lebte.
Im windgepeitschten St. Ives an der Küste Südenglands will Aimée neu anfangen. Doch ihr altes Leben holt sie ein: Auf dem kleinen Zeltplatz über dem Meer steht plötzlich Daniel, ihre Jugendliebe, vor ihr. Aimée muss sich der Vergangenheit stellen - damit sie endlich bei sich selbst ankommen kann.


Ich kannte die Autorin bis dato nicht und fand folgenden interessanten Lebenslauf von ihr bei Bastei Lübbe: Hanna Miller, Jahrgang 1977, wuchs im Rheinland auf. Sie studierte Germanistik und Kulturwissenschaften, arbeitete als Verlegerin und Lektorin und schrieb zwei Reiseführer zu ihrem Lieblingslandstrich Cornwall. Für »Denn das Leben ist eine Reise« tourte sie mit ihrem Sohn zu zweit in einem Bulli durch Südengland. Hannah Miller lebt mit ihrer Familie in Hamburg.

Dieser Roman spielt in verschiedenen Epochen.
Zunächst spielt er in der Gegenwart, zwischen Oktober 2018 und Sylvester 2019. Dann gibt es Geschichten aus 2012, der Zeit der Schwangerschaft von Aimee und der Geburt ihres Sohnes. Und es werden immer wieder Abschnitte aus der Kindheit und Jugend von Aimee erzählt.
Aimee ist eine coole und selbständige Frau, die sich nicht so schnell unter oder aus der Ruhe bringen lässt. Sie hat eine Mutter, die Alkoholikerin ist und schon immer – seit Aimees Kindheit – aus der Rolle fiel. Mit Männern hatte Aimee bisher auch nicht allzu viel Glück.
Dies alles ergibt am Ende ein rundes Bild. Oft wird man hinters Licht geführt, fast wie bei einem Krimi. Es gibt traurige Szenen, romantische Szenen, am Ende wird man mit einem Happy End überrascht, das man in dieser Form nicht erwartet hätte.
Die Kapitel sind relativ kurz und haben zunächst einmal undefinierbare Überschriften. Auch hier ergibt sich zum Schluss ein Aha-Effekt, wie diese Überschriften zustande kommen.
Das Buch lässt sich einfach und schnell lesen, der Schreibstil ist flüssig.
Es hat viel Spaß gemacht, mit Aimee nach England zu reisen und mit ihr und ihrem Sohn kleine Abenteuer zu erleben und ein neues Leben anzufangen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Geschichte
  • Gefühl
  • Erzähstil
  • Figuren