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Veröffentlicht am 16.07.2021

Konnte mich nicht ganz überzeugen

Secret Academy - Gefährliche Liebe (Band 2)
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Nachdem ich zum Auftakt der Dilogie bei der Blogtour dabei sein durfte, habe ich mich mega gefreut, dass ich auch den zweiten Band der „Secret Academy“-Reihe endlich in den Händen halten konnte. Das Ende ...

Nachdem ich zum Auftakt der Dilogie bei der Blogtour dabei sein durfte, habe ich mich mega gefreut, dass ich auch den zweiten Band der „Secret Academy“-Reihe endlich in den Händen halten konnte. Das Ende des vorherigen Bands war ja schon sehr dramatisch und hat richtig Lust auf die Fortsetzung gemacht. Alexis konnte mich in Band eins richtig begeistern und einige Fragen waren auch noch offen, die nun hoffentlich endlich beantwortet werden! 🙂

Aber Achtung: Es handelt sich um Band 2, sodass hier Spoiler zu Band 1 auftreten werden. Fühlt euch hiermit gewarnt. Die Rezension zu Band 1 findet ihr hier.

Anzahl der Seiten: 496
Verlag: One Verlag
Preis: 17,00€, e-book: 6,99€
ISBN: 978-3-8466-0117-4
Link zum Buch*

Das nervenaufreibende Finale der Secret Academy-Dilogie von Autorin Valentina Fast! Alexis hat Hochverrat begangen – am MI20, ihren Freunden und ihrer großen Liebe. In einem Hochsicherheitsgefängnis wartet sie nun auf ihren Prozess und geht dabei an ihre körperlichen und emotionalen Grenzen. Hinter Gittern trifft sie auf alte Bekannte, die ihr das Leben zur Hölle machen. Und auch an der Akademie spitzt sich die Lage zu: Cassie geht es immer schlechter, und Dean fasst einen Entschluss, der ungeahnte Folgen hat. Die Situation scheint aussichtslos, und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Kann Alexis ihre Fehler wiedergutmachen?

Ich weise an dieser Stelle noch einmal darauf hin, dass es sich um den finalen zweiten Band handelt, sodass hier Spoiler auftreten können und werden. Besonders wer Band 1 nicht gelesen hat, liest hier auf eigene Gefahr weiter. 😉

Das Cover von diesem Band passt perfekt zum ersten Band. Mir gefällt dieses sogar etwas mehr, da ich die Blautöne als richtig schön und gelungen empfinde. Auch hier ist wieder ein Mädchen, die Protagonistin Alexis, als Schatten dragestellt und die Skyline von London, in der auch die Akademie des MI20 liegt, wurde auch wieder toll in das Cover integriert.

Die Handlung schließt unmittelbar an den vorherigen Band an. Alexis wurde wegen Hochverrats verhaftet und befindet sich nun in einem Hochsicherheitsgefängnis, abgeschottet und alleingelassen von ihren Freunden und allem, was sie in der Akademie gekannt hat. Die anderen Inassen sind nicht ohne und machen ihr teilweise das Leben wirklich schwer. Man merkt richtig, wie emotional belastend die ganze Situation für sie ist. Gleichzeitig bekommen wir auch alte Bekannte der Numbers zu Gesicht, die sich sehr überraschend entwickelt haben.

Da die Handlung aus der Sicht von Alexis und Dean erzählt wird, bekommen wir sowohl die Erlebnisse und Konflikte aus dem Gefängnis mit, aber auch die Geschehnisse der Akademie sind uns wohlbekannt. Es scheint, als würde in der Akademie das Leben seine gewohnten Bahnen gehen, auch wenn Alexis immer irgendwie ein Thema ist und als Schatten über der Gruppe der Trainees hängt. Der Alltag in der Akademie ist diesmal aber weniger zentral.

Leider muss ich sagen, dass ich die Handlung und die Geschichte als etwas flach und ohne Tiefgang empfunden habe. Ich fand es doch sehr unglaubwürdig, dass die Trainees am Ende gefühlt alles machen durften, was sie wollten und auch gegen ihre Vorgesetzten sprechen dürfen, ohne mit irgendwelchen Konsequenzen zu rechnen. Das hat das Bild des knallharten Agentenleben doch sehr geschmälert. Auch die plötzlichen Änderungen in der Struktur, bedingt durch die Geschehnisse rund um den Director waren mir zu unrund in die Geschichte integriert.

Auch Deans Schauspieleinlage war sehr unglaubwürdig. Das hat man sofort durchschaut. Ich verstehe nicht, wie Alexis da zweifeln konnte. Super genervt hat mich, dass mit tragischen Sachen, wie dem Tod einer geliebten Person richtig labidar umgegangen wurde. Gefühlt war das nach nur einer Seite geregelt und Trauermomente gab es da überhaupt nicht. Für mich absolut nicht authentisch. Da war es auch super nervig, dass am Ende ein Happy End sein muss, bei dem fast alle „schlimmen“ Dinge aufgelöst und geklärt werden. Hier wäre es vielleicht besser gewesen, wenn nicht alles so rund und ohne Probleme abgelaufen wäre.

Versteht mich nicht falsch, die Handlung war schon irgendwie spannend, wenn man es gelesen hat, ohne es zu hinterfragen. Man kommt flüssig durch die Geschichte, aber sie hinterlässt auch kein wirkliches Gefühl oder einen bleibenden Eindruck. Das ist wirklich schade, vor allem, da Agentengeschichten doch rar gesäht sind.

Ich fand es aber cool, dass wir sowohl Dean als auch Alexis Sicht der Dinge mitbekommen haben. Dadurch wurden ihre Emotionen und Gedanken sehr gut rübergebracht. Auch Grace mochte ich richtig gern. Sie ist sogar mein Lieblingscharakter der Geschichte, da ihre Art wirklich erfrischend ist. Die restlichen Charaktere blieben doch alle sehr blass. Vor allem die anderen Trainees hätten mehr Aufmerksamkeit verdient. Clydes plötzlicher Wandel war ja mal super unglaubhaft. Nur die Geschichte um Viviens plötzliche Veränderung und der Grund dahinter war noch mehr an den Haaren herbeigezogen. Schade!

Für mich war das Buch eine nette Lektüre für Zwischendruch. Mehr leider nicht. Ich glaube nicht, dass die Geschichte allzulange in meiner Erinnerung bleiben wird, was ich doch sehr scahde fand. Hier wurden einige Potentiale nicht genutzt.

Ein Abschluss, der mich nicht komplett zufriedenstellt, mit dem ich aber gut leben kann. Die Handlung ist spannend, aber für mich nicht flüssig und rund. Die Emotionen von Dean und Alexis kamen gut rüber, dafür sind die anderen Charaktere sehr blass. Die ganze Handlung um Vivien oder den Director war mir nicht sauber genug ausgearbeitet und sehr plötzlich. Das fand ich schade. Ein okayer Abschluss der Reihe, der mich nicht ganz überzeugen konnte. Leider nur 2,5 Bücher für den finalen Band der Dilogie.

  • Einzelne Kategorien
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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.12.2020

Konnte mich leider nicht überzeugen!

The Music of What Happens
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Auf dieses Buch habe ich mich wirklich sehr gefreut, da ich sehr gerne LGBTQ-Bücher lese. Und da wir eh mehr Repräsentationen von LGBTQ-Charakteren in unserem Leben brauchen, war ich noch gespannter, was ...

Auf dieses Buch habe ich mich wirklich sehr gefreut, da ich sehr gerne LGBTQ-Bücher lese. Und da wir eh mehr Repräsentationen von LGBTQ-Charakteren in unserem Leben brauchen, war ich noch gespannter, was mich hier erwarten wird. Von Bill Konigsberg habe ich vorher noch nichts gelesen, sodass es ein Überraschungspaket für mich war.

Anzahl der Seiten: 448
Verlag: ONE
Preis: 12,90€
ISBN: 978-3846601136
Link zum Buch


Max und Jordan haben nicht viel miteinander zu tun. Während Max Sport und Videospiele liebt und gern mit seinen Jungs abhängt, ist Jordan eher introvertiert, schreibt Gedichte und trifft sich mit seinen beiden besten Freundinnen in der Mall. Erst, als sie gemeinsam im alten Food-Truck von Jordans Vater arbeiten, lernen sie sich besser kennen. Und ganz langsam merken die beiden, dass zwischen ihnen vielleicht mehr ist als bloß Freundschaft …

Das Cover spricht mich persönlich nicht so sehr an. Man sieht Jordan und Max auf dem Cover, was ich schön finde, aber ich mag diese Coverart nicht so gerne. Trotzdem passt es zum Buch, wobei ich mir vielleicht einen Food-Truck gewünscht hätte, da es ja ein zentraler Punkt des Romans ist.

Ich bin leider auch sehr schwer und nur schlecht in die Story reingekommen. Dies lag vor allem am Schreibstil, der auf jugendlich und hipp gemacht war. Dadurch habe ich sehr lange gebraucht, um mit der Story warm werden zu können, da sich alles sehr gestellt und gekünzelt angefühlt hat.

Jordan und Max mochte ich aber beide sehr gerne. Max ist ein bisschen wie der superheiße Strahle-Mann-Sportler, nur das er zu seiner Sexualität steht. Jordan dagegen ist eher der komische, stille Junge, der irgendwie nicht ganz dazu passt. Eine kleine Dramaqueen ist er außerdem. Als die beiden sich kennenlernen und Max mehr oder weniger zu Jordans Angestellten wird, habe ich mich über dieses Paaring sehr gefreut und war gespannt.

Die Idee mit dem Food-Truck fand ich ganz nett, nur leider verliert der Autor diese zunhemend aus den Augen. Der Truck gerät immer weiter in den Hintergrund und insgesamt erschien es mir alles etwas wenig recherchiert. Die beiden Jungs fangen von heute auf morgen mit dem Truck an und haben keine Ahnung von den Gesetzen und das geht klar? Erschien mir nicht sehr realistisch.

Richtig sehr genervt haben mich Jordans Freundinnen. Also die beiden gingen gar nicht. Da Jordan selbst ein eher anstrengender Zeitgenosse und seine Mutter die Spitze des Eisbergs ist, waren mir die beiden Freundinnen einfach too much. Ihre Aussagen und Handlungen fand ich soooo schlimm und nicht nachvollziehbar. Also wenn man solche Freundinnen hat, braucht man keine Feinde mehr.

Jordans Mutter war auch etwas over the top. Da merkt man, wo Jordan das her hat. Teilweise hat Jordan sich hier einfach blind verhalten. Man hätte viel eher die Probleme erkennen können und handeln, aber Jordan ist quasi noch ein Kind, man kann es ihn nicht verübeln.

Mir hat es super gefallen, wie sensibel mit Max Vergangnehit umgegangen wurde. Nur Jordan hätte bisschen weniger Dramaqueen sein können und Max mehr unterstüzen. Und Max Dad ist ja mal ein Arsch. Noch besser hätte es mir gefallen, wenn ein gewisser Jemand seine gerechte Strafe bekommen hätte. Aber Max Mom und seine Freunde, die Amigos, haben mir da super gefallen. Richtig toll war, wie die Geschichte dazu aufgebaut war. Sehr sensibel und klischeefrei. Es wurde super gezeigt, dass auch die vermeintlich Stärkeren zu Opfern werden können.

Das Ende war mir dann zu vorhersehbar, zu pump und zu offen. Am Ende passiert nichts, was die Geschichte weiterbringt oder schön abschließt. Das war sehr schade. Es bleiben noch einige Fragen, die wahrscheinlich nicht mehr geklärt werden. Was wird aus Jordan? Was wird aus dem Food-Truck? Der ging gegen Ende komplett verloren.

Leider konnte mich das Buch nicht vollständig überzeugen. Ich bin sehr schwer in die ersten 150 Seiten reingekommen. Dies lag hauptsächlich an dem komischen Schreibstil. Die Elemente waren nicht schön verbunden und das Ende war vorhersehbar. Dort hat sich auch schnell die Food-Truck-Idee verloren. Dadurch erschien es unrund und plump. Schade!

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  • Thema
Veröffentlicht am 25.08.2020

Überraschend anders

Dreams of Yesterday
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Auf dieses Buch habe mich sehr gefreut, da der Klappentext vielversprechend klang. Ich mag Geschichten, die in New York spielen oder im Zusammenhang damit stehen und habe mich umso mehr auf diese hier ...

Auf dieses Buch habe mich sehr gefreut, da der Klappentext vielversprechend klang. Ich mag Geschichten, die in New York spielen oder im Zusammenhang damit stehen und habe mich umso mehr auf diese hier gefreut. Nur möchte ich gleich betonen, dass ich persönlich finde, dass der Klappentext einen sehr in die Irre führt und schlichtweg teilweise falsch ist.

Anzahl der Seiten: 288
Verlag: LYX
Preis: 12,90€
ISBN: 978-3736311299
Link zum Buch*

Am klarsten sehe ich meine Träume, wenn ich in deine Augen blicke

Als Evelyn den geheimnisvollen Dylan kennenlernt, scheint sie ihren Seelenverwandten gefunden zu haben. Der attraktivste Junge der Schule und sie möchten nicht nur beide weg aus Dublin, sie haben auch einen gemeinsamen Traum: Eines Tages wollen sie ihr eigenes Unternehmen in New York gründen! Doch während Dylan alles dafür tut, ihren Plan in die Tat umzusetzen, fehlt Evelyn der Mut, ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen. Aber als ein tragischer Unfall geschieht muss sie sich entscheiden: für ihre Familie oder ihre Zukunft mit Dylan in New York.

Meine Meinung :)

Das Cover gefällt mir wirklich sehr gut. Ich mag die angedeuteten Blumen sehr. Diesmal ist es auch kein ganz so nichtssagendes Cover, da Pflanzen im Buch noch eine wichtige Bedeutung haben. Das finde ich wirklich toll.

Wie schon eingangs erwähnt, finde ich den Klappentext sehr unpassend und auch falsch. Nicht nur, dass es für mich irgendwie impliziert, dass das Buch in New York spielt. Viel wichtiger ist aber, dass Evelyn keinen Traum hat, der sie nach New York zieht. Da werden ein paar falsche Informationen vermittelt.

Aber erstmal zum Inhalt. Evelyn ist ein junges Mädchen, dass in einem eher armen Viertel in Dublin lebt. Man merkt schon früh, dass die Gegend durch Gewalt und Bandenkriminalität geprägt ist. Trotzdem wohnt Evelyn mit ihrer Tante dort. Auf dem Dach ihres Hauses hat sie eine schöne Idylle durch einen kleinen Dachgarten erschaffen. Diesen liebt Evelyn sehr. Gemeinsam mit ihrem besten Freund Sam versucht Evie einfach nur die Schule zu überstehen.

Dylan ist ein hübscher, aber sehr eigener Junge. Schnell fällt auf, dass er mehr ist als nur ein schönes Gesicht ist. Mir ist er vor allem durch sein eher schwermütiges Gemüht aufgefallen. Ich fand, hier wurde gut gezeigt, wie sich Armut auf das menschliche Befinden äußert. Ansonsten hatte er sehr tiefgründige, fast philosophische Momente & hat auch ansonsten sehr durch sein Auftreten und seine Intelligenz überzeugen können.

Das Buch ist wirklich super kurz, trotzdem passiert einiges. Ich finde sogar, dass in den wenigen Seiten recht viel Handlung abläuft. Dies liegt vor allem auch an den vielen Dialogen, die die Geschichte vorantreiben. Leider bleiben dadurch die Beschreibungen sehr auf der Stelle. Ich fand das Buch war eine seltsame Mischung aus richtig pumpen Aussagen und dann doch wieder sehr poetischen Zitaten.


Aber was, wenn wir nicht den gleichen Weg hatten?
Was, wenn ich den gelben Ziegelsteinweg entlangschritt, während er sich aufmachte, den verwunschenen Wald zu erkunden?

Dreams of Yesterday – L.H. Cosway


Durch die wenigen Beschreibungen bleibt die ganze Geschichte, sowie die Charaktere sehr auf der Strecke. Ich konnte mir Evelyn und Dylan kaum vorstellen. Beide sind mir weder sympathisch, noch wirklich unsympatisch. Einzig und alleine Sam war mir die ganze Geschichte hinweg sympathisch. Er ist ein quirliger Sonnenschein, der die ganze Handlung ein bisschen aufhellt.

Mir hat auch die etwas gedrückte Stimmung gefallen, die Dylan manchmal zeigte. Seine Einstellung, endlich etwas an seinem Leben verändern zu wollen, wurde gut gezeigt. Genauso wurde die Belastung durch die Armut sehr gut dargestellt. Trotzdem hätte man mit mehr Beschreibungen der Emotionen, Gedanken oder auch der umgebung aus dem Buch noch sooo viel mehr herausholen können. Mir hat es hier schlichtweg an stilistischen mittel gefehlt, die die Geschichte abgerundet hätten.

Außerdem haben mich noch folgende Dinge gestört, die aber Spoiler der Handlung darstellen.

!Eventuell Spoiler!

Dann gab es aber noch zwei Dinge, die mich massiv gestört haben. Evelyns Mutter ist jung mit ihr Schwanger geworden. Sie war der Aufgabe nicht gewachsen und ist abgehauen, sodass Evelyn bei ihrer Großmutter und Tante aufgewachsen ist. Damit ist ihr besonders wichtig, auf Verhütung beim Sex zu achten. Und zwack bumb: bei ihrem ersten eigenen Mal ist es einfach egal. Da wird keinerleie Rücksicht auf Verhütung genommen. Zusätzlich fällt ihr das erst viel später auf, als Sam mit ihr darüber redet. Prompt bekommt sie von ihm eine Ohrfeige. Alles ganz normal. Dass sie dann auch noch losrennt und die Pille danach schwuppdiwuup besorgt, finde ich mehr als fragwürdig. Hier wird einfach wieder ein falsches Bild vermittelt. Die Autorin hätte hier durch einen einfachen Satz all diese unnützen Probleme und das nicht passende Verhalten von Evie weglassen können. Schade!

Insgesamt ist das Buch sehr kurz und knackig. Nicht viel Tam-Tam, nichts besonderes. Dabei hätte es wirklich gut werden können, da mal ein anderes Milleu angeteasert wurde. Leider hat der Schreibstil mich nicht überzeugen können. Teilweise ist er soooo unfassbar plump und schlecht geschrieben & dann kommt wieder ein sehr poetisches Zitat, sodass es insgesamt leider nicht rund ist. Die Charaktere bleiben blass, das Ende war sehr überraschend und tragisch, jedoch konnte es das Buch nicht „retten“. Toll fand ich aber, dass Evie sich selbst treu geblieben ist.
Den nächsten Band werde ich wahrscheinlich trotzdem lesen, da dieser ja endlich in New York spielt!

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Veröffentlicht am 28.07.2020

Ein Rockstar wie er im Buche steht.

A is for Abstinence
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Nachdem mich der erste Band wirklich richtig fesseln konnte, sodass ich ihn qausi in einem Tag inhaliert habe, war ich mega auf den zweiten Band der Kellywood-Reihe „A is for Abstinence“ gespannt. Auch ...

Nachdem mich der erste Band wirklich richtig fesseln konnte, sodass ich ihn qausi in einem Tag inhaliert habe, war ich mega auf den zweiten Band der Kellywood-Reihe „A is for Abstinence“ gespannt. Auch diesen Band habe ich innerhalb nicht mal eines Tages gelesen! Der Schreibstil ist auch hier soooooo gut, die Story kann da nicht ganz mithalten.

Anzahl der Seiten: 333
Verlag: One Verlag
Preis: 12,90€
ISBN: 978-3-8466-0099-3

Kyle Hamilton hat alles, was er sich immer gewünscht hat – Geld, Ruhm und einen Job, den er liebt. Trotzdem scheint dem Sänger der Band Tralse etwas zu fehlen. Richtig glücklich war er schon lange nicht mehr. Angst und Stolz haben ihm Steine in den Weg gelegt, und sein Herz hat Risse bekommen. Immer wieder muss der Rockstar an ein ganz bestimmtes Mädchen aus seiner Vergangenheit denken: Val will ihm einfach nicht aus dem Kopf gehen. Vier Jahre sind vergangen, und Kyle hat sich verändert. Er ist erwachsen geworden – und bereit, endlich für seine große Liebe zu kämpfen!

Das Cover passt super zum vorherigen Band. Während der erste Teil noch pink und sehr hell gehalten war, überzeugt das Cover nun mit dunkleren, gedeckteren Tönen, die trotzdem noch ein Blickfang sind. Mir gefällt es wirklich gut.

Dieser Band ist aus der Sichtweise von Kyle geschrieben. Im ersten Band haben wir Valeries Gedanken und Gefühle nachvollziehen können, jetzt ist Kyle, der Rockstar am Start.

Nachdem mir der erste Band so mega gefallen hat, war ich sehr gespannt auf den zweiten Teil. 4 Jahre sind nach Vals und Kyles letzten Treffen vergangen. Beide sind gereift, erwachsener geworden. Sollte man jedenfalls annehmen.

Im ersten Band haben wir eine selbstbewusste Val kennen und lieben gelernt, die hier durch Kyle ein bisschen untergeht. Sie war einem nicht mehr so nah, wie im ersten Band. Dafür haben wir jetzt tiefere Einblicke in die Welt von Kyle bekommen. Er ist ein Rockstar wie er im Buche steht und liebt sein Leben auch wirklich sehr. Nichts auf der Welt tut er lieber, als im Rampenlicht zu stehen. Doch all die Jahre ist ihm Val irgendwie nicht aus dem Kopf gegangen. Nachdem seine letzte Beziehung in die Brüche gegangen ist, hat er sich in den Kopf gesetzt, Val für sich zu gewinnen, damit er endlich mit ihr ins Bett steigen kann.

Und da waren wir auch schon beim Hauptproblem von mir mit diesem Buch: Alles bei Kyle dreht sich darum, wie scharf er auf Val ist, wie dringend er mit ihr ins Bett will und wie dumm er ihre Entscheidung findet, zu warten. Während wir im ersten Band eine starke, selbstbewusste Protagonistin haben, ist Kyle eher das komplette Gegenetil. Für mich hat er zu sehr geklammert und war zu sehr auf das Eine aus. Auch wenn er sich bemüht, fand ich es wiedermal sehr übertrieben, wie die männliche Spezies dargestellt wird. Als sexgeiler Neanderthaler, der sie entjungfern muss. Das fand ich super schade. Und für mich zeigt sich so, dass er doch nicht erwachsener geworden ist oder sich geändert hat. Er versuct es nur halbherzig. Schade!

Auch Val und ihre Empfindungen und Gedanken blieben hier recht zurück. Es ist mehr ein Liebesroman als der erste Band. Da ging es mehr um Valeries Entwicklung. Hier bleibt sie sehr distanziert und unergründlich. Trotzdem fand ich es toll, dass auch alte Charaktere wie Robin wieder aufgetaucht sind.

Insgesamt hat mir die Handlung wirklich gefallen. Es traten Probleme auf, die ich nachvollziehen konnte und es war auch interessant zu sehen, wie Kyle mit dem Rockstarleben so umgeht. Hier hatte er auch ab und zu seine Glanzmomente. Seine ganze Einstellung ist ingesamt aber doch sehr „jämmerlich“ und er klammert schon sehr.

Die Chemie zwischen Val und Kyle passt einfach. Ich mag auch den Schreibstil der Autorin sehr. Ich habe das Buch innerhlab weniger Stunden verschlungen, weil man einfach soooo flüssig durch die Geschichte getragen wird.

Das Ende war mir viel zu schnell und zu plötzlich. Das ging mir alles viel zu fix. Da war dann Vals plötzliche Meinungsänderung etwas unauthentisch. Auf den letzten paar Seiten ändert sich dann alles und wird doch plötzlich abgehandelt. Man brauchte dringend ein Happy End. Schade!

3 Sterne für ein Buch, dass leider mit dem ersten Band nicht mithalten kann. Es überzeugt durch einen tollen Schreibstil, einer schönen Handlung und sympathischen Charakteren. Kyle war für mich immernoch der junge Rockstar, der sich leider nicht geändert hat. Nein bedeutet Nein. Das steht fest, auch für einen Rockstar. Ich hätte mir mehr Val-Content gewünscht.

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Veröffentlicht am 27.07.2020

Ich mag die beiden

The Club – Match
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„The Club – Match“ von Lauren Rowe ist der zweite Band ihrer „The Club“-Reihe. Nachdem Jonas und Sarah aus dem Urlaub wieder zurückgekommen sind, erwarten sie einige böse Überraschungen zurück zu Hause. ...

„The Club – Match“ von Lauren Rowe ist der zweite Band ihrer „The Club“-Reihe. Nachdem Jonas und Sarah aus dem Urlaub wieder zurückgekommen sind, erwarten sie einige böse Überraschungen zurück zu Hause. Wie die beiden den Club besiegen wollen, erfahrt ihr in diesem Buch.

Anzahl der Seiten: 240
Verlag: Piper
Preis: Taschenbuch 9,99€
ISBN: 9783492310727
Link zum Buch*

Sie haben mit dem Club abgeschlossen, aber der Club noch nicht mit ihnen! Nach ihrem gemeinsamen Kurzurlaub müssen sich Jonas und Sarah neuen Herausforderungen stellen. Zum einen steht ihre frische Liebe immer wieder auf der Kippe, zum anderen ist Sarahs Leben plötzlich in Gefahr, denn der Club hat ihren Verrat nicht vergessen. Jonas will sie in Sicherheit wissen und überredet sie, bei ihm einzuziehen. Doch schon bald erkennt Sarah ihn fast nicht wieder. Als er eines Abends unter fadenscheinigen Vorwänden die Wohnung verlässt, kann Sarah nicht mehr anders: Sie schnüffelt in seinem Handy herum – und stellt zu ihrem Entsetzen fest, dass er gerade ein Club-Match hat …

Ich liebe die Cover der Reihe. Wie auch schon beim ersten Band sind tropische Blätter auf einem schlichten schwarzen Hintergrund abgebildet. Dies ruft nochmals die Verbindung zum ersten Teil der Reihe hervor, in dem Jonas und Sarah in den Urlaub in Belize gefahren sind. Die knallige grüne Farbe sticht ins Auge. Mir gefallen die Cover wirklich unglaublich gut!

Der erste Band „The Club – Flirt“ hat mich sehr überrascht. Ich hatte mit einer Geschichte ähnlich der von 50 Shades of Grey gerechnet, wurde aber zu 100% positiv überrascht. Ganz anders als erwartet, wurde ich mit Humor und Witz überrascht! Jedenfalls im ersten Band war das so.

Das Buch begann sehr vielversprechend. Jonas und Sarah kommen wieder in ihrer Heimat an. Schnell bemerken sie, dass in Sarahs und Kats Wohnung eingebrochen wurde. Ihnen ist klar, dass dies der Club gewesen sein muss. Für Jonas steht sofort fest, dass er dem Club das Handwerk legen will. Dazu fragt er sogar seinen Bruder um Hilfe. Mit ihm will er eine Strategie entwickeln, den Club zu besiegen und Sarah möglichst außen vor zu lassen.

Der Schreibstil ist wieder locker und flüssig zu lesen. Jedoch muss ich sagen, dass mir hier der humorvolle/ sarkastische Teil aus dem ersten Band gefehlt hat. Trotzdem ist das Buch angenehm zu lesen.

So viel zur Handlung kann ich nicht sagen, da ich finde, dass kaum Handlung vorhanden ist. Das Buch besteht aus sehr viel Erotik, ein bisschen Handlung und noch mehr Erotik. Im Gegensatz zum ersten Band steht hier irgendwie der Sex im Vordergrund. Es knistert heftig zwischen Jonas und Sarah.

Das Buch ist sehr dünn und die meiste Zeit haben die beiden Sex miteinander. Dieser wird stilvoll und authentisch dargestellt. Trotzdem hätte ich mir etwas weniger Sex und ein bisschen mehr Handlung erhofft. Sie unternehmen zwar Versuche gegen den Club, aber diese sind eher halbherzig. Nicht das, was ich erwartet habe.

Die Story bleibt sehr oberflächlich. Nur an wenigen Stellen wird es wirklich richtig tiefgründig. Auch die Handlung mit Jonas Vergangenheit kommt mir zu kurz.

Leider hat sich die Autorin in diesem Buch etwas verloren. Der Schreibstil ist immer noch super zu lesen, aber die Handlung blieb dabei auf der Strecke. Ich hoffe, dass im Band 3 mehr Handlung kommt und Jonas und Sarah es schaffen, den Club zu besiegen. Das Ende dieses Bandes hat dann nochmal viel gerettet und Lust auf Band drei gemacht, da man wissen will, was passiert. Vielleicht waren die letzten 10-15 Seiten sogar die Besten am ganzen Buch

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