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Veröffentlicht am 12.05.2019

His dark Symphony

His Dark Symphony
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Ivory ist ein siebzehnjähriges, sehr ambitioniertes und talentiertes Mädchen, das sich unter allen Umständen den Traum von einer Karriere als Klavierspielerin erfüllen möchte. Doch dazu muss sie ihren ...

Ivory ist ein siebzehnjähriges, sehr ambitioniertes und talentiertes Mädchen, das sich unter allen Umständen den Traum von einer Karriere als Klavierspielerin erfüllen möchte. Doch dazu muss sie ihren Lehrer, Emeric Marceaux, überzeugen, der allerdings eigene Ziele verfolgt.
Sehr schnell wird klar, dass Emeric in Ivory nicht nur eine Schülerin, sondern auch eine neue Gespielin sieht. Nach und nach blickt man hinter Ivory´s Fassade und erfährt immer mehr von den schrecklichen Dingen, die ihr angetan wurden. Auch vertraut sie sich Emeric immer mehr an. Es entwickelt sich eine Geschichte im Stil von Fifty Shades of Grey, leider ohne an diese auch nur im entferntesten heran zu reichen.
Das Buch hat mir leider überhaupt nicht gefallen, und das lag nicht nur daran, dass ich die Beziehung zwischen Emeric und Ivory mehr als denkwürdig finde. Wie kann es sein, dass ein Lehrer seine Schülerin „bestrafen“ will, indem er sie im BDSM-Stil verführt? Er weiß um ihre schwierige Vergangenheit und von dem Missbrauch und will sie trotzdem züchtigen. Das ist für mich leider ein Thema, mit dem ich nicht zurecht komme.
Es gab mehrere, zeitlich unlogische, Sequenzen in dem Buch (z.B. ist Stogie drei Jahre später noch immer neunzig Jahre alt), sowie einige mir unschlüssige Szenen, wie beispielsweise als Emeric Ivory rettet, sie in seinen abgestellten Wagen setzt und Ivory die Vibrationen des Motors spürt.
Mehrmals war ich kurz davor dieses Buch wegzulegen, ohne es beendet zu haben, da mir doch, zusätzlich zu der Geschichte um Ivory und Emeric, zu viele Dramen nur kurz angerissen und danach nicht zu Ende behandelt bzw. ausgearbeitet wurden.
Der Anfang der Geschichte versprach sehr viel, was der Fortgang leider nicht einhalten konnte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Handlung
  • Gefühl
Veröffentlicht am 07.04.2017

Kleinstadt, Trauer, Romantik

Wie die Luft zum Atmen
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Bei einem Autounfall verliert Elizabeth ihren Ehemann und muss nun mit ihrem Leben und ihrer kleinen Tochter Emma allein zurecht kommen. Tristan trifft es etwas schwerer. Er verliert, ebenfalls bei einem ...

Bei einem Autounfall verliert Elizabeth ihren Ehemann und muss nun mit ihrem Leben und ihrer kleinen Tochter Emma allein zurecht kommen. Tristan trifft es etwas schwerer. Er verliert, ebenfalls bei einem Autounfall, seine Frau und seinen kleinen Sohn. Da Tristan so verschlossen ist, gilt er bald als Eigenbrödler und in der Kleinstadt häufen sich die schlimmsten Gerüchte über ihn, weshalb er als gewalttätig und nicht gesellschaftskompatibel durchgeht.
Wie es der Zufall so will treffen Liz und Tristan in eben dieser Kleinstadt aufeinander und sind beide so sehr mit ihrer Trauer beschäftigt, dass sie sich emotional keinem Menschen mehr wirklich öffnen können und wollen. Liz beste Freundin aus Kindertagen, Faye, versucht Liz wieder auf einen normalen Weg zu bringen und findet es unmöglich, dass Liz und Tristan sich immer näher kommen. Zuerst nur, um sich beim Sex an ihre verstorbenen Partner zu erinnern, dann, weil sie sich ineinander verliebt haben. Doch das Leben in einer Kleinstadt ist nicht so einfach wie es vielleicht scheinen mag.
Mir hat das Buch wirklich gut gefallen und ist eine in sich abgeschlossene Geschichte. Der Schreibstil ist flüssig und das Buch lässt sich wirklich schnell durchlesen. Ich habe einige Tränen vergossen, z.B. bei den verschiedenen Feder-Szenen, aber viele witzige Szenen haben mich auch sehr zum Lachen gebracht.
Eine klare Leseempfehlung für alle die auf nicht ganz übliche Kleinstadt-Romanzen stehen.

Veröffentlicht am 06.04.2017

Dunkle Romanze

Dark Mafia Prince
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"Dark Mafia Prince" von Annika Martin erzählt die Geschichte von Mira und Aleksio. Sie wuchsen zusammen auf, ihre Familien waren eng befreundet. Bis Mira´s Vater die Eltern von Aleksio und seinen beiden ...

"Dark Mafia Prince" von Annika Martin erzählt die Geschichte von Mira und Aleksio. Sie wuchsen zusammen auf, ihre Familien waren eng befreundet. Bis Mira´s Vater die Eltern von Aleksio und seinen beiden Brüdern tötete, Aleksio jagte und seine beiden jüngeren Brüder verkaufte. Alles, um an die Herrschaft des Black Lion Clans zu kommen.
Aleksio entführt Mira, um sie als Druckmittel gegen ihren Vater zu benutzen, damit dieser ihm verrät wo sich der jüngste Bruder, Kiro, aufhält. Aleksio, mittlerweile wieder mit seinem jüngeren Bruder Viktor vereint, will alles in seiner Macht stehende tun, um den jüngsten der drei Dragusha-Brüder zu finden. Sie stossen auf einige Hinweise, die sie immer wieder in Kämpfe mit den Männern von Mira´s Vater verwickeln. Mira und Aleksio kommen sich derweil immer wieder nahe und es entwickelt sich eine Liebe zwischen den beiden, die es eigentlich nicht geben dürfte.
Das Buch ist der Auftakt zu einer Trilogie über die drei Dragusha-Brüder. Der Schreibstil ist flüssig und das macht es leicht die Geschichte in einem wegzulesen.
Prinzipiell hat mir die Story gut gefallen, wobei ich sagen muss, dass mir Mira etwas zu vulgär ist. Wie oft sie in diesem Buch "F... dich" sagt finde ich einfach nicht schön. Es ging manchmal sogar so weit, dass ich beim Lesen die Augen verdreht und gedacht habe: Nicht schon wieder...
Trotzdem ist das Buch eine gute Geschichte für zwischendurch, ich hatte es innerhalb von zwei Tagen gelesen. Jeder, der auf dunkle Typen, ein bisschen Gewalt und Romantik steht bekommt hier von allem etwas.

Veröffentlicht am 06.03.2017

Ein neues Leben

Paper Princess
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Paper Princess von Erin Watt erzählt die Geschichte von Ella, einem 17-jährigen Mädchen, das ihre Mutter verloren hat und sich nun allein durch das Leben schlagen muss. Sie benutzt den Ausweis ihrer Mutter ...

Paper Princess von Erin Watt erzählt die Geschichte von Ella, einem 17-jährigen Mädchen, das ihre Mutter verloren hat und sich nun allein durch das Leben schlagen muss. Sie benutzt den Ausweis ihrer Mutter um als Stripperin zu arbeiten und sich so etwas Geld zum Überleben zu verdienen. Eines Tages tauch Callum Royal in ihrer Schule auf und behauptet ihr Vormund zu sein. Er sei ein guter Freund ihres verstorbenen Vaters, den Ella allerdings nie kennengelernt hat. Es ist also nachvollziehbar, dass sie misstrauisch bleibt. Irgendwie schafft es Callum aber sie in einem Stripclub aufzuspüren und nimmt sie kurzer Hand mit zu seinem Anwesen, wo er und seine vier mürrischen Söhne leben. Ella schlägt sich also durch: Durch ihr Leben im neuen zu Hause mit den vier Jungs, die sie nicht akzeptieren, durch die neue Schule, in der sie unter fast allen als "Schlampe" gilt.
Allerdings kommt es zwischen ihr und ihrem "Bruder" Reed immer mal wieder zu knisternden Momenten und Ella entwickelt plötzlich Gefühle für ihn. Doch plötzlich ist alles anders...
Ein wunderbares Buch! Es hat mich von der ersten Seite an gepackt und ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Innerhalb von drei Tagen war es zu Ende und ich warte schon ganz sehnsüchtig auf die Fortsetzung. Ein flüssiger Schreibstil unterstützte mein schnelles Lesen zusätzlich.
Die Charaktere sind toll ausgearbeitet und ich konnte mir richtig gut vorstellen wie sie in welchen Situationen aussehen.
Ein wirklich empfehlenswertes Buch, welches unter die Kategorie "Schnell weiterlesen, es ist gerade spannend vs. nicht so schnell lesen, sonst ist es so schnell zu Ende" fällt!

Veröffentlicht am 30.01.2017

Lustig, traurig, berührend

Ein ganzes halbes Jahr
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"Ein ganzes halbes Jahr" von Jojo Moyes ist eines der taurigsten Bücher, die ich bisher gelesen habe!
Es handelt von Louisa Clark, einer 27-jährigen ungewöhnlichen jungen Frau aus einer Kleinstadt in England ...

"Ein ganzes halbes Jahr" von Jojo Moyes ist eines der taurigsten Bücher, die ich bisher gelesen habe!
Es handelt von Louisa Clark, einer 27-jährigen ungewöhnlichen jungen Frau aus einer Kleinstadt in England und Will, einem gutaussehenden, aktiven Mann mitte dreißig, der sein Leben in vollen Zügen genießt. Bis ihm eines Tages ein Motorradfahrer alles nimmt.
Von nun an ist Will an einen Rollstuhl gefesselt und kann sich mit nichts und niemandem mehr anfreunden. Bis seine Mutter eines Tages Louisa als seine Pflegekraft einstellt. Mit einer ganz besonderen Aufgabe. Louisa versucht jeden Tag Will´s Leben erträglicher, glücklicher und auch lebenswerter zu machen. Immer wieder fallen ihr neue Dinge ein (auch mit Hilfe eines Internetforums), die Tetraplegikern wie Will das Leben verschönern könnten. Anfangs ist Will davon überhaupt nicht begeistert und mit seiner mürrischen Art bringt er Lou regelmäßig an den Rand des Wahnsinns. Doch sie gibt nicht auf!
Schafft sie es am Ende ihre Aufgabe zu erfüllen?
Ein wahnsinnig schönes und berührendes Buch, was mich ein paar Tränchen gekostet hat.
Jedem zu empfehlen, der nicht immer nur die klassischen Liebesgeschichten lesen möchte!