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mrsbombshell

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.02.2017

hatte mir mehr erhofft

Calendar Girl - Verführt
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Puh, also erstmal das positive: Das Buch ist einfach geschrieben und liest sich schnell weg

Die Story ist recht einfach: Mias Vater hat Schulden bei Mias Ex und wird komareif zusammengeschlagen, ...

Puh, also erstmal das positive: Das Buch ist einfach geschrieben und liest sich schnell weg

Die Story ist recht einfach: Mias Vater hat Schulden bei Mias Ex und wird komareif zusammengeschlagen, also wird Mia notgedrungen bei ihrer Tante Escort Girl und hat jeden Monat einen neuen 100000€ Kunden. Für freiwilligen Sex gibts was extra....aber Mia ist ja keine Nutte...

Tut mir Leid an die Fans aber was die Autorin sich da zusammengeschrieben hat ist einfach nur unglaubwürdig. Jeden Monat engagiert sie ein anderer reicher heisser Typ mit dickem Schwxxx und Dauerstehvermögen ...Da kann man ja ruhigen Gewissens mal die 20000€ extra einkassieren und dabei auch noch massig Spaß haben..

Der Erste ist ein Traummann zum Verlieben, für den Zweiten ist sie die Muse und dem Dritten hilft sie sich zu outen. Überall kommt sie prima klar, mit allen Menschen gut aus und hilft mit ihren Ratschlägen und Lebensweisheiten und findet auch noch massig Freunde ??? Unglaubwürdig-mehr kann ich dazu eigentlich nicht sagen.

Auch Mias Gedanken konnte ich null nachvollziehen: Ach Gottchen, da hat in ihren jungen Jahren halt mal Pech gehabt und will gleich der ganzen Liebe abschwören ? um sich dann in den ersten reichen Knacker zu verlieben und den dann deswegen zu vertrösten ...also bitte "augenroll". und dann die Geld für Sex Sache....Nee niemals würde sie das machen, 1 Jahr mit Vibrator ging ja auch und dann verwandelt sie sich quasi in ne Nymphomanin, die im März nicht mal 2 Wochen ohne aushält

Teil 2 hab ich dann noch angefangen, aber iwann zur Seite gelegt. Zuviel heile Welt...

1 Stern, weil man schnell durch ist damit.

Veröffentlicht am 17.01.2017

konnte mich leider nicht überzeugen

After truth
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Tessa ist verunsichert und verletzt. Hardin hat sie mehr als enttäuscht. Wie konnte sich sich bloß so in ihm irren? War sie wirklich nicht mehr als nur eine Wette für ihn?

Tessa weiß nicht mehr, wohin ...

Tessa ist verunsichert und verletzt. Hardin hat sie mehr als enttäuscht. Wie konnte sich sich bloß so in ihm irren? War sie wirklich nicht mehr als nur eine Wette für ihn?

Tessa weiß nicht mehr, wohin sie gehen möchte. In die gemeinsame Wohnung mit Hardin möchte sie ungerne zurückkehren. Kurzfristig beschließt sie wieder zu ihrer Mutter zu kehren, doch ihre Gedanken drehen sich weiterhin unaufhörlich um Hardin. Hardin plagen tiefe Schuldgefühle und immer, wenn Tessa am wenigsten damit rechnet, taucht Hardin auf. Beide halten eine Aussprache miteinander und bald wird klar, dass sie ohne einfach nicht mehr können. Tessa lernt Hardins Mutter Trish kennen und auch sehr viel über Hardins Vergangenheit. In einem bewegenden Liebesbrief erzählt Hardin Tessa, wie er zu dem geworden ist, der er heute ist.

In dem Band zeigt Hardin sehr deutlich, wie viel ihm Tessa bedeutet und dass er die Sache mit der Wette zutiefst bereut. Er will sie kein zweites Mal verlieren. Zu Weihnachten schenkt er Tessa ein Armbändchen mit einem eingravierten Zitat, zum Geburtstag erfreut er Tessa mit einem E-book, auf dem sich alle Lieblingswerke von Tessa befinden. Dennoch kommt es immer wieder zu Streitigkeiten.

Tessa möchte nicht wie ein kleines Kind behandelt werden, verliert jedoch beim Alkoholkonsum jedliche Kontrolle über sich selbst. Eine weitere Thematik ist auch die gemeinsame Zukunft von Tessa und Hardin und ob diese Liebe zwischen den beiden überhaupt Bestand hat. Tessa träumt von Seattle und einer romatischen Hochzeit, Hardin hat jedoch ganz andere Pläne. Ihn zieht es wieder zurück nach England und gehe es nach ihm, sollte Tessa gleich auch noch mit.

Ich empfand das Ende von After truth als sehr langatmig, wenn nicht sogar langweilig. Mir kam es so vor, als würde Anna Todd die Fremgeh/Eifersucht - Streit - Versöhnungssex-Spirale immer wieder von Neuem aufrollen. So als hätte sie nicht gewusst, wie sie die letzten Seiten des Bandes füllen sollte. After truth hat seitenmäßig den größten Anteil an der Serie. Mir wären allerdings 20, 30 Seiten weniger lieber gewesen.

Ich hoffe, die nächsten Bände werden wieder so packend wie After passion sein.

Veröffentlicht am 24.09.2017

eine Geschichte zum Nachdenken

Tausend kleine Lügen
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Pirriwee soll für Jane und ihren Sohn Ziggy ein Neuanfang sein. Doch bereits am ersten Tag scheint alles schief zu laufen. Ziggy wird verdächtigt einem kleinen Mädchen weh getan zu haben und ehe sich Jane ...

Pirriwee soll für Jane und ihren Sohn Ziggy ein Neuanfang sein. Doch bereits am ersten Tag scheint alles schief zu laufen. Ziggy wird verdächtigt einem kleinen Mädchen weh getan zu haben und ehe sich Jane versieht, kämpft sie erneut gegen die Ereignisse aus ihrer Vergangenheit.

Das Buch ist flüssig geschrieben und ich musste bei vielen Stellen schmunzeln.

Mir hat vor allem der gesellschaftkritische Aspekt der Geschichte gefallen. Menschen neigen leider dazu sich auf vorgefertigte Fakten zu stürzen anstatt die Angelegenheiten zu hinterfragen bzw. über den Tellerrand zu schauen. Auch ist es einfacher Sachverhalte schön zu reden, als diese kritisch unter die Lupe zu nehmen.

Auch die Darstellung der unterschiedlichen Charaktere Jane, Madeline und Celeste finde ich sehr gelungen. Alle drei sind starke Frauen, die für das Wichtigste in ihrem Leben, nämlich ihre Kinder, kämpfen. Obwohl alle drei Frauen unteschiedlicher nicht sein können, halten alle drei wie Pech und Schwefel zusammen. Für mich haben diese drei Charaktere am meisten aus der Geschichte hervorgestochen, weil sie nicht mit dem Strom mitschwimmen, sondern ihren eigenen Kopf haben und auch erkennen, dass das Verhalten der anderen Mütter nicht richtig ist.

Schön fand ich auch, dass das Buch Tabuthemen wie häusliche Gewalt, Mobbing und Kinderprostitution aufgegriffen hat.

Mir hat das Buch sehr gefallen, vor allem, weil vieles einen realistischen Alltagsbezug hatte und weil das Buch einen zum Nachdenken anregt.

Veröffentlicht am 18.07.2017

schwacher Anfang, starkes Ende

In der Liebe ist die Hölle los
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Catelea Morgenstern sehnt sich nach einem normalen Leben: Alle Typen, in denen sie sich verliebt, sind nicht gut genug für ihren Vater. Dieser ist der Teufel höchstpersönlich, und seine Firma, die Hölle, ...

Catelea Morgenstern sehnt sich nach einem normalen Leben: Alle Typen, in denen sie sich verliebt, sind nicht gut genug für ihren Vater. Dieser ist der Teufel höchstpersönlich, und seine Firma, die Hölle, läuft momentan auf Hochtouren.

Doch dann wird ein Sprössling der sieben Häuser ermordet und ausgerechnet Catelea soll diesen Mord begangen haben. Ehe sie sich versieht, ist die halbe Hölle hinter ihr her.

Mir hat Catalea von Anfang an total gut gefallen. Sie ist selbstbewusst, tough und hat ihren eigenen Kopf. Ich kann gut verstehen, dass sie nicht nur als Tochter des Teufels wahrgenommen werden möchte und sich nach einem normalen Leben wünscht. Sie möchte ihre eigenen Wege gehen und nicht die, die man von ihr erwartet.

Auch Timur hat mir ziemlich gut gefallen. Ich mag seine flotten Sprüche, mit der er Catelea meistens zur absoluten Weißglut treibt. ;D Auch den Teufel habe ich immer mehr ins Herz geschlossen.

Die Geschichte ist flüssig und mit sehr viel Humor und Einfallsreichtum geschrieben. Anfangs hatte ich Probleme in die Geschichte hereinzukommen. Es waren einfach zu viele Namen und zu viele Infos, die auf einen eingeprasselt sind.

Im zweiten Leseabschnitt wurde die Geschichte interessanter und die Aufklärung des Mordes war total spannend. Ich hatte die ganze Zeit jemand anderes im Visier und war daher total verblüfft, als herauskam, wer wirklich hinter dem ganzen Komplott steckt.

Die Geschichte hat definitiv sehr viel Potential und konnte mich überzeugen :) Ich bin gespannt auf die Fortsetzung.

Veröffentlicht am 13.07.2017

authentisch geschrieben

Die Dienstagsfrauen
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Die Dienstagsfrauen von Monika Preetz haben mir sowohl als Buch als auch als Film recht gut gefallen. Eine Frauenrunde, die sich beim Französischkurs erst kennen gelernt und dann angefreundet hat, trifft ...

Die Dienstagsfrauen von Monika Preetz haben mir sowohl als Buch als auch als Film recht gut gefallen. Eine Frauenrunde, die sich beim Französischkurs erst kennen gelernt und dann angefreundet hat, trifft sich dienstags immer in einem französischen Restaurant, was den Titel erklärt. Nach einem Schicksalsschlag, der eine von ihnen trifft, beschließt man, gemeinsam auf dem Jakobsweg nach Lourdes zu pilgern. Dabei werden ihnen unerwartete Erkenntnisse zu Teil, die die Freundschaft auf harte Bewährungsproben stellen. Seit Hapes "Ich bin dann mal weg" sind derartige Bücher ja "in", aber eigentlich vergleichen kann man beide Bücher nicht. Jedes von ihnen ist auf seine ganz eigene besondere Weise ansprechend. Die bei den Dienstagsfrauen aufgeworfenen Fragen können theoretisch jeden von uns betreffen und sind auf eden Fall eine interessante Inspiration, sich Gedanken zu machen.