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Veröffentlicht am 19.07.2021

Wenn die Kunst einen das fürchten lehrt

Der Blutkünstler
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Meine Meinung

Der Blutkünstler von Chris Meyer hat es in sich.

In der Geschichte geht es um Tom Bachmann, der beste Profiler seiner Generation.

Nachdem man zwischen verschiedenen Morden in verschiedenen ...

Meine Meinung

Der Blutkünstler von Chris Meyer hat es in sich.

In der Geschichte geht es um Tom Bachmann, der beste Profiler seiner Generation.

Nachdem man zwischen verschiedenen Morden in verschiedenen Städten Deutschland einen zusammenhang gefunden hat, benötigt man dringend Tom Bachmann seinen Hilfe. Denn nur er kann es schaffen, dem Mörder einhalt zu gebieten.

Genannt wird der Mörder, der Blutkünstler. Er foltert seine Opfer. Manchmal kurz, manchmal lang aber immer ausgiebig. Doch das ist nicht sein eigentliches Ziel. Das Ziel des Blutkünstlers ist es mit seinen Opfern Kunstwerke zu erschaffen.

Doch Tom Bachmann, der Seelenleser der für diesen Fall vom BKA zu Hilfe gerufen wurde, muss das unmenschliche töten stoppen. Doch dabei wird er immer wieder mit seiner Vergangenheit konfrontiert, aber genau diese kann ihm helfen den Mörder zu stoppen. Doch ob Tom Bachmann sich darauf einlässt.

Ein absolut genialer Thriller, der es geschafft hat in wenigen Stunden durchgelesen worden zu sein. Die geniale Idee einen Mörder zu erschaffen, der Kunstwerke errichten will ist schon etwas einzigartig, zumindest für mich.

Auch die Beschreibungen der Fundort der Leichen ist weder zu eklig, noch zu grausam dargestellt.
Ich mochte die Figuren des Buches sehr, natürlich allen voran Tom Bachmann selbst mit seinen düsteren Dämonen und seiner überaus kranken Kindheit, die erleben musste.

Chris Meyer, zieht einen in seinen Bann und ich war doch sehr enttäuscht, als das Buch sich dem Ende neigte. Aber nur, weil es dann einfach zu Ende ist.

Der Schreibstil des Buches ist toll um vollständig in die Geschichte abzutauchen, mit zu ermitteln und seiner Fantasie zur Höchstform zu bringen, was die Bildhafte Darstellung beim Lesen betrifft.

Gerne mehr von Chris Meyer.

Fazit

Ein toller, spannender Thriller, in dem nicht nur der Mörder in den Abgrund blickt. Man sollte es gelesen haben.

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Veröffentlicht am 19.07.2021

Eine etwas andere Weihnachtswoche

Greenglass House
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Meine Meinung

Bald ist Weihnachten und Milo freut sich auf die gemeinsame Zeit mit seinen Eltern. Endlich hat er die letzten Schulaufgaben geschafft als die Seilbahn bimmelt.
Milo lebt mit seinen Eltern ...

Meine Meinung

Bald ist Weihnachten und Milo freut sich auf die gemeinsame Zeit mit seinen Eltern. Endlich hat er die letzten Schulaufgaben geschafft als die Seilbahn bimmelt.
Milo lebt mit seinen Eltern in einem Gasthaus, Greenglass House, das berühmt für seinen Schmuggler Gäste ist. Das Gasthaus gehört seinen Eltern und man gelangt nur per Seilbahn zu ihnen hinauf. Oder man nimmt die ewig lange Treppe, die viele aus Bequemlichkeit jedoch meiden. Vor allem im Winter.

Immer mehr Gäste trudeln im Gasthaus ein, was zu dieser Jahreszeit recht ungewöhnlich ist. Und auch die Schwester der Küchenhilfe, Meddy, ist anwesend und Milo hat so gar keine Lust seine Zeit mit ihr zu verbringen.

Doch dann geschehen seltsame Dinge im Gastehaus. Einige Gäste werden bestohlen und es scheint auch, als wenn jeder einzelnen Gast, der in der Weihnachtswoche auf Greenglass House ist, ein Geheimnis hat. Milo hat das Gefühl, dass es sich bei allen um das Haus selbst handelt. Seine neugier ist gepackt. Zusammen mit Meddy, will er die Geheimnisse ergründen.

Mit der Geschichte von Milo und Meddy begibt man sich zusammen auf wunderbare Abenteuer. Viele Geheimnisse und überraschende Wendungen. Auch wenn ich einige bereits im voraus geahnt hatte, tut das der Story an sich keinen Abbruch, denn es passiert so viel im Greenglass House, das einen überrascht.

Ich mochte vor allem den Schreibstil des Buches sehr. Es liest sich sehr flüssig und fast schon in einem Rutsch. Kate Milford hat hier eine wunderbare Geschichte für Jung und alt erschaffen.

Auch die Herzlichkeit der meisten Figuren ist sehr herzerwärmend. Man fühlt sich beim lesen selbst schon fast als Gast des Greenglass House.

Mit 447 Seiten erschien das Buch am 01.06.2021 im Freies Geistesleben Verlag.

Fazit

Eine Abenteuerliche und schöne Geschichte für Jung und Alt. Mich hat sich komplett überzeugt. Eine klare Leseempfehlung gibt es daher von mir für Kate Milfords Greenglass House.

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Veröffentlicht am 14.07.2021

Eine unglaublich bewegende Geschichte

Der silberne Elefant
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Meine Meinung

Der silberne Elefant von Jemma Wayne ist ein Buch das mich mit gemischten Gefühlen in das Buch geschickt hat. Was erwartet mich, wie kann die Story sich aufbauen, damit sie mich mitreißt. ...

Meine Meinung

Der silberne Elefant von Jemma Wayne ist ein Buch das mich mit gemischten Gefühlen in das Buch geschickt hat. Was erwartet mich, wie kann die Story sich aufbauen, damit sie mich mitreißt.

Für jeden der nicht weiß, ob er das Buch lesen soll oder nicht, sei gesagt habt ein wenig Geduld und gebt der Story eine Chance.

Der silberne Elefant handelt von von drei Frauen die unterschiedlicher nicht sein könnten. Was sie gemeinsam haben, ist die Art über sich selbst hinauszuwachsen. Vieles im Leben der drei Frauen läuft genau nicht so ab wie Sie es sich erwartet haben.

Bei den drei Frauen handelt es sich um Lynn die Mutter von Luke und John. Sie wirkt sehr verbittert und ist krank. Sie braucht Pflege und will sich das partout nicht eingestehen.

Dann gibt es Vera, die Verlobte von Luke. Nicht wirklich gemocht von Lynn, weil Sie ihr einfach viel zu ähnlich ist. Vera selbst von vielen Zweifeln und ganz tiefen Schuldgefühlen zerfressen. Ein Geheimnis, dass Sie am liebsten mit ins Grab nehmen würde wollen.

Und dann gibt es Emilienne aus Ruanda vom Volk der Tutsi. Sie erlebte eine traumatische Vergangenheit und sie ist die einzige Überlebende des Völkermordes an den Tutsis. Ihre Vergangenheit hat mich sehr bewegt. Emilienne ist eher eine sehr in sich gekehrte Frau und die Pflegekraft für Lynn. Lynn bestärkt sie darin über das erlebte zu reden und Emilienne öffnet sich mehr und mehr.

Alle drei Frauen haben Ängste und wissen eigentlich nicht wie Stark sie in Wirklichkeit sind. Das erlebte zu verarbeiten und dennoch nach Vorn zu schauen erfordert viel Kraft.

Eine Wahrhaft überraschende und bewegende Story wenn man den Anfang des Buches übersteht und sich auf die Geschichte einlässt.

Fazit

Jemma Wayne hat hier was einzigartiges erschaffen, dass ich jedem Leser gern an Herz legen möchte.

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Veröffentlicht am 14.07.2021

Ein schöner Roman mit viel Einblick in die damalige Zeit

Kinderklinik Weißensee - Zeit der Wunder
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Meine Meinung

Kinderklinik Weißensee wurde von der Autorin Antonia Blum geschrieben.

In der Geschichte selbst geht es um die Schwestern Marlene und Emma. Beide verlieren Ihre Mutter an Marlenes sechsten ...

Meine Meinung

Kinderklinik Weißensee wurde von der Autorin Antonia Blum geschrieben.

In der Geschichte selbst geht es um die Schwestern Marlene und Emma. Beide verlieren Ihre Mutter an Marlenes sechsten Geburtstag. Marlene übernimmt die Führung der beiden, weil Sie partout nicht ins Waisenhaus möchte. Doch über kurz oder lang landen Sie genau da. Nachdem beide das Waisenhaus verlassen, beginnen Sie eine Ausbildung zur Kinderkrankenschwester, damals Elevinnen genannt. Die Ausbildung fand in der ersten Kinderklinik die es in Berlin gab statt.

Doch man begegnete den beiden Schwestern nicht unbedingt mit voller Freude. So mussten die beiden eine Probezeit aufgrund Ihrer Vergangenheit absolvieren und auch unter den Schülerinnen gab es einige, die die beiden aufgrund ihrer ärmlichen Herkunft mit Neid und Unmut begegneten.

Die Entwicklung jeder einzelnen Schwester verlief anders. Emma blüht förmlich bei der Pflege kranker Kinder auf und verliebt sich in den Melker Tomasz. Tomasz arbeitet in der Klinikeigenen Molkerei. Marlene selbst will hoch hinaus und am liebsten Kinderärztin werden. Zu den damaligen Zeiten ein schweres Unterfangen, wo Marlene mehr als einmal nicht Ernst genommen wird. Aber Sie gibt ihren Traum nicht auf. Auch verliebt Sie sich in den Kinderarzt Dr. Maximilian von Weilert und bietet der Schwesternschülerin Marie-Luise Fischer noch mehr Angriffsfläche.

Alles in allem habe ich die Geschichte rund um Emma und Marlene sehr genossen. Es passiert bei den beiden wirklich sehr viel, so dass man beim Lesen manchmal auch in eine Achterbahn der Gefühle gerät. Vor allem die Streitigkeiten zwischen Emma und Marlene haben mich sehr traurig werden lassen.

Kinderklinik Weißensee ist Teil 1 der Reihe “Die Kinderärzte” und erschien im Ullstein Taschenbuch Verlag.

Fazit

Ein schöner Roman von früheren Zeiten, die aufzeigen wie schwer es war aus ärmlichen Verhältnissen zu kommen, aber wo man dennoch hingelangt, wenn man den Mut aufbringt für seine Träume zu kämpfen.

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Veröffentlicht am 21.04.2021

Berliner Heckenschütze treibt sein Unwesen

Als die Nacht begann
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Meine Meinung

Mitten in Berlin, direkt in der Friedrichstraße wird eine Frau von einem Heckenschützen erschossen.

Jan Tommen, Hauptkommisar der Kripo Berlin und sein Team stehen vor einem Rätsel. Es ...

Meine Meinung

Mitten in Berlin, direkt in der Friedrichstraße wird eine Frau von einem Heckenschützen erschossen.

Jan Tommen, Hauptkommisar der Kripo Berlin und sein Team stehen vor einem Rätsel. Es gibt keinen Täter, kein Mordmotiv und keinerlei Zeugen. Doch die junge Frau bleibt nicht das einzige Opfer des Heckenschützen. Durch so manch illegalen Handelns versuchen Sie den Heckenschützen zu entlarven.

Die Geschichte rund um Jan Tommen und sein Team haben mir sehr gefallen. Es hat zwar ein wenig Seiten gebraucht, um in die Geschichte einzutauchen, aber wenn man erstmal drin ist, läufts.

Jan Tommen gefiel mir als Ermittler sehr gut. An sich ist er sehr ruhig und hat eine bestimmende Art an sich. Doch wenn er erstmal aus der Haut fährt, musste ich leicht schmunzeln. Auch Zoe und Chandu gefielen mir als Charaktere sehr gut, genauso Max und Patrick. Ich finde die Protagonisten des Buches richtig gut ausgearbeitet. Man erfährt einiges aber auch nicht zu viel, um das Buch mit Nebensächlichkeiten zu überladen.

Neben der Story an sich machen der flüssige Schreibstil und die Gestaltung der Kapitel, das ganze zu einer runden Sache. Zudem spielt das ganze in Berlin, was ich sogar nochmal extra super finde.

Der Autor Alexander Hartung konnte mich mit dem siebten Band der Jan Tommen Reihe vollends überzeugen und ich werde wohl auch die anderen Bände der Reihe lesen, damit ich weiß was Jan Tommen noch so alles für sensationelle Fälle hatte.

Weitere Bänder der Jan Tommen Reihe sind:

1. Bis alle Schuld beglichen
2. Vor deinem Grab
3. Wenn alle Hoffnung vergangen
4. Die Erinnerung so kalt
5. Was verborgen bleiben sollte
6. Wenn die Zeit gekommen
7. Als die Nacht begann

Fazit
Ein sensationeller Fall für Jan Tommen mitten in Berlin. Voll gepackt mit viel Spannung und reichlich Action konnte mich der Thriller vollends überzeugen.

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