Die Siedler von Catan
Die Siedler von CatanDie Siedler von Catan von Rebecca Gablé ist ein großartiger Roman der auf dem gleichnamigen Spiel basiert. Ich habe das Spiel nie gespielt, bin aber ein großer Fan der Autorin. Auch dieses Buch hat mich ...
Die Siedler von Catan von Rebecca Gablé ist ein großartiger Roman der auf dem gleichnamigen Spiel basiert. Ich habe das Spiel nie gespielt, bin aber ein großer Fan der Autorin. Auch dieses Buch hat mich wieder wunderbar unterhalten.
Das Dorf Elasund wird des Öfteren von den Turonländern überfallen. Als es einen weiteren sehr schweren Überfall gab und die Elasunder einen Hungerwinter erleiden, beschließt das Dorf ihre Heimat für immer zu verlassen. Nach dem Hungerwinter machen sich neun Schiffe auf um eine neue Heimat zu finden. Nach einem starken Sturm der einige Verluste mit sich brachte, kommen die Siedler zu einer unbewohnten Insel die sie nur aus ihren Sagen kennen - Catan. Die Siedler beginnen dort ein neues Leben. Doch es ist mit vielen ungeahnten Schwierigkeiten, Streit und auch Zerwürfnissen verbunden.
Rebecca Gablé hat einen angenehmen, leichten, sehr bildhaften Schreibstil. Ich habe sofort in die Geschichte reingefunden und konnte mir die Personen und Gegebenheiten gut vorstellen. Es hat Spaß gemacht mit den Siedlern diese Geschichte zu erleben. Es gibt einige Wendungen mit denen man so nicht gerechnet hat, andere waren schon vorhersehbar.
Obwohl es sich bei dem Buch um eine rein Fiktive Geschichte handelt, kann man sich gut vorstellen das es damals um 850 genau sowas gab. Normalerweise verbindet die Autorin immer Fakten mit Fiktion. Also historische belegte Orte, Personen oder Geschehnissen. Doch in diesem Buch ist alles reine Erfindung.
Was mich etwas störte waren die teilweise sehr ähnlichen Namen. Aber wenn man sie erstmal kannte und wusste welcher wirklich wichtig war jnd welcher nicht ging es. Auch sind die Schilderungen von Kämpfen, Ritualen, Opfern usw oft sehr detailliert und plastisch dargestellt. Wer also zartbesaitet ist könnte hier an seine Grenze kommen. Mich persönlich hat es nicht stark gestört.
Es ist ein gelungener Roman, den ich sehr gerne gelesen habe.