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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.09.2020

Fesselnd, fesselnder, Schrei nach Rache!

Schrei nach Rache
4

Klappentext
Vier Städte, vier grauenvoll zugerichtete Leichen - an verschiedenen Flughäfen Deutschlands werden innerhalb kurzer Zeit mehrere Männer ermordet. An den Tatorten gesicherte Spuren deuten auf ...

Klappentext
Vier Städte, vier grauenvoll zugerichtete Leichen - an verschiedenen Flughäfen Deutschlands werden innerhalb kurzer Zeit mehrere Männer ermordet. An den Tatorten gesicherte Spuren deuten auf einen Serientäter hin, doch zwischen den Opfern gibt es keinerlei Gemeinsamkeiten. Die Ermittler beim LKA sind fassungslos, als sie schließlich herausfinden, dass die DNA-Spuren von einer Frau stammen! Das LKA bittet den knorrigen Profiler Falk Hagedorn, ein Psychogramm der Mörderin zu erstellen. Obwohl Hagedorn sich geschworen hatte, nie wieder für die Polizei zu arbeiten, lässt er sich darauf ein - doch dann beschleicht ihn der furchtbare Gedanke, dass er die Täterin kennen könnte ...

So sieht der erste Eindruck in diesen spannenden Thriller aus. Schon dieser wirft viele Fragen auf und lädt ein für mehr.
Sieht man sich das Cover an, ist man schon gespannt darauf, was man in diesem Buch für eine Geschichte finden wird und sie ist wirklich nicht gerade ohne.
So stürzt man sich in das Abenteuer rund um den Psychoanalysten Falk Hagedorn.
Die Spannungskurve steigt von Anfang an rasant in die Höhe, sodass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Ein Krimi wie man ihn sich wünscht. Nicht zu durchsichtig und trotzdem kann man sich einen guten Überblick verschaffen. Zudem ist der Schreibstil sehr angenehm zu lesen und leicht verständlich.
Die Charaktere sind sehr gut beschrieben und man fühlt alles direkt mit. Hagedorn war mir am Anfang nicht sehr sympathisch, da er doch sehr brummig rüber kommt. Doch schnell findet man einen weichen Kern, umso weiter die Geschichte voranschreitet. Jeder Charakter macht eine sehr tolle Entwicklung durch.
Die Story an sich ist sehr spannend. Ab dem Moment, wenn man weiss, wer der Mörder ist, denkt man sich, dass es jetzt langweilig wird. Falsch gedacht! Genau in diesem Moment hat Matthias Bürgel weitere Wendungen eingebaut.
Der Schluss hätte ich ehrlich nicht so erwartet. Was die ganze Story zu einem sehr gelungenem Roman macht! Nicht zu vorhersehbar und doch überschaubar, wie oben schon erwähnt.

Fazit
Ich war zu 1000% überzeugt von diesem Roman. Wirklich toll geschrieben und einfach nur zum verschlingen. Meine Erwartungen an den Roman wurden nicht nur erfüllt sondern übertroffen!
Ich bin wirklich hin und weg und empfehle den Thriller allen, welche auf dieses Genre stehen. Der Autor versteht sich mit dem einbauen von unerwarteten Wendungen und so macht es richtig Spass dieses Buch zu lesen und hat obendrauf Mühe es weg zu legen.

  • Handlung
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 06.02.2018

Glatte Actiongeschichte

Fear and Desire: Gefährliche Lüge
1

Die Geschichte handelt von Sarah, welche mitten in der Pampa von Kanada eine Autopanne hat und dort auf Brandon trifft. Beide haben ihre Geheimnisse und sie begeben sich nach einem Angriff auf eine spannende ...

Die Geschichte handelt von Sarah, welche mitten in der Pampa von Kanada eine Autopanne hat und dort auf Brandon trifft. Beide haben ihre Geheimnisse und sie begeben sich nach einem Angriff auf eine spannende Reise. Erotik, Spannung und eine gute Geschichte für nebenbei ist hier vorhanden.

Das Cover ist sehr schön gestaltet. Mir gefällt die Mischung aus dem Paar und dem mysteriösen Wald. Man wird richtig auf die Stimmung die im Buch herrscht, gelenkt.
Der Schreibstil liest sich sehr flüssig und ist auch anschaulich. Es gibt einige Szenen, da wird das rundherum nicht so genau beschrieben, wie andere Szenen. Stört an sich jedoch nicht beim Lesen.
Die Figuren im Buch finden von Anfang an Platz in den Herzen. Vor allem die Protagonisten. Sarah war für mich am Anfang eher ein unbeholfenes, kleines Landmädchen, welches keinen Schimmer von nichts hat. Dies ändert sich jedoch im Verlauf des Romans. Sie wird mit der Zeit eine sehr taffe junge Frau, die genau weiss was sie will und sie lässt nicht locker.
Brandon hingegen ist ein unnahbarer Typ. Abweisend, kalt und scheinbar gefühlslos. Auch dies ändert sich im Verlaufe des Romans. Er wird immer offener und ist nicht mehr dieser unnahbare Typ, den man am Anfang kennenlernt.
Die Geschichte an sich ist gut zu lesen. Es verläuft immer nach Plan und auch in brenzligen Situationen, können sich die Protagonisten immer retten. Der Spannungsbogen ist auch so, wie man ihn gerne hat. Man kann sich diesen wie ein Regenbogen vorstellen, wenn man so will. Fängt unten an, steigert sich, hält sich in der Mitte oben und sinkt dann doch wieder schnell nach unten.
Zur Erotik muss man sagen, dass diese nicht zu kurz kommt. Die erotischen Szenen sind gut beschrieben und man könnte meinen, man sieht zu. Mir hat dieser Teil doch gut gefallen.

Zum Gesamtpaket muss ich sagen, ist es doch ein gelungenes Buch. Ich setze einen negativen Punkt auf den Ablauf, da alles immer so lief, wie sich die Protagonisten es sich vorstellten. Dies habe ich ein wenig Schade gefunden. Doch für eine Lektüre zwischendurch, um abschalten zu können, der perfekte Roman.
Ich muss gestehen, ich bin sonst nicht so der Erotik Buch Fan, ausser sie sind wirklich gut geschrieben. Dieser Roman hat mich überzeugen können, dass nicht alle Bücher in diesem Genre schlecht sein müssen.

  • Cover
  • Figuren
  • Atmosphäre
  • Spannung
  • Erotik
Veröffentlicht am 04.01.2018

Feurig bis zum Schluss

Der Fluch des Feuers
1

Klappentext

Als Stratus erwacht, liegt er allein auf einem Feld, Geier kreisen über ihm. Er kann sich an nichts erinnern außer seinen Namen. Doch wo kommt er her? Was hat ihn hierher gebracht? Und was ...

Klappentext

Als Stratus erwacht, liegt er allein auf einem Feld, Geier kreisen über ihm. Er kann sich an nichts erinnern außer seinen Namen. Doch wo kommt er her? Was hat ihn hierher gebracht? Und was bedeutet das Verlangen nach Feuer, das er in sich verspürt? Ist er von dunkler Magie besessen? Stratus ahnt, dass er kein gewöhnlicher Mensch ist, und macht sich auf die Suche nach Antworten. Schnell muss er die Wahrheit herausfinden, bevor die Macht in ihm ausbricht und ein Feuer entfesselt, das niemand mehr eindämmen kann.

Beurteilung

Eine gut geschriebene Geschichte, die ausgeklügelt und mit einem roten Faden im Hintergrund aufgeschrieben wurde. Der Schreibstil ist einfach, leicht verständlich und auch sehr farbig. Viele Dinge werden sehr Detail getreu beschrieben und man kann sich vieles bildlich vorstellen.
Wie zum Beispiel die Charaktere. Man kann sich alle gut vorstellen und auch mit ihnen mitfühlen. Mit einigen Charakteren wird man vielleicht nicht warm, dafür mit anderen umso mehr. Mir gefällt auch, dass es eine Frau gibt, die als stark dargestellt wird. Meistens hat man in solchen Romanen nur Männer, die die Helden sind. Hier jedoch gibt es neben dem Protagonisten eine starke Persönlichkeit einer Frau, die auf einer Burg für einen Prinzen arbeitet. Dies ist ein starker Punkt in dem Roman.
Der Spannungsbogen ist so aufgebaut, dass man erst zum Schluss weiss, wer Stratus wirklich ist. Es zieht an den Nerven und man will einfach mehr wissen und man erfährt nur ganz zum Schluss, wer er ist. Durch ein abruptes Ende wird der Spannungsbogen leider auch sehr abrupt beendet. Jedoch eine gute Taktik um die Leser dazu zu animieren, den zweiten Band zu lesen, wenn dieser erscheint.

Fazit
Ich bin ein grosser Fan dieses Buches. Ich war von dem Schreibstil und auch von den Figuren von Anfang an gefesselt. Ein spannendes, lustiges und unterhaltsames Buch.
Ich empfehle es allen Lesern weiter, die einen langen Geduldsfaden haben, da es doch einige Seiten sind, bis zur Auflösung des Rätsels um Stratus. Es gibt jedoch Abschnitte die mit viel Gewalt verbunden ist, also macht euch darauf gefasst.
Einen Punkt habe ich doch noch zu bemängeln. Leider habe ich das Ende viel zu abrupt gefunden. Ich finde, dass der Autor da doch mehr im Roman hätte passieren lassen können und das Rätsel trotzdem noch aufrecht zu halten. Leider ging es in diesem Buch aber wirklich hauptsächlich um die Auflösung von Stratus Wesen. Zu viele Fragen stehen offen, dass ich nicht einmal wirklich Lust habe, ein weiteres Buch zu lesen, wenn es auch nur um ein Rätsel gehen würde....

  • Cover
  • Action
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Idee
Veröffentlicht am 26.07.2020

Essentieller Humor

Ich bin so hübsch
0

Hazel Brugger kritisiert und hinterfragt viele essentielle Sachen der Gesellschaft... mit extrem viel Humor.
Was läuft falsch, was könnte anders sein, wie verändert man sich, was kommt nach dem Tod? Viele ...

Hazel Brugger kritisiert und hinterfragt viele essentielle Sachen der Gesellschaft... mit extrem viel Humor.
Was läuft falsch, was könnte anders sein, wie verändert man sich, was kommt nach dem Tod? Viele Fragen welche auf sehr lustige Weise beantwortet, oder eben nicht, werden.
Die Schweizerin geht das ganze auch mit viel Selbstironie an, was das ganze Buch sehr sympathisch macht. So sollte man allgemein durchs Leben gehen können. Mit Humor und einer gesunden Portion Selbstironie.
Ihre Sicht auf die Welt stellt sie sehr genau dar und zeigt auch die Probleme ihrer Generation auf, ohne sich aus dem Ganzen raus zu halten.

Wunderbares Buch. Ich liebe es, ist allen zu empfehlen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.07.2020

Zu viele Informationen

Diabolus
0

Die kryptographische Abteilung des US-Geheimdienstes NSA verfügt über einen geheimen Super-Computer, der in der Lage ist, innerhalb kürzester Zeit jeden Code (und somit jede verschlüsselte Botschaft) zu ...

Die kryptographische Abteilung des US-Geheimdienstes NSA verfügt über einen geheimen Super-Computer, der in der Lage ist, innerhalb kürzester Zeit jeden Code (und somit jede verschlüsselte Botschaft) zu knacken. Der Rechner kommt zum Einsatz, wenn Terroristen, Drogenhändler und andere Kriminelle ihre Pläne mittels codierter Texte verschleiern und die Sicherheit der USA auf dem Spiel steht.

In der Vergangenheit konnten die Kryptographen täglich hunderte von Codes knacken - bis zu dem Tage, als Diabolus zum Einsatz kommt: Ein mysteriöses Programm, das den Super-Rechner offenbar überfordert. Der Entwickler des Programms droht, Diabolus der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Würde dieses Programm zum Verschlüsselungs-Standard werden, wäre der erfolgreichen Verbrechensbekämpfung der NSA über Nacht die Basis entzogen. Die Mitarbeiter des Geheimdienstes setzen alle Hebel in Bewegung, das drohende Desaster zu verhindern ...

Der Roman fängt mit vielen Informationen über die NSA in den USA an. Viele Infos über Codes und wie man sie knacken kann. Jedoch halten diese ganzen Informationen den Spannungsbogen enorm zurück. Dieser kommt vor allem gegen Mitte/Ende des Buches wirklich zu Stande. Allgemein ist die Story aber doch ein wenig harzig, vor allem wenn man sich nicht wirklich für Kryptographie interessiert und die Zusammenhänge nicht immer sieht.
Wie in vielen seiner Thriller springt Dan Brown von Szene zu Szene. Wobei man sich mal in Amerika befindet und im nächsten Kapitel findet man sich in Spanien wieder. An sich muss man der Geschichte sehr genau folgen und wirklich wissen, was vor zwei Kapiteln im anderen Land noch passiert ist.
Die Charaktere sind an sich alle sehr durchdacht und nicht so schnell durchschaubar. Vor allem bei zwei Figuren gibt es ab einem Punkt eine 180 Grad Wendung (ich will nicht verraten um welche Figuren es sich handelt, sonst nimmt es den ganzen Spass). Jedoch ist die Geschichte aller Figuren sehr spannend. Die Gefühle kommen auch beim lesen extrem rüber. Ebenfalls konnte man sich die Personen gut vorstellen, wie sie in Realität sein könnten. Ein grosser Pluspunkt in diesem Roman.
Für einen solchen Roman hatte es doch relativ viele Rechtschreibefehler (ich weiss, Fehler passieren aber für meinen Geschmack...). Nicht, dass der Roman dadurch schlecht wäre, beim lesen einfach ein wenig störend.

Allgemein bin ich doch eher enttäuscht von diesem Roman. Ich bin zwar ein grosser Dan Brown Fan aber der Roman war sehr anstrengend zu lesen, bis sich mal die gewohnte Spannung dazu gesellte. Die Kryptographie Infos sind sehr spannend, jedoch erschwert es den Roman einfach so zu lesen. Durch zu viele Informationen wird ein Buch halt ein wenig gekillt, wenn ich ehrlich bin. Als der Spannungsbogen zunahm und die Infos sich dann legten, wurde es auch schnell einfacher den Thriller weiter und fertig zu lesen. Da machte es dann auf ein Mal wieder Spass.
Wie auch oben schon erwähnt fand ich die Fehler, mögen sie noch so klein sein, doch sehr störend beim lesen.
Ich denke, dass ich den Roman eher nicht weiterempfehlen würde, ausser man interessiert sich jetzt extrem für die Kryptographie, denn man erfährt schon einiges und wenn man es dann auch noch versteht, macht es sicher mehr Spass zu lesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere