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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.05.2022

Spannung im Norden

Nordwestnacht
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Kurz zum Inhalt: SPO wird als Drehort für eine Krimiserie ausgewählt, doch schon bald wird der Aufnahmeleiter grausam ermordet aufgefunden. Als dann auch noch die zweite Hauptdarstellerin spurlus verschwindet ...

Kurz zum Inhalt: SPO wird als Drehort für eine Krimiserie ausgewählt, doch schon bald wird der Aufnahmeleiter grausam ermordet aufgefunden. Als dann auch noch die zweite Hauptdarstellerin spurlus verschwindet und nicht erreichbar ist, beginnen Norberg, Anna und Nils zu ermitteln und stellen sich die Frage, ob die Vorfälle zusammenhängen.

Mir hat gut gefallen, dass Spannung ohne unnötige Brutalität aufgebaut wird. Die Ermittlungsarbeiten stehen im Vordergrund, sind aber durch die vielen Ermittlungsansätze sehr kurzweilig. Auch das Privatleben der Ermittler nimmt einen wesentlichen Teil der Handlung ein, den ich aber sehr gerne gelesen haben. Gut gefallen hätte mir dennoch, wenn die Dreharbeiten und Ortsbeschreibungen mehr Platz gefunden hätten. Obwohl ich schon relativ früh ahnte, was dahintersteckt, hat mir die Auflösung gut gefallen.

Die Ermittler waren mir großteils sehr sympathisch, durch ihre Ecken und Kanten wirken sie sehr authentisch. Ein bisschen Mitleid hatte ich mit Nils, den der Fall aufgrund seiner Verliebtheit noch mehr mitgenommen hat, und der, wie ich finde, von seinen Kollegen nicht immer ernst genommen wurde.

Dieses war mein erstes Buch von Svea Jensen, aber ganz bestimmt nicht mein letztes! Obwohl ich die Vorgänger-Teile nicht kannte, konnte ich der Handlung ohne Probleme folgen. Trotzdem werde ich die ersten beiden Teile nachlesen und bin gespannt auf die Entwicklung der Ermittler. Der Schreibstil ist sehr angenehm und die kurzen Kapitel sorgen für ein flüssiges Lesen. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 20.04.2022

Einer meiner neuen Lieblingsautoren!

Rachewinter
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Anwältin Evelyn Meyers arbeitet in Wien an einem neuen Fall, in dem ein junger Mann seinen Liebhaber ermordet haben soll, doch sie ist von seiner Schuld nicht überzeugt. Zur gleichen Zeit wird in Leipzig ...

Anwältin Evelyn Meyers arbeitet in Wien an einem neuen Fall, in dem ein junger Mann seinen Liebhaber ermordet haben soll, doch sie ist von seiner Schuld nicht überzeugt. Zur gleichen Zeit wird in Leipzig der Vater von Walter Pulaskis Tochter Jasmin in einem Hotel tot aufgefunden. Wieder kommt es dazu, dass Evelyn und Walter Zusammenhänge erkennen und gemeinsam an dem Fall weiterarbeiten...
Andreas Gruber hat mit Walter Pulaski einen Kommissar geschaffen, der einen ganz eigenen Charakter hat. Oft schlecht gelaunt, aber mit einem weichen Kern. Auch die anderen Charaktere sind sehr gut beschrieben.
Die Handlung ist sehr komplex und gut durchdacht; die verschiedenen Handlungsstränge werden schließlich zu einem logischen Ende zusammengeführt.
Dies war mein erster Krimi von Andreas Gruber und er hat mich restlos überzeugt. Obwohl ich mit dem dritten Fall dieser Reihe eingestiegen bin, konnte ich der Handlung gut folgen. Teil 1 und 2 werden trotzdem schnellstmöglich nachgeholt :)

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Veröffentlicht am 15.04.2022

Düsteres Geheimnis im Kloster

Ostseekreuz
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Auch der 17. Band der Reihe um Pia Korritki von Eva Almstädt konnte mich sehr begeistern.

Pia will sich nach ihrer Gefangenschaft eine Auszeit in einem Kloster nehmen, kommt aber auch dort nicht zur Ruhe, ...

Auch der 17. Band der Reihe um Pia Korritki von Eva Almstädt konnte mich sehr begeistern.

Pia will sich nach ihrer Gefangenschaft eine Auszeit in einem Kloster nehmen, kommt aber auch dort nicht zur Ruhe, da bald nach ihrer Ankunft ein Mord geschieht und Pia die Polizei als "verdeckte Ermittlerin" unterstützt. Dabei stoßt sie auf Schweigen, auf anstrengende Mitgäste und auf die Herausforderung, selbst undercover zu bleiben. Das Kloster als Handlungsort hat mir besonders gut gefallen, da Kloster immer etwas Geheimnisvolles an sich haben und auch in diesem Kloster gab es zahlreiche Geheimnisse. Als Pluspunkt möchte ich noch die Karte des Klosters erwähnen, die es dem Leser ermöglicht, sich ein besseres Bild von Schauplätzen zu schaffen.

Im zweiten Handlungsstrang macht Marten Jagd auf Pias Entführer; dieser Teil der Geschichte wird immer wieder zwischendurch, aber nur auf wenigen Seiten thematisiert.

Ich mag Pia als Charakter bereits seit anderen Teilen der Reihe sehr gerne. Leider fand ich die anderen Gäste im Kloster sehr nervig, hier war keiner dabei, der mir auch nur ansatzweise sympathisch war. Die Mönche waren gut und meiner Meinung nach realistisch dargestellt.

Eva Almstädt überzeugt durch einen flüssigen, bildhaften Schreibstil, der es dem Leser ermöglicht, sie ganz einfach in den Geschichte hineinzuversetzen. Der Täter wird erst am Ende des Buches aufgedeckt, sodass man viel Zeit hat, mitzurätseln. Immer wieder wird man auf falsche Fährten geschickt, sodass die Handlung durchgehend spannend bleibt. Die Auflösung hat mir gut gefallen und hat keine Fragen offen gelassen.

Ich kann für das Buch eine klare Leseempfehlung aussprechen und finde, dass es gut verständlich ist, wenn man die Vorgänger nicht oder nur teilweise gelesen hat.

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Veröffentlicht am 01.03.2018

Top!

I Am Death. Der Totmacher (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 7)
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Chris Carter ist zurück! Nachdem Chris Carters letztes Buch "anders" (aber nicht weniger gut) war, ist "I am death" wieder so, wie man Chris Carter kennt. Es gelingt ihm immer wieder, dass man das Buch ...

Chris Carter ist zurück! Nachdem Chris Carters letztes Buch "anders" (aber nicht weniger gut) war, ist "I am death" wieder so, wie man Chris Carter kennt. Es gelingt ihm immer wieder, dass man das Buch nicht aus der Hand legen kann und sich denkt "Ok, ein Kapitel les ich noch", dabei bleibt es aber nicht. Er schafft es, Spannung zu erzeugen, sodass aus einem Leseabend schnell eine Lesenacht wird.

Wieder einmal hatte ich bis zum letzten Moment nicht die allerleiseste Ahnung, wer der Täter ist - und diese Überraschung und wie am Schluss alles einen Sinn ergibt, ist es, was ich an Chris Carters Büchern am meisten mag. Chris Carter ist allerdings definitiv nichts für schwache Nerven, da er die immer grausamer werdenden Morde sehr detailreich beschreibt und ich mich immer wieder frage, wie der Autor auf solche Ideen kommt.

Ich freue mich schon auf viele weitere Thriller mit Detective Robert Hunter.

Veröffentlicht am 20.04.2022

Spannender skandinavischer Krimi

Sommernachtstod
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Mein erstes Buch von Anders de la Motte, aber sicher nicht mein letztes!
Im Sommer 1983 verschwindet der 5-jährige Billy spurlos und seine Mutter nimmt sich kurz darauf das Leben. Seine Schwester Veronica ...

Mein erstes Buch von Anders de la Motte, aber sicher nicht mein letztes!
Im Sommer 1983 verschwindet der 5-jährige Billy spurlos und seine Mutter nimmt sich kurz darauf das Leben. Seine Schwester Veronica arbeitet als Therapeutin für Trauerbewältigung, als eines Tages ein mysteriöser Mann in der Therapiegruppe auftaucht und durch seine Erzählungen Veronicas Erinnerungen und Fragen wieder hochkommen lässt. Sie reist zurück in ihr Heimatdorf und stellt Fragen über Billys Verschwinden, doch das Dorf hüllt sich in Schweigen...

Sommernachtstod ist ein Krimi, so wie ich es mag. Eher kurze Kapitel, verschiedene Erzählstränge, viele Wendungen und ein Ende, das ich nie erraten hätte. Die Personen waren mir nicht sonderlich sympathisch, was der Spannung aber nichts anhaben konnte. Auch wenn man zwischendurch Ideen hatte, wie der Krimi enden könnte, hat mich das Ende sehr überrascht.

Ich hoffe auf viele weitere spannende Bücher von diesem Autor!

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