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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.02.2021

Dynamisch, abwechslungsreich und spannend

Die Puppe - Vertraue nicht dem Bösen
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Es fiel mir schwer in das Buch hinzufinden, da am Anfang eine Vielzahl an Charakteren in sehr kurzen Abständen eingeführt wurde. Wer den ersten Teil der Reihe gelesen hat, stößt vermutlich nicht auf dieses ...

Es fiel mir schwer in das Buch hinzufinden, da am Anfang eine Vielzahl an Charakteren in sehr kurzen Abständen eingeführt wurde. Wer den ersten Teil der Reihe gelesen hat, stößt vermutlich nicht auf dieses Problem. Nachdem ich die Beziehungsstruktur durchschaut hatte, haben mich die häufigen Szenenwechsel und Cliffhänger am Ende eines Kapitels gefesselt.

Die Spannung begann ab dem Auffinden der ersten Leiche. Ab diesem Zeitpunkt fing die Jagd auf einen Mörder, der in irgendeinem Zusammenhang mit dem Prozess und der Verleumdungsklage stehen muss, an. Der Anwalt Priest und seine Angestellte ermitteln. Leider bin ich mit den Charakteren im Buch nicht richtig warm geworden, da kaum etwas aus deren Privatleben erzählt wurde. Der Fokus lag ausschließlich auf dem Prozess sowie der Mordermittung.

Insgesamt beschreibe ich das Buch als dynamisch, abwechselreich und spannend. Der Handlungsstrang ist immer schlüssig und wird mit einem klaren Ende begleitet. Ich empfehle das Buch auf jeden Fall weiter. Allerdings mit dem Tipp, vorher den ersten Teil der Charlie-Priest-Reihe (The Mayfly) zu lesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.02.2021

Märchenhafte Geschichte mit Happy End

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Zu Beginn des Buches war ich zum einen unschlüssig, wie es wohl enden wird und zum anderen unsicher, inwieweit mir der Erzählstil zusagt. Ich kam beim Lesen schnell voran, denn durch den Wechsel zwischen ...

Zu Beginn des Buches war ich zum einen unschlüssig, wie es wohl enden wird und zum anderen unsicher, inwieweit mir der Erzählstil zusagt. Ich kam beim Lesen schnell voran, denn durch den Wechsel zwischen Textpassagen, SMS-Nachrichten und Dialogen, flogen die Seiten nur so dahin. Der Spannungsbogen begann frühestens ab Mitte des Buches, denn im ersten Teil wurde die Vergangenheit der beiden Hauptcharaktere detailreich beschrieben. Dies ist leider auch notwendig, um den weiteren Handlungsverlauf nachvollziehen zu können.

Insgesamt beschreibe ich die Geschichte als märchenhaft, da die Verwechslung der Handys und dann noch ein gemeinsames Ereignis in der Vergangenheit der beiden Protagonisten keine natürliche Verkettung von Zufällen sein kann. Dies ist eher unrealitsisch.

Dennoch ist es eine schöne Geschichte, die den Alltag vergessen lässt und mit einem Happy End gute Laune zaubert.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.02.2021

Spannung pur, nervenkitzel garantiert

Ich bin der Sturm
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Dieses Buch war mein erstes von Michaela Kastel. Ich habe total unvoreingenommen angefangen das Buch zu lesen. Bereits ab der ersten Seite war ich gefesselt. Die Geschichte beginnt absolut spannend und ...

Dieses Buch war mein erstes von Michaela Kastel. Ich habe total unvoreingenommen angefangen das Buch zu lesen. Bereits ab der ersten Seite war ich gefesselt. Die Geschichte beginnt absolut spannend und endet unerwartet. Der Spannungsbogen hält sich das ganze Buch über aufrecht und ebbt meiner Meinung nach nicht ab.

Der Schreibstil ist detailreich, sodass die Atmosphäre und die Szenen fast Wirklichkeit werden. Man taucht in das Buch ab und kann sich in die Protagonistin Madonna sehr gut hineinversetzen. Ich empfehle dieses Buch auf jeden Fall. Es ist ein Muss für jeden Thriller-Fan!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.02.2021

Geschichte bietet Potential für mehr

Die Namenlose Königin
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Die Idee hinter der Geschichte und um das Königreich Seriden gefällt mir sehr gut und konzentriert sich auf das Thema der gesellschaftlichen Spaltung. Das politische Thema eines Mehrklassensystems wird ...

Die Idee hinter der Geschichte und um das Königreich Seriden gefällt mir sehr gut und konzentriert sich auf das Thema der gesellschaftlichen Spaltung. Das politische Thema eines Mehrklassensystems wird innerhalb dieser Fantasy-Geschichte aufgearbeitet und durch die Protagonistin selbst unterbrochen.

Die Idee ist meiner Meinung nach allerdings nicht so gut umgesetzt. Die Geschichte bietet Potential für viel viel mehr Seiten. Dadurch, dass es auf nur 352 Seiten heruntergebrochen ist, fehlt es oft an Hintergrundinformationen und Detailbeschreibungen.

Insgesamt erinnert der Erzählstil durch seine Einfachheit und oberflächlichen Dialoge eher an ein Jugendbuch. Dennoch empinde ich es als moralisch lehrreich und als gute Lektüre für zwischendurch.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.02.2021

Tatort-Feeling garantiert

Mord zwischen Ebbe und Flut
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Dieses Buch war mein erster Küstenkrimi von Christiane Franke. Der Schreibstil war genau so, wie ich ihn mir vorgestellt habe. Der friesische Dialekt ist gut umgesetzt und sämtliche sprachliche Eigenheiten ...

Dieses Buch war mein erster Küstenkrimi von Christiane Franke. Der Schreibstil war genau so, wie ich ihn mir vorgestellt habe. Der friesische Dialekt ist gut umgesetzt und sämtliche sprachliche Eigenheiten finden in der Geschichte Platz. Dieser einzigartige Erzählstil hat mich in Gedanken direkt an die Nordseeküste katapultiert.

Inhaltlich ist das Buch in Tage aufgeteilt, an denen die Ermittlungen im Mordfall stattfinden. Auf der einen Seite ist die Struktur dadurch eindeutig und leicht nachvollziehbar. Andererseits ist die Handlung vorhersehbar und überrascht nicht wirklich mit schnellen Wendungen. Der Ermitllungsprozess wird kleinschrittig und logisch nachvollziehbar dargestellt.

Das gesamte Buchflair erinnert an einen Tatort im Ersten. Obwohl ich mich mit dem Schreibstil und einer für mich zu flachen Handlung nicht direkt identifizieren kann, ist das Buch für alle Tatort-Fans ein Muss!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere