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Veröffentlicht am 28.02.2021

Märchenhafte Geschichte mit Happy End

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Zu Beginn des Buches war ich zum einen unschlüssig, wie es wohl enden wird und zum anderen unsicher, inwieweit mir der Erzählstil zusagt. Ich kam beim Lesen schnell voran, denn durch den Wechsel zwischen ...

Zu Beginn des Buches war ich zum einen unschlüssig, wie es wohl enden wird und zum anderen unsicher, inwieweit mir der Erzählstil zusagt. Ich kam beim Lesen schnell voran, denn durch den Wechsel zwischen Textpassagen, SMS-Nachrichten und Dialogen, flogen die Seiten nur so dahin. Der Spannungsbogen begann frühestens ab Mitte des Buches, denn im ersten Teil wurde die Vergangenheit der beiden Hauptcharaktere detailreich beschrieben. Dies ist leider auch notwendig, um den weiteren Handlungsverlauf nachvollziehen zu können.

Insgesamt beschreibe ich die Geschichte als märchenhaft, da die Verwechslung der Handys und dann noch ein gemeinsames Ereignis in der Vergangenheit der beiden Protagonisten keine natürliche Verkettung von Zufällen sein kann. Dies ist eher unrealitsisch.

Dennoch ist es eine schöne Geschichte, die den Alltag vergessen lässt und mit einem Happy End gute Laune zaubert.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.07.2021

Solider Thriller, der mit einem überraschenden Ende besticht

Mohnblumentod
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Ich habe es nicht kommen sehen: Sämtliche Ermittlungsergebnisse führten ins Leere, jeder kleine Fortschritt hat sich sehr lange gezogen und dann hat mich das Ende richtig überrascht. Ein paar Szenarien ...

Ich habe es nicht kommen sehen: Sämtliche Ermittlungsergebnisse führten ins Leere, jeder kleine Fortschritt hat sich sehr lange gezogen und dann hat mich das Ende richtig überrascht. Ein paar Szenarien hatte ich mir ausgemalt, aber mit dem Ende habe ich nicht gerechnet.

Es ist das erste Buch der gesamten Reihe, das ich gelesen habe. Dennoch hatte ich keinerlei Probleme in die Geschichte hineinzufinden. Lediglich der Hintergrund von Polizistin Charlie war etwas schwieriger nachzuvollziehen - auch da habe ich erst am Ende des Buches ein paar Hinweise bekommen.

Der Schreibstil war locker und der Thriller ließ sich schnell lesen. Dennoch fehlte mir der Schwung in der Geschichte sowie Aha-Momente beim Aufdecken von neuen Hinweisen. Die beiden Handlungsstränge, die Erlebnisse von Sara sowie die Ermittlungsarbeit, haben erst spät zusammengeführt und es hat lange gedauert bis ich einen Zusammenhang zwischen den beiden entdeckt habe. Das war anfangs etwas verwirrend, hat allerdings ein klein bisschen Spannung erzeugt. Ansonsten hat die Spannung bis zu den letzten fünfzig Seiten auf sich warten lassen.

Insgesamt ein solider Thriller für zwischendurch mit einer interessanten Geschichte und spannenden Hauptcharakteren.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.07.2021

Die Geschichte um Evie Cormac geht weiter...

Fürchte die Schatten
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Auch der zweite Teil der Cyrus-Haven-Reihe hat mich nicht überzeugt. Mir fehlte auch hier eine gewisse Grundspannung, die durch die Geschichte führt. Die Handlung beginnt recht langsam und der interessante ...

Auch der zweite Teil der Cyrus-Haven-Reihe hat mich nicht überzeugt. Mir fehlte auch hier eine gewisse Grundspannung, die durch die Geschichte führt. Die Handlung beginnt recht langsam und der interessante Teil um die Vergangenheit von Evie Cormac setzt erst spät ein. Auch der Schreibstil ist nicht richtig auf den Punkt gebracht und bringt wenig Schwung in die Geschichte.

Die Idee hinter der gesamten Reihe finde ich wirklich gut, jedoch ist nicht sie nicht optimal umgesetzt. Evie Cormacs Fähigkeit, Menschen das Lügen im Gesicht anzusehen, spielt immer noch keine wichtige Rolle. Hier habe ich mir genau wie im ersten Teil mehr erhofft, sodass Evie mit ihrer Gabe helfen kann. Stattdessen bedauert Cyrus sie noch, denn sie weiß immer ob jemand sie belügt oder nicht. Das heißt, sie weiß auch ob ein Kompliment ernst gemeint ist oder nicht. Nichts desto trotz hat Evie schreckliche Dinge erlebt und wird von ihren Peinigern verfolgt. Ich habe Mitleid mit ihr und kann mich in ihre Situation und ihre Schmerzen sehr gut hineindenken. Die Charaktere machen die gesamte Geschichte aus. Sie ziehen den Leser durch die Seiten und haben mich dazu gebracht, das Buch nicht aufzugeben und zu beenden.

Das Ende war doch sehr in sich abgeschlossen, hat für mich wenig Spielraum für eine Fortführung der Handlung gelassen. Es kam auch sehr plump, war einfach und fast schon übertrieben gut. Daher insgesamt nur drei Sterne für das Buch.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.04.2021

Solider Thriller mit mittelmäßiger Spannung

Der Junge aus dem Wald
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Dies war mein erstes Buch von Harlan Coben, welches ich gelesen habe. Durch sehr positive Empfehlungen in Familienkreisen bin ich auf das Buch aufmerksam geworden. Allerdings hat mich der Thriller am Ende ...

Dies war mein erstes Buch von Harlan Coben, welches ich gelesen habe. Durch sehr positive Empfehlungen in Familienkreisen bin ich auf das Buch aufmerksam geworden. Allerdings hat mich der Thriller am Ende leider enttäuscht.

Sämtliche Kapitel bestehen hauptsächlich aus wörtlicher Rede, aus einfachen banalen Gesprächen, die die Handlung aufbauen. Dadurch lässt sich das Buch schnell lesen, wird aber schnell langweilig. Vor allem die berühmte Anwältin Hester verwendet enorm viele Kraftausdrücke, die nicht zu ihrer Rolle in der Geschichte passen.

Die Handlung an sich beginnt mit einem Teenie-Drama, das noch nicht wirklich neugierig auf den weiteren Handlungsstrang macht und für mich nur unnötiges Vorgeplänkel darstellt. Die eigentliche Hauptperson im Buch, Wilde, ist mir recht sympathisch, allerdings bleiben viele Fragen aus seiner Vergangenheit offen. Der Autor deutet immer wieder an, er würde das Rätsel lösen, lässt den Leser dann aber doch mit offenen Fragen zurück.

Eine weitere Person, Matthew, treibt die gesamte Suche nach dem vermissten Mädchen erst an und sorgt dafür, dass sich Hester und Wilde mit dem Fall beschäftigen. Er ist am Anfang ständig präsent und plötzlich ab Mitte des Buches taucht er kaum noch auf. Ich finde es schade, dass er im Verlauf quasi verschwindet und nicht mehr an den Ermittlungen beteiligt ist.

Das Ende hat meine Meinung zum Buch noch etwas aufgehellt, denn sämtliche Machenschaften wurden verständlich aufgeklärt und gelöst. Die ein oder andere Frage wird zwar nicht aufgeklärt, lässt dem Leser aber die Fantasie sich die Antworten vorzustellen.

Insgesamt ein solider Thriller mit mittelmäßiger Spannung und einer einfachen Geschichte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.02.2021

Geschichte bietet Potential für mehr

Die Namenlose Königin
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Die Idee hinter der Geschichte und um das Königreich Seriden gefällt mir sehr gut und konzentriert sich auf das Thema der gesellschaftlichen Spaltung. Das politische Thema eines Mehrklassensystems wird ...

Die Idee hinter der Geschichte und um das Königreich Seriden gefällt mir sehr gut und konzentriert sich auf das Thema der gesellschaftlichen Spaltung. Das politische Thema eines Mehrklassensystems wird innerhalb dieser Fantasy-Geschichte aufgearbeitet und durch die Protagonistin selbst unterbrochen.

Die Idee ist meiner Meinung nach allerdings nicht so gut umgesetzt. Die Geschichte bietet Potential für viel viel mehr Seiten. Dadurch, dass es auf nur 352 Seiten heruntergebrochen ist, fehlt es oft an Hintergrundinformationen und Detailbeschreibungen.

Insgesamt erinnert der Erzählstil durch seine Einfachheit und oberflächlichen Dialoge eher an ein Jugendbuch. Dennoch empinde ich es als moralisch lehrreich und als gute Lektüre für zwischendurch.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
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