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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.05.2020

Herrlich ehrlich

Konfetti im Herz
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Das Buch „Konfetti im Herz“ von Christina Beuthen ist ein wunderbar schön zu lesender Frauenroman! Die Hauptfigur Anne ist eine frisch getrennte, nun alleinerziehende Mama von 3 Kindern im Grundschulalter. ...

Das Buch „Konfetti im Herz“ von Christina Beuthen ist ein wunderbar schön zu lesender Frauenroman! Die Hauptfigur Anne ist eine frisch getrennte, nun alleinerziehende Mama von 3 Kindern im Grundschulalter. Außerdem ist sie noch Hauptschullehrerin. Wie sie die Trennung von ihrem Mann, die Wohnungssuche und die neue Partnersuche gestaltet, ist wunderbar kurzweilig geschrieben. Man hat das Gefühl, die Personen direkt zu kennen und zu lieben oder auch nicht gern zu haben. Herrlich ehrlich ist die Beschreibung! Viel mehr muss man gar nicht schreiben dazu, außer: Bitte lesen! Ihr werdet es nicht bereuen!

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 20.04.2020

Ein sehr netter Borkum-Krimi

Mordseeluft
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„Mordseeluft“ von Emmi Johannsen ist ein schön zu lesender, nicht grausamer Krimi, der auf Borkum spielt. Caro erwischt ihren Mann beim Fremdgehen und trennt sich. Um von der ganzen Geschichte Abstand ...

„Mordseeluft“ von Emmi Johannsen ist ein schön zu lesender, nicht grausamer Krimi, der auf Borkum spielt. Caro erwischt ihren Mann beim Fremdgehen und trennt sich. Um von der ganzen Geschichte Abstand zu bekommen, macht sie mit ihrem Sohn Justus eine Mutter-Kind-Kur auf der Nordseeinsel Borkum. Dort trifft sie auch ihren goldigen Schwiegervater Hinnerk, der dort wohnt. In der Klinik trifft sie auf den schmierigen Dr. Schäfer, der wohl nichts anbrennen lässt. Kurz darauf findet Caro eine Leiche in der Strandsauna. Was ist da passiert? Zusammen mit einem Detektiv von der Insel geht sie auf Suche nach dem oder den Mördern. Gemeinsam decken sie interessante Hintergründe auf…und lernen sich auch besser kennen. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil der neuen Reihe!
Der Krimi kommt ohne grausame Details aus. Es gibt einige spannende Wendungen. Das Buch ist für alle wunderbar, die gern einmal einen Krimi lesen ohne eklige Beschreibungen. Und natürlich für alle, die gerne das Borkum- bzw. Nordseeinselfeeling haben wollen….Klare Empfehlung!

  • Cover
  • Geschichte
  • Erzählstil
  • Atmosphäre
  • Spannung
Veröffentlicht am 03.04.2020

Überraschenderweise eine Art von Thriller

The Doll Factory
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„The doll factory“ von Elizabeth Macneal ist nicht nur ein historischer Roman, sondern hat Thrillerqualitäten! Er spielt in London Mitte des 19. Jahrhunderts. Die Figur Iris ist mit einem gebrochenen Schlüsselbein ...

„The doll factory“ von Elizabeth Macneal ist nicht nur ein historischer Roman, sondern hat Thrillerqualitäten! Er spielt in London Mitte des 19. Jahrhunderts. Die Figur Iris ist mit einem gebrochenen Schlüsselbein auf die Welt gekommen und deswegen ein klein wenig „entstellt“. Sie wächst immer im Schatten ihrer wunderschönen Zwillingsschwester Rose auf, die aber irgendwann durch die Pocken entstellt wird. Beide arbeiten als Puppenmalerinnen in einer Werkstatt und führen ein armes und unzufriedenstellendes Leben. Iris lernt den Maler Louis kennen und wird seine Muse und lernt dort auch das freie Malen, was immer ihr Traum war. Natürlich spielt die Liebe auch eine Rolle. Diese Geschichte entzweit die beiden Schwestern. Außerdem gibt es noch Silas, einen Präparator, der auf Iris aufmerksam wird und für sie schwärmt. Auch der kleine Albie, ein ganz armer kleiner Junge, der Botengänge für Leute macht und Silas gestorbene Tiere zum Präparieren bringt, spielt eine entscheidende Rolle in der Geschichte. Die Autorin schafft es mit einer sehr bildhaften Sprache und dem Wechsel der Perspektiven der Hauptpersonen in den verschiedenen Kapiteln, eine starke Spannung aufzubauen. Auch gibt es immer wieder Wendungen oder Geschehnisse, die einen überraschen. Der Schluss ist recht abrupt und teilweise offen gelöst, wenn man das große Ganze aber schon aufgedeckt bekommt. Ich muss sagen: Das Buch ist mal etwas anderes und der Schluss durchaus sehr außergewöhnlich. Hin und weg war ich zwar nicht von dem Buch, aber es ist schon eindeutig sehr lesenswert!

  • Cover
  • Geschichte
  • Erzählstil
  • Figuren
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 09.02.2020

Vernünftige Einstellungen zu unseren Lebensthemen

Hier und Jetzt
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Das Buch „Hier und jetzt“ von Peter Maffay ist keine wirkliche Biographie von dem Künstler und auch nicht nur ein Pamphlet für eine bessere Lebensweise. Es ist eine Darstellung, wie er zu seinem jetzigen ...

Das Buch „Hier und jetzt“ von Peter Maffay ist keine wirkliche Biographie von dem Künstler und auch nicht nur ein Pamphlet für eine bessere Lebensweise. Es ist eine Darstellung, wie er zu seinem jetzigen Leben mit einem Bio-Gut und seinen Stiftungen kam. Außerdem behandelt er die wichtigsten aktuellen Themen in diesem Zusammenhang und tut seine Meinung dazu kund. Ich persönlich finde diese sehr vernünftig und bodenständig. Die Schreibweise ist sehr ansprechend und das Buch gut zu lesen. Zur Zeit ist das Klima in aller Munde, da passt das hier durchaus dazu, wenn es auch keine wirkliche Aufklärung bietet. Es ist einfach ein unaufgeregter Beitrag ohne die rosarote Brille. Auch zum Thema Flucht und Kirche schreibt er sehr klar und deutlich, was er meint. Nachdem er selbst ja als Kind mit seinen Eltern aus Rumänien flüchtete, hat dies nochmal eine ganz andere Warte.
Fazit: Das Buch war ein sehr angenehmer Zeitvertreib, ich selbst fühle mich sehr bestätigt in meinen Meinungen. Zwar ist es nichts, was einem bahnbrechend neue Einblicke verleiht, aber ich gebe trotzdem eine Kaufempfehlung!

  • Cover
  • Thema
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 08.11.2019

Ein sehr persönlicher Ratgeber

Die Kunst der guten Erinnerung
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„Die Kunst der guten Erinnerung“ von Meik Wiking ist meiner Meinung nach die seichte Mischung zwischen einem Sachbuch und einem Ratgeber mit vielen persönlichen Erfahrungen des Autors. Die Gestaltung ist ...

„Die Kunst der guten Erinnerung“ von Meik Wiking ist meiner Meinung nach die seichte Mischung zwischen einem Sachbuch und einem Ratgeber mit vielen persönlichen Erfahrungen des Autors. Die Gestaltung ist mit vielen auflockernden Bildchen und tollen Fotoseiten sehr ansprechend. Man kann wunderbar die Gedanken fließen lassen mit den zum Teil sehr passenden Bildern. Für mich persönlich gab es nicht viele Neuigkeiten, da ich mich durch meinen pädagogischen Beruf schon sehr mit positiver Verstärkung etc. beschäftigt habe. Es schadet trotz allem nicht, es ab und an mal wieder in Erinnerung zu rufen. Die Auflockerungen durch die persönlichen Beispiele des Autors sind manchmal sehr nett, manchmal nerven sie auch ein wenig. Nichtsdestotrotz ist das Buch schön zu lesen und ist auch eine gute Idee zum Verschenken.

  • Cover
  • Gestaltung
  • Thema
  • Information