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Veröffentlicht am 30.01.2022

Chaos pur!

Lady of the Wicked
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"Zusammen sind wir Chaos. Ein verdorbenes Hexenherz und die Seele eines Biests. Diese Art von Geschichte nimmt kein gutes Ende."

Würde man mich bitten Lady Of The Wicked ganz kurz zu beschreiben, wäre ...

"Zusammen sind wir Chaos. Ein verdorbenes Hexenherz und die Seele eines Biests. Diese Art von Geschichte nimmt kein gutes Ende."

Würde man mich bitten Lady Of The Wicked ganz kurz zu beschreiben, wäre dieses Zitat aus dem zweiten Band meine Antwort.
Denn genau das war es.
PURES CHAOS

Ich habe natürlich vorher sehr viel Gutes über das Buch gelesen. Durch Bookstagram ist das kaum zu vermeiden.
Wahrscheinlich waren meine Erwartungen deshalb einfach zu hoch.
Denn sind wir mal ehrlich. Dadurch wird man schon recht stark beeinflusst, auch wenn man versucht T O T A L neutral zu bleiben.

Da saß ich nun also, vööööllig unvoreingenommen, und tauchte in die Welt von Darcia Bonnet ein.
Eine Welt deren Magiesystem absolut grandios ist. Man lernt verschiedene Arten von Hexen kennen und endlich weicht man von den altbekannten Vampiren und Werwölfen ab, um neue Wege zu beschreiten.
Und mit Darcia bekommt man eine gequälte Antiheldin, die dunkle Pfade begeht, um ein ihr widerfahrenes Unrecht rückgängig machen zu können und Rache zu nehmen. Denn ihre Schwester und 116 weitere Menschen starben damals in dieser Nacht der Monster. Und Schuld daran hat die Königin allein.

Hier mal ein kleiner Einwurf zum Schreibstil. Ich weiß nicht, ob es nur mir so ging. Jeder empfindet es anders. Aber für mich war es eine Achterbahnfahrt.
Wichtige Szenen wurden völlig abgehakt und fast schon stichpunktartig abgearbeitet. Während unwichtige Szenen stellenweise sehr ausführlich beschrieben wurden. Manche Sätze haben absolut keinen Sinn ergeben.
Dann gab es aber auch wieder Szenen und Kapitel, die sehr gut geschrieben waren.
Ich konnte der Handlung dadurch sehr schlecht folgen.
Aber zurück zu Darcia.

13 Hexen muss sie töten, um die Herrin der Wicked zu werden. Was die Wicked sind, fragt ihr? Es sind verdorbene, verdammte Hexenseelen. Sehr bösartig, sehr mächtig.
Gefährlich? Na, kann schon sein. Aber das interessiert ja nicht. Und wie man mit dieser Macht umgeht? Das wird sich dann schon irgendwann von selbst erklären.

Darcia will nur ihre Schwester von den Toten zurückholen. Da wird schon nichts Schlimmes passieren. Also... Bis auf die vielen Toten. Und... Das Leid, das alle Ihre Freunde bereitwillig auf sich nehmen, damit Darcia ihren Willen bekommt. Kolleteralschaden. Was soll man machen? Soll man etwa um seine Schwester trauern und sein Leben nicht von Rache bestimmen lassen? Das klingt jetzt echt zu absurd.
Also wirklich. Darcia ist hier ja wohl das Opfer. Und alle die das nicht verstehen, wErDeN sChOn SeHeN wAs SiE dAvOn HaBeN! Böses Hexenlachen bockig mit dem Fuß aufstampfend Stille Tränen vergießend
Ach ja, die Liebe. Hätte ich jetzt fast vergessen. Die verzeiht ja bekanntlich viel.
Anscheinend auch 13 Morde, Zahl stetig steigend. 🤷🏻‍♀️
Denn den Schock darüber, was seine Geliebte da so treibt, den hat Valens echt schnell überwunden.
Er ist ja auch nicht perfekt. Ein paar Leben hat er ja schließlich auch auf dem Gewissen. Zwar wurde er verflucht und hatte keine freie Wahl, wie Darcia, aber das ist schon viel schlimmer als das was sie macht... Oder?
ODER?
OdEr??????
Am Ende will er mit ihr zusammen einen Weg aus diesem ganzen CHAOS finden.
Und das will ich auch. Ein Ende des Buches.
Aber da muss noch eine böse Königin besiegt werden, der Dunkle Magier taucht plötzlich wieder auf und dann entkommt auch noch ein Gefangener. Open End. Cliffhanger. No Rest For The Wicked.
Wenn ich jetzt nur an das ganze CHAOS denke, wird mir schon schwindelig. Ich muss mich jetzt erstmal hinlegen...

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Veröffentlicht am 09.12.2021

Eine Playlist, 15 Songs, Ein typischer Fitzek

Playlist
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Wer mich kennt, weiß auch, das Ich ein großer Fan von Sebastian Fitzek bin.
Playlist stand von Anfang an auf meiner Wunschliste.

Der Plot ist typisch Fitzek. Ein Mädchen wird entführt und Alexander Zorbach, ...

Wer mich kennt, weiß auch, das Ich ein großer Fan von Sebastian Fitzek bin.
Playlist stand von Anfang an auf meiner Wunschliste.

Der Plot ist typisch Fitzek. Ein Mädchen wird entführt und Alexander Zorbach, bereits bekannt aus Der Augensammler und Der Augenjäger, wird beauftragt Sie zu finden. Dabei bekommt er Hilfe von Alina und einer Plalyist, die vom Opfer hinterlassen wurde.

Der Gedanke, eine ganze Playlist in die Geschichte einzuarbeiten, ist meiner Meinung nach einfach brilliant. Ich habe es geliebt, mit den Hauptfiguren nach der Lösung jedes Rätsels zu suchen.

Die typischen Wendungen und Überraschungen waren diesmal leider etwas vorhersehbar, aber dennoch konnte mich das Buch sehr fesseln. Das Ich es in weniger als 48 Stunden gelesen habe, spricht da offensichtlich für sich.

Ich empfehle das Buch jedem Fitzek-Fan. Aber angemerkt sollte sein, das es von Vorteil ist, wenn man die Augensammler-Reihe bereits gelesen hat.

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Veröffentlicht am 05.12.2021

Ein Meisterwerk von Psychothriller

Der Augenjäger
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Seitdem Ich vor einigen Jahren das erste Mal ein Buch von Sebastian Fitzek gelsen habe (Der Seelenbrecher), bin Ich ein großer Fan.

Der Augensammler war da für mich natürlich ein Muss. Das Buch habe Ich ...

Seitdem Ich vor einigen Jahren das erste Mal ein Buch von Sebastian Fitzek gelsen habe (Der Seelenbrecher), bin Ich ein großer Fan.

Der Augensammler war da für mich natürlich ein Muss. Das Buch habe Ich schon vor Längerem gelesen. Aber der Einstieg in Der Augenjäger war dennoch so leicht, als hätte Ich erst gestern den ersten Teil beendet.

Wie man es von Fitzek gewohnt ist, war das Buch voller schockierender und unerwarteter Wendungen. Dieser Mann kann mit Worten arbeiten, wie kein Zweiter. Er schafft es, den Leser an allem und jedem zweifeln zu lassen. Man kann sich niemals sicher sein, die ganze Geschichte zu kennen.

Ich kann dieses Buch jedem Thriller Fan ans Herz legen.

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Veröffentlicht am 28.11.2021

Blood & Ash

Blood and Ash - Liebe kennt keine Grenzen
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Man lernt Poppy kennen. Sie ist die Auserwählte. Was genau das bedeutet ist mir ehrlich gesagt bis heute nicht ganz klar. Sie ist es von Geburt an und es ist einfach so. Deshalb muss sie sich verschleiern. ...

Man lernt Poppy kennen. Sie ist die Auserwählte. Was genau das bedeutet ist mir ehrlich gesagt bis heute nicht ganz klar. Sie ist es von Geburt an und es ist einfach so. Deshalb muss sie sich verschleiern. Denn niemand darf ihr Gesicht sehen. Und am Liebsten würde man sie ja eh komplett wegsperren.
Es ist also kein Wunder, daß Poppy sich gegen die Regeln auflehnt.
Wie passend, das ihr neuer Leibwächter Hawke die Regeln auch gerne biegt und auslegt, wie es ihm gerade passt.
Ich fand die beiden wirklich unglaublich sympathisch und mochte die Chemie zwischen Ihnen sehr gerne. Es hat einfach gepasst. Über die schweinischen Witze konnte ich sehr gut Lachen.

Gut, das Wissen über diese Welt und ihre Bewohner wird dem Leser auch eher in Stückchen hingeworfen und man muss sich vieles selbst erklären. Aber das war schon okay.

Und dann kam der Bruch.

Ich hatte noch etwa 150 Seiten übrig, als mir die erste Szene etwas unangenehm auffiel. Aber ich fand die Geschichte bis dato so toll, daß ich darüber hinweggesehen habe.
Leider wurde es schlimmer.
Die Entwicklung der Charaktere war plötzlich im Minusbereich. Ich habe es noch nie erlebt, das Figuren sich innerhalb eines Buches und einiger Kapitel so sehr zum Schlechten verändern.
Die Beziehung zwischen Hawke und Poppy wurde schlagartig geradezu toxisch.
Ich hatte das Gefühl, plötzlich wollte die Autorin zu viel. Der Konflikt war bereits da, aber es wurde nochmal extra Sex und Drama draufgelegt. Too much. #sorrynotsorry

Ich bin, trotz der Kritik, immer noch der Meinung, daß die Geschichte um Poppy und Hawke so viel Potenzial enthält, das genutzt werden kann. Also lässt euch von meiner Meinung bitte nicht negativ beeinflussen.

Es bleibt für mich jetzt die Frage, ob mich die weiteren Teile überzeugen können.

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Veröffentlicht am 27.11.2021

Lesestoff für Thriller-Fans

Final Girls
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Ich habe Final Girls nur durch Zufall entdeckt. Umso mehr freue Ich mich darüber, das es mir so gut gefallen hat.

Quincy hat die Hölle überlebt. Als Einzige hat sie ein Massaker überlebt. Sie ist ein ...

Ich habe Final Girls nur durch Zufall entdeckt. Umso mehr freue Ich mich darüber, das es mir so gut gefallen hat.

Quincy hat die Hölle überlebt. Als Einzige hat sie ein Massaker überlebt. Sie ist ein Final Girl. Genauso, wie Samantha und Lisa.
Doch als Lisa plötzlich ermordet wird, fängt das Grauen erneut an.
Quincy muss wohl oder übel das Grauen ihrer schlimmsten Nacht erneut durchleben. Denn Ihre Erinnerungen scheinen ein Geheimnis zu enthüllen.

Der Schreibstil ist locker und leicht, was in krassem Kontrast zu der dunklen Story steht. Auch das gefiel mir sehr gut.
Abzug gibt es leider für die etwas oberflächlichen Charaktere. Aber das Buch überzeugt durchgehend.

Eine Leseempfehlung für alle Thriller-Fans.

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