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Veröffentlicht am 28.11.2021

Blood & Ash

Blood and Ash - Liebe kennt keine Grenzen
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Man lernt Poppy kennen. Sie ist die Auserwählte. Was genau das bedeutet ist mir ehrlich gesagt bis heute nicht ganz klar. Sie ist es von Geburt an und es ist einfach so. Deshalb muss sie sich verschleiern. ...

Man lernt Poppy kennen. Sie ist die Auserwählte. Was genau das bedeutet ist mir ehrlich gesagt bis heute nicht ganz klar. Sie ist es von Geburt an und es ist einfach so. Deshalb muss sie sich verschleiern. Denn niemand darf ihr Gesicht sehen. Und am Liebsten würde man sie ja eh komplett wegsperren.
Es ist also kein Wunder, daß Poppy sich gegen die Regeln auflehnt.
Wie passend, das ihr neuer Leibwächter Hawke die Regeln auch gerne biegt und auslegt, wie es ihm gerade passt.
Ich fand die beiden wirklich unglaublich sympathisch und mochte die Chemie zwischen Ihnen sehr gerne. Es hat einfach gepasst. Über die schweinischen Witze konnte ich sehr gut Lachen.

Gut, das Wissen über diese Welt und ihre Bewohner wird dem Leser auch eher in Stückchen hingeworfen und man muss sich vieles selbst erklären. Aber das war schon okay.

Und dann kam der Bruch.

Ich hatte noch etwa 150 Seiten übrig, als mir die erste Szene etwas unangenehm auffiel. Aber ich fand die Geschichte bis dato so toll, daß ich darüber hinweggesehen habe.
Leider wurde es schlimmer.
Die Entwicklung der Charaktere war plötzlich im Minusbereich. Ich habe es noch nie erlebt, das Figuren sich innerhalb eines Buches und einiger Kapitel so sehr zum Schlechten verändern.
Die Beziehung zwischen Hawke und Poppy wurde schlagartig geradezu toxisch.
Ich hatte das Gefühl, plötzlich wollte die Autorin zu viel. Der Konflikt war bereits da, aber es wurde nochmal extra Sex und Drama draufgelegt. Too much. #sorrynotsorry

Ich bin, trotz der Kritik, immer noch der Meinung, daß die Geschichte um Poppy und Hawke so viel Potenzial enthält, das genutzt werden kann. Also lässt euch von meiner Meinung bitte nicht negativ beeinflussen.

Es bleibt für mich jetzt die Frage, ob mich die weiteren Teile überzeugen können.

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Veröffentlicht am 05.11.2021

Daily-Soap in Buchform

Unter dem Schnee
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Unter dem Schnee war einer meiner seltenen Abstecher in die Welt der Historik-Romane. Aber schon im ersten Kapitel war mir klar, das es kein typischer Roman sein wird. Jedes Kapitel ist aus der Sicht eines ...

Unter dem Schnee war einer meiner seltenen Abstecher in die Welt der Historik-Romane. Aber schon im ersten Kapitel war mir klar, das es kein typischer Roman sein wird. Jedes Kapitel ist aus der Sicht eines anderen Familienmitgliedes verfasst. Da gibt es die alte Köchin, die quirlige Nichte, die zerstrittenen Brüder Johann und Carl, und die mysteriöse Aimee. Die Familie kommt nach dem Tod der Tante zusammen und wird über mehrere Tage in ihrem Haus eingeschneit.
Auf beengtem Raum kommen lange gehütete Familiengeheimnisse ans Licht und die Stimmung heizt sich gefährlich auf.
Ich hatte wirklich schnell das Gefühl, das eine Bombe nach der anderen platzt. Stellenweise kamen so viele Dinge ans Licht, das ich nicht mehr hinterherkam. Ich musste sofort an eine Daily-Soap denken, so emotional aufgeladen war das Buch. Wem es gefällt. Mir war es tatsächlich irgendwann einfach zu viel. Die Geschichte hat zwar wirklich Spaß gemacht und war spannend, aber einfach zu überfüllt.
Das Ende kam dann sehr schnell und überstürzt. Ein paar Fragen sind offen geblieben. Das war offensichtlich so gewollt und hat dem ganzen keinen Abbruch getan. Ich hatte eher das Gefühl es macht so einfach Lust auf mehr.

Alles in allem war das Buch eine nette Abwechslung zu meiner gewöhnlichen Leseroutine. Und allen Fans dieser Romane kann ich es sehr empfehlen.

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Veröffentlicht am 31.10.2021

Splitter & Glas

Splitter & Glas
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Um mich auf Halloween einzustellen, habe Ich Splitter & Glas auf meinem E-Book gelesen. Das Buch habe Ich auf Instagram entdeckt und war auf den ersten Blick in dieses Cover verliebt.

Die Welt, die von ...

Um mich auf Halloween einzustellen, habe Ich Splitter & Glas auf meinem E-Book gelesen. Das Buch habe Ich auf Instagram entdeckt und war auf den ersten Blick in dieses Cover verliebt.

Die Welt, die von der Autorin geschaffen wurde, ist am Anfang noch recht verwirrend. Genauso wie die Handlung. Da sehr wenig Hintergrundwissen gewährt wird, brauchte Ich etwas länger um mich auf die Charaktere und die Geschichte einzuspielen. Doch nach und nach wird vieles erklärt und ich fühlte mich immer wohler beim Lesen.

Die Welt ist komplex. Und sehr gut ausgearbeitet. Ich konnte keine Fehler oder Lücken entdecken und bin absolut begeistert.

Ich kann es kaum erwarten den zweiten Teil zu lesen.

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Veröffentlicht am 22.10.2021

Modernes Leben trifft auf Antike Welt

Der Schwur der Göttin, Band 1: Beyond Eternity
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Da ich die griechische/römische Mythologie sehr mag, war es für mich einfach toll in diese Geschichte einzutauchen.
Die Autorin verbindet das moderne Leben sehr realistisch mit der antiken Welt voller ...

Da ich die griechische/römische Mythologie sehr mag, war es für mich einfach toll in diese Geschichte einzutauchen.
Die Autorin verbindet das moderne Leben sehr realistisch mit der antiken Welt voller Götter und Magie.
Das Buch liest sich sehr leicht und schnell, besonders durch den lockeren Humor.

Der einzige Makel? Ich habe sehr lange gebraucht um mit Nayla warm zu werden. Wie oft sie betont, nicht egoistisch und kindisch sein zu wollen, aber am Ende verhält sie sich genau so. Und als ich endlich mit ihr warm wurde, fing plötzlich Dee an mir richtig auf die Nerven zu gehen. Eingeschnappte Leberwurst ist da noch untertrieben.

Ich kann leider nicht sagen, daß es für mich ein Jahreshighlight war. Irgendwie hat mir dann doch das gewisse Etwas gefehlt.
Aber es versprüht für mich absolute Wohlfühl-Atmosphäre und der Epilog des Buches machte mir richtig Lust auf den zweiten Teil.

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Veröffentlicht am 30.09.2021

Eine wirklich spannende Geschichte

Schön, schöner, tot
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Schön, schöner, tot.

Der Titel und das Cover haben mich von Anfang an sehr angesprochen. Und der Klappentext klang super interessant, so das Ich schnell entschieden habe, dem Buch eine Chance zu geben, ...

Schön, schöner, tot.

Der Titel und das Cover haben mich von Anfang an sehr angesprochen. Und der Klappentext klang super interessant, so das Ich schnell entschieden habe, dem Buch eine Chance zu geben, obwohl Krimi eher nicht zu meinen Lieblingsgenres gehört.

Die Charaktere haben mich auch überzeugt. Sie sind gut ausgearbeitet und die Dialoge sind schlüssig.

Man bekommt schnell ein Gefühl für die Story und weiß trotzdem nicht, worauf es am Ende hinauslaufen wird. Immer wenn man denkt, man weiß, wer der Killer ist, kommt eine neue verwirrende Erkenntnis zutage.

Ein Krimi, den Ich sehr gemocht habe. Eine klare Leseempfehlung.

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