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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.08.2019

Challenge ohne Siegerr

Die One-Pot-Challenge
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One-Pot-Gerichte finde ich sehr praktisch und deswegen habe ich mich an dieses Buch gewagt.
Das Buch beinhaltet 60 Rezepte von drei Köchen. Jeder Koch trägt ein Rezept zu einer von 20 „vorgegebenen“ Grundzutaten ...

One-Pot-Gerichte finde ich sehr praktisch und deswegen habe ich mich an dieses Buch gewagt.
Das Buch beinhaltet 60 Rezepte von drei Köchen. Jeder Koch trägt ein Rezept zu einer von 20 „vorgegebenen“ Grundzutaten bei, wobei jeder sein Küchengerät – Pfanne, Blech oder Topf – beibehält. Zu Beginn jeder Grundzutat begründet der jeweilige Koch seine Wahl, danach folgen die jeweiligen Rezepte mit Foto und anschließend gibt Jumbo seinen Kommentar ab, wobei er jedes Gericht lobt.
Von einer Challenge hätte ich erwartet, dass ein Sieger hervorgehoben wird, und nicht dass alle Gerichte hochgelobt werden – vermisst habe ich „die genialste One-Pot-Küche aller Zeiten – und spannende Unterhaltung pur“, wie im Klappentext versprochen wurde.
Auch finde ich viele Rezepte nicht nach koch bar, da z.B. häufig kleine Mengen Gemüse verwendet werden, Gewürze die in meiner Küche nicht unbedingt zu finden sind.
Im Großen und Ganzen sage ich, dass die Aufmachung des Buches mit großformatigen Fotos zum Durchblättern ganz nett ist, auch habe ich zwei Rezepte gefunden, die ich vielleicht nachkochen werde, aber dafür 20 € auszugeben, muss nicht sein.

Veröffentlicht am 27.11.2020

"Dunkle Gasse"

Dark Alley
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Die Singelfrau Alice ist zum Mädelsabend in einem Club, dort wird es ihr langweilig, da alle Frauen ihrer Clique Mutter ist oder wird. Nachdem sie einige Bekanntschaften im Club macht, erhält sie eine ...

Die Singelfrau Alice ist zum Mädelsabend in einem Club, dort wird es ihr langweilig, da alle Frauen ihrer Clique Mutter ist oder wird. Nachdem sie einige Bekanntschaften im Club macht, erhält sie eine geheimnisvolle Einladung in die Dark Alley.
Die Idee der Geschichte ist nicht schlecht, aber ich finde sie schlecht umgesetzt. Den Anfang des Buches fand ich noch spannend, aber im Laufe wurde es immer langatmiger. Ebenso wurden die Szenen unglaubwürdig bzw. sie erschienen mir zu konstruiert. Die Protagonisten sind bildhaft gezeichnet, häufig aber auch mit wenig Tiefgang. Der Schreibstil ist eigentlich flüssig, aber der Lesefluss wurde durch die Teil schlechte Übersetzung und die Schreib-/Wort- und Satzfehler gestört.

Veröffentlicht am 10.09.2021

Justizkrimi

Pirlo - Gegen alle Regeln
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Der Strafverteidiger Pirlo verliert seinen Job. Kurze Zeit später wird er von einer Frau an seiner Wohnungstür angesprochen und gebeten die Verteidigung ihrer Tochter zu übernehmen. Diese steht im Verdacht ...

Der Strafverteidiger Pirlo verliert seinen Job. Kurze Zeit später wird er von einer Frau an seiner Wohnungstür angesprochen und gebeten die Verteidigung ihrer Tochter zu übernehmen. Diese steht im Verdacht ihren Mann, einen Bauunternehmer, umgebracht zu haben. Pirlo übernimmt diesen Fall, richtet sein Büro im Wohnzimmer ein und unterhält Unterstützung von Sophie Mahler, einer jungen Kollegin. Eine weitere Rolle in der Geschichte spielt der kriminelle Familien-Clan Pirlos.
Die Idee, dass der Strafverteidiger ermittelt und man dadurch unter anderem Einblicke in die Verteidigung oder den Prozessverlauf erhält, finde ich gut. Allerdings konnte mich die Umsetzung nicht überzeugen. Die Handlung empfinde ich als zu oberflächlich und der Nebenhandlungsstrang bezüglich des Clans ist für mich unnötig. Der Handlungsverlauf erscheint mir nicht nachvollziehbar und teilweise an den Haaren herbeigezogen. Auch störte mich das Ende bezüglich der Täterin. Die Hauptprotagonisten sind mir zu nervig, selbstverliebt und nicht authentisch. Obwohl der Schreibstil recht einfach gehalten bleibt, liest sich das Buch nicht flüssig. Ebenso fehlte es mir an Spannung und die Zeitsprünge empfinde ich nervend. Ich musste mich mit fortlaufender Dauer zum Lesen quälen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
Veröffentlicht am 11.07.2021

Enttäuschend

Der Donnerstagsmordclub
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Elisabeth, Ron, Ibrahim und Joyce verbringen ihren Lebensabend in einer luxuriösen Seniorenresidenz. Dort treffen sie sich jeden Donnerstag im Puzzlezimmer um ungelöste Kriminalfälle zu lösen. Als vor ...

Elisabeth, Ron, Ibrahim und Joyce verbringen ihren Lebensabend in einer luxuriösen Seniorenresidenz. Dort treffen sie sich jeden Donnerstag im Puzzlezimmer um ungelöste Kriminalfälle zu lösen. Als vor ihrer Haustür ein Mord geschieht, können die Ermittlungen natürlich nicht ohne das Quartett stattfinden …
Die Protagonisten werden klischeehaft, unsympathisch und mit wenig Tiefgang charakterisiert, obwohl die Vergangenheit des Quartetts thematisiert wird. Im Vordergrund der Handlung stehen langgezogene Tagebucheinträge und nicht der Mord. Die Handlung konnte mich von Anfang an nicht mitnehmen, sie wirkt oberflächlich und konstruiert; ebenso störten die Vielzahl an Protagonisten und der häufige Wechsel der Handlungsorte. Der Schreibstil ist einfach gehalten und den britischen Humor fand ich nirgends. Sehr nervend fand ich die nicht gekennzeichneten Tagebucheinträge.
Leider konnte mich die Geschichte überhaupt nicht ansprechen und dies ist eines der wenigen Bücher, wo ich nicht bis zum Ende durchgehalten habe.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.03.2021

Enttäuschend

Der Solist
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Der Frankfurter Ermittler Neuhaus wird nach Berlin zur „Sondereinheit Terrorabwehr“ versetzt. Kaum in Berlin angekommen, wird er zu einem Mord an einem jüdischen Aktivisten hinzugezogen. Bei den Ermittlungen ...

Der Frankfurter Ermittler Neuhaus wird nach Berlin zur „Sondereinheit Terrorabwehr“ versetzt. Kaum in Berlin angekommen, wird er zu einem Mord an einem jüdischen Aktivisten hinzugezogen. Bei den Ermittlungen wird er von Suna-Marie Grabowski unterstützt. Weitere Morde folgen und es stellt sich die Frage, ob und wie diese zusammenhängen.
Der Handlung des Buches nimmt Bezug auf Anis Amri und dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt. Allerdings werden hier einige Details anders dargestellt. Des Weiteren werden viele politische Themen angeschnitten. Die Handlungsorte sind bildhaft dargestellt. Die Protagonisten werden zum größten Teil oberflächlich und ohne viel Tiefgang dargestellt. Neuhaus war mir mit seiner introvertierten Art unsympathisch. Der sachliche Schreibstil gefiel mir nicht, da er mich zu sehr an einen Bericht erinnert. Obwohl dem Roman aktuelle brisante Themen, wie Terror und islamischer Staat, zugrunde liegen, fehlte mir jegliche Spannung und konnte mich nicht überzeugen.