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Veröffentlicht am 28.08.2020

Teil 2 geht genauso toll weiter, wie Band 1 aufgehört hat

When We Fall
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Ratet mal, wer am Mittwoch schon das tollste Buch der Welt in den Händen halten durfte…und wer jetzt heulend in ihrer kleinen Welt liegt, weil sie fertig mit dem Buch ist. Und fertig mit der Welt. Richtig, ...

Ratet mal, wer am Mittwoch schon das tollste Buch der Welt in den Händen halten durfte…und wer jetzt heulend in ihrer kleinen Welt liegt, weil sie fertig mit dem Buch ist. Und fertig mit der Welt. Richtig, ich. Ich habe mir das Buch vorbestellt, weil ich den ersten Teil schon unendlich geliebt habe und direkt wissen musste, wie es weitergeht. Und natürlich habe ich auf dem Heimweg von der Buchhandlung direkt damit angefangen. Ich habe nun zwei Abende an diesem Buch geschrieben und kann diese wie folgt zusammenfassen. Gestern wollte ich schreien, heute heulen. Das Buch ist wieder eines der besten, das ich je gelesen habe und ich wüsste nicht, wofür ich hier Punkte abziehen könnte! Es hat mir durchweg gefallen. Annes Schreibstil ist wunderschön und das Buch liest sich so fließend, man kann es gar nicht weglegen. Außerdem hat der KPOP-Fan in mir wieder Freudentänze aufgeführt, weil ich es endlich lesen durfte. Die Beschreibungen sind so gut, man weiß, dass Anne diese Welt genauso liebt wie wir Leser. Und ja für mich ist es eine Welt, die der KPOP Fandoms und ich als Multi-Stan bin mittendrin. Jae-yong ist ein traumhafter Mann und ich konnte einfach nicht aufhören, an Jung-kook zu denken (bitte seht es mir nach, ich weiß einfach nicht, was die richtige romanisierte Schreibweise seines Namens ist). Und Ella ist einfach so vieles, dass es mir schwerfällt, sie zu beschreiben. Ich kenne diese zurückhaltende Art, weil ich selbst häufig genauso bin. Und wieder fühle ich mit der Protagonistin, weil auch ich schon einen Elternteil relativ jung verloren habe. Ich kann nur sagen, dieses Buch ist so toll geschrieben und ich liebe diese Charaktere einfach so sehr!!!!



Ab hier gibt’s die lieben Spoiler, also stoppt, wenn es euch stört. 😊




Es hat genauso angefangen, wie ich es erwartet habe. Ella ist am Boden zerstört und das wäre ich auch in ihrer Situation. Nicht nur musste sie sich von der Liebe ihres Lebens trennen, es wird auch noch im Internet breitgetreten. Und als KPOP-Fan weiß ich, dass es leider genug dumme Fans gibt, die allen möglichen Scheiß (entschuldigt die Wortwahl) über jeden veröffentlichen würden, ohne mit der Wimper zu zucken. Ich habe jeden Tag mit ihr gelitten, den sie im Bett verbracht hat. Und die Situation war echt nicht einfach. Außerdem war das Verhältnis zu ihren Schwestern so angespannt, dass die Spannung wie eine Trennwand in der Luft lag, an der man nicht vorbeikommt. Danach war es aber wiederum so schön zu lesen, wie Erin als beste Freundin genau das sagt, was Ella in diesem Moment hören musste. Ich finde generell, dass Erin einen Platz unter den Top 3 der besten Besten Freundinnen verdient hat!
Genauso laut habe ich auch innerlich geschrien, als die Story wieder mehr in Richtung NXT ging. Dass Ella und Liv wieder zusammengefunden haben, hat mich fast Freudentänze aufführen lassen. Als sie dann wieder mit Jae-yong geschrieben hat, habe ich fast vor Freude geheult. Und als sie dann auch noch das VLive gesehen hat und er diesen Spruch herausgehauen hat, da war es mit mir endgültig vorbei! Endlich schreiben sie wieder, und er verteidigt sie vor laufender Kamera. Das war einfach wundervoll. Die Zeit schien nur so zu verfliegen, während sie miteinander schrieben. Gefühlt ist für mich in der Zeit nichts anderes passiert und das hat mir auch vollkommen gereicht. Es war einfach wundervoll, ich weiß gar nicht wie ich es beschreiben soll. Und als sie dann endlich die Möglichkeit hatte ihn zu treffen. Das Konzert war so mitreißend beschrieben, dass ich direkt Anne geschrieben habe, ob sie selbst schon auf einem Konzert war, weil sie es so toll dargestellt hatte. Ich war selbst nämlich einmal auf einem Eric Nam Konzert und auch wenn das damals etwas kleiner war, das Gefühl war dasselbe. Es gibt einfach nichts Schöneres als die Interaktion des Sängers mit seinen Fans. Diese Momente sind traumhaft und ich würde die Erinnerung um nichts in der Welt verlieren wollen. (Sie war übrigens auf keinem bisher, das macht die Szene für mich aber noch schöner, weil sie es dennoch so gut herübergebracht hat)
Und das Treffen nach dem Konzert. Oh mein Gott, ich war im Himmel angekommen. Wie toll war es, dass sie sich endlich wiedersehen konnten. Ich kann nichts anderes sagen, als wundervoll episch supertoll (ja ich weiß, das ist grammatikalisch nicht der beste Satz, aber es ist mir egal.)
Wie süß war es, dass er Liv das Tshirt mitgebracht hat. Ich habe direkt mit ihr gefühlt, als sie das Tshirt in der Hand hielt und einfach nicht mehr klar denken konnte. Dann ging es weiter und sie machten den Urlaub in New Buffalo. Wie traumhaft muss dieses Cottage sein. Ich habe mir ja schon häufig Cottages vorgestellt, aber das war auch wirklich eins der schönsten. Und diese drei/vier Tage vergingen sowohl super schnell wie im Flug als auch mega langsam mit all den Details. Ich habe es geliebt und geliebt, ich weiß einfach nicht mehr, was ich dazu noch sagen soll. Die Zeit nach dem Urlaub verging fast schon zu schnell. Der Nachrichtenverkehr war mitreißend, ihr Kunstkurs war richtig cool und die Party für ihre Schwester Mel war auch ein Traum. (Ihre große Schwester ist übrigens auch einer der besten Menschen, die man sich vorstellen kann. Wer in jungen Jahren schon seine zwei kleineren Schwestern aufnimmt und so für sie sorgt, kann einfach kein schlechter Mensch sein. Leider kam dann der Unfall und alles fiel in sich zusammen. Ella war verstört und verständlicherweise direkt an ihre Eltern erinnert. Als sie dann nicht direkt ins Zimmer durfte, ging für sie die Welt unter. Und passenderweise konnte Jae-yong zu diesem Zeitpunkt nicht an sein Handy. Aber ich fand es übrigens echt gut, dass im Epilog die letzte Szene wiederholt wurde, bzw. wie der Abend für Jae-yong verlief. Man hat direkt gesehen, dass er auch eine schwierige Situation hat. Dadurch war man ihm nicht so böse, dass er nicht direkt reagiert hat. Außerdem ist die Zeitverschiebung einfach in mieses Biest, ich spreche da aus eigener Erfahrung. Es ist echt schwierig mit der Zeitverschiebung mit seinen Liebsten Kontakt zu halten.
Und zu guter Letzt, dieser Cliffhanger. Leute, ich hasse Cliffhanger, wie ich sonst selten etwas hasse. Ich muss zwar sagen, dass ich den Cliffhanger in Teil 1 schlimmer fand, aber dieser ist auch nicht ohne. Ich weiß, Reihen enden fast immer auf Cliffhanger, wenn sie so zusammengehören, aber das heißt nicht, dass ich es mag! Dennoch wird es dafür von mir keinen Punktabzug geben, weil ich das Buch einfach so sehr liebe.

Definitiv ist dieses Buch 5/5 Sternen oder 10/10 Happy Pills (mein persönöiches System) wert, je nachdem nach welchem System man gehen möchte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.08.2020

Definitiv lesenswert

Truly
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Tja, was soll ich sagen. Ich habe das Buch direkt zum Erscheinungstermin damals bei der Signieraktion von LYX und Thalia erstanden 😊
Seitdem lag es bei mir zu Hause, weil ich irgendwie einfach nicht dazu ...

Tja, was soll ich sagen. Ich habe das Buch direkt zum Erscheinungstermin damals bei der Signieraktion von LYX und Thalia erstanden 😊
Seitdem lag es bei mir zu Hause, weil ich irgendwie einfach nicht dazu kam, es zu lesen. Da ich erst Anfang August mit meiner Klausurenphase fertig war, musste es bis dahin auch leider im Regal auf mich warten. Letzte Woche hatte ich dann endlich Zeit es zu lesen und es hat sich definitiv gelohnt.
Ich hatte zu Anfang kleine Startschwierigkeiten, da der Beginn sehr sacht war. Dadurch hatte man aber auch genug Zeit, sich mit den Charakteren anzufreunden und sich in sie zu verlieben. Und das habe ich definitiv auch. Bis auf Andies Ordnungs-Sucht kann ich mich total in ihr wiederfinden. Auch der Verlust eines Elternteils ist mir nur zu gut bekannt, sodass sie mir direkt sehr sympathisch war und ich hre Gefühle absolut nachempfinden konnte. Sobald ich dann im Buch angekommen war, dies dauerte etwa 100 Seiten, war ich auch so tief drin, dass ich den Rest direkt durchgelesen habe. Es ist zwar nicht das spannendste Buch, das ich je gelesen habe, das nicht, aber es ist so schön geschrieben, dass man einfach weiterlesen muss. Es hat mir riesigen Spaß gemacht Andie und June zuzuhören und mitzubekommen, wie sich Andie auf der Arbeit angestellt hat.
PS: der Schreibstil und Lesefluss war wundervoll und ich konnte es nicht aus der Hand legen, bis ich es durchgelesen hatte.
Da wie immer nicht alles hier hineinpasst, findet ihr die gesamte Rezi auf meinen Profilen bei goodreads und lovelybooks. Außerdem stelle ich sie auch auf den gängigen Buchseiten online 😊





Spoiler

Zu Beginn fiel es mir etwas schwer, in das Buch hineinzukommen. Der Start fiel mir etwas schwer, aber das hat dem Buch definitiv nicht geschadet. Wie ich bereits gesagt habe, war mir Andie direkt sympathisch, auch aufgrund ihrer Vorgeschichte, die ich direkt nachempfinden konnte (ich habe mit 18 meinen Vater an den Krebs verloren). Ich finde auch ihren Kleidungsstil richtig cool. Ich kleide mich häufig recht ähnlich, wobei ich auch engere Shirts mal ganz schön finde. Außerdem wird Andie in dem Buch super schön dargestellt. Also jetzt nicht unbedingt aussehenstechnisch, das meine ich nicht. (Auch wenn sie als hübsche Frau dargestellt wird, aber darauf wollte ich nicht hinaus.) Sie wird umfassend beschrieben und alles passt perfekt zueinander. Sie ist in sich sinnig dargestellt und definitiv ein wundervoller Charakter. Alles passt zusammen und macht sie einfach wunderschön, innerlich wie äußerlich
June ist die beste Freundin, die man sich vorstellen kann. Sie ist einfach ein super toller Mensch und man merkt, dass sie voll hinter Andie steht und ihr mit Rat und Tat zur Seite steht. Es ist immer wieder lustig zu lesen, wie aufgeweckt und motiviert sie gegenüber allem ist, auch darüber Typen eine reinzuhauen und sonstige Sachen mit ihnen anzustellen.
Es hat also langsam angefangen, aber dann ging es weiter…und es ging so richtig weiter.
Cooper finde ich super. Ich finde es schön, dass er nicht als der typische Bad Boy dargestellt wird, sondern man von Anfang an mitbekommt, dass er Probleme hat und diese auch eher von der schwierigen Sorte sind und dass er versucht damit klarzukommen. Dass er direkt auch verletzlich gezeigt wird, finde ich richtig gut. Auch wenn er natürlich auch direkt Fehler gemacht hat, versteht man direkt, warum diese passieren und kann es ihm gar nicht so richtig böse nehmen. Alles in allem finde ich ihn also super und könnte mich direkt auch in ihn verlieben!
Mason kommt auch bereits im ersten Band super rüber. Ich dachte anfangs kurz, dass er älter wäre, aber das hatte sich recht schnell gelegt. Man findet heraus, dass er ein guter Freund für Cooper ist und immer für ihn da ist. Auch, dass er Andie direkt bei sich aufgenommen hat, finde ich super cool. Ich habe zwar absolut nicht damit gerechnet, aber es hat super gepasst. Auch er wird direkt mehrschichtig gezeigt, was ich gut fand.
Normalerweise bin ich absolut kein Fan von wechselnden Perspektiven. Diesmal jedoch fand ich es richtig gut und es hat perfekt gepasst. Nur bei der abschließenden Szene hat mich das gestört, dazu jedoch später mehr.
Ich finde es auch super lustig, dass Andie in diesem Club angefangen hat zu arbeiten, ohne jemals Erfahrung in diesem Bereich gemacht zu haben. Aber genau das macht die Clubszenen auch so lustig. Ich fand es etwas schade, dass man kaum etwas vom Unileben mitbekommt. Ich finde es immer interessant, zu lesen, wie das Unileben in anderen Ländern ist, bzw. im Buch dargestellt. Teilweise habe ich mich auch gefragt, wie viel Zeit in dem Buch verläuft, weil ich das irgendwie nicht mitbekommen habe, und es ja doch einige Seiten sind.
Dass Andie heimfährt, weil ihr alles zu viel geworden ist, kann ich verstehen. Es ist nicht die Art Höhepunkt, mit der ich gerechnet habe. Und ein richtiger Höhepunkt, wie in vielen anderen Büchern, war hier auch gar nicht dabei. Dennoch finde ich, es hat super zusammengepasst und es hätte auch nicht anders verlaufen können. Der Spannungsbogen war vorhanden, aber anders als erwartet. Es war nicht schlecht, aber einfach anders. Es war nicht so mega mitreißend, aber es war wundervoll zu lesen und ich habe es komplett durchgelesen. Das Ende fand ich auch sehr gut, so wie es war. Dass Mason zu ihr gefahren ist, fand ich sogar sehr sinnvoll, da er den nötigen Abstand zur Situation hatte, der in dem Moment wichtig war. Dass Cooper nachgefahren ist und ihr dann alles ins Gesicht gebrüllt hat, fand ich echt lustig, aber es war auch gut, dass er dann wieder umgekehrt ist. Als sie dann im Club ankam und direkt auf ihn zu lief, um ihn zu küssen, war es endgültig um mich geschehen. Ich fand es auch mega lustig, dass Mason sie einfach nach hinten geschickt hat, aber dann auch meinte, dass er Cooper leider an der Bar braucht. Als Andie dann zu Hause auf ihn wartet, habe ich gefühlt mit ihr gespürt, wie die Zeit vergeht während dem Warten.
Am Ende hatte es mich dann doch gestört, dass die Sexszene von beiden Seiten gezeigt wurde. Es war zwar schön, die Gefühle von beiden mitzubekommen, aber vom allgemeinen Inhalt wären dafür für mich nicht zwei komplette Textabschnitte notwendig gewesen. Dadurch habe ich dann auch die eine oder andere Zeile übersprungen, weil es sich schlicht gedoppelt hat.
Alles in Allem finde ich das Buch super gut gelungen und empfehle es allen, die solche Lovestories mit Hintergrund mögen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.08.2020

Insgesamt eine sehr gut gelungene Dilogie! Thema gut aufgegriffen und nicht verschönigt dargestellt.

Verliere mich. Nicht.
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Es ist zwar jetzt schon ein paar Tage her, aber ich wollte euch natürlich noch meine Meinung zu dem Buch sagen. Insgesamt finde ich, ist es sehr gut gelungen. Es hat sehr gut an den ersten Band angeschlossen ...

Es ist zwar jetzt schon ein paar Tage her, aber ich wollte euch natürlich noch meine Meinung zu dem Buch sagen. Insgesamt finde ich, ist es sehr gut gelungen. Es hat sehr gut an den ersten Band angeschlossen und ging direkt an der Stelle weiter, an der im ersten Teil aufgehört wurde.
Der Schreibstil hat mir genau, wie in den anderen Büchern von Laura Kneidl, sehr gut gefallen. Auch die Formulierungen innerhalb des Textes sind sehr gut gelungen. Es war sehr angenehm zu lesen und ich bin gut hineingekommen. Der Lesefluss war sehr angenehm, wobei ich zwischenzeitlich kurze Probleme mit der Handlung hatte. Dennoch war es allgemein ein sehr gelungenes Buch und das Ende fand ich überraschend und richtig schön.

SPOILER


Als ich mit Band 1 fertig war, konnte ich absolut nicht verstehen, warum sie weggegangen ist. Ich verstand zwar, warum sie Angst vor der Reaktion ihres Stiefvaters hatte und es hat auch gut gepasst, aber ich fand ihre Reaktion nicht sehr sinnig. Anstatt wegzurennen, hätte sie mit Luca sprechen können. Die Handlung einer Person in dieser Situation ist jedoch nie sinnvoll und daher hat es auch gepasst. Ich fand es außerdem sehr ungewöhnlich, dass Luca zu ihr in das Motel gekommen ist und sie zurückgeholt hat. Das war für mich sehr überraschend, zeigt aber seine Reife. Dass er ihre Sicherheit über seine Gefühle gestellt hat. Natürlich hatte er wahrscheinlich auch Hoffnungen, aber man wusste, dass ihm ihre Sicherheit wichtiger war als alles andere. Der weitere Verlauf der Geschichte ist auch sehr flüssig geschrieben und leicht zu lesen. Dass Sage sich zu der Gruppentherapie entschlossen hat, war zwar wegen ihrer Geldprobleme, jedoch war dies eine sehr gute Entscheidung. Ich denke, dass ihr das tatsächlich auch mehr helfen kann, als nur mit der Therapeutin darüber zu sprechen. Durch solche Gruppensitzungen lernen die Gepeinigten, dass sie nicht allein sind mit ihren Problemen. Ich denke, dass dies gut helfen kann, kenne mich jedoch nicht aus in dem Bereich. Leider konnte ich teilweise ihre Handlungen nicht nachvollziehen, wodurch es für mich schwierig wurde. Dennoch fand ich das Buch nicht schlecht. Ich hatte zwar kleine Schwierigkeiten, diese haben das Buch jedoch nicht schlechter gemacht. Ich fand es irgendwie komisch, wie schnell Sage zugesagt hat, wieder bei April und Luca zu wohnen. Es war zwar eine gute Entscheidung, jedoch kam sie für mich sehr plötzlich. Außerdem hat sie teilweise sehr schnell die Richtungen ihrer Handlungen geändert, wodurch ich verwirrt war. Zum Ende hin ist die Verwirrung der Verwunderung gewichen. Als es zum finalen Akt kam, ist sie mit Luca ohne zu zögern zu ihrer Familie gegangen und hat sich ihrem Stiefvater entgegen gestellt. Sie war sehr mutig und hat ihm gezeigt, dass sie sich nicht mehr von ihm kontrollieren lässt. Außerdem finde ich es sehr gut, dass Luca mitgekommen ist und ihr auch gezeigt hat, dass sie nicht allein ist. Er hat Ihr zur Seite gestanden und sie unterstützt. Die Chemie zwischen Luca und Sage ist einfach wundervoll und es ist schön zu sehen, dass sie jemanden gefunden hat, der ihr so bei ihren Problemen beistehen kann. Wie bereits gesagt, fand ich sie am Ende sehr mutig, war aber auch total überrascht und perplex davon. Auch, dass Alan alles so schnell zugegeben hat und ihre Mutter sich direkt auf ihre Seite gestellt hat, fand ich erstaunlich. Versteht mich nicht falsch, es hat mir gefallen, aber es war auch eher untypisch. Aber gerade deshalb war mir ihre Mutter ganz zum Schluss dann doch noch sympathisch, denn anfangs konnte ich mit ihr nicht so viel anfangen.
Alles in allem finde ich das Buch sehr gelungen und freue mich, dass sie zum Ende hin wieder zueinander gefunden haben und ihre Probleme lösen konnten.
Fazit: Ich fand die Geschwindigkeit des Verlaufs teilweise irritierend, finde das Buch aber dennoch sehr gelungen
9 von 10 Happy Pills

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.07.2020

When we Dream oder auch: was jeder Kpop Fan sich irgendwann mal gewünscht hat XD

When We Dream
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Als ich das erste Mal von diesem Buch gehört habe, dachte ich das klingt interessant. Dann habe ich mir den Klappentext angeschaut (zu dem Zeitpunkt war das Buch noch nicht erschienen) und dachte, das ...

Als ich das erste Mal von diesem Buch gehört habe, dachte ich das klingt interessant. Dann habe ich mir den Klappentext angeschaut (zu dem Zeitpunkt war das Buch noch nicht erschienen) und dachte, das Buch würde auf jeden Fall sehr cringy (mir fällt gerade leider das deutsche Pendant zu diesem Wort nicht ein). Als leidenschaftlicher KPOP Fan und Bücherwurm musste ich es aber dennoch gelesen haben. Ich hatte mich tatsächlich auf das schlimmste gefasst gemacht, da ich mich aber manchmal sogar selbst als Koreaboo bezeichnen würde, wusste ich, dass mir das Buch gefallen würde.

Insgesamt hatte ich dann tatsächlich recht. Ich hatte es mir Anfang des Monats gekauft und direkt gelesen. Ich sag nur so viel. Innerhalb von drei Stunden war ich durch. Es hat mir super gut gefallen und der Schreibstil war einfach wundervoll und easy zu lesen. Ich hab in diesen drei Stunden so ziemlich jede Position eingenommen, die man als Leser kennt und habe erst aufgehört, als das Buch fertig war. Und jetzt kann ich kaum auf Teil 2 warten und will auch den direkt durchsuchten!!!

ACHTUNG SPOILER!!!!!






Ich fand am Anfang, dass die Story ziemlich nach Starstruck (Disneyfilm) und Groupies bleiben nicht zum Frühstück (deutscher Film) klang, und das war dann tatsächlich auch ähnlich. Mir hat es sehr gefallen, zu erfahren, wie Ella ihr Leben lebt und wie gut ihr Studiumsalltag beschrieben war. Die Situation, wie sie Jaeyong kennenlernte, fand ich fast schon vorhersehbar, wobei es auch irgendwo eine klassische Koreaboo-Traumszene war (Not gonna lie: ich hab mir sowas in meinen Koreaboo momenten auch schon vorgestellt). Sie sitzt in diesem Raum und er kommt plötzlich rein. Das war einfach zu cringy, um ernst zu bleiben. Aber genau deshalb fand ich es auch mega cool. Und die Idee, dass er die Businesskarte findet und einfach mal da anruft. Damit hab ich dann gar nicht gerechnet. Ich hatte die ganze Zeit schon gedacht, wie treffen sie sich wohl wieder. Die ganze Nachrichten Situation konnte ich total mitfühlen, weil ich Freunde in Südkorea habe, und diese Zeitverschiebung ist einfach super anstrengend. Man hat den ganzen Tag über nicht viel Zeit miteinander zu sprechen, weil man meistens schläft, wenn der/die andere wach ist. Es war schön, dass sie sich noch mal treffen konnten, aber irgendwie muss ich sagen, hat mir das Treffen nicht so gefallen. Ich kann den Gedanken selbst nur schwer fassen, aber es hat mich gestört, wie schnell das wieder vorbei war. Und am Ende ist mir dann auch aufgefallen, dass gefühlt alles aber auch nichts passiert ist. Das war so verwirrend und irritierend, das mochte ich weniger. Aber das ist auch gerade mit ein Grund, warum ich den nächsten Teil unbedingt lesen muss!!!

Abschließend würde ich also sagen, das Buch ist für KPOP Fans und Bücherwürmer ein ziemliches Must-Read, hat aber uch großes Cringe-Potential.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere