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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.08.2022

Nicht ganz überzeugend

Shadow Tales - Die dunkle Seite der Sonne
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Ich habe mehrere Wochen an “Shadow Tales – Die dunkle Seite der Sonne” gelesen, was an mir aber auch an dem Buch liegt. Auch wenn der erste Band schon ein paar Monate zurückliegt, konnte ich mich noch ...

Ich habe mehrere Wochen an “Shadow Tales – Die dunkle Seite der Sonne” gelesen, was an mir aber auch an dem Buch liegt. Auch wenn der erste Band schon ein paar Monate zurückliegt, konnte ich mich noch ganz gut daran erinnern. Der Einstieg ist mir relativ einfach gefallen.

Irgendwie konnte ich mich nicht so richtig in die Geschichte einfinden können. Die Handlung hat sich für mich ein bisschen gezogen, wobei es auch immer irgendwie interessant war. Spannung hat mir ein bisschen gefehlt. Toll fand ich es aber wieder, dass es neue Abenteuer gab und sie sich auf weitere ungewisse Wege begeben mussten.

Manchmal fand ich es ein wenig naiv wie sie gehandelt hat, aber Lelani ist halt auch erst 18. Dennoch hat eine Entwicklung bei ihr stattgefunden.
Die Dreiecksbeziehung hätte es für mich nicht gebraucht. Ich hatte keinen Spaß daran das zu lesen.
Außerdem waren manche Handlungen schon ein bisschen vorhersehbar gewesen, wobei das ein Punkt ist, der mich nicht all zu sehr gestört hat. Die Spannung ist dadurch eben ausgeblieben.

Das Ende fand ich an sich gut, ich hätte mir nur gewünscht, dass das alles noch ein bisschen mehr Raum bekommen hätte. Vielleicht noch 50-100 Seiten mehr, sodass das Ende nicht so abrupt kommt.

FAZIT
Auch wenn mich “Shadow Tales – Die dunkle Seite der Sonne” nicht zu 100% überzeugen konnte, bin ich der Meinung, dass das Buch vor allem jüngeren Leser:innen gefallen könnte. Den schlecht war es definitiv nicht, vielleicht einfach noch nicht komplett das Potenzial der Geschichte ausgereizt.

Veröffentlicht am 22.07.2022

Nicht ganz überzeugend...

Vergissmeinnicht - Was man bei Licht nicht sehen kann
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Ich hatte an “Vergissmeinnicht – Was man bei Licht nicht sehen kann” keine hohen Erwartungen, da ich mit dem Gedanken an die Geschichte gegangen bin, dass sie für jüngere Leser geschrieben wurde. Genau ...

Ich hatte an “Vergissmeinnicht – Was man bei Licht nicht sehen kann” keine hohen Erwartungen, da ich mit dem Gedanken an die Geschichte gegangen bin, dass sie für jüngere Leser geschrieben wurde. Genau der Gedanken hat mich davor bewahrt enttäuscht zu werden.
Den Schreibstil fand ich wieder gewohnt klasse und sehr leicht zu folgen. Ich konnte mich richtig in die Geschichte hineinfallen lassen, wenn es um den Schreibstil geht.

Die Handlung konnte mich allerdings nicht packen und in seinen Bann ziehen. Vielleicht liegt es daran, dass ich nicht der Zielgruppe dieser Geschichte entspreche. Aber mit hat ein bisschen die Spannung gefehlt und man erfährt nicht wirklich viel. Wenn ich jetzt so im Nachhinein die Geschichte betrachte, könnte ich ihn wenigen Sätzen wiedergeben, was wirklich Wichtiges und Spannendes passiert ist.

Quinn und Matilda fand ich als Protagonisten gut, aber nicht herausragend. Man merkt ihnen an, dass sie noch recht jung sind. Es fühlte sich ein bisschen wie eine Kindergartenbeziehung teilweise an. Auch jetzt noch habe ich nicht das Gefühl, dass ich die beiden richtig gut kenne. Die Entwicklung der Beziehung empfand ich als ein bisschen zu schnell, für das wie sie sich verhalten dem anderen gegenüber.

Im Großen und Ganzen fand ich “Vergissmeinnicht – Was man bei Licht nicht sehen kann” vor allem für jüngere Leser eine schöne Geschichte. Ich persönliche fühle mich einfach rausgewachsen. Dennoch werde ich auch die weiteren Teile der Reihe lesen, wobei das erst einmal keine Priorität für mich hat.

Veröffentlicht am 01.01.2022

Hat mich doch enttäuscht!

Underworld Chronicles - Verflucht
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Der Klappentext hat mich sofort angesprochen. Unterwelt ist irgendwie voll mein Ding. Okay, das hört sich merkwürdig an. Aber ich habe mich sehr gefreut, dass ich „Underworld Chronicles – Verflucht“ lesen ...

Der Klappentext hat mich sofort angesprochen. Unterwelt ist irgendwie voll mein Ding. Okay, das hört sich merkwürdig an. Aber ich habe mich sehr gefreut, dass ich „Underworld Chronicles – Verflucht“ lesen konnte. Vor dem Lesen habe ich dann doch schon ein paar Meinungen gehört, die nicht so gut ausgefallen sind. Daraufhin sind meine Erwartungen an die Geschichte definitiv gesunken, was auch gut war.
Den Schreibstil fand ich ganz okay, ich konnte der Geschichte gut folgen. Vermutlich liegt das aber auch daran, dass das Buch an eine jüngere Zielgruppe gerichtet ist.
Das Worldbuilding finde ich immer noch richtig faszinierend mit der Unterwelt und den verschiedenen Unterweltlern.

Eine Sache hat mich dennoch gestört und zwar, wie mit der Protagonistin Nora umgegangen wird. Es gibt zwar eine Triggerwarnung, aber das Buch ist ab 16 Jahren, dafür passieren schlimme Dinge. Was ich ebenfalls sehr schade fand, Nora war der Spielball aller Unterweltler mit denen sie sie zu tun hatte.

Nachdem ich das Buch beendet habe, hatte ich nicht das Gefühl, dass so unwahrscheinlich viel passiert ist. Wenn ich das zusammenfassen müsste, würde das ziemlich schnell gehen. Ich hätte mir ein bisschen mehr Spannung gewünscht und insgesamt mehr Inhalt.

FAZIT
Auch wenn mich der erste Band „Underworld Chronicles – Verflucht“ nicht so richtig überzeugen konnte, werde ich trotzdem den zweiten band lesen. Ich hoffe, dass mir dieser Teil besser gefallen wird.

Veröffentlicht am 16.10.2021

War okay!

Als die Stadt in Flammen stand
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Der Klappentext von „Als die Stadt in Flammen stand“ hörte sich für mich interessant an, auch wenn er nicht all zu viel verraten hat. Ehrlich gesagt hatte ich auch keine genaue Vorstellung, was in dem ...

Der Klappentext von „Als die Stadt in Flammen stand“ hörte sich für mich interessant an, auch wenn er nicht all zu viel verraten hat. Ehrlich gesagt hatte ich auch keine genaue Vorstellung, was in dem Buch passieren könnte.
Als ich dann angefangen habe, das Buch zu lesen, bin ich erst einmal über den Schreibstil gestolpert. Denn die Protagonisten, vor allem Lena, sprechen sehr umgangssprachlich. Manchmal hat es mich gestört und manchmal nicht so extrem.

Die Protagonisten, Lena und Campell, sind vom Charakter her sehr unterschiedlich. Finde ich super spannend. Aber ein bisschen mehr Tiefe der beiden hätte ich mich schon gewünscht. Irgendwie haben beide keine richtige Meinung zu irgendwas.

Die Handlung nimmt schon relativ schnell Fahrt auf, was mir gut gefallen hat. Insgesamt spielt die Geschichte nur an einem Tag. Ich hätte mir da gerne noch ein paar Kapitel mehr gewünscht, um zu sehen, wie es mit Lena und Campbell weitergeht.

Das Buch habe ich dennoch recht schnell und flüssig gelesen. Trotzdem konnte es mich nicht so richtig abholen, was ich sehr schade fand. Denn ich finde das Thema Rassismus ist wichtig und auch ihr wird einiges angesprochen. Aber so richtig Raum hat es trotzdem nicht bekommen. Es fühlt sich ein bisschen so an, als wäre das Buch noch nicht fertig geschrieben.

FAZIT
Ich fand „Als die Stadt in Flammen stand“ interessant, auch wenn es mich nicht so richtig gepackt hat. Es ist ein Buch, was man zwischendurch mal lesen kann, aber es ist auch nicht unbedingt notwenig. Obwohl ein so wichtiges Thema angesprochen wird.

Veröffentlicht am 13.09.2021

Süßes Jugendbuch für zwischendurch

Der Bro-Code
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artungen, sodass ich nicht enttäuscht wurde. Ich muss aber auch dazu sagen, dass ich es in einer Zeit gelesen habe, wo ich einfach etwas leichtes gebraucht habe und dafür war es perfekt.

Man sollte sich ...

artungen, sodass ich nicht enttäuscht wurde. Ich muss aber auch dazu sagen, dass ich es in einer Zeit gelesen habe, wo ich einfach etwas leichtes gebraucht habe und dafür war es perfekt.

Man sollte sich aber bewusst sein, dass die Charaktere sehr jung sind – ich glaube 16/17. Da ich das vorher aber wusste, habe ich auch nichts anderes erwartet, als ich dann im Buch bekommen habe.
Mit dem Schreibstil musste ich ein wenig warm werden, aber nach ein paar Seiten ging das dann auch ganz gut und ich bin flüssig durch die Geschichte gekommen. Erzählt wurde das Buch aus der Sicht von Nick, was ich mal ganz angenehm fand.

Wie das so bei jüngeren Protagonisten ist, konnte ich die Handlungen nicht immer ganz nachvollziehen. Aber seien wir mal ehrlich, in dem Alter hätten wir vielleicht auch so gehandelt.
Es wird ziemlich schnell klar, dass er in Eliza, der Schwester seines besten Freundes, verknall ist bzw. sie ziemlich interessant findet.

Das ist aber alles gar nicht so einfach, denn es gibt noch den Bro-Code. Ich fand es ziemlich interessant, dass immer mal wieder Regeln aufgegriffen wurden. Und ich glaube schon, dass es unter Freunden schon irgendwie Regeln gibt, ob sie jetzt ausgesprochen werden oder nicht.

Aber es ist auch so, dass man sich nicht aussucht in wen man sich verknallt. Daher fand ich es ein bisschen Schade, dass Nick nicht schon von Anfang an mit offenen Karten gespielt hat. Aber wie ich auch anfangs erwähnt habe, es sind Jugendliche und die erste Liebe ist dann doch schon was Neues. Und generell ist das was neues, da will man das vielleicht nicht gleich so öffentlich machen.

FAZIT
Also ich fand „Der Bro-Code“ ganz süß, aber man sollte sich eben bewusst sein, dass es junge Charaktere sind. Aber für zwischendurch und wenn man mal etwas humorvolle lesen mag, kann ich es nur empfehlen.