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Veröffentlicht am 21.09.2020

Schöne Liebesgeschichte für zwischendurch

Flirting with Fire
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Die Bücher von Piper Rayne haben mir bisher immer gut gefallen und mir ein paar schöne Lesestunden beschert, weshalb ich auch „Flirting with Fire“ eine Chance geben wollte. Der Schreibstil des Autorengespanns ...

Die Bücher von Piper Rayne haben mir bisher immer gut gefallen und mir ein paar schöne Lesestunden beschert, weshalb ich auch „Flirting with Fire“ eine Chance geben wollte. Der Schreibstil des Autorengespanns war wie immer super angenehm zu lesen, locker leicht und flüssig, sodass ich schnell in die Geschichte reinkam und die Seiten dahinflogen. Ihre Geschichten sorgen einfach dafür, dass man sich sofort wohl fühlt. So war es auch bei diesem Buch.
Maddie und Mauro konnten mich von der ersten Seite an für sich gewinnen. Besonders mit Maddie konnte ich mich gut identifizieren, was mir bei Piper Raynes Protagonistinnen am meisten gefällt. Ich mochte ihre selbstbewusste Art, fand es aber auch so toll, dass sie in Mauros Gegenwart immer ein wenig in ihre alte Schüchternheit zurückfällt. Mauro hingegen muss man einfach lieben, denn er hat sein Herz am rechten Fleck und ist einfach unglaublich liebenswert. Das er Feuerwehrmann ist, verpasst der Story an den richtigen Stellen ein wenig Spannung, auch wenn ich mir hier ein bisschen mehr vom Alltag eines Feuerwehrmanns gewünscht hätte. Auch die Nebenfiguren waren allesamt gut ausgearbeitet und machen neugierig auf mehr – vor allem auf die Folgebände, denn Mauro hat eine ganz wunderbare Familie.
Die Geschichte an sich ist sicher nichts Neues und auch nichts Überraschendes. Es wird mit vielem gearbeitet, was man aus diesem Genre eben schon kennt, aber wen das nicht stört, der ist mit diesem Buch gut bedient. Ich mag solche Liebesgeschichten, ganz gleich, wie sehr sie sich insgesamt auch ähneln. Insgesamt hätte es für mich hier etwas mehr in die Tiefe gehen können, denn im Großen und Ganzen wird die Story doch recht schnell abgehandelt. Gerade über Maddie hätte ich gern noch mehr erfahren. Dennoch habe ich mich wohl gefühlt und auch dieses Buch der Autorinnen gern gelesen und kann es getrost weiterempfehlen – vor allem wenn man vielleicht noch nicht allzu viele Bücher aus diesem Genre kennt.

Fazit:
„Flirting with Fire“ ist eine schöne Liebesgeschichte für zwischendurch, die zu unterhalten weiß. An der ein oder anderen Stelle hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht, konnte die Story wegen der tollen Figuren und des flüssigen Schreibstils jedoch trotzdem genießen. Ich vergebe 7/10 Schnurrhaare.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.07.2020

Konnte mich leider nicht ganz überzeugen

Everything I Didn't Say
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Auf dieses Buch habe ich mich wirklich sehr gefreut und mich sehr gefreut, als es schließlich auch als Hörbuch bei Spotify verfügbar war. So konnte ich es abwechselnd lesen und hören, wenn ich unterwegs ...

Auf dieses Buch habe ich mich wirklich sehr gefreut und mich sehr gefreut, als es schließlich auch als Hörbuch bei Spotify verfügbar war. So konnte ich es abwechselnd lesen und hören, wenn ich unterwegs war. Normalerweise tue ich mich mit Hörbüchern schwer, doch hier fand ich die Stimmen und Betonungen der Sprecher passend, sodass ich mich gut auf die Geschichte einlassen konnte.

Der Schreibstil von Kim Nina Ocker ist wirklich toll. Leicht und locker schwebt man als Leser durch die Zeilen und kommt durch die abwechselnden Sichtweisen auch dazu, in beide Protagonisten hineinzuschlüpfen. Das fand ich wirklich klasse, denn so habe ich den Vorteil, in die Gedanken beider Figuren hineinsehen und diese auch nachvollziehen zu können. Den Zeitsprung fand ich gerade zu Beginn wirklich spannend und habe die Kapitel geliebt, weil sie mich so richtig hibbelig werden ließen. Ich wollte unbedingt wissen, was da passiert war! Die Protagonisten waren mir gleich sympathisch. Mit Jamie konnte ich mich gut identifizieren und auch Carter hatte bei mir schnell einen Stein im Brett, weil – na ja – er ist einfach süß und interessant.

Die Story hat mir in der ersten Hälfte gut gefallen. Ich mochte das Kennenlernen, das Knistern zwischen den Zeilen und die Ungeduld, die sich mit jeder Seite mehr in mir ausbreitete. Das ganze Drama ab der zweiten Hälfte war für mich leider ein wenig übertrieben und zog die Geschichte so in die Länge. Ich hätte die beiden so gern hin und wieder geschüttelt, in einen Raum gesteckt und sie so gezwungen einfach mal miteinander zu reden. Das hätte vieles erleichtert. Aber wie so oft in NA Romanen ist eben genau das das Problem, wodurch Spannung erzeugt wird. Mittlerweile bin ich aber vielleicht auch einfach in einem Alter, in dem ich gelernt habe, dass miteinander zu sprechen alles irgendwie einfacher macht. Das Ende hingegen fand ich wirklich schön, auch wenn es recht plötzlich kam. Dennoch konnte mich die Autorin hier noch mal abholen und mir einen Seufzmoment verschaffen.

Fazit:
„Everything I didn’t say“ ist ein typisches New Adult Buch, das sich schnell weglesen lässt. Der Schreibstil der Autorin ist gefühlvoll und mitreißend, die Charaktere gut ausgearbeitet und auch die Zeitsprünge fand ich spannend. Dennoch konnte mich die Geschichte durch das ganze Drama nicht gänzlich überzeugen. Trotzdem freue ich mich schon auf den zweiten Band! Ich vergebe 6/10 Schnurrhaare.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.07.2020

Konnte mich von der ersten Seite an begeistern

Hex Hall - Wilder Zauber
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Am Anfang dachte ich: Nicht schon wieder eins dieser 0815-Hexenbücher. Doch irgendwas am Klappentext hat mich innehalten lassen. Immer wieder habe ich ihn durchgelesen und schließlich zur Leseprobe gegriffen, ...

Am Anfang dachte ich: Nicht schon wieder eins dieser 0815-Hexenbücher. Doch irgendwas am Klappentext hat mich innehalten lassen. Immer wieder habe ich ihn durchgelesen und schließlich zur Leseprobe gegriffen, die mich schließlich ganz davon überzeugen konnte, der Geschichte eine Chance zu geben – worüber ich sehr froh bin! Denn das hier ist auf keinen Fall eine dieser üblichen Fantasystorys.

Der Schreibstil der Autorin konnte mich von der ersten Zeile an gefangen nehmen. Ich habe ihren lockerleichten Stil geliebt, der die Seiten für mich dahinfliegen und mich als Teil der Geschichte fühlen ließ. Ich habe das alte Anwesen stellenweise richtig gespürt und dieses Gefühl geliebt! Ich habe mitgefühlt, mitgelacht, mitgelitten und hatte teilweise Gänsehaut vor Spannung!

Die Story ist dementsprechend fesselnd. Vom ersten Kapitel an habe ich mitgefiebert und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Besonders die Protagonistin hatte es mir total angetan. Sie war so authentisch und gut gezeichnet, dass ich mich super mit ihr identifizieren konnte. Vor allem aber mochte ich den Humor, der auf den Seiten mitschwang! Auch der männliche Loveinterest hat es mir schwer angetan. Ich fand ihn so interessant und wollte immer mehr wissen, was wirklich in ihm steckt und was seine Beweggründe sind. Sicherlich gleichen sich solche Geschichten oft, aber die Autorin konnte mich an so vielen Punkten überraschen, dass dieses Buch keinesfalls mit anderen zu vergleichen ist. Ich habe die Wendungen und vor allem die Atmosphäre geliebt und jede Minute genossen! Ich finde es super schade, dass es die neuen Cover nicht auch als Prints zu bestaunen gibt, werde mich aber wahrscheinlich die alten Ausgaben fürs Regal zulegen. Diese Reihe sollte man als Hexenliebhaber wirklich gelesen haben. Absolut empfehlenswert!

Fazit:
„Wilder Zauber“ ist ein erster Band, der absolut zu verzaubern weiß! Authentische Charaktere, eine tolle Atmosphäre und überraschende Wendungen konnten mich von der ersten Seite an begeistern. Auch der Humor kommt nicht zu kurz! Ich vergebe 10/10 Schnurrhaare, weil ich wirklich nichts zu kritisieren habe.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.07.2020

Die Geschichte versprach mehr als sie liefern konnte

Crushing on the Cop
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Da Bücher von Piper Rayne mich bisher immer gut unterhalten konnten und hin und wieder sogar echtes Highlightpotenzial hatten, wollte ich auch unbedingt dieser Reihe eine Chance geben. Hinzu kommt, dass ...

Da Bücher von Piper Rayne mich bisher immer gut unterhalten konnten und hin und wieder sogar echtes Highlightpotenzial hatten, wollte ich auch unbedingt dieser Reihe eine Chance geben. Hinzu kommt, dass ich Storys über Polizisten, Agenten und Co besonders gern mag und mich dieses Buch schon allein deswegen für sich gewonnen hatte.
Der Einstieg fiel mir superleicht, was vor allem am tollen Schreibstil des Autorenduos liegt. Bisher konnten sie mich durch ihren lockerleichten, humorvollen und spritzigen Stil immer abholen. Das war auch hier der Fall. Ich flog nur so durch die Seiten, das Buch war schnell ausgelesen. Highlightpotenzial hat es aber leider nicht.
Die Protagonisten haben mir gut gefallen – vor allem Christian, der zur Abwechslung mal ein sehr bodenständiger, familiärer Typ ohne Bindungsängste ist. Ich finde, dass er viel Bookboyfriendpotenzial hat und wahrscheinlich jedes Frauenherz höherschlagen lassen kann. Ich habe mich jedenfalls ziemlich schnell in ihn verliebt. Mit Vanessa hingegen habe ich mich schwer getan. Ich habe ihr Problem nicht so ganz verstanden, weil ja nun wirklich niemand ein Drama aus der möglichen Beziehung zwischen ihr und Christian gemacht hat. Die Story war leider nicht besonders spannend und gerade, als ich dachte, jetzt geht es so richtig los, hat sich die Problematik, die Spannung hätte bringen können, eigentlich recht schnell von selbst gelöst. Das fand ich wirklich schade, denn dieser Plottwist hätte es für mich rumreißen können. Insgesamt war die Geschichte nett und unterhaltsam für zwischendurch, aber leider weder besonders romantisch, noch packend oder überraschend. Ich wusste von Anfang an, was passieren, wie es weitergehen würde und das hat mich hier zur Abwechslung (eigentlich bin ich diesbezüglich wirklich nicht sehr kleinlich, weil sich NA Geschichten doch irgendwie immer ähneln) wirklich gestört. Ich hatte wahrscheinlich einfach zu hohe Erwartungen und vor allem war das Potenzial zu Beginn ja da, wurde nur leider nicht ausgeschöpft. Schade.

Fazit:
„Crushing on the Cop“ hat mich durch die Thematik total neugierig gemacht, denn ich liebe Geschichten, die in diese Richtung gehen abgöttisch! Leider konnte mich aber weder die Protagonisten noch die Story überzeugen, die für mich keine Spannung bereithielt. Ich vergebe schweren Herzens 5/10 Schnurrhaare, weil mich das Buch trotzdem unterhalten konnte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.03.2020

Konnte mich leider nicht richtig mitreißen

Heartbreaker
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Dies war eins der Bücher, auf die ich mich dieses Jahr besonders gefreut habe. Auch wenn es in dieser Richtung viele Geschichten gibt, die sich – sind wir doch mal ehrlich – alle ziemlich ähnlich sind ...

Dies war eins der Bücher, auf die ich mich dieses Jahr besonders gefreut habe. Auch wenn es in dieser Richtung viele Geschichten gibt, die sich – sind wir doch mal ehrlich – alle ziemlich ähnlich sind und von denen ich schon eine ganze Menge gelesen habe, so bekomme ich doch nicht genug davon. Ich liebe solche Liebesgeschichten einfach, selbst wenn ich von der Entwicklung selten überrascht werde.

Auch hier habe ich mich in einem dieser Bücher wiedergefunden. Der Schreibstil war locker und flüssig, sodass sich das Buch schnell weglesen ließ, die Charaktere waren gut ausgearbeitet und man konnte sich durch die verschiendenen Sichtweisen gut in sie einfühlen. Auch wenn ich mich mit der Ich-Perspektive bei New Adult Büchern wohler fühle, weil ich mich so besser mit den Figuren identifizieren kann, mochte ich die Erzählweise hier sehr gern. Ich hatte keine Probleme mit den Protagonisten. Sie waren mir sympathisch und ich konnte ihr Handeln stets nachvollziehen. Besonders Clover mochte ich sehr gern, weil sie für sich selbst sprechen kann und sich nichts gefallen lässt. Aber am meisten mochte ich doch Sawyers Bruder, auf dessen Buch ich mich nun richtig freue. Es gab kein übermäßiges Drama, an der ein oder anderen Stelle aber passende Konfliktthemen. Und dennoch konnte mich das Buch nicht richtig mitreißen. Irgendwie hat mir an vielen Stellen die Tiefe gefehlt, die richtige Leidenschaft, die auch über das rein Körperliche hinausgeht.

Die Handlung war recht vorhersehbar, aber wie oben bereits erwähnt, stört mich das selten. Mir sind da eher authentische Charaktere wichtig, mit Ecken und Kanten und der richtigen Anziehungskraft. Die war hier vorhanden, hätte für mich aber irgendwie tiefer gehen können. Auch wenn die Geschichte über ein paar Monate hinweg verläuft, so ging mir die ganze Beziehung zwischen Sawyer und Clover irgendwie doch zu schnell. Kennenlernen, Beziehung vortäuschen, Heiraten. Viel mehr passiert im Buch tatsächlich eigentlich nicht und das, obwohl so viel Potenzial vorhanden war. Jeder Streit wird mit Sex gelöst, wirklich tiefgehende Gespräche finden eigentlich erst zum Schluss hin statt. Und so plätscherte die Hälfte der Story für mich eher dahin, ohne dass ich wirklich richtig in ihr gefangen war. Wahrscheinlich hatte ich mir bei dem Klappentext einfach etwas anderes, weniger geschäftsmäßiges vorgestellt.

Fazit:

„Heartbreaker“ ist ein schönes Buch für zwischendurch. Trotz des tollen Schreibstils und der gut ausgearbeiteten Charaktere konnte es mich aber nicht mitreißen. Die Handlung ist recht vorhersehbar, am meisten hat mich aber eher die fehlende Tiefe gestört. Ich vergebe 6/10 Schnurrhaare.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere