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Veröffentlicht am 26.08.2021

Wie das Leben so spielt

Das Schicksal ist ein mieser Verräter
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John Green beschreibt in seinem Roman die Geschichte der krebskranken Hazel und des ebenso krebskranken Augustus. Auf sehr rührende Weise entführt er in eine Liebesgeschichte die so schön und traurig zugleich ...

John Green beschreibt in seinem Roman die Geschichte der krebskranken Hazel und des ebenso krebskranken Augustus. Auf sehr rührende Weise entführt er in eine Liebesgeschichte die so schön und traurig zugleich ist.

Hazel ist 16 Jahre alt und unheilbar an Krebs erkrankt. Sie hat sich damit arrangiert und kämpft eigentlich nur noch um ihre Eltern nicht allein zu lassen. In einer Selbsthilfegruppe lernt sie Augustus kennen. Er ist in Remission und ein lebenslustiger Mensch. Hazel fühlt sich von Augustus angezogen, wehrt sich aber auch dagegen, da sie weiß, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis sie sterben wird. Sie möchte einfach nicht noch eine weitere Person damit belasten, aber Augustus bleibt hartnäckig. Am Ende kommt alles anders als gedacht und man stimmt dem Titel des Buches zu. Das Schicksal ist ein mieser Verräter...

Der Schreibstil ist sehr angenehm, nichts desto trotz muss man das Buch ab und zu beiseite legen, da einfach die Tränen laufen und es sich so schlecht lesen lässt.
Die Protagonsiten Hazel und Augustus machen es einem einfach sie zu mögen. Hazel ist zwar sehr krank, aber mit sich im Reinen. Es ist anfangs schwer zubakzeptoeren, aber ich denke, wenn man schon so lange krank ist, kommt man irgendwann an den Punkt, wo man das unausweichliche akzeptiert und nicht mehr mit aller Kraft dagegen ankämpft. Augustus hat Lebenswillen und das Motto sich nur noch mit den schönen Dingen auseinander zu setzen. Er verliebt sich in Hazel trotz ihrer schlechten Prognosen. Hazel lässt sich von seinem Optimismus ein wenig anstecken und erlebt sehr schöne Monate, was man ihr vollends gönnt.

Das Ende ist überraschend und sehr traurig, es macht aber auch Mut, da es drauf setzt, dass alles weiter geht und dies finde ich als Botschaft sehr wichtig.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.08.2021

Berührender Weg zurück ins Leben

Solange es Liebe gibt
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In „Solange es Liebe gibt“ wird eindringlich beschrieben, wie schwer der Weg zurück in ein normales Leben sich gestaltet, wenn man einen schweren Verlust und Schicksalsschlag erlitten hat. Es erzählt von ...

In „Solange es Liebe gibt“ wird eindringlich beschrieben, wie schwer der Weg zurück in ein normales Leben sich gestaltet, wenn man einen schweren Verlust und Schicksalsschlag erlitten hat. Es erzählt von Schmerz, Trauer, absolutem Rückzug, aber auch von Freundschaft, Rückhalt, Unterstützung und davon, wie wichtig es manchmal ist Hilfe und andere Menschen in seinem Leben zu zu lassen.
Hanni Münzer schafft es den Leser auf eine wunderbare Reise durch die Tiefen der Seele zurück ins Licht mitzunehmen.

Julie hat eine schwere Kindheit hinter sich. Nach dem frühen Tod ihrer Mutter fühlt sie sich ungeliebt und überflüssig in ihrem Elternhaus. Der Vater arbeitet immerzu und ihre Großmutter hat nicht viel für sie übrig, ist herrisch und macht ihr das Leben schwer. Es ist nicht sehr überraschend, dass sie nach ihrem Schulabschluss das Weite sucht und ins entfernte Berlin zieht um Psychologie zu studieren.
Kurz nach ihrem Umzug trifft sie ihren Mann Jannik und verliebt sich Hals über Kopf. Er ist ihr Anker und schenkt ihr die Zwillinge Sofia und Ben. Sie ziehen in ein schönes Haus und leben ein idyllisches Leben bis ein schwerer Unfall alles verändert und Julie allein zurück bleibt. Als auch noch ihr Vater stirbt, steht sie vor dem Problem, dass alle erwarten, dass sie das Familienunternehmen übernimmt.

Auch Karla, Julies Großmutter, hatte es als Kind nicht leicht. Ebenfalls durch den frühen Tod der Mutter gekennzeichnet hat sie es mit einem Vater, zwei Brüdern ins einer Tante zu tun, die sie allenfalls zu Hause dulden. Noch dazu verliebt sie sich in Friedrich, den Kaffeeerben, der allerdings Pläne mit einer anderen hat.

Die Geschichte wird in zwei Erzählsträngen wiedergegeben, sodass man sowohl in Julies, als auch in Karlas Welt entführt wird.

Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und es fällt leicht sich in sie hinein zu versetzen.

Julie ist eine junge Frau und man merkt in ihrer Beziehung mit Jannik und den Kindern, dass sie darin völlig aufgeht und glücklich ist. Nach dem plötzlichen Tod, fällt sie in ein tiefes Loch und zieht sich komplett aus dem Leben zurück. Es ist so verständlich. Man möchte sie am liebsten in dem Arm nehmen und an sich drücken. Ihr Weg wird so rührend beschrieben. Man leidet mit ihr und möchte ihr gern Schmerz abnehmen.

Jannik spielt nicht lange eine Rolle, wird aber im Laufe des Buches sehr oft beschrieben. Er ist ein sehr fürsorglicher Mann und Vater. Man kann ihn einfach nur lieben.

Karla ist eine Sache für sich. Mit ihr bin ich nicht warm geworden, was sich im Laufe des Buches nur verhärtet hat. Man leidet zwar auch mit ihr als Kind, aber eine schlechte Kindheit ist nun mal kein Freifahrtsschein später auch nicht nett zu sein.

Edith und Richard sind einfach super und für Julie eine große Stütze und gute Freunde, auch wenn sie das anfangs gar nicht will und zu schätzen weiß.

Dann wäre da noch Jason, ein Berliner Polizist, der sich Julies annimmt, als diese an ihrem absoluten Tiefpunkt ist. Er hat so ein warmes Wesen, das man auch ihn einfach nur gern haben kann.

Der kleine Nikki, seine Oma Josefine und Charou, ein liebenswerter Hund, schaffen es recht schnell in Julies Herz und das wundert mich gar nicht. Vor allem Josefine ist mein absoluter Liebling der Geschichte. Bissl durchgeknallt, flippig, esoterisch angehaucht, ist sie genau mein Geschmack.

Und dann wäre da noch Karla. Sie ist nicht besonders nett und bitte und danke kommen ihr nur sehr selten über die Lippen. Sie kommandiert jeden herum und hat es nicht in mein Herz geschafft.

Der Schreibstil ist zu Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, aber wenn man einmal drin ist, liest es sich flüssig und angenehm.
Vor allem im letzten Drittel steigt die Spannungskurve rapide an und es geht Schlag auf Schlag mit den Ereignissen und Auflösungen. Hier geht es mir dann fast schon ein bisschen schnell und das Ende kommt dann doch recht rasch.

Hanni Münzer ist ein wunderbarer Roman vollgepackt mit Gefühlen gelungen. Es werden auch sehr ernste Themen, neben der Trauerbewältigung angesprochen.

Eine eindeutige Leseempfehlung von mir.

Veröffentlicht am 12.08.2021

Erfrischend durcheinander

Dich hab ich nicht kommen sehen
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Mari haben die letzten Jahre gezeichnet. Ihr stressiger Job, höchste Ansprüche an sich selbst und ein immer währender Konkurrenzkampf mit den Kollegen haben sie an ihre körperlichen Grenzen gebracht. Eine ...

Mari haben die letzten Jahre gezeichnet. Ihr stressiger Job, höchste Ansprüche an sich selbst und ein immer währender Konkurrenzkampf mit den Kollegen haben sie an ihre körperlichen Grenzen gebracht. Eine Fehlgeburt gibt ihr den Rest und sie wirft quasi über Nacht alles über den Haufen und wagt einen Neuanfang in Berlin. Einer Stadt in der sie niemand kennt, in einer großen Kanzlei, als kleiner Fisch.
Bei der Wohnungsbesichtigung trifft sie auf Tom, der sie sogleich in sein Herz schließt. Schneller als gedacht findet sie Anschluss und vielleicht auch ein bisschen mehr.

Der Schreibstil von Nina Resinek ist auf den ersten Blick gewöhnungsbedürftig. Das Buch ist aus der Erzählerperspektive geschrieben, was mir den Einstieg anfangs erschwert hat. Hat man sich aber erst einmal daran gewöhnt, liest es sich super leicht und flüssig. Toll finde ich, dass Maris verworrene Gedanken genauso mit geschrieben werden, was mich das ein oder andere Mal hat schmunzeln lassen und mich in dem Gefühl bestärkt hat, dass ich nicht die einzige bin, in deren Kopf es manchmal echt chaotisch zu geht.
Es handelt sich nicht um einen herkömmlichen Liebesroman, sondern eher um eine Komödie. wenn man sich darauf einlässt, ist es einfach nur herrlich amüsant.
Die Charaktere sind teilweise sehr überspitzt dargestellt und erfüllen viele Klischees, aber ich denke das ist genau so gewollt. Es macht auch den Reiz der Geschichte aus. Ich konnte sehr oft herzhaft lachen.

Mari als Protagonistin ist absolut durch den Wind. Sowohl ihr Leben, als auch ihre Gedankenwelt sind chaotisch. Sie hat sehr viele Komplexe, nimmt sich selbst nicht so ernst, aber hat ein großes Herz und setzt sich für die Menschen, die ihr nahe stehen ein. Sie ist sehr liebenswert, manchmal aber auch etwas anstrengend.

Leo ist ein typischer Vertreter eines Mannes. Er hält sehr viel auf sich, kommandiert andere gern herum, ist aber auf der anderen Seite auch sehr einfühlsam und verständnisvoll.

Mein absoluter Liebling ist Tom. Er ist schrullig, redet genau so, wie es ihm gerade durch den Kopf geht und es scheint ihn nicht die Bohne zu interessieren, was andere von ihm denken und ob sie überhaupt an seinen Gedanken Teil haben wollen.

Das Buch ist wirklich ganz anders, als ich erwartet habe, aber sehr empfehlenswert, wenn man mal einen Liebesroman abseits von Drama lesen will.
Trotz der Tatsache, dass vieles überspitzt dargestellt wird, enthält es auch wichtige Lektionen. Das Leben ist nun mal nicht immer strahlend. Das was wir uns vornehmen, geht nicht immer auf und manchmal hat das Schicksal einfach was anderes mit uns vor.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 14.07.2021

Wunderschöne Geschichte in schwierigen Zeiten

From Lockdown to Love
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Runa ist ein Paradebeispiel eines Social Justice Warriors. Sie hält sich an alle Regeln, trägt brav Maske und ist sich auch nicht zu Schade, dies anderen Menschen direkt ins Gesicht zu sagen und für die ...

Runa ist ein Paradebeispiel eines Social Justice Warriors. Sie hält sich an alle Regeln, trägt brav Maske und ist sich auch nicht zu Schade, dies anderen Menschen direkt ins Gesicht zu sagen und für die Umsetzung der Regeln, einzustehen. Ihre gesamte Familie ist eher übersensibel wenn es um Abstand, Desinfektion und Maske tragen geht. Sie hinterfragt dieses Verhalten auch nicht, bis sie auf Talvi, einen scheinbaren Covidioten ,trifft, der ihre Welt gehörig durcheinander wirbelt.

Die beiden Hauptcharaktere Runa und Talvi sind vom Beginn an sympathisch.
Runa ist vollkommen überzeugt davon, dass ihr Weg der einzig richtige ist und lässt dies Talvi auch direkt spüren. Sie nimmt dabei kein Blatt vor den Mund und gehört eher zu den Menschen, die versuchen dir ihre Ansichten aufzudrängen. Nichtsdestotrotz ist sie sehr liebenswert, herzlich und man muss sie einfach gern haben.
Talvi ist ein sehr offener Mensch. Er lässt sich nicht gern von anderen etwas vorschreiben und hat seine ganz eigenen Ansichten, wie er mit Dingen umgehen kann. Er ist sehr gebildet, auch über den Tellerrand hinaus, was Runa oft zur Verzweiflung bringt.
Die Nebencharaktere sind auch sehr gut gelungen, da ihr Verhalten auch das der Protagonisten, besser erklärt. So sind zum Beispiel die Angehörigen von Runas Familie sehr ängstlich und übertreiben es an der ein oder anderen Stelle mit den Regeln und Maßmahmen.
Ich liebe Talvis Mum und Runas Dad. Die beiden gehen sehr entspannt, jedoch nicht nachlässig, mit dem Thema um und sind herzerwärmende Menschen.

Der Schreibstil ist sehr locker und es lässt sich gut an einem Stück lesen. Ich liebe die Metaphern, welche zur Anwendung kommen, bspw. den wütenden Igel. Auch die Spannung wird fast durchgehend aufrecht erhalten, sodass man es am liebsten gar nicht weglegen möchte und immer wissen will, wie es weiter geht.

Die Geschichte um Runa und Talvi lässt einem mit vielen Fragen zurück. Je nachdem, wie man selbst zu Corona, Regeln und Lockdown eingestellt ist, bestärkt sie einen oder führt eventuell auch dazu Dinge zu hinterfragen.
Das Buch ist ein gelungener NewAdult-Roman, der auch auf wichtige Themen der heutigen Zeit eingeht und sich nicht scheut Probleme, welche im Zuge der Pandemie entstanden sind oder sich verstärkt haben, aufzugreifen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.06.2021

Bunt und schillernd wie das Leben selbst

In all seinen Farben
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Und ich weiß nicht, was morgen passieren wird oder am Tag darauf; ich kann nur auf heute bauen - und heute ist ein guter Tag. Ich stelle mich einem Tag nach dem nächsten. Was auch immer die Zukunft bringt, ...

Und ich weiß nicht, was morgen passieren wird oder am Tag darauf; ich kann nur auf heute bauen - und heute ist ein guter Tag. Ich stelle mich einem Tag nach dem nächsten. Was auch immer die Zukunft bringt, es reicht völlig, es zu versuchen. Und vielleicht ist das gar nicht mal so schlimm.

Robin Cooper ist ein engagierter, talentierter und enthusiastischer Junge, der vor allem beim Tanzen, Singen und Schauspielern ganz in seinem Element ist. Er hat einen konkreten Plan für seine Zukunft. Er will unbedingt an die LAPA. Er tut alles dafür und ist vollkommen überzeugt, dass er genau dies erreichen wird.
Auch seine wundervollen Freunde und seine Mum stehen hinter ihm und es besteht auch für sie kein Zweifel daran, dass sich seine Träume erfüllen.
Kurz vor seinem 18. Geburtstag allerdings bricht für ihn eine Welt zusammen, da er eine Absage bekommt. Alle wissen ganz genau, was sie nach dem Abschluss tun werden, nur Robin steht auf einmal vor dem Nichts.
Auch mit seinem Freund Conner läuft es nicht rund. Conner hat sich noch nicht geoutet und somit finden Treffen zwischen den beiden nur heimlich statt, was Robin zusätzlich belastet.
Seine Freunde versuchen ihn abzulenken und überreden ihn an seinem Geburtstag eine Drag-Show zu besuchen. Dieser Abend ist der Wendepunkt, der alles verändern wird.

Das Cover finde ich wahnsinnig gut gelungen. Es passt einfach super zum Thema, ist schlicht und sagt trotzdem eine Menge aus.

Auch die meisten Charaktere finde ich super toll.
Zum einen ist da natürlich Robin. Er ist witzig, talentiert, teilweise sehr schüchtern und eine Drama-Queen durch und durch, was ihn aber sehr authentisch macht. Wenn er sich etwas in den Kopf gesetzt hat, tut er einfach alles dafür, was ihn zeitweise egoistisch erscheinen lässt. Er kann sich aber auch seine Fehler eingestehen und ist sich nicht zu fein dafür, sich zu entschuldigen, wenn er Mist gebaut hat. Er legt im Buch eine Wahnsinnsentwicklung hin und ist als Protagonist einfach nur sehr gut gelungen.
Seine besten Freunde Nat, Greg und Priya sind umwerfend. Sie stehen voll hinter ihm und fangen ihn auf, als er am Boden liegt.
Nat kann man einfach nur lieben. Sie ist gerade heraus, sehr quirlig, impulsiv und entscheidet auch mal fix was über den Kopf hinweg. Aber sie ist die beste Freundin, die man sich nur wünschen kann.
Greg ist eher der Ruhepol, aber auch herzallerliebst. Er ist der „Beschützer“ und hat immer ein offenes Ohr.
Priya tanzt mit Robin und weiß wie gut er ist, sie bestärkt ihn jedes Mal an sich zu glauben.
Conner ist nicht so mein Fall. Klar er hat sich noch nicht geoutet, was auch gar nicht schlimm ist, da jeder selbst entscheiden sollte, ob und wann er das tut, aber dies führt auch immer wieder zu Situationen, in denen er Robin schlecht behandelt, was ihn in Summe sehr unsympathisch wirken lässt.
Seth hingegen ist mein absoluter Liebling. Er geht offen mit seinen Gefühlen um und ist in jeder Hinsicht eine Stütze.
Und dann wäre da noch Robin‘s Mam. Die Frau ist einfach nur klasse. Sie unterstützt ihren Sohn, wo sie kann, hat trotz der vielen Arbeit, immer ein offenes Ohr für ihn und ermöglicht im sämtlichen Unterricht, der gewünscht wird. Auch mit seinem Outing ist sie souverän umgegangen.

Der Schreibstil ist sehr leicht, mit vielen Dialogen und aus der Ich-Perspektive geschrieben. Es ist witzig, traurig und transportiert die Gefühle die es vermitteln will. Es lässt sich an einem Stück lesen und die Spannungskurve sorgt dafür, dass man auch immer wissen will, wie es weiter geht.

Mit In all seinen Farben bin ich in mir unbekanntes Terrain vorgestoßen. Trotz der Tatsache, dass es sich um einen Roman handelt, habe ich auch sehr viel gelernt in Hinblick auf Drag und die Community im allgemeinen. Die Geschichte berührt, ist witzig, bunt, lebendig, schillernd und lehrt einen, dass das Leben manchmal andere Wege geht, als man selbst geplant hat.
Alles in allem ein gelungener Debüt-Roman von George Lester und eine gute Gelegenheit auch mal über den Tellerrand hinaus zu schauen und sich in eine Welt entführen zu lassen, die voll von Farben ist...

Zu guter Letzt lege ich allen Lesern ans Herz unbedingt die Danksagung zu lesen. Sie ist so unglaublich schön und berührend, dass es ein Fehler wäre sie hier unerwähnt zu lassen.

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