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Veröffentlicht am 28.12.2021

Guter Jugendthriller

Forever, Ida - Wir oder ihr
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Wir oder Ihr ist der zweite Teil der Forever Ida Reihe von Autor Alex Pohl.

Die Geschichte dreht sich um eine Gruppe von Jugendlichen, die alle so ihr Päckchen zu tragen haben. Allen voran Adi, die eine ...

Wir oder Ihr ist der zweite Teil der Forever Ida Reihe von Autor Alex Pohl.

Die Geschichte dreht sich um eine Gruppe von Jugendlichen, die alle so ihr Päckchen zu tragen haben. Allen voran Adi, die eine „Brieffreundschaft“ mit Ida unterhält, wobei ich hier davon ausgehe, dass es sich eher um eine weitere Persönlichkeit von Adi handelt, welche sie auf Grund eines Traumas entwickelt hat. Sie alle wohnen in einem beschaulichen Städtchen, in dem sonst nicht viel passiert, dass aber in letzter Zeit von einem Vandalen heimgesucht wird. Gemeinsam machen sie sich daran, den Täter außer Gefecht zu setzen.

Die Story an sich ist ganz gut und auch der Schreibstil sagt mir zu. Vor allem die wechselnden Perspektiven, der verschiedenen Protagonisten, gefällt mir sehr gut. Auch der Spannungsbogen ist da und führt dazu, dass man wissen will, wie es weiter geht.
Dennoch hat mich das Buch nicht so gepackt, wie ich es erwartet hätte. Ich kann nicht mal genau sagen, woran das lag. Zum einen spielt sicher hinein, dass ich Teil 1 nicht gelesen habe und mir damit sicher ein paar Hintergrundinformationen fehlen. Zum anderen fing das Buch gut an, allem voran hat mich die Tatsache mit Adi‘s Stalker gefesselt, welche aber eher Beiwerk war und nicht weiter aufgegriffen wurde, was ich mir aber gewünscht hätte. Eventuell gehöre ich auch einfach zur falschen Zielgruppe, wobei ich sonst gern mal einen Jugendthriller lese.

Alles in allem ist es jedoch ein gut geschriebener Jugendroman und ich werde sowohl Teil 1, wie auch Teil 3 lesen.

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Veröffentlicht am 22.09.2021

Diese Geschichte geht ans Herz

Für immer und ein Wort
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Nachdem Annie die Hochzeit ihres Exmannes besucht hat, ist sie am Boden zerstört. Für sie wird es nun endlich zur Gewissheit, das die Beziehung keine zweite Chance bekommt. Auf einem Wandertrip findet ...

Nachdem Annie die Hochzeit ihres Exmannes besucht hat, ist sie am Boden zerstört. Für sie wird es nun endlich zur Gewissheit, das die Beziehung keine zweite Chance bekommt. Auf einem Wandertrip findet sie in einer Letterbox ein altes Notizbuch und kann sich sofort in den Schreiber reinversetzen. Nach langem hin und her macht sie sich auf die Suche nach dem Verfasser und trifft dabei auf Jack. Er ist sehr in sich zurück gezogen und schweigsam, aber langsam nähern sich die beiden einander an.

Ich habe eine Weile gebraucht um mich an den Schreibstil zu gewöhnen, aber nach ein paar Seiten lässt es sich angenehm lesen. Die Geschichte zwischen Annie und Jack und die Spannung, die zwischen den beiden aufgebaut wird, sorgt dafür das man immer wissen will wie es weiter geht.

Allerdings würde ich es nicht als klassischen Liebesroman sehen. Es geht zwar um eine Liebesgeschichte, aber mehr noch um den Weg zweier Menschen, die ihre Probleme überwinden und die Vergangeheit versuchen zu verarbeiten.

Annie macht den größten Teil des Buches einen sehr naiven Eindruck. Sie lebt ihr Leben ausgerichtet an den Bedürfnissen anderer und weiß eigentlich gar nicht so recht, wer sie ist und was sie will. Zum Ende hin, hat man dann zumindest das Gefühl, das sie sich etwas näher kommt und versucht aus ihren toxischen Beziehungen auszubrechen und zu lernen.

Auch Jack macht einen sehr labilen Eindruck, was man ihm in seiner Situation aber nicht verdenken kann. Er scheint jedoch eher gefestigt und versucht andere zu schützen.

Mein Liebling im Buch ist Annies beste Freundin Hoola. Sie ist Lebensfreude pur, steht Annie immer zur Seite und steckt selbst viel zurück.

Alles in allem, war es eine nette Geschichte, aber mit Luft nach oben.

Veröffentlicht am 30.08.2021

Nicht das was ich erwartet habe

Männer und andere Katastrophen
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Kerstin Gier zählt zu meinen Lieblingsautoren, daher hat auch dieses Werk irgendwann seinen Weg auf meinen SUB gefunden und jetzt hab ich es auch endlich gelesen.
Leider blieb es hinter meiner Erwartung ...

Kerstin Gier zählt zu meinen Lieblingsautoren, daher hat auch dieses Werk irgendwann seinen Weg auf meinen SUB gefunden und jetzt hab ich es auch endlich gelesen.
Leider blieb es hinter meiner Erwartung zurück. Man merkt deutlich, dass es eines der frühen Werke ist.
Es ist vom Schreibstil gut geschrieben und auch die Story ist eigentlich ganz amüsant, aber es ist nicht typisch Kerstin Gier.
Die Geschichte um 4 Freundinnen und ihre Männerprobleme liest sich flüssig, besitzt Charme und Humor, ist aber teilweise auch langatmig und zieht sich.
Die Charaktere sind teils übertrieben dargestellt und bedienen viele Klischees.

Im Fazit ist es ein gutes Buch, was aber leider mit meinen Vorstellungen kollidiert ist.

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Veröffentlicht am 25.06.2021

Ich konnte mich nicht dafür begeistern

Lassen Sie mich durch, ich muss zum Yoga
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Was können gestresste Menschen tun, um nicht mehr gestresst zu sein? Diese Frage stellen sich sicher viele und die Autorin versucht dem auf den Grund zu gehen.

Sabine Bode beschreibt auf witzige Art und ...

Was können gestresste Menschen tun, um nicht mehr gestresst zu sein? Diese Frage stellen sich sicher viele und die Autorin versucht dem auf den Grund zu gehen.

Sabine Bode beschreibt auf witzige Art und mit jeder Menge Zynismus, alltägliche Problemchen und zeigt auf, was man tun und lassen sollte.
Sie nimmt dabei kein Blatt vor den Mund und verkrämt damit sicher auch die ein oder andere Person.
Das Buch ist in verschiedene Kapitel unterteilt, wobei jedes ein anderes Problembeleuchtet.
Es wird versucht, die Dinge witzig zu sehen, aber nach meiner Meinung ist es manchmal ein wenig grenzwertig , da die Überzeugung von sehr vielen Menschen in Frage gestellt wird. In vielen Dingen teile ich die Meinung der Autorin nicht und konnte manchmal auch nur mit dem Kopf schütteln.
Es gab durchaus Kapitel die gut waren, so zum Bsp. das über Zahlen oder HomeOffice…

Alles in allem bin ich entweder zu jung oder zu ungestresst für dieses Buch, was eventuell auch am regelmäßigen Yoga und Meditationen liegen könnte.

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