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Veröffentlicht am 20.06.2021

Gutes Buch

Ready Player One
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Die Zukunft; normalerweise eine glorreiche Aussicht. Doch nicht hier. Die Welt geht vor die Hunde und Sozialleben gibt es im realen Leben nicht mehr. Alle Menschen fliehen in eine virtuelle Realität, die ...

Die Zukunft; normalerweise eine glorreiche Aussicht. Doch nicht hier. Die Welt geht vor die Hunde und Sozialleben gibt es im realen Leben nicht mehr. Alle Menschen fliehen in eine virtuelle Realität, die Oasis. Dort geht es darum, eine Quest zu lösen und die Oasis zu erben. Auf der einen Seite eine Gruppe von Freunden, auf der anderen ein Großkonzern, der viele Leute ausbeutet, um zum Ziel zum kommen.

Das Buch war von Anfang bis Ende spannend. Es begann mit einem normalen Alltag des Protagonisten und endete mit einem Happy-End, der Protagonist erbt alles. Es gefiel mir sehr gut, dass es von vorne bis hinten durchgetaktet ist.

Die Geschichte an sich ist auch interessant, da sie wie eine Aufgabe in einem Computerspiel gestaltet wurde. Es hat das Element des übermächtigen Kontrahenten, des Multiplayers, der Quest, der Punkte,usw. Einfach genial.

Es wurden zwar viel Elemente aus anderen Filmen verwendet, jedoch ist die Idee der postapokalayptischen Zukunft eher originell. Daher ist auch dieses Element gut gemacht.



Fazit? Richtig geniales Buch, kann ich nur empfehlen.

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Veröffentlicht am 11.02.2021

Probleme der modernen Sprache

Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod - Folge 2
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Falsches Deutsch, Etymologie von Wörtern wie ebend, türken und ausgepowert und ein Crashkurs über das E-Mail schreiben. All dies ist in diesem Buch und noch viel, viel mehr. Dieses Buch sammelt all diese ...

Falsches Deutsch, Etymologie von Wörtern wie ebend, türken und ausgepowert und ein Crashkurs über das E-Mail schreiben. All dies ist in diesem Buch und noch viel, viel mehr. Dieses Buch sammelt all diese Kolumnen. Auch die anderen Bücher der Reihe machen es ihm gleich, sammeln alle die Zwiebelfisch-Kolumnen.



Der Schreibstil ist sehr gut geworden. Das Buch erzählt in jeder einzelner Kolumne das Problem von Anfang bis Ende und man fühlt sich informiert. Jedoch, was ich auch bei dem Buch des Herrn Böhmermann beklagt habe, sind hier unlustige Witze dabei. Oder vielleicht sind diese Witze für eine andere Generation. Auch möglich.



Der Inhalt war rech`t interessant. Es mag aufgefallen sein, dass zuvor ein Apostroph an einer falschen Stelle verwendet wurde. Dies ist auch eines der geschilderten Probleme. Man kann die ganzen Probleme in zwei Probleme zusammenfassen:

1. Die deutsche Sprache wird anglisiert, weshalb sich viele nicht mehr an korrektes Deutsch halten.

2. Viele Leute benützen umgangssprachliche, informelle Ausdrücke bei formellen Anlässen wie Zeitungsberichten u. co.



Dies wurde anschließend geprüft, ob es in der Umgebung des Bloggers typisch ist. Das erste stimmt, so werden beispielsweise beim Corona-Krisenmanagement statt Wörtern wie Zusperren Lockdown und andere englische Ausdrücke. Gegen die Verwendung englischer Wörter spricht grundsätzlich nichts. Ès sollte aber ein Ersatz für das ältere Publikum gewählt werden, da diese Leute oftmals kein Englisch können. Auch das zweite Problem ist wahr. Beispielsweise der renommierte Journalist Armin Wolf wechselte in der ZIB bei der Verabschiedung in einen Tiroler Dialekt.

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Veröffentlicht am 12.01.2021

Die wahre Bedeutung von Weihnachten

Doktor Proktor und das beinahe letzte Weihnachtsfest
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Herr Thrane gibt sich als Pilzinspektor aus, kauft dem norwegischen König Weihnachten ab und stiehlt die Kopie des Rathauses der Urkunde, in der beglaubigt wird, dass dem Weihnachtsmann Weihnachten gehört, ...

Herr Thrane gibt sich als Pilzinspektor aus, kauft dem norwegischen König Weihnachten ab und stiehlt die Kopie des Rathauses der Urkunde, in der beglaubigt wird, dass dem Weihnachtsmann Weihnachten gehört, und lässt eine Urkunde aufsetzen, in der beglaubigt, dass ihm Weihnachten gehört. Somit ist er von der Staatsseite her im Recht und darf, was er will. Deshalb macht er Weihnachten zu einem Fest des Kapitalismus, man darf nur Weihnachten feiern, wenn man 1000€ bei seinem Kaufhaus ausgibt. Doch das lassen sich Doktor Proktor und seine Freunde Lise und Bulle nicht gefallen und retten Weihnachten. Gut, dass sie auch den echten Weihnachtsmann kennen.



Ein Aspekt aus dem Buch gefiel mir sehr gut. Der Weihnachtsmann hörte in den 1990ern auf, doch es fiel keinem auf, die Familien beschenkten sich immer gegenseitig mit viel mehr, als der Weihnachtsmann jemals produzieren könnte, und es fiel nicht mal auf, dass der Weihnachtsmann aufhörte. Wegen dem Klimawandel mussten die Wichtel nach Australien auswandern und wurden durch Roboter ersetzt, die Rentiere kommen von Australien. Kurzgesagt, die moderne Konsumgesellschaft. Das fand ich ein interessantes Konzept, da kritisiert wird, dass zu viel gekauft wird (Weihnachtsgeschenke), dass es wegen dem Klima Tierarten aus ihrem heimischen Lebensraum vertrieben werden (Wichtel) und die Produkte von überall her kommen (Rentiere).





Die Figuren sind ein breites Spektrum.

Bulle ist einer der Protagonisten. Er hat immer einen Witz auf Lager, steckt voller Fantasie und ist trotz seiner Armut nicht traurig. Durch Bulle wird die Aussage vermittelt:,, Man kann sich Freude nicht erkaufen." Dieser Aspekt ist bei diesem Kinderbuch sehr gut, dass Geld zwar die Welt regiert, man davon allein aber noch lange nicht glücklich wird.

Liese ist "das liebste Mädchen der Welt", setzt sich zeitintensiv gegen Leid ein und auf sie passt der Begriff Nihilistin auch recht gut, da sie es schön findet, wenn man zu Weihnachten nichts Großes bekommt, sondern nur kleine Aufmerksamkeiten wie ein Buch oder ein Kreisel. Sie ist sozusagen das Gegenteil der modernen Konsumgesellschaft, will wenig haben und hat für alle Dinge, die ihr wichtig sind Zeit. Dieser Aspekt gefiel mir auch sehr gut, da dadurch vermittelt wird, dass man sich für alle Dinge, die einem wichtig sind, Zeit nehmen sollte und nicht alle Dinge aus der Welt braucht.

Doktor Proktor ist ein genialer Erfinder, unter anderem von Pupspulver, Zeitreisen, unsichtbaren Bumerangs und vielen weiteren Erfindungen. In seiner Kindheit schenkte man sich zu Weihnachten Erfindungen, unter anderem eine Pralinenschachtel, deren Pralinen "Nimm mich" beim Öffnen schreien. Sein Vater arbeitet mit dem Weihnachtsmann zusammen und er ist derjenige, der den Weihnachtsmann überzeugt, bei der Rettung von Weihnachten mitzumachen und den Job Weihnachtsmann wieder anzufangen. Durch ihn wird unter anderem Überzeugungskraft vermittelt, ein Wert, den man in der heutigen Gesellschaft sehr häufig braucht, ja man glaubt es kaum, man braucht ihn sogar beim Rezensieren von Büchern😃. Auch wird durch ihn vermittelt, dass man zu Weihnachten nicht unbedingt immer etwas kaufen muss, sondern selbstgemachtes viel mehr zählt.

Über Lieses Eltern gibt es nicht viel zu sagen. Sie schenken zu Weihnachten nur nützliche Geschenke und machen eine Liste, in der sie den Wert des jeweiligen Geschenkes eintragen, um im nächsten Jahr für ebendiese Summe der Person etwas zurückzuschenken. Lieses Vater arbeitet als Kommandant für Norwegen und bläst am Heiligen Abend einen Schlitten, den er für einen finnischen Jäger hält, Dieses Verhalten wird auch im Buch ziemlich kritisiert. Dass diese beiden Eltern den Geist von Weihnachten nicht verspüren und auch keine Fehler bekennen macht sie in meinen Augen zu "Bösewicht*innen", da sie statt Nächstenliebe zu zeigen, nützliche Dinge verschenken und den Preis ganz genau nehmen, statt einer stillen Nacht blasen sie einen Schlitten vom Himmel. Doch darum geht es bei Weihnachten nicht. Es geht darum, anderen eine Freude zu machen und ein ruhiges und besinnliches Fest zu feiern. Deshalb finde ich es gut, dass die Eltern für ihre Aktionen kritisiert werden.

Bulles Mutter ist zu Beginn ähnlich wie Lieses Eltern, eigentlich noch schlimmer. Denn sie will Bulles Sachen wegnehmen, sie zu Geld machen und mit diesem Geld bei Herrn Thrane einkaufen. Dann verkauft sie eines von Bulles wertvollsten Schätzen, die Trompete, die er von seinem Opa bekam, der jedoch das Mundstück fehlt, sodass kein Ton rauskommt. Auch hat sie die einzige Urkunde, in der steht, dass dem Weihnachtsmann Weihnachten gehört, beinahe als Klopapier benützt, doch Bulle hielt sie davon ab. Doch als Bulle, Liese und Proktor Weihnachten retten, besinnt sie sich zum Weihnachtsgeist der Nächstenliebe, kauft die Trompete zurück und gemeinsam mit Liese kauft sie

Herr Thrane ist der typische Kapitalist. Er will immer noch mehr, zwingt die Leute eine bestimmte Summe bei ihm auszugeben, alles in allem ein Geizkragen. Doch dann landet er auf einer Insel mitten im Meer und denkt, dass er Weihnachten auf nimmer Widersehen an die Menschheit zurückgibt, doch dann wenn es hart auf hart kommt, Weihnachten doch lieber für sich behält. Durch ihn wird impliziert, dass sich manche Menschen nie ändern. Auch das gefiel mir recht gut, da dadurch auch aufgerufen wird, stark zu sein für Herzensangelegenheiten.

Der norwegische König verhält sich wie ein Trottel. Denn statt autoritär zu handeln, lässt er Leute, die mit ihm reden wollen, aus seinem Palast werfen, schreit schnell mal das Wörtchen langweilig und spielt am liebsten mit seiner Playstation. Ich finde gut, dass er als König so dargestellt wird, da Monarchien längst aus der Mode sind. Deshalb finde ich gut, dass der König sich nicht wie ein König benimmt. Anmerkung: Norwegen befindet sich in einer konstitutionellen Monarchie, also das, was Österreich und Deutschland vor dem Ende der beiden Kaisserreiche hatten.



Der Schreibstil ist schön, es gibt keinen komplizierten Satzbau, aber durch die Setzung von den richtigen Adjektiven an den richtigen Stellen wirkte es viel emotionsvoller als wenn man die Adjektive zufällig setzte. Dass die Adjektive an den richtigen Stellen gesetzt wurden, ist echt supi.


Über den Rest der Geschichte gibt es nichts mehr zu sagen, ausser Spitzenbuch, Leseempfehlung.



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Veröffentlicht am 26.09.2020

Gutes Buch

Gregs Tagebuch 13 - Eiskalt erwischt!
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In diesem Buch geht es um Greg und wie er den Winter überlebt. Kälte, Kinder und Krankheit machen ihm sehr zu schaffen.

Ich finde es interessant, dass manche Szenen auch aktuell sind. Greg führt ein Kontakt-Tagebuch ...

In diesem Buch geht es um Greg und wie er den Winter überlebt. Kälte, Kinder und Krankheit machen ihm sehr zu schaffen.

Ich finde es interessant, dass manche Szenen auch aktuell sind. Greg führt ein Kontakt-Tagebuch und jeder hustet und niest einen jeden an. Wie in einer Welt mit Covid-19.

Mir hat das Buch gut gefallen, denn es war recht lustig und gut geschrieben. Da gibt es beispielsweise folgende Szene: Greg und Rupert sitzen im Keller seiner Oma, wo sie wegen der Kälte rein-geschlichen sind und dort ist dann auf einmal noch eine Person. Greg und Rupert vermuten einen Einbrecher, doch es stellt sich heraus, dass es nur Gregs Mutter ist. Nicht nur, dass der Plottwist gut gewählt ist, nein, die, die selbst eingebrochen sind, machen sich Sorgen, dass jemand einbricht.

Ich habe das Buch für die Aufgabe "Lies ein Buch das im Winter spielt" der Lese-Herausforderung N.E.W.T.s gelesen. Somit habe ich in folgenden Bereichen Aufgaben erledigt:
Auror (fertig)
Zauberspruchmacher (noch 1 Aufgabe)

Fazit? Ziemlich gutes Buch. Bitte mehr davon!

Veröffentlicht am 26.09.2020

Gutes Buch

Pokémon - Sonne und Mond
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In diesem Manga geht es um die 2 Menschen, Sonne und Mond. Mond will ein Paket an Professor Kukui ausliefern, trifft mit Sonne zusammen, der ihre Kleider nass macht und als Entschädigung das Paket ausliefert. ...

In diesem Manga geht es um die 2 Menschen, Sonne und Mond. Mond will ein Paket an Professor Kukui ausliefern, trifft mit Sonne zusammen, der ihre Kleider nass macht und als Entschädigung das Paket ausliefert. Das Paket umfasst Mond und das Pokemon Rotom. Zum Schluss gibt es noch ein Turnier, wo die Beiden und 4 weitere Trainer mitmachen.

Für alle, die nicht wissen, was Pokemon ist, erkläre ich es jetzt mal. Pokemon ist eine Computerspielreihe, die es seit den 90er gibt. In diesen Spielen ist immer das gleiche Prinzip:
Man zieht in ein neues Land, dort begegnet man rätselhaften Lebewesen,von Feuer-Katzen bis zu lebenden Schlüsselanhängern,die sogenannten Pokemon, muss mit einem von 3 ausgewählten Pokemon und einem Gerät, das eine Enzyklopädie von allen begegneten Pokemon ist, der Pokedex, alle anderen Leute, die im Besitz von Pokemon sind, bekämpfen und sich bis zu den 5 stärksten Trainern, das sind Leute, die Pokemon besitzen, hochkämpfen und diese auch besiegen. Dann hat man das Spiel durchgespielt. Pokemon sind Lebewesen, entweder Tiere oder Schlüsselanhänger oder sogar Müllhaufen. Das ist im Wesentlichen Pokemon.

Ein Manga ist ein japanischer Comic, der anders gedruckt ist, als europäisch-/amerikanische Comics. Ein Manga wirkt, als liest man ihn von vorn nach hinten und von links nach rechts.

Ich hatte vorher schon ein paar Pokemon-Mangas gelesen. Dort waren die Helden Trainer. Doch nicht in diesem Manga. Hier sind die Helden ein Kurier und eine Pharmazeutikerin. Ich finde gut, dass es mal ein bisschen Abwechslung gibt. Denn immer nur Trainer finde ich auch langweilig.

Ich finde den Charakter Sonne interessant. Eigentlich kann man nur Starter-Pokemon bekommen, wenn man Trainerin ist. Doch Sonne hat ein Starter-Pokemon, obwohl er Kurier ist. Doch er ist offensichtlich einer, da er nicht nur einen Starter, sondern auch einen Pokedex hat. Wie wurde er dann Kurier? Hoffentlich erfährt man darüber in einem zukünftigen Band. Wie wurde Sonne auch
Gufa-Werfer für das Böse namens Team Skull? In den Spielen kann man erst aus seiner Heimatstadt, wenn man das Turnier bestanden hat, raus gehen. Wie kommt er dann aus der Stadt raus?

Ich habe das Werk für die Aufgabe "lies ein Manga" der Lese-Herausforderung N.E.W.T.s gelesen. Somit habe ich in folgenden Bereichen Aufgaben erledigt:

Grafikdesigner (noch 1 Aufgabe)

Ich finde, dass das Manga gut gezeichnet ist. Ich persönlich könnte das nicht und darum finde ich das ziemlich beeindruckend. Denn der Zeichenstil ist hochgradig anspruchsvoll, meiner Meinung nach.

Ich verstehe die Figuren aus dem Buch nicht. Sie haben Geräte, mit denen sie Tiere herbeirufen können, aber benutzen immer noch Rechenschieber anstatt von Taschenrechnern. Doch ob es Taschenrechner überhaupt dort gibt? Im Internet findet man nichts.

Ich finde lustig, dass Sonne aus Versehen eine Spezialattacke, die man nur von den Inselkönig
innen lernt, ausgeführt hatte. Denn eigentlich muss man die Spezialattacke erst mühevoll lernen und Sonne stolpert zufällig in das Erlernen der Attacke.

Ich finde, dass es gut geschrieben ist. Denn es ist nicht zu kindlich geschrieben, obwohl Pokemon eine Spielreihe für Kinder ist. Leider waren aber viele Bilder waren nur mit einem Wort beschrieben.

Fazit? Interessant, konnte gar nicht genug davon kriegen.