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Veröffentlicht am 26.12.2020

Die Macht von Herzenswünschen

Im Garten der Pusteblumen
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"Im Garten der Pusteblumen" zählt zu meinen absoluten Lieblingsbilderbüchern. Es ist wunderschön aufgemacht und besticht durch eine schöne und auch wichtige Geschichte, die mich zum Nachdenken anregen ...

"Im Garten der Pusteblumen" zählt zu meinen absoluten Lieblingsbilderbüchern. Es ist wunderschön aufgemacht und besticht durch eine schöne und auch wichtige Geschichte, die mich zum Nachdenken anregen konnte.

Die Geschichte ist sehr einfach geschrieben, aber dennoch haben die Worte genug Kraft, um auf den wenigen Seiten auszudrücken, was die Geschichte vermitteln möchte. In kurzen, aber dennoch aussagekräftigen Sätzen wird hier eine Geschichte über Herzenswünsche, zwanghafte Perfektion und Mut erzählt, die einfach nur schön mitzuverfolgen ist.

Auch die Illustrationen sind einzigartig und lassen die lesende Person zwischen den Seiten verschwinden, so verträumt und einnehmend sind diese. Jede einzelne versprüht ihren ganz eigenen Charme und erzeugt eine warme und ruhige Atmosphäre. Da hat Valeria Docampo wirklich etwas Herausragendes geschaffen.

Unsere Protagonistin, Anna, mochte ich ebenfalls sehr gerne und bewunderte besonders ihren Mut gegen den Strom zu schwimmen und bekannte Strukturen zu hinterfragen. Sie ist eine kleine Träumerin, ohne dabei den Bezug zur Realität zu verlieren.

Dieses Buch ist wirklich wunderschön und kann von allen Altersklassen gelesen werden, da die Thematik nicht nur die Jüngsten anspricht. Ich kann es mir ständig ansehen, ohne, dass es seinen Zauber verliert. Dafür gebe ich gerne 5/5 Sternen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.12.2020

Diese Geschichte hat mich positiv überrascht

Breakaway
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Ich muss gestehen, dass ich erst nach diesem Buch gegriffen habe, nachdem mich der Klappentext des 2. Teil so angesprochen hatte (Ich sage nur: feministischer Podcast!). Der Klappentext von "Breakaway" ...

Ich muss gestehen, dass ich erst nach diesem Buch gegriffen habe, nachdem mich der Klappentext des 2. Teil so angesprochen hatte (Ich sage nur: feministischer Podcast!). Der Klappentext von "Breakaway" klang für mich hingegen wie viele andere Geschichten aus diesem Genre - auch wenn sich hinterher herausgestellt hat, dass noch so viel mehr hinter diesem Buch steckte, als ich zuerst annahm.

Vorweg: New Adult ist nicht mein Lieblingsgenre. Ich lese überwiegend Fantasy, doch manchmal brauche ich nach mehreren Büchern in der Richtung auch mal einen Genrebruch. Dennoch gibt es wirklich nur wenige New-Adult-Bücher, die ich wirklich mochte und meistens waren diese dann immer von denselben Autorinnen. Von Anabelle Stehl hatte ich zuvor noch nie etwas gelesen - wie auch, es ist immerhin ihr Debütroman - weswegen ich völlig ohne Erwartungen an die Geschichte herangegangen bin. Ich kannte sie jedoch schon von ihrem YouTube-Kanal, weswegen sie mir nicht gänzlich unbekannt war und ich mich schließlich doch dazu entschied, Breakaway eine Chance zu geben.

Zum Schreibstil: Dieser passt wirklich sehr gut zur Geschichte. Er ist locker, flüssig und lässt sich leicht lesen. auch wenn ich zugeben muss, dass es einige Wortwiederholungen gab, doch das hat meinen Lesefluss nicht zu sehr beeinträchtigt. Mein Lieblingszitat:

"Scham stirbt, wenn Geschichten erzählt werden" (S.435)

Zur Handlung möchte ich nicht allzu viel vorwegnehmen, aber die Problematik hier fand ich sehr gut ausgewählt und auch besonders wichtig. Ich habe darüber in wenigen Büchern gelesen, aber da wurde es meist als Randthema behandelt, es war also nie im Fokus. Hier konnte diesem endlich mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden, worüber ich sehr froh war. Aber abseits von der Hauptproblematik liest man auch über Freundschaften, Geschwisterliebe und natürlich auch über eine Liebesgeschichte zwischen den beiden Protagonist:innen. Diese war sehr zart und hat mir gut gefallen, auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass sie vielleicht über einen etwas längeren Zeitraum entstanden wäre.

Aber was den Roman von anderen Geschichten in seinem Genre etwas abhob waren meiner Meinung nach die Beschreibungen der auftretenden Personen. Es ist mir nicht nur in diesem Genre aufgefallen, sondern auch bei Romantasy-Bücher und vielen weiteren, aber ständig müssen die männlichen Protagonisten einen stark definierten Körper haben. Gerade bei NA kommt es dann zu seitenlangen Beschreibungen dieser Muskeln - was ich irgendwann ziemlich störend und auch unrealistisch finde. Wenige sind so definiert wie die männlichen Buchcharaktere im wahren Leben, ja, es gibt sie, aber wieso müssen so viele Buchcharaktere körperlich perfekt sein? Und ich kann bisher keinen einzigen männlichen Charakter im New Adult-Genre aufweisen, der kein Sixpack oder zumindest einen definierten Bauch besitzt. Hier hat das aber keine Rolle gespielt. Ich wusste nicht einmal, ob unser männlicher Protagonist hier definiert ist oder nicht. Hat es mich gestört? Nein, definitiv nicht! Hierbei haben sich die beiden Hauptcharaktere nicht ständig auf das äußere Erscheinungsbild reduziert, sondern sich zwar angeschmachtet, aber nicht auf eine unangenehme Art und Weise. Es blieb alles recht zurückhaltend - und gerade das hat mir unglaublich gut gefallen!

Auch, dass das Thema Freundschaft und Geschwisterliebe in diesem Buch eine so zentrale Rolle einnimmt ist mir sehr positiv im Gedächtnis geblieben. Das Setting in Berlin fand ich ebenfalls sehr erfrischend!

Die Charaktere konnten mich auch überzeugen. Mit Lia hatte ich anfangs noch meine Probleme, da sie sich doch sehr verschloss und ein Netz aus Lügen um sich herum wob, aber im Laufe der Geschichte konnte ich immer mehr hinter ihre Fassade blicken. Noah mochte ich auf Anhieb. Er ist freundlich, loyal und hat ein großes Herz. Auch seine Beziehungen zu seinen Geschwistern war einfach nur herzerwärmend. Nebencharaktere wie Phuong, Kyra und Daniel mochte ich ebenfalls und konnten mir die Geschichte versüßen.

Ich war eigentlich rundum zufrieden, jedoch sind mir 1-2 Kleinigkeiten aufgefallen, bei welchen noch etwas Luft nach oben war:

Zum einen hätte ich mir gewünscht, dass noch etwas mehr auf die Thematik eingegangen wäre. Über den Großteil des Buches wurde nie explizit gesagt, wovor Lia geflüchtet ist (Obwohl ich es in Teilen geahnt hatte) und die Auflösung wird dann doch recht schnell abgehandelt. Da hätte ich mir gerne noch etwas mehr Input und Auseinandersetzungen gewünscht.

Ab und an waren mir manche Szenen im Buch zu lang. Ich würde nicht sagen, dass "Längen" entstanden sind, weil alle Szenen für den Verlauf der Geschichte wichtig waren, aber wenn man hier und da diese etwas gekürzt hätte, hätte das der Geschichte auch keinen Abbruch getan. "Breakaway" ist auch das dickste NA-Buch, welches ich bisher gelesen habe.

Doch trotz der Kritikpunkte konnte "Breakaway" mich berühren und hat mir schöne Lesestunden beschert. Ich freue mich schon sehr auf "Fadeaway", wo es dann um Kyra gehen wird. Von mir gibt es gute 4/5 Sternen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.12.2020

Eine düstere und packende High-Fantasy-Geschichte

Schwingenfall
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Normalerweise mache ich einen großen Bogen um Geschichten, in welchen Engel eine große Rolle spielen, da ich bisher noch kein einziges herausragendes Buch mit diesen Wesen finden konnte. Doch bei "Schwingenfall" ...

Normalerweise mache ich einen großen Bogen um Geschichten, in welchen Engel eine große Rolle spielen, da ich bisher noch kein einziges herausragendes Buch mit diesen Wesen finden konnte. Doch bei "Schwingenfall" hat mich der Klappentext direkt angesprochen und auch der Mix aus High Fantasy und einem Hauch Steampunk klang sehr vielversprechend, weswegen ich das Buch direkt vorbestellte.

Zum Schreibstil: Herausragend! Das war das erste Wort, was mir direkt einfällt, wenn ich an Simon Denningers Art zu Schreiben zurückdenke. Er ist sehr bildlich, detailverliebt und an manchen Teilen auch etwas poetisch. Hier wurde wirklich sehr atmosphärisch geschrieben und es gab einige wunderschön geschriebene Passagen, die ich einfach noch einmal überflogen habe, weil mich der Schreibstil so überraschte. Hier ein paar kurze Beispiele:

„Die ersten Sterne funkelten am Firmament, Stecknadelköpfe in einem Ozean aus Tinte [...]. " (S.75)

„Ein Schatten ihrer selbst, zu müde zum Trinken, zu durstig zum Schlafen." (S.133)

„Weißt du, Respekt ist ein komischer Vogel. Je lauter man nach ihm schreit, desto seltener kommt er angeflogen." (Rojin, S.165)

Dies sind nur ein paar Beispiele von vielen gelungenen. Der Schreibstil konnte mich wirklich begeistern und ich habe mir gleich mehrere Zitate herausgeschrieben.

Zur Handlung: Ich versuche nicht zu viel vorwegzunehmen, aber wie man bereits dem Klappentext entnehmen konnte, lässt sich schon erahnen, dass Engel eine große Rolle in „Schwingenfall" übernehmen würden. Doch man lernt noch viele weitere interessante Wesen im Laufe der Geschichte kennen und lieben. Die Geschichte war stellenweise, besonders zum Ende hin, recht blutig. Manchen wird es vielleicht etwas zu viel sein, ich finde jedoch, dass es sehr gut zur düsteren Atmopshäre gepasst hat. Ansonsten findet man noch epische Kampfszenen, Intrigen und tolle Schauplätze vor.

Die Charaktere: Da bin ich noch etwas zwiegespalten. Unseren Protagonisten, Toryan, fand ich teilweise noch etwas blass. Er scheint ein guter Kerl zu sein, aber so richtig hinter seine Fassade konnte ich erst im letzten Viertel des Buches blicken. Minn, unsere zweite Protagonistin, mochte ich hingegen sehr gerne. Für mich war sie tatsächlich mein persönliches Highlight in „Schwingenfall". Sie ist frech, mutig und gleichzeitig sehr emotional. Ich habe unglaublich gerne aus ihrer Perspektive gelesen und besonders die Kampfszenen mit ihr sehr gerne miterlebt. Ansonsten mochte ich noch einen gewissen Gnom sehr gerne.

Die Geschichte hat mich an vielen Stellen sehr gut unterhalten können, doch es gab dennoch ein paar Kleinigkeiten, die mir aufgefallen sind:

Ich habe wirklich etwas länger gebraucht, um in die Geschichte einzufinden. Es gab unglaublich viele Orte, Namen und verschiedene Perspektiven. Das war anfangs wirklich ziemlich verwirrend, weswegen ich ständig zum Glossar am Ende des Buches blättern musste. Doch nach einer Weile hat man sich daran gewöhnt - nur am Anfang wurde man ziemlich ins kalte Wasser geworfen.

Des Weiteren hatte ich auch das Gefühl, dass manche Perspektiven deutlich spannender zu lesen waren, als andere. In der Mitte, also kurz vor dem Showdown, entstanden einige Längen, die meinen Lesefluss doch etwas beeinträchtigt haben. Besonders bei Toryan ist teilweise recht wenig passiert, wohingegen ich die Kapitel aus Minns Sicht verschlungen habe.

Auch der Steampunk kam mir etwas zu kurz. Ich hatte mich wirklich auf die Steampunk-Elemente gefreut, aber diese waren dann letztendlich doch recht wenige. Aber das ist auch nur meine persönliche Meinung, letztendlich ist es hauptsächlich eine High-Fantasy-Geschichte.

Doch trotz der Kritikpunkte hat mir Schwingenfall gut gefallen und ich denke mal, dass wir eventuell noch etwas mehr aus der Welt erfahren könnten, da das Ende doch noch ein paar Fragen unbeantwortet lässt. Ich bin gespannt, was wir in Zukunft noch von Simon Denninger lesen werden, ich werde mir definitiv auch sein nächstes Buch holen. Von mir gibt es 3,5/5 Sternen!

  • Cover
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Veröffentlicht am 16.12.2020

Ein richtiger Fantasy-Brocken

Queen of Air and Darkness
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"Queen of Air and Darkness" ist wohl das bisher längste Buch, welches ich je auf Englisch gelesen habe - und das hat man stellenweise leider auch gemerkt. Achtung: dies ist der 3. Teil einer Reihe und ...

"Queen of Air and Darkness" ist wohl das bisher längste Buch, welches ich je auf Englisch gelesen habe - und das hat man stellenweise leider auch gemerkt. Achtung: dies ist der 3. Teil einer Reihe und enthält Spoiler zu den vorherigen 2 Bänden!

Dieser Band knüpft nahtlos an "Lord of Shadows" an und beginnt gleich mit einer sehr bedrückenden Atmosphäre. Die Blackthorns müssen sich nun von Livvy verabschieden und besonders die Beerdigung hat mich sehr mitgenommen. Gleichzeitig droht ein Bürgerkrieg auszubrechen und unsere Held:innen müssen dies zu verhindern wissen, auch wenn das unter den gegebenen Umständen nicht so einfach ist. Außerdem zeigen sich nun deutliche Nebenwirkungen von Emma und Julians verbotener Beziehung - es spitzt sich also an allen Fronten zu.

Auf die Charaktere werde ich nicht noch einmal genauer eingehen, das habe ich in meinen vorherigen Rezensionen bereits gemacht, auch wenn ich einige Entscheidungen mancher nicht wirklich nachvollziehen konnte und sie teilweise auch sehr naiv fand. Und wir sind uns doch bestimmt alle einstimmig der einig, dass Zara und Co. in der Hölle schmoren dürfen oder? :)

Dieses Finale war wirklich, wie kann ich es anders sagen, episch! Der Showdown war nicht nach nur wenigen Seiten abgetan, sondern zog sich über etliche Kapitel, das hat mir wirklich richtig gut gefallen. Man bekommt also als Leser/in einiges geboten. Auch einige Geheimnisse werden nun endlich aufgedeckt und man bekommt viele Fragen beantwortet. Wirklich sehr positiv finde ich bei dieser Reihe auch die Diversität. Cassandra Clare hat es wirklich gekonnt geschafft, einen sehr abwechslungsreichen Cast zu schaffen, ohne, dass es immer wieder betont werden musste. Das fand ich sehr gelungen, die Charaktere waren einfach sie selbst und ich muss an dieser Stelle wirklich ein großes Lob and Cassandra Clare aussprechen, dass sie immer auf die Repräsentation von verschiedenen Sexualitäten und Ethnien in ihren Büchern achtet!

Ich musste jedoch feststellen, dass "Queen of Air and Darkness" der schwächste Band der Reihe für mich war. Man hat dem Buch wirklich die Länge von über 800 Seiten angemerkt und auch der ständige Perspektivenwechsel hat den Spannungsbogen oftmals ausgebremst, da manche Sichtweisen deutlich interessanter und dynamischer waren, als andere. Auch manche Ergänzungen zur Geschichte mochte ich leider nicht ganz so gerne, wie zum Beispiel: Thule. Ich bin generell kein Fan von Parallelwelten, dieses Buch spielt sich zu großen Teilen in einer ab. Auch die Auflösung zu Emmas und Julians "Parabataifluch" war mir zu sehr an den Haaren herbeigezogen - da hätte man sich etwas Besseres einfallen lassen können.

Auch über das Ende lässt sich streiten. Hätte ich nicht gewusst, dass Cassandra Clare noch eine Trilogie über Ty, Dru und Kit schreiben wird, die nach dieser spielen wird, hätte ich definitiv das Ende verteufelt - denn eigentlich war es eher eine Einleitung für eine neue Geschichte, als ein offizielles Ende. Aber so kann ich es akzeptieren, auch wenn wir wohl noch sehr lange auf diese Trilogie warten müssen.

Trotz all meiner Kritikpunkte konnte ich den 3. Band genießen und kann wirklich sagen, dass diese Reihe, nach "The Infernal Devices" meine Lieblingsreihe von ihr geworden ist. Ich vergebe hier 3,5/5 Sternen!

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Veröffentlicht am 16.12.2020

Diese Reihe ist einfach lesenswert!

Lord of Shadows
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Nachdem mich Lady Midnight wirklich restlos begeistern konnte, musste ich gleich danach zu "Lord of Shadows" greifen. Auch wenn er in meinen Augen etwas schwächer, als der Vorgänger war, konnte mich dieser ...

Nachdem mich Lady Midnight wirklich restlos begeistern konnte, musste ich gleich danach zu "Lord of Shadows" greifen. Auch wenn er in meinen Augen etwas schwächer, als der Vorgänger war, konnte mich dieser Teil erneut sehr gut unterhalten.

Der Schreibstil ist erneut genial und passt perfekt zu der actiongeladenen Geschichte. Mehr werde ich dazu nicht sagen, ich würde mich nur wiederholen.

Auch die Handlung war diesmal wieder sehr gelungen: die Beziehung zwischen Emma und Julian wird ihnen immer mehr zum Verhängnis und sie können nun nicht mehr ihre Gefühle zueinander verbergen. Doch das bleibt nicht ihr einziges Problem und so kommt es, dass sie zu den Feenwesen aufbrechen müssen - um einen möglichen Krieg zu verhindern. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, aber es lohnt sich!

Ebenfalls konnten mich auch die Charaktere in diesem Band wieder begeistern. Besonders Livvy, Ty und Kit mochte ich als Trio unheimlich gerne. Kit lernten wir erst ziemlich am Ende des 1. Bandes kennen, doch ihn konnte ich schnell ins Herz schließen. Auch mit Mark freundete ich mich endlich mehr an, als im Band zuvor. Konnte ich ihn damals noch nicht so richtig einschätzen, zählt er nun mit zu meinen Lieblingen. Emma, Julian, Cristina, Diana und Dru waren auch wieder dabei und über sie habe ich ebenfalls sehr gerne gelesen. Einzig Kieran ist mir noch sehr widersprüchlich, aber das macht ihn gleichzeitig so interessant - mal schauen, wie er sich noch weiterentwickeln wird.

Letztendlich habe ich nicht viel zu bemängeln, nur entstanden in diesem Band einige Längen, die meinen Lesefluss etwas gestört haben. Er ließ sich insgesamt nicht so flüssig lesen, wie "Lady Midnight", dafür hat er mich mehr berührt, besonders was das Ende anging. (Es hat mich immer noch nicht ganz losgelassen)

Trotz kleinerer Kritikpunkte spreche ich eine Leseempfehlung aus und vergebe gute 4/5 Sternen!

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