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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2016

Nie wieder Blondinen

Nie wieder Blondinen
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Das Cover dieses Buches könnte von Andy Warhol stammen. Es ist ein witzig spritziger Krimi gepaar mit einem Liebesroman. Eben ein echtes Frauenbuch, leicht zu lesen, teilweise ironisch, flippig, flapsig. ...

Das Cover dieses Buches könnte von Andy Warhol stammen. Es ist ein witzig spritziger Krimi gepaar mit einem Liebesroman. Eben ein echtes Frauenbuch, leicht zu lesen, teilweise ironisch, flippig, flapsig. In der Werbung würde es heißen: Für die moderne Frau von heute! Eigentlich war Vreni ein typisches Schweizer Bauermädel, das die Heimat und den elterlichen Bauernhof liebte. Doch nachdem ihre große Liebe mit Urs zerbrach, wollte sie ein mondänes Leben in der Stadt führen. Sie heiratet einen älteren Steuerberater, der ihr das Leben in der besseren Kategorie bieten konnte. Doch dann kam die taffe Swetlana, blond, großbusig und ihr werter Ehegemahl setzte sie mit nichts nur mit einem Porsche vor die Türe. Da sie vor ihrer Ehe als Kunstlehrerin gearbeitet hat, nimmt sie als Übergangslösung eine Stelle in einem abgelegenen Internat an. Doch bei einer Joggingrunde durch den Wald stolpert sie über eine weibliche und blonde Leiche. Es ist die Sportlehrerin Hansen. Der ermittelnde Polizeibeamte ist Vrenis ehemaliger Schulkamerad Reto, der nicht verheimlicht, sie in Verdacht zu haben. Nun beginnt Vreni auf eigene Faus zu ermitteln und sticht sozusagen in ein Wespennest Vieles ist in dem Internat suspekt. Vreni beobachtet Schülerinnen und Leherer und kommt da zu so manchen Ergebnissen. Während des Lesens werden wir des Öfteren auf die falsche Fährte gelockt und auch Vrenis Liebesleben bekommt neuen Aufschwung. Wir werden voll in das Internatsleben integriert, was uns aus vielen Jungenmdbüchern etwas bekannt vorkommt. Ziemlich am Schluß wird uns der Mörder/in präsentiert, was aber nicht unbedingt zu einem befriedigenden Buchende führt. Vreni wird uns in dem Buch als eine Frau vorgestellt, die eigentlich immer schaut, was zu ihrem Besten ist, was mir eigentlich schon gefällt. Sie läßt sich von keinem Menschen mehr verbiegen. Die Sprache ist einfach, teilweise werden swytzerdütsche Brocken hineingeworfen, was sehr erheiternd wirkt. Die Kapitel sind kurz, die Schrift hat eine gute Größe. Alles in allem: Ein Buch, das einem vom Alltag weglocken kann.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Tante Poldi und die Früchte des Herrn

Tante Poldi und die Früchte des Herrn
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Dies ist ein weiterer Band über die 60jährige Tante Poldi, die in Sizilien ihren Lebensabend verbringt. Irgend etwas ist im Busch, meint die Münchnerin. Der Hund ihrer besten Freundin wurde vergiftet, ...

Dies ist ein weiterer Band über die 60jährige Tante Poldi, die in Sizilien ihren Lebensabend verbringt. Irgend etwas ist im Busch, meint die Münchnerin. Der Hund ihrer besten Freundin wurde vergiftet, dann wurde das Wasser wegen igrendwelchen Bakterien abgesperrt und die Staatsanwältin weilt auch nicht mehr unter den Lebenden. Poldi will dieser Sache nachgehen. Sie kehrt beim Winzer Avola ein, spricht dessen guten Wein so zu. Dann findet sie sich mit ihm zusammen in seinem Bett wieder. Hat er, hat er nicht? Als sie am Morgen nachhause fährt, findet sie die Wahrsagerin Guiliana tot auf. Jetzt kann Poldi nichts mehr halten und sie beginnt die Ermittlungen, im Zuge dessen sie mehr vernichtet als ihr gut tut. Natürlich ist der Commissario Montana, mit dem sie gelegentlich die Nächte verbringt, nicht gerade amused.Mit ihren bayerischen Kraftausdrücken (Jaleckmichamarsch) und dergleichen, bringt sie deftige Fröhlichkeit in die Kapitel.Auch ist in diesem Band wieder ihr Neffe zu Besuch, der nun endlich in Sizilien sein Buch fertig schreiben will. Am Ende wird der Mörder dingfest gemacht. aber dann im letzten Absatz wartet uns Poldi noch mit einer Überraschung auf. Der Autor hat hier wieder sehr leichte und gute Lektüre geschrieben, nicht alles ist derart Ernst zu nehmen und so manches Mal muß der Leser wirklich lachen, wenn man so an die Zitate des Ortspfarrers denkt. Das Cover selbst ist ein Eyecatcher, Tante Poldi auf der Vespa mit ihrer schwarzen Perücke auf den Kof. Leider habe ich bis jetzt noch nicht erfahren, was unter der Perücke zu sehen ist.

  • Cover
  • Schreibstil
  • Humor
  • Charaktere
  • Lesespaß
Veröffentlicht am 15.09.2016

Lichterregen -Im Rausch der Zeit

Lichterregen: Im Rausch der Zeit
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Als erstes besticht einen schon der wundervolle Einband des Buches. Es ist dunkelblau und es zeigt uns einen wunderschönen Sternenhimmel - die Milchstraße? Das Buch ist irgendwo angesiedelt zwischen Phänomen ...

Als erstes besticht einen schon der wundervolle Einband des Buches. Es ist dunkelblau und es zeigt uns einen wunderschönen Sternenhimmel - die Milchstraße? Das Buch ist irgendwo angesiedelt zwischen Phänomen und Esoterik. Es hält den Leser gefangen, einmal angefangen zu lesen, kann man nicht mehr damit aufhören. Einen Sonderpunkt bekommt von mir die große und sehr gut leserliche Schrift und die gute Unterteilung der 21 Kapitel. Hier geht es um die junge Emily. Sie arbeitet in einem Büro und lebt in einer eigenen Wohnung. Ihre ältere Schwester ist schon verheiratet und hat zwei Kinder. Ihre Mutter lebt seit einem Schlaganfall nicht mehr in ihrem Haus, sondern in einer kleinen Wohnung in der Nähe von Emily. Doch plötzlich wird Emily eine Zeitreisende. Lange kann sie nicht begreifen, was mit ihr los ist, aber dann merkt sie, dass sie in die Vergangengeit gebeamt wird und z.B. in die Zeit kommt, als ihre Mutter Martina noch ein Mädchen war. Sie lernt Daniel kennen, einen jungen Mann aus der Zukunft, mit dem sie sich sehrgut versteht. Diese Zeitreisen kosten Emily sehr viel Kraft und sie erfährt auch, dass diese Begabung schon längere Zeit in ihrer Familie auftritt. Die Ältere der beiden Mädchen ist die Seherin, die alles aufschreibt,die Jüngere ist dann die Zeitreisende. Emily läßt nichts unversucht, denn sie will dieses Geheimnis von Anfang an lüften. Ich finde es an dem Buch gut, dass wir bis in die Jahre 1948 kommen, dann geht die Reise ins Jahr 1979. Die Autorin beschreibt die Zeiten ganz genau, egal ob Mode, Technik und dergleichen.Ein Buch, das den Leser wirklich auch selbst mit auf die Zeireise nimmt, Schade, dass der Schluß des Buches offen ist. Aber wahrscheinlich soll dies so sein, damit es eine Fortsetzung geben kann.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Nur einen Sommer lang

Nur einen Sommer lang
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Ich bin wirklich kein Freund von kitschigen Liebesromanen. Aber dieses Buch hat mich überzeugt aufgrund der Tatsache, dass es sich in dem Gebiet rund um den Schliersee, Tegernsee und Spitzingsee abspielt. ...

Ich bin wirklich kein Freund von kitschigen Liebesromanen. Aber dieses Buch hat mich überzeugt aufgrund der Tatsache, dass es sich in dem Gebiet rund um den Schliersee, Tegernsee und Spitzingsee abspielt. Dieses Gebiet ist für mich persönlich ein lieb gewordenes Umland, Laura lebt in Berlin und hat einen festen Freundeskreis, mit dem sie einiges unternimmt, Doch dann erhält sie einen Brief von einer Anwaltskanzlei. Ihr wird mitgeteilt, dass sie von einer entfernten Verwandten eine Alm am Schliersee geerbt hat. Bedingung ist allerdings, dass sie 1/2 Jahr auf dieser Alm verbringt, bevor sie das Erbe erhält. Nach anfänglichem Zögern und dem Zuspruch ihrer Freunde macht sie sich auf den Weg nach Oberbayern. Sie erfährt auch einiges über ihre eigenen Familienverhältnisse, dass z.B, ihre Mutter nicht das leibliche Kind ihres Opas war. Auf der Alm hat sie mit der schroffen Art des Tierarztes zu leiden. Wie sie erfährt, herrscht schon seit Generationen Krieg zwischen zwei Fronten wegen eines Geh- und Fahrtrechts. Als Laura bei einer Bergtour verunglückt, ist es eben jener Tierarzt, der sie aus derLebensgefahr rettet und sie gesund pflegt. Die beiden verlieben sich ineinander, es herrschen aber immer wieder igendwelche Mißverständnisse, da sich die beiden nie richtig aussprechen. Laura möchte schon ihr Erbe ausschlagen, aber dann wendet sich das Schicksal und sie bleibt am Schliersee. Leider ist das Ende für den Leser nicht so, wie er es erwartet. Ein wirklich schön geschriebenes Buch, das sehr gut zu lesen geht,Insbesondere sind die Landschaftsbeschreibungen detaillgetreu. Die Autorin macht sich auch sehr große Mühe und bringt uns die Natur sehr nahe. Wirklich sehr schön, sich das Gelesene nochmals durch den Kopf gehen zu lassen. Irgendwie einladend finde ich auch das Cover mit den weißen Blüten und dem verführerischen Törtchen drauf. Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen auch für solche Leser, die es nicht so mit diesen leichten Romanen haben. Die Autorn Susanne Rößner sollte macn sich merken.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Das wilde Määäh und die Irgendwo-Insel

Das wilde Mäh und die Irgendwo-Insel
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Dies ist nun der dritte Band um Ham und seine Freunde. Ham ist eigentlich ein Mäh (Schaf) wurde aber von einer Wölfin großgezogen und fühlt sich als Wolf. Ham möchte sich eigentlich in seinem Wald erholen, ...

Dies ist nun der dritte Band um Ham und seine Freunde. Ham ist eigentlich ein Mäh (Schaf) wurde aber von einer Wölfin großgezogen und fühlt sich als Wolf. Ham möchte sich eigentlich in seinem Wald erholen, nach den vielen Abendteuer, die er bisher erlebt hat. Aber dann erfährt sein bester Freund Flöckchen, dass ihn seine Eltern adoptiert haben und er will seine richtigen Eltern suchen. Auch Rhea, die Wolfsmutter ist sehr traurig, da ihr Mann Kip auf den Nirgendwo-Inseln ist. Nachdem Flöckchen einfach ab ist, muß ihn Ham natürlich suchen. Ihn begleiten seine beiden Freundinnen Grazia und Tupfer. Sie holen Flöckchen ein und ihre Reise beginnt. Sie lernen die Wisente kennen, die nur den hessischen Dialekt sprechen, sie lernen ein einsames Känguru kennen und treffen Larry mit seinem Floh im Ohr, der sie auf der Reise begleiten will. Dann kommen sie an den gelben Strand, wo sie sehr viele Tiere treffen. Ham ist aber besonders wagemutig und betritt mit Larry einen Baumstamm. Die anderen Freunde bleiben erscheckt am Ufer zurück. Unter großer Anstrengung und mit Hilfe eines Wals stranden sie dann auf einer Insel, wo sie mißtrauisch eine Katze beäugt. Wird Ham Kip finden oder wird er Flöckchens Eltern finden? Dies soll hier allerdings nicht verraten werden. Die Geschichte ist kindgerecht geschrieben. Hier lernen die jungen Leser auch das Loslassen und das Abschiednehmen kennen. In ddem Buch treffen wir auch alte Bekannte wieder, so z.B. die Ratte Lancelot oder den Onkel Bär. Am Anfang des Buches sind die Tiere alle aufgezeichnet und mit Namen versehen. So kann man sich wirklich genaue Vorstellungen machen, ie Kapitel sind kurz gehalten, die Schrift ist groß. So tun sich die Selbstleser des Buches realtiv einfach. Man hat die Tiere am Ende des Buches derart lieb gewonnen, man möchte eigentlich immer weiter lesen. Das Cover des Buches ist bunt und mit den wichtigsten Tieren bemalt. Ein Vergnügen, das Buch mit seinen eigenen Kindern zu lesen, denn dadurch werden wir auch der Natur nähergebracht, indem die Pilze, Blumen, Wasser näher beschrieben werden.