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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2016

Kaisersturz

Kaisersturz
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Ein Epos über 550 Seiten. Ich muß gestehen, dass ich mich bei den ersten 100 Seiten sehr schwer tat, so viele Namen und Orte werden dort erwähnt, so dass der Leser sich erst einmal hineinfinden muß. Dann ...

Ein Epos über 550 Seiten. Ich muß gestehen, dass ich mich bei den ersten 100 Seiten sehr schwer tat, so viele Namen und Orte werden dort erwähnt, so dass der Leser sich erst einmal hineinfinden muß. Dann aber geht es sehr blutrünstig weiter. Westrin ist seit über 800 Jahren ein großes und mächtiges Reich. Doch nun scheint es an Macht zu verlieren. Gleich von allen Seiten werden sie belagert. Da sind zum einen die Fercino, dann die Al-Asmari und di verschiedenen Clans. Das Kaiserpaar wird in der Hauptstadt Cyril brutal ermordet und der Fercino König Atanasio ergreift die Macht. Einigen getreuen gelingt es aber, die Kaiserkinder, Zwillinge, zu retten. Und nun beginnt eine abenteuerliche Flucht. Immer wieder werden die Getreuen angegriffen, aber es gelingt, die Kinder zu retten. Es werden Kämpfe ausgetragen, bei denen es sehr blutig zugeht, Körperteile fliegen durch die Luft. Es herrschen ziemlich raue Sitten. Neben den Söldner, Soldaten und dem kaiserlichen Heer treiben hier auch Zauberer ihr Unwesen mit besonderen Kräften. Es werden Blutopfer gebracht, Menschen geopfert. Die Berühren sind ganz besondere Leute. Hier kommt sehr viel Fantasy mit ins Spiel. Aber auch eine kleine Liebesgeschichte ist hier mit integriert. Der Autor schreibt hier spannend in 12 Kapiteln die Kämpfe um das Reich. Sehr detailliert, man kann sich die Kämpfe wirklich bildlich vorstellen, Auch dass der Kampf um Westrin sich in einem sehr strengen Winter abspielt, kann der Leser genau mitfühlen. Das Buch endet dann sehr abrupt. So ist der Leser praktisch gezwungen, auch den 2. und 3. Teil dieser Trilogie sich zu kaufen, denn man will ja wissen, wie es in Westrin weitergehen soll. Am Anfang des Buches sind die Landkarten von Westrin. Am Ende befindet sich ein Glossar, das uns die wichtigsten Personen und Ausrücke erklärt.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Teresa

Teresa
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Jean ist ein Schriftsteller. Er schreibt erotische Literatur. Er hat einen Termin bei einer neuer Agentin. Eine Frau möchte seine Bücher verlegen. Als er in das Büro kommt, empfängt sie ihn in einer schulmädchenhaften ...

Jean ist ein Schriftsteller. Er schreibt erotische Literatur. Er hat einen Termin bei einer neuer Agentin. Eine Frau möchte seine Bücher verlegen. Als er in das Büro kommt, empfängt sie ihn in einer schulmädchenhaften Bekleidung, so, wie er es in seinen Büchern schreibt. Die beiden verlieben sich ineinander, ihr Sex ist triebhaft, sie bekommen voneinander nie genug. Aber was ich wirklich erwähnen möchte, bei beiden Partnern ist die Liebe mit ihm Spiel, total. Bei einer Buchmesse präsentiert Teresa Jeans neues Buch. Und jede freie Minute, die Beiden haben, verbringen sie in unendlicher Ekstase miteinder. Sie können teilweise nicht mehr unterscheiden, sind es die Träume aus dem Buch oder ist es reell. Aber was hat Teresas Sekretärin Eva damit zu tun. In dem Buch geht es aber auch im Bestrafung in sehr sanfter Form. Ein erotisches Buch für Stunden zu Zweit. Man darf aber nicht vergessen, dass bei Jean und Teresa trotz allen Sexszenen die Liebe nicht zu kurz kommt.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Die Vier von der Schusterstaffel

Die vier von der Schusterstaffel
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Dieses Buch wird als Heimatroman bezeichnet. Dies ist aber eine Untertreibung. Die Geschichte gibt viel mehr her als Herz und Schmerz und Liebe auf der Alm. Ich würde fast sagen, dass das Buch eine Art ...

Dieses Buch wird als Heimatroman bezeichnet. Dies ist aber eine Untertreibung. Die Geschichte gibt viel mehr her als Herz und Schmerz und Liebe auf der Alm. Ich würde fast sagen, dass das Buch eine Art Biografie der Landwirtschaft und des Bauernwesens in der Zeit ab Ende des zweiten Weltkrieges bis fast in die heutige Zeit hinein ist. Darin geht es um 4 Freunde, Bauernsöhne, alles einmal Hoferben. Sie sind von der Art her und vom Charakter alle grundverschieden. Hermann, Herbert, Berward und Karl. Während der eine alle Neuerungen mitmacht und seinen Hof immer mehr vergößern will, ist der andere damit zufrieden, was er geerbt hat. Diese Männer waren in sehr harten Zeiten groß geworden, ihnen wurde nichts geschenkt. Von Kindheit an mußten sie schwere Arbeit tun. Wir erleben, wie sie heiraten, Kinder bekommen, neue Häuser bauen. Alle habe Höhen und Tiefen erlebt, Verluste gehabt und auch große Erfolg. Gemeinsam werden sie Altenteiler, müssen sich zugestehen, dass ab nun die Jungen das Sagen haben. Die schwere Arbeit fordert jetzt im Alter bei den vier Freunden ihren Tribut. Ein sehr gut geschriebener Roman. Der Autor nimmt den Leser mit auf seine Reise durch die Landwirtschaft. Die Arbeiten werden gut erklärt und man kann sich ein wunderbares Bild von der damaligen Zeit machen. Heinrich Maurer schreibt wortgewandt und gut verständlich. Das auch alt "getrimmte" Cover verleiht dem Buch noch einen zusätzlichen Reiz.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Wiedersehen in Barfleur

Wiedersehen in Barfleur
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Ein wunderbarer Sommerroman für Frauen mit sehr viel Tiefgang und kein kleines bißchen trivial. Das Cover erinnert mich irgendwie an die Italienromane aus den 60iger Jahren. In wunderschönen Blautönen ...

Ein wunderbarer Sommerroman für Frauen mit sehr viel Tiefgang und kein kleines bißchen trivial. Das Cover erinnert mich irgendwie an die Italienromane aus den 60iger Jahren. In wunderschönen Blautönen als Gemälde dargestellt. Charlotte ist in Köln Mueumskuratorin. Soeben hat sie erfolgreich eine größere Ausstellung auf die Beine gestellt mit Bildern der Maler Monet, Signac.... Doch dann bekommt sie eines Abends einen Anruf ihrer Cousine Sophie. Sophie hält sich gerade mit Tante Anna in Barfleur in ihrem Ferienhaus auf. Hier hat Charlotte mit ihren Eltern und Großeltern fast jeden Sommer verbracht. Doch seit 15 Jahren, als ihr Vater verschwand, ist sie nie mehr dort gewesen. Ihre Mutter hatte sich mit der Verwandtschaft total zerstritten. Nun meint Sophie, David (Charlottes verschwundenen Vater) mit zwei kleinen Mädchen in Barfleur gesehen zu haben. Und er hat mit den Mädchen auch Oregamifiguren gebastelt. genau wie der Vater für Charlotte. Sophie hat den Mann fotografiert und das Bild Charlotte gemailt. Sie ist sich 100 %ig sicher, dass das ihr Vater ist. Gleich am nächsten Tag fährt sie gegen den Willen von Gregor, ihren Lebensgefährten nach Frankreich. Dort macht sie sich zusammen mit ihrer Cousine auf der Suche nach dem Mann, Ihn haben auch noch andere Personen in dem Cafe gesehen, aber sie finden ihn nicht. Sie sichtet in den Hinterlassenschaften ihres Vater sehr viele Bilder, die er gemalt hat. Aber darunter ist auch ein wertvolles Bild von Signac, wertvoll und vom ihm signiert. Auf der Rückseite ist in altdeutscher Schrift In Liebe Mathilde angebracht. Jetzt beginnt die Suche. Wer war diese Mathilde. Aber bald stellt sich heraus, dass das Bild nicht ihr Vater, sondern ihr Großvater bekommen hat. Nun wird in dem Buch gekonnt in der heutigen Zeit über Charlotte berichtet und aus den Jahren 1933 bis 1942 über Mathilde. Die beiden Handlungsstränge verweben sich gekonnt ineinander. Und plötzlich ist auchMatthieu aufgetaucht, Charlottes große Liebe, der ihr das Herz vor 15 Jahren gebrochen hat. Das Buch wurde von zwei Autorinnen geschrieben, das dem Buch noch mehr Würze und Spannung zukommen läßt. Man fiebert mit den Personen. liebt und leidet. Doch für mich persönlich ist das Ende noch immer offen.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Lara und die freche Elfe - Prinzessinnenzauber

Lara und die freche Elfe. Prinzessinnenzauber
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Ein wirklich wunderbares Buch für die Erstleser aber auch für Kindergartenkinder. Die Geschichte ist angelehnt an den Froschkönig und an die Prinzessin auf der Erbse und auf die heutige Zeit umgeschrieben. ...

Ein wirklich wunderbares Buch für die Erstleser aber auch für Kindergartenkinder. Die Geschichte ist angelehnt an den Froschkönig und an die Prinzessin auf der Erbse und auf die heutige Zeit umgeschrieben. Lara liebt Prinzessinen und pink. Dies sieht man an ihrem Nachthemd, der Müslischale, dem Becher. Lara ist früh aufgestanden, die Eltern schlafen noch. Als sie sich gerade ihr Frühstück vorbereitet, kommt die Elfe Fritzi hereingeflogen. Eine Elfe mit schwarzen Haaren und Fritzi liebt Kröten. Sie spielen Prinzessin, fahren mit der Kutsche umher, legen sich ins Bett. Dann spielen sie mit dem Ball. Dieser plumpst in den Teich. Obwohl der Froschkönig darin wohnt? Jedenfalls ist Fritzi nur für Lara sichtbar. Das Buch hat 43 Seiten und ist mit sehr schönen bunten und großen Zeichnungen versehen. Dabei sind auch Sticker. Wenn man ein Kapitel ganz zu Ende gelesen hat, dann darf man den Sticker draufmachen. Am Ende des Buches befinden sich dann noch einige Rätsel. Ein Buch, das den Kindern Spaß macht und die Lust am Lesen fördert. Noch zu erwähnen ist die große Schrift und die kurzen und klaren Sätze, die auch kleine Kinder verstehen können.