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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.01.2020

Zweite Chance

Ziemlich wunderbares Leben
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Abi, Ehefrau und Mutter, ist an Krebs erkrankt. Sie weiß nicht, ob sie ihn überleben wird. Sie übersteht die Chemotherapie und versucht geschwächt wieder in ihr Leben zurückzufinden. Doch nichts ist mehr ...

Abi, Ehefrau und Mutter, ist an Krebs erkrankt. Sie weiß nicht, ob sie ihn überleben wird. Sie übersteht die Chemotherapie und versucht geschwächt wieder in ihr Leben zurückzufinden. Doch nichts ist mehr wie vorher, vieles hat sich verändert. Die Beziehung zu ihrem Mann und zu ihrem Sohn. Liegt es an ihr? In diesem Buch begleiten wir Abi auf dem Weg, um für Liebe und das Leben zu kämpfen. Sie möchte mehr daraus machen und versucht ihr Leben wichtiger zu nehmen. Wird es ihr gelingen? Welche Hindernisse stellen sich ihr in den Weg? Trifft sie die richtigen Entscheidungen? Die Lebensgeschichte von Abi war interessant zu lesen. Die Autorin versetzt sich gut in die krebskranke Frau hinein, welche Sorgen sie begleiten. Auch wenn man überlebt hat, hat man dennoch das Recht, sich in seinem Körper erstmal nicht wohl zu fühlen und an sich zu zweifeln. Die Autorin beschreibt die Umgebung und die anderen Charaktere gut, sodass man alle näher kennenlernt. Die Protagonisten sind gut beschrieben, auch die Umgebung und die äußeren Umstände. Die Unsicherheiten, die eine Krebserkrankung mit sich bringt, auch, wenn man als geheilt gilt. Die Sorgen der Familie, der eignen Eltern, die nie aufhören werden, sich um ihre Kinder zu kümmern. Die Geschichte wurde authentisch geschrieben und kaum etwas wirkt an den Haaren herbeigezogen. Die Autorin schreibt in einem angenehmen Stil, sodass man der Geschichte gut und rasch folgen kann. Eine nette, lesenswerte Geschichte über eine Frau, die ihr Leben wieder zurück haben möchte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.05.2021

Auf und ab

The Higher You Fly ...
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Autorin hat sich keinem einfachen Thema gewidmet. Manisch-depressiv ist für den Betroffenen und auch für Freunde und Familie kein einfaches Miteinander.
Ich habe es in der Geschichte sehr bewundert, wie ...

Autorin hat sich keinem einfachen Thema gewidmet. Manisch-depressiv ist für den Betroffenen und auch für Freunde und Familie kein einfaches Miteinander.
Ich habe es in der Geschichte sehr bewundert, wie Nick hinter Janik steht. Egal was er auch wieder angestellt hat oder wie er sich gerade benimmt. Gerade im Teenager-Alter ist es bestimmt doppelt so schwer, mit dieser Krankheit umzugehen. Teenager sind auch so schon sehr wankelmütig und stimmungswechselnd. Doch gerade bei Janik wird sehr deutlich, wie extrem diese Schwankungen bei ihm sind. Hoch und tief, schwarz und weiß, dazwischen gibt es eigentlich nicht.
Es war so schade, dass Janiks Familie diese Krankheit bei ihm überspielt hat und ihn nicht schon im Kindesalter unterstützt hat. Umso leichter wäre es bestimmt auch heute für ihn.
Emilia konnte mich nicht ganz so überzeugen. Manchmal habe ich mich gefragt, ob sie die gleiche Krankheit wie Janik hat Ihre Stimmungsschwankungen fand ich stellenweise absolut anstrengend.
Auch mit dem kleinen Emilia-Abzug, finde ich dieses Buch empfehlenswert. Ich finde es absolut positiv, dass auch Krankheiten in gefühlvollen Geschichten eine Rolle spielen. Es ist absolut interessant, mehr über das Thema manisch depressiv zu erfahren. Wir wissen viel zu wenig darüber und haben dadurch schon gewisse Berührungsängste.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.03.2021

Sehr unterhaltsam

A. S. Tory und der letzte Sommer am Meer
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Dies war mein erstes Buch der Autorin und ich habe mich sehr unterhalten gefühlt. Auch wenn ich die anderen beiden Teile dieser Buchreihe nicht gelesen habe, kam ich gut zurecht.
Es war ein wunderschönes ...

Dies war mein erstes Buch der Autorin und ich habe mich sehr unterhalten gefühlt. Auch wenn ich die anderen beiden Teile dieser Buchreihe nicht gelesen habe, kam ich gut zurecht.
Es war ein wunderschönes Abenteuer mit Sid und Chiara zu reisen. Das Buch ist auf alle Fälle nicht nur für Jugendliche zu empfehlen. Der Schreibstil macht die Reise sehr angenehm.
Die Autorin kombiniert hier perfekt einen Roadtrip mit ernsteren Themen wie Freiheit, Flucht und Verantwortung. Da ich England sehr liebe, hat mir auch die Sightseeingtour sehr viele Freude bereitet.
Die Spannung ist in dem Buch durchgängig gegeben. Das Buch ist eine gute Mischung aus Roman und Krimi.
Auf alle Fälle ist meine Neugier für die ersten beiden Bände der Buchreihe geweckt.

  • Cover
  • Erzählstil
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  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.03.2021

Wer suchet, der findet

Kleinstadtglitzern
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Ich bin ja ganz klar ein Fan von Landleben und Kleinstadt. Doch dies bringt auch kleine Nachteile, denn jeder kennt jeden. Kein Wunder, dass Mariella das Gefühl hat, niemals ihren Traumprinzen zu finden. ...

Ich bin ja ganz klar ein Fan von Landleben und Kleinstadt. Doch dies bringt auch kleine Nachteile, denn jeder kennt jeden. Kein Wunder, dass Mariella das Gefühl hat, niemals ihren Traumprinzen zu finden. Eine witzige und unterhaltsame Suche in Effelsbach beginnt.
Mariella ist verträumt und liebenswert. Mit ihr kann man viel Spaß haben, denn sie ist immer für eine Überraschung gut. Nur wenn es um die Liebe geht, ist sie doch ziemlich blind. Manchmal hätte ich ihr doch gerne mal einen Schubs in die richtige Richtung geben. Denn wie heißt es so schön: Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute doch so nah liegt. Doch dazu muss sie einfach mal die Augen aufmachen. Denn die Liebe muss man nicht suchen, sondern zulassen.
Eine witzige und unterhaltsame Suche in Effelsbach beginnt. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt. In Effelsbach kenne ich mich jetzt definitiv aus, denn die Autorin beschreibt alles sehr detailliert. Wobei manches hätte etwas knapper ausfallen können.
Der Schreibstil der Autorin ist lebhaft und mitreisend. Gute Laune ist garantiert.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.01.2021

Armer Gabriel

Black Heart. Der Sturz ins Ungewisse
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Auch wenn ich die Black Heart Reihe nicht kenne, fand ich die Kurzgeschichte sehr spannend.
Yanis und Gabriel sind zwei außergewöhnliche Charaktere. Ich war von beiden vom ersten Moment an begeistert. ...

Auch wenn ich die Black Heart Reihe nicht kenne, fand ich die Kurzgeschichte sehr spannend.
Yanis und Gabriel sind zwei außergewöhnliche Charaktere. Ich war von beiden vom ersten Moment an begeistert. Julie hingegen fand ich weniger sympathisch. Eher anstrengend.
Die Zeit zwischen Yanis und Gabriel war mir leider etwas zu kurz. Ich hätte gerne mehr Zweisamkeit zwischen den beiden erlebt. Der Schreibstil hat mir gut gefallen und leicht durch die Geschichte geführt.
Der Schluss war leider sehr traurig, doch hat mich neugierig gemacht, wie es weiter geht.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
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