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Veröffentlicht am 08.09.2022

Emotionen pur.

Die Braut des Wasserdrachen – Band 7
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Mittlerweile wird deutlich in welche Richtung Asahis Gefühle wohl gehen und ich weiß, es wird mir so oder so das Herz brechen… Aber ich muss sagen, dass mir die Reihe von Band zu Band besser gefällt, ...

Mittlerweile wird deutlich in welche Richtung Asahis Gefühle wohl gehen und ich weiß, es wird mir so oder so das Herz brechen… Aber ich muss sagen, dass mir die Reihe von Band zu Band besser gefällt, einfach weil die charakterlichen Entwicklungen so fein und natürlich von statten gehen. Diese Nuancen finde ich tatsächlich äußerst spannend. Die Reihe ist im allgemeinen sehr bildhaft erzählt und bedient sich vorwiegend an wenig Text. Dafür werden viele Emotionen übertragen, die einem einen hervorragenden Einblick über die Gefühlswelt der Charaktere einbringen. Dafür ist es natürlich mit jeder weiteren Band umso schwerer spoilerfrei eine Rezension zustande zu bringen. Vor allem, wenn der Band so emotionsbasiert ist, wie dieser. Daher heute nochmal ganz allein, was ihr von „Die Braut des Wasserdrachen“ allgemein erwarten könnt: Der Zeichenstil ist sehr fein und vorwiegend detailliert. Allerdings könnte es ruhig noch mehr Hintergründe geben. Der Erzählstil ist im allgemeinen sehr bildhaft. Besonders für den Beginn der Geschichte macht das sehr viel Sinn. Meiner Meinung nach wirklich gut gemacht. Allgemein ist die Erzählung eher ruhig, wenn auch nicht immer friedlich. Dieser Kontrast gefällt mir persönlich sehr gut. Asahi ist ein Mädchen aus unserer Welt, dass sich plötzlich in einer anderen Zeit wiederfindet. Auf Grund einer Opferzeremonie kommt sie in Kontakt mit dem Wassergott. Eine Verbindung die ihr das Leben manchmal äußerst schwer macht. Es gibt ein Liebesdreieck, was man vorwiegend aus der Sicht der boys wahrnimmt. Der Punkt mit dem Wassergott, macht es zwar schon ziemlich deutlich, aber in dieser Geschichte sind vorwiegend Fantasy und historische Elemente verwoben. Die Episoden, die in unserer Welt spielen sind im Gegenzug äußerst gering.

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Veröffentlicht am 08.09.2022

Das perfekte Buch für den Einstieg in die Rohkostküche!

Raw Superfoods
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Der Löwenzahn-Verlag hat in seinem Repertoire gerne Bücher, die für eine gesunde Ernährungsweise stehen. Auch mit "Raw Superfoods" von Petra Denk schlägt er diese Richtung ein. Die Philosophie, dass man ...

Der Löwenzahn-Verlag hat in seinem Repertoire gerne Bücher, die für eine gesunde Ernährungsweise stehen. Auch mit "Raw Superfoods" von Petra Denk schlägt er diese Richtung ein. Die Philosophie, dass man sich komplett von rohen, unbearbeiteten Lebensmittel ernährt, ist seit längerer Zeit auch in Deutschland angekommen. Ich bin eine leidenschaftliche Köchin, die gerne einmal über den gewohnten Tellerrand blickt und auch sehr gerne ungewöhnliche Produkte und Rezepte ausprobiert. Erste Erfahrungen mit süßen Rohkostrezepten hatte ich bereits gesammelt und dieses Buch, das sich einer komplett rohköstlichen Ernährung widmet, hat mich sehr neugierig gemacht.
Die Autorin führt uns Leser Schritt für Schritt in diese Welt ein. Im sehr umfangreichen Einführungskapitel erfährt man zuerst die Hintergründe, warum Frau Denk sich für diesen Weg entschieden hat. Außerdem wird man darüber aufgeklärt, wie sich Rohkost auf den Organismus auswirkt. Die ausführliche Erläuterung der verschiedenen Superfoods, fundierte Tipps für den Einstieg in die Rohkostküche, sowie Informationen über wichtige Techniken und benötigte Küchenwerkzeuge schließen diesen Teil ab.
Hier findet man Rezepte für jede Gelegenheit. Viele dieser Rezepte lassen sich nur mit den entsprechenden Küchenmaschinen nachmachen. Dafür ist dringend ein Hochleistungsmixer oder eine Küchenmaschine mit den entsprechenden Aufsätzen nötig. Vor allem Datteln, die in vielen Rezepten verwendet werden, sind sonst nur sehr unzureichend zu zerkleinern. Wer sich also wirklich mit dieser Küche auseinandersetzen will, wird um eine Anschaffung nicht herumkommen. Aber auch für die normal ausgestattet Küche gibt es in diesem Buch viele interessante Rezepte, die man sofort ausprobieren kann. Auf meinem Speiseplan stand schon immer viel Rohkost, deshalb habe ich hier sehr viele neue Anregungen gefunden. Ich habe im Rahmen meiner Möglichkeiten folgende Rezepte getestet:
Bircher Müsli, in verschiedenen Variationen. Dies von uns früher heißgeliebte Frühstück, das lange Zeit vergessen war, haben wir wieder entdeckt und bereiten es jetzt fast jeden Tag zu. Besser kann man nicht in den Tag starten. Den Rotkohl/Avocado/Birnen-Tatar und den erfrischenden Krautsalat. Beides pfiffige und leckere Salatrezepte, die ich sicher noch oft auf den Tisch bringen werde,
Schoko-Superfood-Pralinen. Sie sind einfach und schnell gemacht. Mein Standmixer ist leider an seine Grenzen gekommen und hat die Datteln nicht komplett zerkleinert, aber auch mit den kleinen Stückchenzaubert man eine sehr süße Leckerei, die man allerdings nur in Maßen genießen kann.
Birnen mit Walnusscrumble und Cashew-statt-Ahorn-Agavensirup-Creme. Das war definitiv mein Highlight aus diesem Buch! Süß, sauer, frisch, cremig, knusprig - einfach nur lecker!!!
Mittlerweile habe ich mir eine Küchenmaschine zugelegt, das hatte ich auch schon vor der Lektüre des Buches vor. So fällt mir das Raspeln von Kohl und Konsorten nun kinderleicht und der Rohkostanteil in meiner Küche ist nochmal signifikant angestiegen. Komplett werde ich wohl nie auf diese Art des Kochens umsteigen, da würde mir zu viel fehlen. Das Buch von Petra Denk ist aber ein sehr guter Denkanstoss, mal seine Ernährung zu überdenken und wenigstens einen kleinen Schritt in eine unbekannte Welt zu wagen. Man wird mit ganz neuen Geschmackserfahrungen belohnt, die nicht nur herrlich schmecken, sondern so ganz nebenbei auch noch gesund sind.

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Veröffentlicht am 07.09.2022

Auch der dritte Teil hat mich wieder überzeugt

Tage des Lichts
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1939. In Deutschland steht der Krieg vor der Tür. Gerade noch rechtzeitig kann Ruth ihre Eltern und ihre Schwester nach England holen. Aber auch dort ist es nicht mehr sicher. Die Meyers planen nach Amerika ...

1939. In Deutschland steht der Krieg vor der Tür. Gerade noch rechtzeitig kann Ruth ihre Eltern und ihre Schwester nach England holen. Aber auch dort ist es nicht mehr sicher. Die Meyers planen nach Amerika auszuwandern. Wird dieser Plan gelingen? Der dritte Teil der Saga um die Jüdin Ruth Meyer und ihre Familie hat mich wieder einmal überzeugt. Ulrike Renk schreibt, wie gewohnt, spannend und detailliert und zieht den Leser erbarmungslos mit, egal ob er will oder nicht. Ihre Protagonistin Ruth, die ich in den ersten beiden Bänden schon lieb gewonnen habe, ist nun zu einer tapferen, jungen Frau geworden. Sie packt überall mit an und verliert trotz vieler Widrigkeiten nicht ihren Mut. Auch wenn viel Ungewissheit und Angst ihr Leben bestimmen, geht sie unbeirrt ihren Weg und lässt sich nicht aufhalten. Ihr Leben auf dem Bauernhof ist hart, denn Olivia, die Frau des Bauern, wäre lieber in der Stadt und überlässt Ruth nicht nur die meiste Arbeit, sondern auch noch die Erziehung der kleinen Tochter. Mich hat immer wieder erstaunt, was ein einzelner Mensch alles aushalten kann. Ulrike Renk lässt uns Leser an Ruths Leben sehr intensiv teilhaben und ich hätte sie am liebsten manchmal gepackt und in Sicherheit gebracht. Weg von dieser herrischen Frau, die gar nicht verstanden hat, welches Goldstück da bei ihr arbeitet. Und dann sind da noch die Zurückgebliebenen in Deutschland. Da mutet Ruths Leben fast paradiesisch an. Es gibt immer mehr Restriktionen, immer größer wird die Angst verhaftet zu werden, nur weil man ein Jude ist. Die gut recherchierten Einblicke in die Geschichte machen das Buch, welches nach den wahren Erinnerungen einer jüdischen Familie entstanden ist, noch einmal authentischer und erschrecken den Leser zutiefst. Unvorstellbar, was damals passieren konnte. Ulrike Renk begeistert mich aufs Neue und ich kann es kaum erwarten endlich den vierten Teil zu lesen.

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Veröffentlicht am 07.09.2022

Spannender Frankreichkrimi

Baskische Tragödie
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Luc Verlains neuester Fall ist alles andere, als schön. Ein fünfjähriger Junge fällt ins Koma, nachdem er von einem angespülten Kokainpäckchen probiert hat. Und überall an den Stränden tauchen weitere ...

Luc Verlains neuester Fall ist alles andere, als schön. Ein fünfjähriger Junge fällt ins Koma, nachdem er von einem angespülten Kokainpäckchen probiert hat. Und überall an den Stränden tauchen weitere Drogen auf. Eine seltsame Nachricht führt den Kommissar ins Baskenland, wo er selbst zum Verdächtigen und verhaftet wird. Er kann fliehen. Gelingt es ihm, seine Unschuld zu beweisen? Auch der vierte Fall um den sympathischen Ermittler hat mich gepackt. Alexander Oetker schreibt in gewohnter Weise fesselnd und verwirrt den Leser mit mehreren unerwarteten Wendungen, so dass die Spannung von Anfang an, bis zum dramatischen Schluss auf hohem Niveau erhalten bleibt. Genau die richtige Prise an Lokalkolorit und den appetitanregenden Beschreibungen der typischen Speisen machen das Buch für mich so liebenswert und richtig rund. Man hat das Gefühl direkt vor Ort zu sein und auch wenn das Setting das Meer und den Strand dieses Mal eher als Gefahr darstellt, erlebt man doch einen kleinen virtuellen Urlaub, der gerade in diesen Zeiten so notwendig ist. Besonders gut gefällt mir die Tiefe, mit der der Protagonist beschrieben wird und die Rückkehr in dessen Vergangenheit macht ihn nur noch lebendiger. Interessant sind auch die Informationen über das Baskenland und San Sebastian, eine Gegend, die mir noch unbekannt war und die ich jetzt gerne einmal besuchen möchte. Der neueste Band unterscheidet sich mit seinen rasanten Entwicklungen ein wenig von den drei Vorgängern, aber nicht unangenehm. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf die nächste Reise mit Luc.

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Veröffentlicht am 07.09.2022

Ich finds nach wie vor unfassbar cute

Hiyokoi 08
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Auf Hiyokoi bin ich durch Recherche nach einer neuen Shojo Reihe gestoßen. Da ich gern längere Reihen lese und mir auch die Idee der Story gefallen hat, war das Urteil gefällt. Richtig begeistert war ...

Auf Hiyokoi bin ich durch Recherche nach einer neuen Shojo Reihe gestoßen. Da ich gern längere Reihen lese und mir auch die Idee der Story gefallen hat, war das Urteil gefällt. Richtig begeistert war ich vom Zeichenstil, wobei die Cover mich gar nicht so beeindrucken. Zudem mag ich den Erzählstil, denn es ist wirklich leicht sich in die Charaktere einzufinden. Hiyori ist 1,40 m groß und unfassbar schüchtern. Auf Grund eines schweren Unfalls hat sie den Einstieg in die Mittelschule verpasst. Nun Anschluss zu finden ist für sie eine große Herausforderung. Yushin ist 1,90 m groß, faul und schläft im Unterricht. Dementsprechend sind seine Noten. Aber er ist sehr aufgeschlossen und höflich seinen Mitmenschen gegenüber. Das und sein gutes Aussehen sind die Gründe dafür, dass er oft im Mittelpunkt steht. Diesmal standen mal nicht Yushin und Hiyori im Vordergrund, sondern Rit-chans und Hiyoris Freundschaft. Das war tatsächlich sehr erfrischend. Allgemein fühle ich mich beim Lesen von dieser Reihe wirklich bei jedem Band bisher so wohl. Es macht mir wirklich Freude das kleine schüchterne Küken auf ihrem Weg zu begleiten.

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