Eine spannende Reise in die Vergangenheit
Das Lied der Rose1096, Regensburg:
Marian, der als Novize in einem Kloster in Regensburg lebt, ist eigentlich mit seinem Leber sehr zufrieden. Erfüllt von dem Klang gregorianscher Gesänge, träumt er davon sein Leben ...
1096, Regensburg:
Marian, der als Novize in einem Kloster in Regensburg lebt, ist eigentlich mit seinem Leber sehr zufrieden. Erfüllt von dem Klang gregorianscher Gesänge, träumt er davon sein Leben mit dem Preisen Gottes zu verbringen. Sein Traum zerplatzt als er einen Juden vor der Zwangstaufe bewart und zur Strafe von seinem Prior auf eine Pilgerfahrt ins ferne Santiage geschickt wird. Auf dieser Reise verschlägt es ihn den Hof von Guillaume IX in Aquitanien, wo er auf die maurische Sängerin Sahar trifft. Ihre Art der Musik nimmt Marian sofort gefangen. Jedoch stehen Kreuzzüge und der Kirchenbann zwischen ihnen.
Meine Meinung:
Ich kannte die Autorin zuvor noch nicht, aber mich hat der Zauber dieses Buches schon auf den erste Seiten gefangen genommen. Zusammen mit den Protagonisten begibt man sich auf eine Reise ins Mittelalter, mit allem was dazu gehört.
Besonders der Kontrast zwischen dem Novizen Marian und der Maurin Sahar gibt dem Buch die besonder Würze, personifizieren diese beiden Charaktere doch die Extreme im damaligen Europa. Schön ist es zu erleben, wie sie sich aufeinander einlassen und damit auch auf die jeweils fremde Kultur.
Leider wir ihr Leben von damaligen Kreuzzügen und dem Kampf der Katholischen Kirche geben die „Ungläubigen“. Gleichzeitig erwacht das damalige Leben in diesem sehr gut recherchierten Roman zum Leben. Die Charaktere werden sehr eingehend beschrieben und man kann sich diese sehr gut vorstellen. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und gut zu lesen.
Ich kann dieses Buch nur jedem Leser empfehlen, der sich für historische Romane interessiert, die in dieser Zeit angesiedelt sind.